Ausgangspunkt: Bučan (1010 m)
| Breite/Länge: | 46,4463°N 14,2564°E |
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Gehzeit: 3 h 50 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1078 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1180 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice fahren wir zur Ausfahrt Ljubelj (Tržič), dann weiter in Richtung Celovec / Klagenfurt. Nach dem Ljubelj-Tunnel beginnt die Straße abzufallen, und auf österreichischer Seite folgen wir ihr bis zur ersten Linkskurve, wo die alte Ljubelj-Straße rechts abzweigt. Wir parken an geeigneter Stelle an der Kreuzung, oder auch höher auf österreichischer Seite des Grenzübergangs Ljubelj.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt begeben wir uns auf die alte Ljubelj-Straße, die durch ein Verkehrsschild für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Die Straße steigt zunächst moderat über zwei Serpentinen an, dann verläuft sie entlang des Baches zu den Ruinen der ehemaligen Kirche St. Lenart, neben der ein etwas größeres Zeichen steht. Hier biegt die Straße nach links ab und entfernt sich allmählich vom Tal. Von der Straße öffnen sich schöne Ausblicke auf den Palec und andere umliegende Gipfel. Die Straße führt weiter an einer kleineren Kreuzung vorbei, wo wir scharf rechts auf der „Hauptstraße“ weitergehen, dann in mäßigem Anstieg steile Hänge queren (Gefahr von herabfallenden Steinen bzw. im Winter Lawinen und Abrutschen). Höher macht die Straße noch einige Serpentinen, dann bringt sie uns zu einer markierten Wegkreuzung.
Von der Kreuzung gehen wir links in Richtung des markierten Weges zur Košutica / Loibler Baba (geradeaus Koča na Ljubelju weniger als 10 Minuten) und setzen den Weg auf der schlechteren Straße fort. Der markierte Weg biegt bald rechts bergauf von der Straße ab und steigt zunächst steil an. Der Weg wird bald flacher und biegt links ab. Es folgt ein Queranstieg nach links auf einem Weg, der meist recht rutschig ist. Nach einigen Minuten Queranstieg bringt uns der Weg zum Grenzkamm, wo er zunächst sanft bis mäßig ansteigt, höher aber eine Zeit lang ziemlich steil ansteigt. Während des steilen Anstiegs öffnet sich bei Rückblick ein schöner Ausblick auf Stol, Vrtača, Palec..., und der steile Weg führt uns zur Metallleiter, wo wir mit Hilfe der Sicherungen steil hinaufsteigen. Oberhalb der Leiter folgen noch einige Stahlseile, dann wird der Weg flacher und der anspruchsvolle Teil über die Rjave peči liegt hinter uns. Etwas weiter queren wir noch einen Weidezäune, dann führt uns der Weg über die grasigen Hänge des Grunt. Bei schönen Blicken auf Lokovnikov Grintovec, Košutica (Ljubeljska Baba), Veliki vrh im Kamm der Košuta und andere umliegende Berge erreichen wir bald eine markierte Wegkreuzung, wo wir rechts in Richtung Alm Korošica und Sattel Hajnževo sedlo weitergehen (geradeaus Košutica, leicht links Lokovnikov Grintovec).
Der Weg führt weiter auf einer Karrenstraße, die leicht abfällt und dabei einige Quellen quert. Etwas tiefer mündet von rechts noch der Jagdweg vom KZ Ljubelj ein, wir gehen geradeaus weiter und erreichen in wenigen Minuten weiteren Gehens die Alm Korošica, wo wir rechtsseitig auf einem kleineren Hügel die Almhütte bemerken.
Von der Alm Korošica folgen wir den Markierungen zum Sattel Hajnževo sedlo, Veliki vrh und Kofce auf dem Weg, der uns von der Alm in den Wald führt. Durch den Wald gehen wir quer rechts, der Weg führt vorbei an einer hölzernen Rinne, nach der wir auf eine panoramische sanfte grasige Flanke treten. Auf der anderen Seite der Wiese wechselt der Wald allmählich zu Krüppelgehölz, und nur gelegentlich auf einem etwas steileren Weg erreichen wir den Sattel Hajnževo sedlo, von dem sich auch ein schöner Blick nach Österreich öffnet.
Vom Sattel gehen wir rechts weiter, wo wir kurz noch auf dem Panoramakamm bleiben, dann betreten wir den Kletterabschnitt des Weges, wo der Weg mit Hilfe von Sicherungen steil anzusteigen beginnt. Der technisch anspruchsvolle Teil ist besonders bei Nässe rutschgefährlich, und der Weg ab dem Sattel ist Steinschlaggefährdet. Höher enden die Sicherungen, und der Weg geht aus der Wand auf steile Hänge über, durch die wir bei immer schöneren Ausblicken zum Veliki vrh aufsteigen.
Bučan - planina Korošica 2:15, planina Korošica - Hajnževo sedlo 30 Minuten, Hajnževo sedlo - Veliki vrh 1:05.

Entlang der Route: Grunt (1614m), Planina Korošica (1554m), Hajnževo sedlo (1701m)
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Diskussion zur Tour Bučan - Hochturm
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