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Vergessenes, geheimnisvolles Kloster der Pauliner | Mariánska Čeľaď

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Beschreibung:
In den Wäldern nicht weit von der Gemeinde Veľké Lovce erstrecken sich die Ruinen eines alten Klosters namens Máriacsalád oder Mariánska Čeľaď. Einst prächtiges Kloster mit wunderschöner zweiturmiger Kirche, gepflegtem Garten und Bädern errichtete der Paulinerorden wahrscheinlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Die hiesigen Mönche widmeten sich nicht nur dem Dienst an Gott und den Menschen, sondern auch der Wissenschaft und der Förderung des Fortschritts in der Wirtschaft. Im Kloster richteten sie eine Bibliothek ein, in der sie eine umfangreiche Sammlung wertvoller historischer Bände verschiedenster Ausrichtung zusammenstellten. Der Klosterkomplex diente, da er teilweise Festungscharakter hatte, in Zeiten der Gefahr auch als Zufluchtsort des Volkes vor den Schrecken des Krieges. Andererseits haben sich Legenden erhalten, dass die hiesigen „weißen Mönche“, wie sie von den Einheimischen genannt wurden, nicht allzu gottgefällig lebten und ihrer Umgebung eher schadeten als nützten. Es heißt, sie hatten schlechte Beziehungen zu den Menschen, verhielten sich hochmütig, da es sich meist um nicht erstgeborene Adelssohne handelte. Sie unterlagen sündhaften Leidenschaften und entführten Jungfrauen aus den umliegenden Dörfern, die nie zurückkehrten. (Tatsächlich waren die Entführungen der Mädchen wahrscheinlich das Werk von Räubern, die die umliegenden Wälder wimmelten, vor denen sich sogar die Pauliner selbst fürchteten.) Das Kloster Mariánska Čeľaď wurde Ende des 18. Jahrhunderts von den Mönchen verlassen. Bis 1989 wurde es für verschiedene weltliche Zwecke genutzt. Nach der Wende begann es zu verfallen und durch Vandalen und Diebe von Baumaterial verwandelte es sich rasch in eine Ruine. An Stellen, durch die geheime unterirdische Gänge vom Kloster zu den umliegenden Dörfern führten, finden sich hier und da Erdsenkungen. Die Ruine von Mariánska Čeľaď ist trotz ihres trostlosen Zustands ein beliebter Ausflugsort. Sie liegt in schöner und ruhiger Umgebung, nicht weit vom Erholungszentrum Podhájska. (20.3.2016)
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Videolänge: 04:19
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