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Beschreibung: Nach dem Besuch des Bâlea-Kessels sind wir zu Fuß zum Bâlea-Wasserfall aufgebrochen. Es dauerte 4 Stunden, da wir viel Zeit auf dem Weg mit Fotografieren und Naturbeobachtung verbrachten. Normalerweise ist es ein markierter Weg, aber wir nahmen Abkürzungen und Routen, die wir aus Lawinensicht sicherer fanden. Bei Unklarheiten schauten wir auf der Handy-App nach. Wir hatten ein besonderes Wetter, sonnig und relativ warm, mit Temperatur um 0 Grad Celsius. Am See war der Schnee gefroren, beim Abstieg unter 2000 m wurde er etwas weicher. Zuerst stiegen wir vorsichtig ab, dann erreichten wir den Kessel bei 1700 m, wo der Schnee ca. 30 cm hoch und teilweise gefroren war. Wir erkannten die Spuren der Transfăgărășan und stellten fest, dass auf diesem Abschnitt keine Lawinengefahr bestand, da der Schnee an den Graten abgerutscht oder geschmolzen war! Alles war in Ordnung, bis wir zum Abschnitt kamen, wo man links durch das Tal zum Wasserfall absteigt, durch den Wald auf einem steilen Hang mit 2 sehr steilen Mulden. Dort sahen wir einige gefährliche Mulden mit Lawinenrisiko und entschieden uns für den Straßenweg, der umging, aber sicherer schien. Es war ein besonderes Gefühl, wir fühlten uns von der Größe der umgebenden Berge überwältigt! Plötzlich hörten wir Donner und sahen am linken Hang eine Lawine aus ... Steinen mit Schnee! Sie kam von über 2000 m hinunter bis 1300 m und kreuzte den Wanderweg. Wir gratulierten uns, diesen Weg nicht gewählt zu haben, und setzten den Abstieg auf der Straße fort, mit Aufregung, da am Straßenrand riesige Felsbrocken lagen und über uns instabile Felsen drohten! Nach 4 Stunden erreichten wir den Wasserfall, zogen uns um und fuhren nach Hause! Es war ein unvergessliches Erlebnis, das uns unsere Winzigkeit und Ohnmacht vor der Naturmacht erinnerte. Am Abend waren wir in der Stadt, glücklich über diesen Ausflug! Danke Ionuț für die Begleitung!
Schlüsselwörter:
Videolänge: 03:33
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