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Gebirge / Karawanken / Hribarska (Huda) zijalka

Hribarska (Huda) zijalka

Land: Slowenien
Gebirge: Karawanken
Höhe: 1140 m
Breite/Länge: 46,4278°N 14,682°E
Art:
Wettervorhersage:
Mi
Do
Fr
Sa
So
Aufrufe: 157.601
Beliebtheit: 59% (1554. Platz)
Anzahl der Bilder: 6
Anzahl der Wege: 1
Anzahl der GPS-Tracks: 0
Beschreibung des Berg:
Hribarska (Huda) zijalka liegt unter den steilen Wänden des Hügels Huda peč oberhalb des Dorfes Solčava. Es gibt keine Aufzeichnungen über die Spalte, nur diese Legende.
In alten Zeiten lebten dort wilde Nymphen, die weder das Läuten von Glöckchen noch Pfeifen ertrugen. Die Hirten von Solčava wussten das nicht und weideten ihre Schafe auf den Almen der Nymphen.
Eines Tages trieb ein junger Hirte aus Solčava wieder die Schafe und Kühe des Herrn auf die Weiden um die Felswand. Um das Vieh in den dunklen Nebeln nicht zu verlieren, band er jedem Tier eine Kuhglocke um den Hals und pfiff den Schafen zu, wenn sie sich zu weit über die ausgedehnten Weiden streuten. Die Kuhglocken läuteten, der Hirte pfiff unaufhörlich, sodass die Nymphen, versteckt in der Spalte unter der Felswand, sich die Ohren zuhielten und drohten, den Hirten zu töten, wenn sie ihn fassen würden.
Tag für Tag weidete der Hirte dort. Eines Tages geriet das schönste Schaf seiner Herde auf die Felswand, konnte aber nicht zurück. Es blökte und meckerte; dem Hirten tat es leid, und er kletterte den steilen Hang zur Felswand hinauf, um das Schaf zu retten.
Kaum näherte er sich der Spalte, stürmten wütende Nymphen aus der Felswand, erstickten ihn und warfen ihn in den Abgrund, wo er mit zertrümmertem Schädel zwischen den Felsen lag. Das Vieh und die Schafe kehrten abends von selbst heim.
Am nächsten Tag suchten die Solčavani den Hirten auf der Weide. Sie riefen und pfiffen ihm, fanden ihn aber nicht. Schließlich stieg der Herr des Hirten zur Felswand hinauf, blieb vor der Spalte stehen und pfiff laut, in der Annahme, er würde den Hirten wecken, falls er in der Höhle eingeschlafen war. Auf sein Pfeifen aber sprangen die rasenden wilden Nymphen aus der Spalte, zerrten ihn auf die Spitze des Felsens und stießen ihn in die Tiefe, sodass er mit zertrümmertem Schädel neben dem getöteten Hirten lag.
Die Solčavani, die verängstigte Schreie in das Tal hallen hörten, sahen auf der Felswand nichts als weißen Nebel und den Herrn, der von der Felskante fiel. Sie eilten zu den Felsen und fanden dort beide mit zertrümmertem Schädel, beide tot.
Seither weiden die Hirten von Solčava weder Kühe noch Schafe auf jenem Hügel, den sie „Huda peč“ nannten. Lieber weiden sie anderswo, wo sie den Schafen sorgenfrei pfeifen können, wo Kühe mit Glöckchen um den Hals tagelang klingeln können...
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Bilder:
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WegeZeitSchwierigkeit
Solčava - Hribarska (Huda) zijalka (vorbei an der Solčava-Eibe)1 hschwierig unmarkiert Weg
         
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