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Beschreibung: Um zur Cima Spessa aufzusteigen, muss man durch das schöne Dorf Bondone (Fraktion von Storo TN) fahren und dann auf einer schmalen asphaltierten Straße bis zur Ortschaft Alpo hochfahren. Vorsicht auf dieser Straße besonders an den Blindkurven (wenig Platz zum Manövrieren), aber am Ende kommt man ganz gut hin, Straßenbelag gut gepflegt. In Alpo angekommen, weiter zur Malga Alpo di Storo. Statt zur Malga hochzugehen, auf der Asphaltstraße bis zum Ende des Asphalts bleiben (Wegweiser Pfad 444). Bequemes Parken. Vom Parkplatz in den dichten Wald gehen und den weißen und roten Markierungen folgen (einige wenig sichtbar), den Weg zur Malga überspringen. Bis zur Selle, wo der Wald endet, ist der Anstieg nicht so schwer, aber ab dort wird es härter. Der Pfad nur bei Trockenheit machen, es gibt rutschige Stellen (besonders beim Abstieg). Es gibt einen etwas anspruchsvollen Kamin, bei dem man die Hände braucht. Am ersten Gipfelkreuz erwartet uns ein prächtiges 360°-Panorama, die Cima Spessa ist diese falsche bewachsene Hochebene, die den ersten und zweiten Gipfelkreuz umfasst. Weiter nach Norden ca. 150 m durch Latschen, nach einem nicht leichten Abstieg und einem kurzen leichteren Anstieg erreicht man den zweiten Gipfelkreuz der Cima Spessa. Das Panorama erstreckt sich auch ins Ampola-Tal, bei schönem Wetter reicht der Blick bis zum Latemar und zu den hohen Gipfeln der Adamello- und Presanella-Alpen. Die Rückkehr mit dem steilen Abstieg und der Anspannung, nicht auszurutschen, hat die Oberschenkelmuskeln auf die Probe gestellt. Sehr kurzer, aber sehr lohnender Ausflug. Mittagspause in der großen Malga Alpo di Storo. Auf dem Rückweg haben wir uns im Dorf Bondone aufgehalten, mit dem Auto kann man nicht in die engen alten Gassen fahren. Zu dem Zeitpunkt waren die Dorfbewohner dabei, Krippen vor ihren Häusern zu bauen. Jede Krippe ist nummeriert, das Rohmaterial 'Moos' holen sie oben in den Wäldern von Alpo, wo wir morgens die Sammler getroffen hatten. Sie haben uns eingeladen, nach der Unbefleckten Empfängnis zu besuchen, wenn all die Arbeit für die Krippen fertig ist, und besonders abends mit den Lichterketten. Tiefer unten haben wir für einen ca. 20-minütigen Spaziergang zum Schloss San Giovanni angehalten. Eine Festung, die außen gut erhalten ist, schade, dass sie für Besucher geschlossen ist. Dieses Schloss thront auf der Klippe, die Teile des Idrosees und Teile des Chiesetals überblickt. Schade, nächstes Sommer probieren wir es.
Schlüsselwörter:
Videolänge: 15:26
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