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Beschreibung: Nach vier Tagen Training und Akklimatisation am Monte Rosa im Zelt ⛺, Routen auf und ab fast allen über 4.000ern, inklusive Capanna Osservatorio Margherita. Mein Basislager im Zelt am Garstelet-Gletscher auf 3650 m. Also der Plan ist, den Mont Blanc über die härteste aller Routen zu machen, daher war all das notwendig. Also Zeit für den Transfer nach Courmayeur für das große Abenteuer. Ich hatte nicht mal das Rifugio Gonella gebucht, die Idee war, ohne Reservierung anzukommen als 'Alpinist in Not' (ein Bett findet sich immer). Gesagt getan, in Courmayeur direkt in eine Pizzeria, der Wunsch nach Pizza und Bier war enorm nach Tagen im Zelt am Rosa, wo man Zeug aus Taschen gefuttert hat, dann pennen im Auto auf dem SkyWay-Parkplatz. Nächster Tag Weckruf um 6 herum dachte ich, meinen lieben Alpinistenfreund Angelo (Henghel) anzurufen für Infos, wie seine Tour am Mont Blanc vor ein paar Tagen lief, zwischen den Geschichten sagte er: Achtung, Rifugio Gonella ist geschlossen, für einen Moment sprachlos, mein Plan zerfällt, maximale Sorge, Angst, Wut, Nervosität, Flüche, meanwhile sagt Angelo: Pietro, es gibt eine Übernachtungsmöglichkeit im Winterbiwak, da habe ich mich etwas gefangen und begann meinen Plan wiederherzustellen. P.S. Freund Henghel war für mich sehr wichtig, sonst wäre ich abgedriftet. Nun, gesagt getan, entschlossen zum Frühstück in die Bar-Pizzeria direkt unter dem Parkplatz, wo ich übernachtet habe. Also hatte ich mich entschieden, es trotzdem zu versuchen, mit der Idee, im unbewirtschafteten Biwak zu übernachten. Gesagt getan, zur Tat geschritten. Auf geht's, Richtung Val Veny, Parken auf einem Campingparkplatz bei 1650 m, Rucksack mit letzten Sachen packen, und entschlossen los zur großen Abenteuer, es ist halb zwölf mittags, 6 Stunden bis Rifugio Gonella. In anderthalber Stunde erreiche ich Cabane du Combal (1968 m), von da weiter über die Moräne am Miage-Gletscher bedeckt mit Schutt aller Art und Größe ca. fünf Kilometer, ein endloser Übergang wie Himalaya-Umgebung, am Talboden rechts auf einen teilweise mit Seilen und Leitern gesicherten Weg, und am Ende auf Felsen und Platten das Rifugio-Biwak Gonella nach ca. sechs Stunden. Also, was ist meine große Idee? welcher teuflische Plan? Ja, den Gipfel des Mont Blanc erobern über die Via Ratti (oder Via del Papa), die italienische Normalroute. Wissend um die Schwierigkeiten, die mich erwarten, Gletscher du Dôme, Besteigung der Aiguilles Grises und scharfer Bionassay-Kamm bei Nacht, bevor man am Dôme du Goûter herauskommt und Capanna Vallot erreicht, bin ich sehr besorgt. Ich bin trainiert, aber die Tour ist physisch, mental und wegen der Höhe 'Dach Europas' sehr anspruchsvoll. Kann ich alles managen? Im Winter-Rifugio Gonella, 3071 m, Sachen eingerichtet, Abendessen und um 20:30 ins Bett: Plan sieht Weckruf um Mitternacht-dreißig und Start um 01:30 Uhr vor.
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Videolänge: 1:35:15
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