Ausgangspunkt: Bučan (1010 m)
| Breite/Länge: | 46,4463°N 14,2564°E |
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Gehzeit: 2 h 45 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 958 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1040 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Ljubelj (Tržič), dann fahren wir weiter in Richtung Celovec / Klagenfurt. Nach dem Ljubelj-Tunnel beginnt die Straße abzufallen, und auf österreichischer Seite folgen wir ihr bis zur ersten Linkskurve, wo die alte Ljubelj-Straße rechts abzweigt. Wir parken an geeigneter Stelle am Kreuzungspunkt, oder auch höher auf österreichischer Seite des ehemaligen Grenzübergangs Ljubelj.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt gehen wir auf die alte Ljubelj-Straße, die mit Verkehrsschild für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Die Straße steigt zuerst moderat über zwei Serpentinen an, dann weiter entlang des Baches zu den Ruinen der ehemaligen Kirche St. Lenart, bei denen ein etwas größeres Wahrzeichen steht. Hier biegt die Straße links ab und entfernt sich allmählich vom Tal. Von der Straße öffnen sich dann schöne Ausblicke auf den Palec und andere umliegende Gipfel. Die Straße führt weiter an einer kleineren Kreuzung vorbei, wo wir scharf rechts auf die „Hauptstraße“ weitergehen, dann in mäßigem Anstieg steile Hänge queren (Gefahr fallender Steine, bzw. im Winter Lawinengefahr und Rutschgefahr). Höher macht die Straße noch einige Serpentinen, dann bringt sie uns zu einer markierten Abzweigung, wo wir links weitergehen, wo ein markierter Wanderweg zur Košutica / Loibler Baba abzweigt. Und weiter auf der Straße sind noch 10 Minuten Gehens zur Koča na Ljubelju.
Von der Abzweigung gehen wir weiter auf dem Pfad durch den Wald, der meist ansteigt und uns nach ca. 30 Minuten Gehens vom Straßenende auf den Grenzkamm bringt. Der Pfad auf dem Kamm ist nicht übermäßig steil, aber die Hänge, auf denen wir gehen, sind steil, daher ist besonders bei Nässe große Vorsicht erforderlich. An einigen Stellen helfen auch Fixseile und eine Leiter. Der Wald wird immer lichter und der Pfad bringt uns auf die Weiden des Grunt. Grunt ist ein unauffälliger Gipfel auf dem Pfad, auf dem wir gehen.
Hier stößt von rechts der Pfad vom Konzentrationslager an, wir gehen geradeaus auf dem Kamm entlang des Grenzzauns. Der Pfad bringt uns zu einer Abzweigung, wo links der Pfad zum Dovjakovo sedlo abzweigt. Von rechts stößt der Pfad von der Alm Korošica an. Wir gehen geradeaus auf dem immer panorama reicheren Kamm. Danach wird der Pfad steil, der Wald lichter und verschwindet allmählich ganz. Weiter steigen wir auf dem aussichtsreichen Kamm an, der recht breit ist, sodass keine größere Gefahr besteht. Der Pfad steigt dann durch Latschen und bringt uns auf die österreichische Seite. Hier steigen wir durch eine kurze, aber ziemlich steile Rinne zurück auf den Kamm. Hier betreten wir steile grasbewachsene Hänge auf slowenischer Seite (bei Nässe Rutschgefahr). Nach diesem Anstieg über Gras gelangen wir auf den Gipfelkamm, der etwas exponiert ist, dem wir dann bis zum Gipfel folgen.

Entlang der Route: Koča na Ljubelju (1370m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Bučan - Loibler Baba
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| VanSims10. 06. 2013 |
Warnung bezüglich der Fußbrücke auf Bild 34 (der einzige auf dem Weg): Die Latten sind schon stark wackelig und Vorsicht ist geboten, da unter uns eine beachtliche Tiefe ist. Ansonsten meiner Meinung nach verdient der Weg wegen ein paar Seile (die mehr oder weniger nur zum Festhalten dienen) und einer Leiter nicht die Bezeichnung 'schwierig'. Jene obere Rinne liegt meiner Ansicht nach auf slowenischer Seite des Grats, zumindest nach den Grenzsteinen.
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| @rekar11. 06. 2013 |
VanSims, diesen Weg pflegen die Österreicher, also mach dir keine großen Sorgen.
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| VanSims11. 06. 2013 |
Ich habe die Information gegeben, um Leute zu warnen, die diesen Weg gehen werden, dass man dort aufpassen muss. Wer diesen Weg pflegt, Österreicher oder Slowenen, ist mir völlig egal.
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| grega_p17. 06. 2015 |
Jener kleine Brückchen ist nicht mehr da, als Hilfe ist nur das Seil geblieben - aber es geht trotzdem. Deshalb, wegen der steilen Abschnitte und des zugewachsenen ersten Teils ab der Straßenkreuzung würde ich ihr besonders im Nassen leicht die Marke schwierig geben.
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