Bestieg zum Vulkanologischen Observatorium 2900 m
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Beschreibung: Mitten in einem abgelegenen und hochgelegenen Gelände befindet sich das Vulkanologische Observatorium, das seit Jahren teilweise verlassen ist. Aktiv sind derzeit der Klinometer und Stationen zur Überwachung gravimetrisch, seismisch, GPS, Infraschall sowie ein Laser-Interferometer. Das Observatorium liegt in fast 3000 m Höhe und ist durch Kuppelformen gekennzeichnet, die eine Schneeansammlung im Winter verhindern sollen. Die Höhe bietet einen außergewöhnlichen Blick; bei Glück und klarem Wetter kann man die Küste von Catania, die Küste von Taormina, die Äolischen Inseln und sogar Kalabrien sehen, obwohl der größte Eindruck die lunare Landschaft um das Observatorium herum ist, vegetationslos, wo Lava dominiert. Das Observatorium ist leicht mit geführten Touren per 4x4-Fahrzeugen erreichbar, geeignet auch für Familien. Wir wollten weitergehen und eine lange Tageswanderung nur für erfahrene Wanderer ausprobieren (bei unzureichender Vorbereitung oder mangelnder Kenntnis des Geländes könnte es gefährlich sein wegen der instabilen Route, bei der man bei jedem Schritt in der Lavaasche versinkt). Unser Weg beginnt im berühmten Rifugio Citelli (Etna Nord), leicht mit dem Auto erreichbar. Hier startet unser Trekking durch die wunderschönen Grotten di Serracozzo bis zur immensen Valle del Bove. Nach einer Pause zum Bewundern der Valle und der rauchenden Bocca Nuova beginnt der schwierigste Teil: ein steiler technischer Aufstieg bis 2900 m, dann ein paar km Auf und Ab bis zum plötzlichen Erreichen der Kuppeln des Observatoriums in einer Landschaft, wo menschliche Präsenz unmöglich scheint. Die Runde endet mit einer Rundwanderung.
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Videolänge: 02:16
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