Trate / Johannsenruhe - Hochstuhl (via Klagenfurter Hütte)
Ausgangspunkt: Trate / Johannsenruhe (1152 m)
| Breite/Länge: | 46,4701°N 14,1562°E |
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Wegname: via Klagenfurter Hütte
Gehzeit: 3 h 45 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1084 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1175 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 15
Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Durch den Karawankentunnel fahren wir nach Österreich, dann auf der Autobahn Richtung Beljak, die wir an der ersten Ausfahrt verlassen. Vom Punkt, wo wir die Autobahn verlassen, folgen wir den Schildern nach Šentjakob v Rožu / Sankt Jakob im Rosental. Wenn wir in dem genannten Ort ankommen, fahren wir auf der Hauptstraße weiter vorbei an Podgorje / Maria Elend und der Siedlung Sveče / Suetschach bis zum Ort Bistrica v Rožu / Feistritz im Rosental, wo vor den Geschäften Billa und Penny rechts abbiegen Richtung Tal Rute / Bärental. Ca. 100 m nachdem wir die Hauptstraße verlassen, fahren wir links weiter, dann auf etwas schmalerer und ansteigender Straße zum großen Parkplatz (Parkplatz liegt nahe der Wiese Trate / Johannsenruhe). Vom Laden Penny zum Ausgangspunkt ca. 9 km engere Asphaltstraße, Schotter nur im letzten Teil. Vom Eingang des Karawankentunnels zum Ausgangspunkt ca. 38 km.
b) Durch den Grenzübergang Ljubelj fahren wir nach Österreich, wo auf der Hauptstraße Richtung Celovec / Klagenfurt am Wörtersee bis zur zweiten Kreisverkehrstelle fahren, von wo wir in Richtung Ausfahrt Bistrica v Rožu / Feistritz im Rosental weiterfahren (Hauptstraße Richtung Celovec verlassen wir noch vor der Überquerung der Drau). Im genannten Ort gleich hinter den Geschäften Billa und Penny biegen wir links auf die Straße Richtung Tal Rute / Bärental ab. Ca. 100 m nachdem wir die Hauptstraße verlassen, fahren wir erneut links weiter, dann auf etwas schmalerer und ansteigender Straße zum großen Parkplatz (Parkplatz liegt nahe der Wiese Trate / Johannsenruhe). Vom Laden Penny zum Ausgangspunkt ca. 9 km engere Asphaltstraße, Schotter nur im letzten Teil. Vom Eingang des Ljubelj-Tunnels zum Ausgangspunkt ca. 32 km.
c) Von Dravograd oder Slovenj Gradec fahren wir nach Ravne na Koroškem, dann weiter Richtung Grenzübergang Holmec. In Österreich fahren wir zuerst Richtung Pliberk / Bleiburg, dann folgen wir den Schildern nach Globasnica / Globasnitz und weiter Železni Kapli / Bad Eisenkappel, Borovlje / Ferlach. Hinter Borovlje schließen wir uns am Kreisverkehr der Straße über Grenzübergang Ljubelj an. Hier am ersten Kreisverkehr fahren wir Richtung Celovec / Klagenfurt weiter, am zweiten Richtung Bistrica v Rožu / Feistritz im Rosental. Im genannten Ort gleich hinter den Geschäften Billa und Penny biegen wir links auf die Straße Richtung Tal Rute / Bärental ab. Ca. 100 m nachdem wir die Hauptstraße verlassen, fahren wir erneut links weiter, dann auf etwas schmalerer und ansteigender Straße zum großen Parkplatz (Parkplatz liegt nahe der Wiese Trate / Johannsenruhe). Vom Laden Penny zum Ausgangspunkt ca. 9 km engere Asphaltstraße, Schotter nur im letzten Teil. Vom Grenzübergang Holmec zum Ausgangspunkt ca. 71 km.
Beschreibung der Route:
Am Anfang des Parkplatzes bemerken wir zwischen der mit Schranke gesperrten Straße und dem Parkplatz den Beginn des markierten Weges, der zur Celovška koča / Klagenfurter Hütte, zum Stol, zur Svačica, zum Ovčji vrh / Geissberg und anderen Zielen führt. Etwas weiter stößt der markierte Weg auf einen unmarkierten Pfad vom oberen Parkplatzteil, wir schließen uns wenige Schritte weiter der Schotterstraße an, die zur bereits genannten Hütte führt. Die Straße führt uns durch das Bett eines Wildbachs und wenig später aus dem Wald auf die Wiese (Trate / Johannsenruhe), die vom Ausgangspunkt nur wenige Minuten entfernt ist. Von der Wiese öffnet sich ein schöner Blick, die Straße kehrt dann in einen Waldstreifen zurück. Wenn der Wald sich vorübergehend lichtet, führt in einer sanften Linkskurve geradeaus ein unmarkierter "Abkürzungspfad". Wir folgen der Straße, die auch durch ein gelbes Bergwegeschild angezeigt wird. Nur etwa eine Minute weiter biegt die "Hauptstraße" rechts ab, die "Nebenstraße" führt geradeaus weiter. Vom genannten Abzweig folgen wir dem Fußweg, der zwischen beiden Straßen weitergeht und mit der Straße zur Celovška koča aufsteigt. Für einige Zeit steigen wir quer über gelegentlich steilere Hänge auf, dann gelangen wir zurück auf die breitere Schotterstraße. Der markierte Weg kreuzt die Straße noch mehrmals, dann spaltet er sich bei einem größeren Felsen oder Block mit Gedenktafeln in zwei Teile.
Rechts führt der Klettersteig zum Stol, wir gehen geradeaus Richtung Celovška koča. Der Weg kreuzt die Straße noch mehrmals, höher bringt er uns aus gelegentlich lichten Wald auf die Weidehänge der Mačenska planina / Matschacher Alm (Hütten auf der Alm sind wenige Minuten links vom markierten Weg). Von hier folgt ein leichter Anstieg und der Weg bzw. die Straße bringt uns in wenigen Minuten zur Celovška koča.
Von der Hütte gehen wir rechts Richtung Stol / Hochstuhl, Svačica / Bielschitza und Prešernova koča und folgen einem sanften Karrenweg, der tiefer zum Bergweg wird, der uns durch einen Zwergpinienstreifen zu den Schuttfeldern unter der Svačica bringt. Der Weg steigt quer über das erste Schuttfeld auf, dann führt er zu einem kurzen steilen Stück, wo beim Queren ein Stahlseil hilft. Der kurze und technisch nicht besonders anspruchsvolle Abschnitt endet schnell, der Weg führt weiter über das Schuttfeld auf breitem, gut gepflegtem Pfad. Mit Blick auf die umliegenden Wände steigen wir ohne größere Probleme zum Sattel Belščica auf, wo ein markierter Wegkreuzungspunkt ist.
Vom Sattel Belščica, von wo links der Weg zur Svačica abzweigt, gehen wir geradeaus Richtung Vrtača, Prešernova koča und Zelenica. Für wenige Minuten queren wir grasbewachsene Hänge, dann erreichen wir die Stelle, wo links der Weg zur Vrtača abzweigt, wir gehen geradeaus bergab. Der Weg steigt zunächst steil durch eine Rinne ab, dann biegt er rechts ab und geht auf ausgedehnte Schuttfelder über, quer aufsteigend. Höher verlassen wir das Schuttfeld und steigen leicht zum nahen Abzweig ab, wo sich oberer und unterer Weg sowie der Weg aus Završnica treffen.
Hier gehen wir geradeaus, der Weg aus dem Kessel zwischen Srednja peč 1920 m (Srednja peč ist ein weniger bekannter Gipfel links) und dem Grat Orlice (Orlice sind ein schwer erreichbarer Grat zwischen Sattel Belščica und Stol) geht allmählich auf ein größeres Schuttfeld über, quer rechts aufsteigend, dann wird der Weg allmählich zu einem steileren Kessel zwischen Mali Stol links und Stol rechts. Hier steigt der Weg steil auf, dann flacht er allmählich ab und bringt uns zum markierten Abzweig, wo links der Weg zur nahen Prešernova koča abzweigt (5 Minuten), wir gehen rechts weiter und in 10 Minuten weiteren Gehens erreichen wir den höchsten Gipfel der Karawanken.
Ausgangspunkt - Celovška koča 1:30, Celovška koča - Stol 2:15.

Entlang der Route: Trate / Johannsenruhe (1226m), Celovška koča / Klagenfurter Hutte (1664m), Sedlo Belščica (1840m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Trate / Johannsenruhe - Hochstuhl (via Klagenfurter Hütte)
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| grahlck1. 12. 2008 |
Schöne Tour. Mich interessiert, ob jemand etwas über den Klettersteig zum Stol erzählen kann und ob Bilder hat. Danke.
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| zlatorog3. 12. 2008 |
Wir sind Anfang September über den Klettersteig gegangen und es ist eine der besseren Touren, leider war die zweite Hälfte zum Gipfel im Nebel. Der anspruchsvollste Teil ist gleich zu Anfang, danach nur stellenweise exponierter. Der Weg ist hervorragend gesichert; sehr empfehlenswert (natürlich bei geeignetem Wetter und Ausrüstung!!) LP!
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| klavdipo21. 06. 2010 |
Ist die Celovška Hütte auch werktags geöffnet?
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| VanSims26. 06. 2010 |
Nur eine kurze Ergänzung zur Beschreibung: Wenn wir über Sedlo Belščica auf die slowenische Seite kommen, gehen wir rechts. Dort sehen wir auf einem Felsen einen Pfeil und die Aufschrift 'Vrtača'. NICHT DORTHIN GEHEN! Auf unserer rechten Seite erblicken wir nur Felsen. Ja, ja, über diese Felsen muss man absteigen. Die Markierungen sind etwas spärlich. Beim Abstieg über die Felsen nicht bis ganz unten gehen, sondern nach rechts schauen und wenn man die Markierung sieht, auch rechts gehen, dann über den Pfad, der ein kurzes Schuttfeld quert, in ca. 10 Min. zum Weg von Zelenica kommen. Dort dann rechts und weiter nach Beschreibung. Ich hätte es fast verfehlt und wäre Richtung Vrtača gegangen... 
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| acjom21. 07. 2010 |
Ist der Klettersteig zum Stol noch immer gesperrt?
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| acjom21. 07. 2010 |
Danke, aber da ich gar kein Deutsch verstehe, bitte trotzdem um eine Antwort, danke
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| Tadej21. 07. 2010 |
Es steht, dass der Weg ab heute wieder geöffnet ist. lp
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| Fred Derik12. 08. 2025 12:30:37 |
Wir haben diesen Weg am Sonntag, dem 10. August 2025, gemacht. Die Beschreibung des Zufangs zum Ausgangspunkt und des Weges selbst ist zwar korrekt, bereitet dich aber nicht wirklich auf das vor, was dich erwartet. Das gilt für beides, die Straße zum Parkplatz und den Wegabschnitt vom Abzweig zur Vrtača bis zum Gipfel des Stola. Der letzte, dreikilometerlange Schotterabschnitt der Straße zum Parkplatz ist in ziemlich verzweifeltem Zustand, an mehreren Stellen musst du dich regelrecht stoppen und Schneckentempo durch tiefen Löcher und Quergräben fahren. Übrigens ist auch der Asphaltabschnitt voller heimtückischer Löcher, sodass dort schon höchste Vorsicht geboten ist, wenn du dein Unterfahrzeug nicht komplett zerstören willst. Was den Weg selbst angeht, ist er bis zur Celovška-Hütte fußgängerfreundlich, etwas weiter ab der Hütte, beim Anstieg zum Belščica-Sattel, beginnen die unangenehmen Schuttfelder. Die du beim Abstieg noch ungleich mehr verfluchst. An der Wegkreuzung vor dem kurzen Abstieg (links zur Vrtača, steil abwärts zum Stol) hat jemand das Schild abgerissen, was den Wanderer verwirrt, da die Fortsetzung des Weges, der steile Abstieg, nicht gerade intuitiv ist. Die schlimmste Stunde des Gehens wartet dich erst nach dem kurzen steilen Abstieg, zuerst Durchquerung endloser rauer Schuttfelder, wo man manchmal zwischen Felsen und Steinen den richtigen Weg schwer findet, am Ende des Tales dann noch steiler Anstieg am kahlen Hang, der wenig Halt für Hände und Füße bietet und auf dem Rückweg ein echter Albtraum ist. Die Bezeichnung 'teilweise anspruchsweiser markierter Weg' ist wohl völlig korrekt, da es nur wenig Klettern gibt, noch weniger technisch schwierige Abschnitte, ist aber, wie gesagt, gleichzeitig auch etwas irreführend, da das Gelände zum Gehen sehr anspruchsvoll ist.
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