Podnar / Bodenbauer - Kosiak (via Klagenfurter Hütte)
Ausgangspunkt: Podnar / Bodenbauer (1052 m)
| Breite/Länge: | 46,4678°N 14,2152°E |
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Wegname: via Klagenfurter Hütte
Gehzeit: 3 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 972 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1100 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren zum Grenzübergang Ljubelj und weiter auf österreichischer Seite. Kurz danach, wenn wir auf der linken Straßenseite eine kleine Kirche bemerken, zweigt links die Straße zum Dorf Poden / Bodental ab. Am Kreuzungspunkt vor dem Dorf Slovenji Plajberk / Windisch Bleiberg biegen wir links zum Podnu / Bodental ab. In Podnu / Bodental gelangen wir zu den Wanderwegweisern zur Celovška koča / Klagenfurter Hütte links und rechts. Wir wählen links und fahren die Straße bis zum Asphaltende, wo wir auf dem Parkplatz nahe den Weidezäunen parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir auf die für den Verkehr gesperrte Forststraße mit Schilder »Marchenwiese«. Der Spazierweg durch den Wald in sanfter Steigung führt uns zu einer angenehmen Wiese, wo sich ein schöner Blick auf die Nordwände von Vrtača und Palec öffnet. Weiter queren wir die Wiese, auf der der Steig schwer zu folgen ist, und suchen auf der anderen Seite die Fahrstraße, die leicht aufwärts in den Wald geht. Nach wenigen Minuten auf der Fahrstraße weisen die Markierungen rechts auf den Wanderpfad, der bald einen Wildbach quert, entlang dem er dann aufsteigt. Der Pfad entfernt sich etwas rechts vom Bach und bringt uns zu einer kleinen Lichtung, wo der markierte Pfad uns noch etwas mehr rechts führt. Der Pfad steigt weiter steiler an und nach gut 30 Minuten bringt er uns zu einer Wegkreuzung, wo wir links weitergehen (rechts Vgrizeva planina 5 Minuten).
Die Steilheit lässt hier nach und der Pfad geht aus dem Wald ins Latschengehölz. Es folgt das Queren eines Schuttkegels, dann mit Hilfe eines Stahlseils steigen wir leicht abwärts. Ab hier ist der Pfad steinschlaggefährdet. Weiter steigt der gut gesicherte Pfad auf dem steilen Felsabhang an. Oben an diesem leichteren Kletterabschnitt kommen wir zur Stempelkassette, wo wir eintragen. Die Schwierigkeit des Pfades verschwindet danach und im schrägen Aufstieg erreichen wir das Sattel Vrata. Der Pfad beginnt weiter abwärts zu führen und bringt uns in wenigen Minuten zu einer Kreuzung, wo wir geradeaus gehen (rechts Ovčji vrh) und in wenigen Minuten leichten Abstiegs zur Celovška koča kommen.
Von der Hütte gehen wir leicht rechts über die Wiesen, die wir in sanfter Steigung queren. Nach wenigen Minuten von der Hütte bringt uns der Pfad in ein kleines unauffälliges Kesselchen, wo der Pfad anfängt aufzusteigen. Dieses Kesselchen verlassen wir bald, da der Pfad scharf rechts in die Hänge des Ovčji vrh / Geissberg abbiegt. Der ziemlich steile Pfad bringt uns nach einer Stunde Gehzeit von der Hütte über die Aussichtsabhänge auf den Gipfelhang des Berges. Im letzten Teil lässt die Steilheit nach und vor uns sehen wir das Kreuz, das wir problemlos erreichen.
Ausgangspunkt - Celovška koča 2:15, Celovška koča - Ovčji vrh 1:00.

Entlang der Route: Vrata (1714m), Celovška koča / Klagenfurter Hutte (1664m)
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Diskussion zur Tour Podnar / Bodenbauer - Kosiak (via Klagenfurter Hütte)
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| plaNinaPirsMajcen1. 11. 2024 12:23:54 |
Gestern sind wir von Podnar auf den Ovčji vrh gestiegen. Ich betone, dass der Weg für durchschnittliche Berggänger etwas länger ist als oben angegeben. Am Ausgangspunkt steht schön auf dem Schild, dass der Weg zur Celovška koča über den einfacheren Klettersteig 3 Stunden dauert und nicht 2.15 wie oben angegeben. Richtig ist aber, dass der Aufstieg von der Hütte zum Gipfel 1 Stunde dauert. Der gesamte Weg dauert also ca. 4 Stunden normales Gehen. Der Weg im unteren Teil etwas über der schlammigen Wiese ist auch etwas schlechter markiert, besonders der Abschnitt vor dem kleinen erosionsgegrabenen Bachbett, entlang dem wir hoch zur Forststraße steigen. Auf dem Rückweg haben wir dort keine Markierungen gefunden, es dämmerte, daher sind wir lieber zur Straße zurückgekehrt und den Abstieg auf der Straße bis zur nassen Wiese fortgesetzt, wo der Weg besser markiert ist. Der gesicherte Abschnitt mit Stahlseilen ist in gutem Zustand. In der Celovška koča muss man aber auf Deutsch oder Kroatisch bestellen. Viel Erfolg allen!
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