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Ticino-Fluss, Grenze Lombardei/Piemont, Italien, Europa

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Beschreibung:
Der Fluss Ticino ist der wichtigste ganzjährig wasserführende linke Nebenfluss des Po. Er hat dem Schweizer Kanton seinen Namen gegeben, durch den sein oberer Abschnitt fließt. Der Fluss entspringt im Val Bedretto in der Schweiz an der Grenze zwischen den Kantonen Wallis und Tessin, wird von den Gletschern der Alpen gespeist und fließt später durch den Lago Maggiore, bevor er Italien erreicht. Der Ticino mündet in den Po wenige Kilometer flussabwärts (entlang des Ticino) von Pavia. Er ist etwa 248 Kilometer (154 Meilen) lang. Der höchste Punkt des Einzugsgebiets ist der Gipfel des Grenzgipfels (ein Nebengipfel des Monte Rosa) auf 4.618 Metern (15.151 ft). Darunter fließt die Anza, ein rechter Nebenfluss des Ticino. Der Fluss ist in der Schweiz zu einem Stausee aufgestaut, um Wasserkraft zu erzeugen, während er in Italien hauptsächlich zur Bewässerung genutzt wird. Der legendäre gallische Führer Bellovesus soll die Etrusker hier um 600 v. Chr. besiegt haben. Der Ticino war Schauplatz der Schlacht am Ticinus, der ersten Schlacht des Zweiten Punischen Krieges zwischen den karthagischen Truppen Hannibals und den Römern unter Publius Cornelius Scipio im November 218 v. Chr. Der Ticino gehörte im späteren Mittelalter und der frühen Neuzeit größtenteils zum Herzogtum Mailand, obwohl sein oberer Teil bis Bellinzona 1500 und bis zu den Ufern des Lago Maggiore 1513 den Schweizern durch ihre Feldzüge in den Italienischen Kriegen zufiel. Das Val Bedretto, ein schmales Alpentälchen benannt nach dem Dorf Bedretto, mündet in den Nufenenpass, italienisch Passo della Novena, auf 2.478 m (8.130 ft) gelegen zwischen Pizzo Gallina und Nufenstock. hindurch verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Wallis und Tessin. Eine 1964 gebaute Straße führt über den Pass letztlich ins Rhonetal auf der anderen Seite. Im Wallis wird hauptsächlich Französisch gesprochen, aber nahe dem Pass Deutsch. Die Bevölkerung des Tessins spricht Italienisch. Die Straße talaufwärts ist ziemlich gerade, bis sie den Pass erreicht, wo sie schlangenförmig wird. Auf dem Hang unterhalb der ersten Kehre bei etwa 2.478 m (8.130 ft) liegt ein Quellgebiet, aus dem der Ticino-Fluss entspringt. Danach wird er zu einem Bergbach, der gerade talabwärts zum Dorf All'Acqua oder All'Acqua Ospizio auf 1.614 m (5.295 ft) fließt, benannt nach dem Hospiz für Reisende, das dort am früheren Straßenende in vergangenen Jahrhunderten lag. Heute ist es eine Basis für Skifahren und Wandern. Darunter liegt Ronco auf 1.487 m (4.879 ft) und Bedretto auf 1.402 m (4.600 ft). Das Tal ist lawinengefährdet und Schnee kann bis September liegen. Unterhalb Bedretto mündet von rechts der Ri di Cristallina, 'Cristallina-Bach', bei Ossasco, und weiter unten Fontana, noch in Bedretto. Das gesamte Gebiet ist durchzogen von Wanderwegen und Hütten.
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Videolänge: 00:31
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