Dom Trilobit - Weinasch (über Skalaška pot und Mali Vrh)
Ausgangspunkt: Dom Trilobit (939 m)
| Breite/Länge: | 46,4579°N 14,1031°E |
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Wegname: über Skalaška pot und Mali Vrh
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1165 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1165 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 19.053
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Anzahl der Kommentare: 16
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Lipce und fahren rechts Richtung Jesenice. Im Ort Javornik am ersten Ampelkreuzung fahren wir rechts (Richtung Lj.) nach Koroška Bela. Am nächsten Ampelkreuzung biegen wir links ab, und bald wieder links nach Javorniški Rovt. Nach einigen Kilometern Bergauffahrt (wenn wir schon im genannten Dorf angekommen sind), biegt in einer scharfen Linkskurve die Schotterstraße geradeaus zur Dom Trilobit ab (Schild). Nach einigen 100 m erreichen wir den See, an dem die Straße verläuft, links bemerken wir Dom Trilobit. Wenn wir an diesem Gebäude vorbeifahren, endet die Straße im Wald, hier ist unser Ausgangspunkt.
Beschreibung der Route:
Auf der linken Seite vom Ausgangspunkt führt bergan eine etwas zerstörte Fahrstraße, auf die wir uns begeben und zugleich auf die erste Markierung stoßen. Nach wenigen Minuten bemerken wir einen Abzweig der Fahrstraße rechts zur Alm Stamare, wir aber fahren geradeaus weiter bis zur Stelle, wo der Weg dem Bachbett des Javornik-Baches nahekommt. Hier biegt die Fahrstraße links ab und endet am oberen Quell des Javornik-Baches bzw. geht in einen Waldweg über. Dieser steigt nun immer steiler an, zuerst geradeaus, dann schlangenförmig durch den Wald hinauf. Links werden wir ein Denkmal mit Umzäunung bemerken und nach nur 45 Minuten Gehen zum zweiten Denkmal (dem Jäger) am Weg gelangen, rechts davon steht eine völlig zerstörte Bank. Die Steilheit lässt etwas nach, der Weg wendet sich links nach Norden, wo er eine Weile durch einen Mischwald führt. Hier rechts können wir zuerst die Schutthalden der Srednica beobachten, später öffnet sich uns allmählich der Blick ostwärts zum Amphitheater Rida. Dieses können wir vollständig erst sehen, wenn der Wald in den Zwergpinien-Gürtel übergeht. Noch ein paar Serpentinen und wir sind schon in der Nähe der Alm Seče, wo wir an einem Baum auf Wegweiser treffen.
Wir setzen nur leicht rechts in einer weniger ausgeprägten Mulde zur Grenzkamm im Norden fort. Wenn wir ihn erreichen (Grenzstein), gehen wir rechts, wo wir zwischen Zwergkiefern am Grenzkamm aufwärts weitergehen, wobei der Weg stellenweise am rechten Rand verläuft. Wenn wir zu einem ziemlich schmalen Teil des Kamms kommen, beginnt der anspruchsvollere Teil des Weges, dem zuerst ein steiler, felsiger Abstieg entlang eines unten lose befestigten Aluminiumseilseils folgt. Dann befinden wir uns auf einem noch schmaleren Teil des Kamms, wo der Weg (zuerst rechts) zwischen und am Zwergkiefern entlangführt. Bald folgt wieder ein kürzerer Abstieg über sehr bröckliges, felsiges Gelände, der Weg wendet sich dann allmählich auf die linke Seite des Kamms, wo er bald entlang eines Aluminiumseilseils steil wieder auf dessen Gipfel hinaufsteigt. Exposition und Schwierigkeiten lassen nicht nach, und wir stehen vor der dritten Hürde: einem fast senkrechten Kamin, ausgestattet mit demselben Seil und Stahlklammern. Wenn wir seinen Gipfel erreichen, führt der Weg an der rechten Seite des Kamms entlang, wo er etwas ansteigt und dann steiler absteigt, und bald entlang eines ähnlichen Seils auch sehr steil ostwärts aufsteigt (Vorsicht, feuchter Untergrund!). Gegen den Gipfel des Anstiegs biegt der Weg rechts ab, wo wir später zwischen Zwergkiefern am Ausgang der Skalaška pot sind.
Wir setzen auf dem Gipfel des Grenzkamms in Richtung Mali Vrh fort, wohin uns der Weg mit schönen Ausblicken zu dessen Gipfel bringt. Von hier gehen wir in derselben Richtung weiter, wo wir noch immer am Kammweg entlang den nördlichen Abstürzen der Belščica laufen, die uns nach einiger Zeit nahe an die Scharte westlich vor dem Vajnež bringt, auf den wir in wenigen Schritten weiteren Gehens aufsteigen.

Entlang der Route: Planina Seča (1698m), Mali Vrh (2017m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ( 30 min)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Dom Trilobit - Weinasch (über Skalaška pot und Mali Vrh)
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| heinz29. 09. 2009 |
Trotz Seilen an vier Stellen der Skalaška-Steig könnte man sagen, dass der Weg nicht angemessen gesichert ist und daher (auch wegen der Feuchtigkeit) ziemlich gefährlich. Er ist nur für Bergsteiger mit ausreichender Erfahrung im Gehen und Klettern auf Weglosen gedacht. Nicht für Höhenängstliche. Der Rest des Weges ist leicht. Viel Erfolg, Heinz!
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| nata243. 07. 2010 |
Mich interessiert, ob der Pfad von Planina Seče schwer zu folgen ist oder gut ausgetreten?
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| heinz3. 07. 2010 |
Vom Seč-Grenzgrat ist es nicht schwer zu finden (etwas rechts der ersten Holzschilder, entlang einer weniger ausgeprägten Mulde). Bei den Grenzsteinen biegen wir rechts in den Grenzforstweg (Pfad) ein. Sichtbar ja, ausgetreten - so/so. Beim anspruchsvolleren Teil des Weges ist fast kein Pfad mehr. Richtung ab da als anspruchsvolles Gelände ohne Pfad einzuordnen. Orientierung etwas schwierig. ..Sobald wir den senkrechten Abschnitt mit Klammern erreichen (Viševnik genannt), klettern wir nicht ganz bis oben, sondern wie im Beschriebenen, weiter rechts am Grat erst etwas hoch, dann Abstieg auf steilem Gelände, wo wir das letzte Seil finden, an dem wir auf feuchtem steilem Gelände ca. 10 m zum Ausgang der Skalaška-Pfad hochsteigen. Der Weg ist bröckelig, im Führer eines bekannten Autors als -sehr anspruchsvoller Weg/ Pfadlos markiert. Ich habe auch überlegt, dem Admin vorzuschlagen, die Schwierigkeit auf "sehr anspruchsvoll" zu ändern, was es tatsächlich ist. Sonst kurz und abwechslungsreich. Noch etwas: Achtung vor Steinschlag wegen Weg durch Rido unten! Ich habe diesen Abschnitt genossen. Glaube, ihr auch! Viel Erfolg, heinz!
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| nata244. 07. 2010 |
Es ging problemlos, habe den Weg gefunden, war aber nass und dreckig bis zum Hintern. Am senkrechten Teil gibt es jetzt ein "ornk" Stahlseil. Bin dann weiter zum Potoški Stol gegangen, habe sogar 2 Murmelti gesehen und über den unteren markierten Weg zurückgekehrt, der sich sehr ziiiiiiiht. Lp
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| heinz4. 07. 2010 |
Ja, der untere Weg zieht sich anfangs etwas hin. Bei welchem senkrechten Teil; wo die Haken sind, oder beim letzten Anstieg, der im Geröll endet? Die Seile waren hell bzw. aus Aluminium. Das erste aber war unten lose - mit dem Haken herausgezogen. Wo bist du auf die Murmelti gestoßen? In Rida?
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| nata244. 07. 2010 |
Neben dem dünneren Stahlseil, wie beim ersten Abstieg, war dort noch eines dickere daneben, aber ich weiß nicht ob bei den Haken oder am Ende (frühes Aufstehen hat offenbar Folgen). Die Murmelti habe ich zwischen den Felsen gesehen bevor ich zum Potoški Stol hochgestiegen bin.
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| Majdag3. 09. 2011 |
...Dom Trilobit, Skalaška, Mali Vrh...Nun hab ich's geschafft, die Skalaška lockt mich den ganzen Sommer. Wundervolle Ausblicke, einmalig. Weiter zum Mali Vrh, Rückweg durch Rido. Kein Bedauern, super
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| green joga6. 01. 2012 |
Ist in letzter Zeit jemand hier oben gewesen, der etwas über die Winterverhältnisse weiß?
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| heinz7. 01. 2012 |
Perfekte Winterverhältnisse: Schnee bis zu einem halben Meter, stellenweise sogar mehr. Grundsätzlich ist die Skalaška-Route ohne komplette Ausrüstung nicht machbar.
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| ljubitelj gora20. 05. 2012 |
Heute bin ich diesen Weg gegangen und weiter zum Stol, wie heinz im ersten Kommentar sagte, sonst ist der Weg trocken.
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| Metka Polpetka7. 07. 2014 |
Gestern über Skalaška gegangen. Im Gestrüpp ist der Weg ziemlich zugewachsen. Alle Stahlseile halten im oberen Teil, der Rest ist eingestürzt. Die unteren zwei Haken sehr locker, der dritte vorerst noch brauchbar, auch die Griffe dort sind ziemlich locker. Schade, dass es so verfällt, gerade in diesem Schlüsselteil wird bald alles am Seil hängen, dem man nie 100% trauen kann, weil man nicht weiß, wie es oben ist. Ansonsten wunderschöner, wilder Weg!
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| heinz7. 07. 2014 |
Tatsächlich, dieser Skalaška-Pfad ist ziemlich wild.. Wenn niemand für die Anpassung sorgt, wird das in Zukunft noch mehr für ihn gelten.. Da er unmarkiert ist, gilt er als Weglosigkeit und wahrscheinlich deswegen pflegt kein Bergsteiger-Verein ihn. Aber er ist definitiv einer der schönsten in den Karawanken.
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| VanSims30. 07. 2018 |
Wild, wild ja. Als ich vom Gestrüpp auf den Grat kam und nach der ersten Seilstelle abgestiegen bin, habe ich mir schon nach ca. 10 Metern gesagt: aua, hier ist kein Spaß mehr!  Der Anfangspfad vom Sattel durchs Gestrüpp,... hmmm... wenn du ihn findest, gehört er dir,... mehr oder weniger. Ich würde sagen, es ist genau umgekehrt wie @heinz gesagt hat: Sichtbar so lala, ausgetreten aber ja. Nach einer Stunde Prügeln durchs Gestrüpp, möglichst nass vom Gewitter der vorherigen Nacht, wie in meinem Fall, dann die Belohnung mit einer ordentlichen, wie gut eine Stunde dauernden Adrenalindosis!
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| anze r21. 10. 2023 00:14:30 |
Gibt es vielleicht jetzt etwas Neues (erwähnenswertes) auf der Skalaška?
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