Beschreibung:
13-07-2022: Strecke Km. 7,600 Höhengewinn Mt. 750. Wir folgen einem weißen Weg in der Nähe einer Brücke (303 m). Der Weg und die roten Markierungen folgend, halten wir uns am ersten Abzweig rechts und betreten ein Dickicht aus Schwarzkiefern. Mit minimalem Gefälle steigen wir am Rand des breiten geneigten Kegels auf, der von den Flanken der Amariana herabkommt. Nach Berührung einer breiten Rinne betreten wir eine alte rostige Umzäunung, wo wir die Hauptgabelung unserer Runde finden: rechts zweigt der Troi di Martin ab, den wir für Auf- und Abstieg nutzen. Hier beginnt der eigentliche Aufstieg, wobei der Pfad diagonal einen kleinen steinigen Einschnitt quert. Mit einer Reihe von Serpentinen steigen wir nun eine schräge Rampe hinauf und treffen bald auf einen Panoramapunkt mit Bank, der auf den Schotterfächer und das Netz der Wege blickt. Der Aufstieg setzt entschlossen durch den lichten Wald fort, der nun deutlicher die Spuren des Feuers vor einigen Jahren zeigt. Endlich weist ein Schild rechts auf eine kurze Abzweigung zum natürlichen Aussichtspunkt in 768 m hin, eine Art hängende Wiese über dem Tagliamento-Tal: ein außergewöhnlicher Platz, der zu einer längeren Pause einlädt. Zurück auf dem Pfad steigen wir weiter auf und durchqueren ein Gebiet mit fast ausschließlich skelettierten Stämmen. Nach einigen Kehren wird die Flanke steil, und mit ihr unser Pfad, der nun den steilsten und anspruchsvollsten Teil des Aufstiegs meistert. So gelangen wir auf zwei aufeinanderfolgende Plateaus, wo man verschnaufen kann, dann, nahe dem Gipfelbereich, verschiebt sich der Pfad links und quert die Flanke. Endgültig den Kamm zurückgewinnend, wandert man auf einer Art natürlichem Korridor, begrenzt links von Buchen und rechts von majestätischen Schwarzkiefern. Nähernd die beeindruckende Masse der Amariana verengt sich der Rücken immer mehr (Achtung auf einen kurzen Pass). Noch wenige Meter und wir sind am höchsten Punkt des Monte Amarianutte (1083 m, Kreuz, Gipfelbuch), wo der Kamm abrupt über einem Abgrund endet. Die Lage dieses winzigen Sporns bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Hänge der Amariana, die wir hier in ihrer ganzen Erhabenheit bewundern können. Hinaufzukommen war zweifellos anstrengend, doch die Befriedigung und Schönheit des Panoramas belohnen den Aufstieg reichlich.
Schlüsselwörter:
Videolänge: 12:17