Koča pod Košuto - Koschutnikturm (čez Lärchenturm)
Ausgangspunkt: Koča pod Košuto (1280 m)
| Breite/Länge: | 46,4517°N 14,3875°E |
| |
Wegname: čez Lärchenturm
Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D
Höhenunterschied: 853 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1050 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 99.944
 | 10 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 68
Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Ljubelj fahren wir nach Borovlje / Ferlach, wo wir rechts in Richtung Dorf Sele / Zell-Pharre abbiegen. Kurz vor dem Schild, das die Siedlung Sele / Zell-Pharre markiert, zweigt rechts eine Straße zum Koschutahaus ab. Wir folgen dieser Straße bis zur Hütte, wo wir auf einem großen Parkplatz parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir südöstlich den Markierungen Lärchenturm / Cjajnik, Koschutnikturm / Košutnikov turn folgend. Am Anfang des Weges fallen uns auch ein großes Schild mit Bild der Košuta und genau eingezeichneten Wegen zum Cjajnik und Košutnikov turn auf. Der Weg führt dann eine Weile durch Wald ostwärts und bringt uns zu einer Wegkreuzung, wo wir rechts den Markierungen Cjajnik folgen. Bald kommen wir aus dem Wald aufs Schuttfeld, das wir im Aufstieg westwärts (Richtung Cjajnik) queren. Beim Queren des Schuttfelds folgen wir den rot-weißen Markierungen, große gelbe Markierungen an Felsen sollen uns nicht verwirren, da sie auf dem Schuttfeld bergan zum Graben führen, der zur Cjajnikova škrbina führt.
Beim Einstieg in den Kletterabschnitt müssen wir zwingend mit Helm und Selbstsicherungsausrüstung ausgerüstet sein, sehr empfehlenswert sind auch Kletterhandschuhe. Der Weg steigt schon zu Beginn steil an und quert dann eine steile Wand rechts. Der Weg ist durchgängig gut mit Stahlseil gesichert, gelegentlich helfen auch einige Haken, aber deutlich weniger als erwartet. Tritte gibt es nicht viele und beim Aufstieg müssen wir viel mit den Händen arbeiten. Der Weg führt dann längere Zeit leicht rechts und steigt mehrmals fast senkrecht an. Später biegt er links ab und steigt auf einem etwas leichteren leicht bewachsenen Hang auf. Für kurze Zeit zeigt sich der Gipfel des Cjajnik, dann betreten wir wieder die Wand. Wir steigen erneut sehr steil auf und die Exposition nimmt zu. Die Steilheit lässt selten nach, dann biegt der Weg leicht rechts ab und bringt uns zu einer Wegkreuzung unter dem Gipfelturm. Wir haben zwei Wege zur Wahl, die zum Gipfel führen, egal welchen wir nehmen, es folgt sehr anspruchsvolles Klettern. Der linke Weg ist mit Schwierigkeit D markiert, der rechte mit C.
Die Österreicher bewerten Kletterwege mit Stufen A bis E wobei A die leichteste und E die schwierigste ist.
Der rechte leichtere Weg umgeht den Gipfel zuerst rechts, dann steigt er vom Westen zum Gipfel auf. Der linke Weg steigt vom Abzweig senkrecht zum Gipfel. Das Klettern ist hier wirklich sehr anspruchsvoll da es in den Felsen wenige Griffe gibt. Es helfen uns nur einige Haken und das senkrechte Stahlseil.
Vom Gipfel steigen wir dann auf einem etwas leichteren aber immer noch extrem anspruchsvollen Weg der Stufe C ab. Zuerst müssen wir vom nördlichen Turm mit Hilfe des Seils eine schmale Scharte überschreiten dann beginnen wir den Abstieg an der fast senkrechten Wand. Bald erreichen wir eine Wegkreuzung in der Westwand des Cjajnik. Wir gehen links zur Cjajnikova škrbina (Lärchenscharte), rechts führt der Weg zur Koča pod Košuto. Vom Abzweig queren wir leicht südwärts, die Steilheit lässt bis zur Cjajnikova škrbina nicht nach. Wenn wir auf festem Boden in der Scharte stehen können wir kurz durchatmen da das Schlimmste vorbei ist. In der Scharte fallen uns auch alte Markierungen auf die von der Scharte ostwärts durch den Graben ins Tal führen. Dieser Weg ist für den Abstieg ungeeignet da er wegen hoher Bröseligkeit gesperrt ist.
Von der Scharte setzen wir den Weg fort der zuerst südwestwärts führt dann steil über steiles Gras zum Užnik ansteigt. Es folgt ein etwas bröseliger Aufstieg durch einen schmalen Graben und bald erreichen wir den Hauptkamm der Košuta.
Auf dem Kamm gehen wir links und folgen der Südseite des Kamms. Der Weg verläuft zunächst auf relativ steilen grasbewachsenen Hängen später wenn wir wieder auf dem Kamm sind wird er etwas exponiert und einige Seile helfen. Von links schließt sich dann der Kletterweg zum Košutnikov turn von österreichischer Seite an (ÖTK Steig Neu) einige Meter später von rechts der westliche Weg von der Planina spodnja Dolga njiva. Wir folgen der Südseite des Kamms und dem Weg der etwas steiler wird und erreichen bald den aussichtsreichen Gipfel.
Der beschriebene Weg ist extrem anspruchsvoll besonders der Aufstieg zum Cjajnik und Abstieg in die Cjajnikova škrbina. Dieser Wegabschnitt ist nur für die erfahrensten Bergsteiger mit genügender Kraft in den Armen und obligatorischer Selbstsicherung geeignet. Der Weg zum Cjajnik gehört zu den schwierigsten in den Karawanken und ist schwieriger als die meisten italienischen extrem anspruchsvollen Wege in den Julischen Alpen.
Abstieg möglich über den Kletterweg zum Košutnikov turn (ÖTK Steig Neu).

Entlang der Route: Cjajnik / Lärchenturm (1965m), Užnik (2079m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
Diskussion zur Tour Koča pod Košuto - Koschutnikturm (čez Lärchenturm)
Ältere Nachrichten anzeigen
|
| aljoša121. 08. 2008 |
Dieser ist extrem und wahrscheinlich sehr adrenalinreich. Ich kann mich hier auf diesem Weg nicht vorstellen, obwohl ich schon einiges gemacht habe und noch mehr machen werde.
|
|
|
|
| frfi22. 08. 2008 |
Mit Freund vor 14 Tagen begangen und muss sagen, es ist ein ziemlich schwieriger Klettersteig mit wunderschönen Ausblicken nach Österreich, aber auf dem Grat ist der Blick noch schöner  Wir haben dieselbe Tour in 5-6 Stunden mit allen Pausen gemacht.
|
|
|
|
| jprim27. 08. 2008 |
Ich stelle eine ganz einfache Frage zum Selbstsichern, natürlich nicht auf solchen Wegen, aber es interessiert mich, wie es kommt, dass beide Karabiner am Stahlseil hängen, da ich in einem Führer gelesen habe, dass nur einer sein soll, dann der andere am nächsten Seil usw. Bitte Erklärung und danke für die Antwort. LP
|
|
|
|
| nekdo127. 08. 2008 |
Sicherer mit zwei als mit einer... dann löst du die erste und hängst in den nächsten Abschnitt ein und wiederholst den Vorgang mit dem zweiten Karabiner 
|
|
|
|
| ben27. 08. 2008 |
Verwendest du einen Y-Selbstsicherungsset, hängst du mit zwei Karabinern ein, schon wegen der Sicherheit, da du so immer gesichert bist auch beim Umhängen. Die Bremsplatte funktioniert in diesem System auch bei beiden Karabinern, im Gegensatz zum V-System wo sie nicht funktioniert, sodass man mit zwei nur beim Umhängen gesichert ist, sonst nur mit einem. LP
|
|
|
|
| Bojan_A27. 06. 2010 |
Oh, ich weiß, ihr könnt nicht lesen. Also: Ich bin die Ferrata zum Cjajnik hoch, abgestiegen die Ferrata zum Košutnikov turn. War super. Nur beim Abstieg zur Cjajnikovo škrbino braucht man Vorsicht und Kraft in den Armen.
|
|
|
|
| bagi5. 07. 2010 |
Zwei Warnungen sind in dieser Sommersione für den Aufstieg zum Cjajnik angebracht neben allen bereits bekannten bezüglich der Schwierigkeit des Aufstiegs. Die erste ist, dass der Abstieg vom Sattel nach dem Abstieg vom Turm durch die östliche Rinne derzeit mit Sommerausrüstung nicht möglich ist. Hier ist immer noch fast 100m langer Schnee, zu steil für einen erfolgreichen Abstieg und an den Rändern ausgehöhlt von warmen Felsen. Ständig besteht Gefahr durch fallende Steine. Diese Abkürzung ist schon im trockenen Zustand abzuraten, jetzt umso mehr. Den Weg muss man über den Grat der Košuta fortsetzen. Die zweite Warnung ist der frühe Anstieg in den Sommermonaten. Schon um 5.30 hat am Samstag die Sonne ihre Kraft beim Aufstieg durch das Schuttfeld bis zum Einstieg in die Klettersteig gezeigt. Der Weg ist meistens sehr schlecht und Schutt + Hitze ist keine gelungene Kombination . Natürlich fängt beim Einstieg in die Wand das Herz an zu pochen und die Mühen sind sofort vergessen , aber die Warnung ist angebracht. Beide Klettersteige, also der Aufstieg zum Cjajnik und der Abstieg über ÖTK Steig Neu vom Sattel vor dem Košutnikov turn sind blutige Hunde und fordern ihren Tribut. Beide sind vorbildlich gepflegt, auch die Hängebrücke ist vollständig ausgerüstet für das Überqueren und Abstieg am benachbarten Hügel, wo durchgehend Drahtseile gespannt sind. Viel Vergnügen . Bagi
|
|
|
|
| mikk30. 07. 2010 |
Mich interessiert, wie viel Erfahrung für so ein Unterfangen nötig ist? Ich habe sehr wenig Erfahrung beim Klettern. Nach 15 Jahren seit dem letzten Wanderung (kein Klettern) in die Berge bin ich in die Alpen gegangen und zuerst über Tominškova-Steig auf Triglav, und der Weg schien mir nicht übermäßig schwer... Deshalb suche ich größere Herausforderungen... Wenn ihr andere Vorschläge habt, bitte auch die vorschlagen :-)
|
|
|
|
| AndrejK30. 07. 2010 |
Ich habe die meisten Klettertouren in den Slowenischen Bergen probiert und kann dir sagen, dass die Tour zum Cjajnik an der Spitze der Liste steht. Sie ist wirklich "außergewöhnlich" anspruchsvoll, wie in der Routenbeschreibung steht. Selbstsicherung und Helm sind Pflicht, besonders wichtig ist die Kraft in den Armen, die während der ganzen Tour die Hauptlast trägt. Schau dir ein paar Fotos an: http://andrejk.moj-album.com/album/17205011/?stran=1
|
|
|
|
| bagi30. 07. 2010 |
Mikk. Ich kenne deine Erfahrungen und Fähigkeiten nicht. Wenn Tominškova die einzige dieser Art ist, probiere besser die benachbarte Via Ferrata ÖTK Steig Neu zum Košutnikov turn. Sie ist eine Stufe leichter, aber immer noch nicht für jeden. Noch besser wäre es, dir in der Bibliothek das exzellente Buch "50 zavarovanih poti" von Andrej Mašera auszuleihen. Darin sind die Routen nach Schwierigkeit sortiert mit allen Beschreibungen. Dort kannst du dich selbst nach Kategorien einordnen und passende Routen wählen. Mit Kilometern kommt auch Cjajnik. Keine Sorge, es läuft nicht weg. Ich wünsche dir eine gute Wahl und vor allem Spaß auf den Klettersteigen. LP Bagi
|
|
|
|
| geppo30. 07. 2010 |
Genau wie diese Jungs schon gesagt haben. In Slowenien gibt es keinen solchen gesicherten Weg, der so anspruchsvoll ist. Fahre nach Österreich und klettere die Via Ferrata zum Košutnikov turn (cck. 30min). Wenn du rauf und runter ohne Angst und Probleme kommst, dann weißt du, dass dich auf Cjajnik mindestens zwei Stunden ungefähr ähnlicher und etwas schwierigerer Weg erwarten. So kannst du dich einschätzen. LP http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?aut=1&gorovjeid=11&id=1222
|
|
|
|
| SilvestrO30. 07. 2010 |
geppo,... na ja, ich hoffe, dass wir hier auch keine solchen gesicherten Wege bekommen..., zu gezwungen... Vor Wochen, als ich mir dieses Wunder angesehen habe,...und in der Wand zitternde ängstliche Mädchen eingeholt habe, nichts sagen der Blick nach oben war beeindruckend und ich habe doppelt genossen, ...für sie würde ich das nicht sagen,...bis ich sie auf natürlichen Passagen überholt habe...schade Lehre ...nicht für jeden...
|
|
|
|
| geppo30. 07. 2010 |
Ich bin auch der Meinung, dass hier niemand auf so etwas kommen wird. Jenseits der Grenze gibt es so viele Klettersteige, wie du willst. Ich habe aber nichts dagegen, was ich kürzlich in Lawamünd besucht habe und gut für Training und Lernen des Klettersteig-Kletterns ist. http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?aut=1&gorovjeid=10005&id=2661 Hier kannst du jemandem (oder dir selbst) schön beibringen, wie man den Selbstsicherungs-Set, Gurtzeug usw. benutzt. LP
|
|
|
|
| mikk30. 07. 2010 |
Uh, wie viel ihr geschrieben habt. DANKE allen :-) @geppo - dieser Lavamünd ist von Dravograd rüber auf die AT-Seite ?? Wenn ja, dann bin ich Sonntag dort.. hehe :-)
|
|
|
|
| geppo30. 07. 2010 |
Genau so! Nach Überqueren der Bahngleise siehst du rechts den Parkplatz und diesen verlassenen Steinbruch mit der Kapelle oben drauf. Kannst du nicht verfehlen. Ich warte, was du sagen wirst...? Man sagt, wenn du rauf und runter diese Ferrata ohne Nutzung der Haken kletterst, bist du reif für etwas Ernsteres. Nun, ich habe einen Haken benutzt, den du wahrscheinlich auch!! Schau ihn dir auf dem Foto an.. LP
|
|
|
|
| dedo246. 07. 2011 |
Ist letztens oder dieses Jahr jemand diesen Weg gegangen? Wie ist's mit Schnee? LP
|
|
|
|
| Marin1. 08. 2011 |
Gestern sind wir zum Cjajnik gestiegen. Der Turm ohne Verwendung von Haken ist sehr anspruchsvoll, ebenso der Abstieg vom Gipfel. Der Weg zum Košutnikov turn ist viel leichter, schöne Aussicht auf Slo. und Österr. Seite. Abstieg über ÖTK Steig Neu wird interessanter, das Überqueren der Brücke jagt etwas Adrenalin durch die Adern. Hervorragende Kombination (Klettersteig und Wandern). Empfehle allen Fans von C/D Klettersteigen. Lp
|
|
|
|
| elektro25. 09. 2011 |
Wir haben diese Klettersteig letzte Woche gemacht. Erste Klettersteig solcher Schwierigkeit für mich; Adrenalin reichlich und bietet auch gutes Training für den ganzen Körper. Angeblich gab es reichlich Polemik um diesen Klettersteig und am Ende habe ich mich selbst gefragt, wo der Sinn dieses Weges liegt. Ansonsten stört es mich nicht und es finden sich sicher Leute, denen solche Wege passen; aber mir kommt es so vor, als wäre er irgendwie erzwungen und ohne Gefühl angelegt. Alle Gliedmaßen einzusetzen ist wünschenswert und deswegen besuche ich Klettersteige, aber mich für einen guten Teil des Weges buchstäblich an den Drahtseilen entlangzuziehen, weil es keine natürlichen Griffe gibt, ist für mich Blödsinn.
|
|
|
|
| urbancek25. 09. 2011 |
Ja, das sind die Österreicher, die nur nach Schwierigkeit lechzen... Deshalb sind sie auf "leichteren" Klettersteigen so schnell, weil sie nonstop in diesen natürlichen senkrechten Fitnessstudios trainieren
|
|
|
|
| elektro27. 09. 2011 |
Geschwindigkeit ist mir egal, jeder geht in seinem Tempo. Ich weiß nur nicht, woran man sich an solch einer Via Ferrata gewöhnen kann, außer daran, Handschuhe mitzunehmen gegen Blasen... Wahrscheinlich sind solche Via Ferratas Übungsgelände für die, die wir in unseren Bergen treffen und die sich nur an Seilen hochziehen und natürliche Griffe praktisch ignorieren. Der echte Übungswall ist der Weg über die Plemenice - wenige Seile und mehr Haken; Metall nur wo wirklich nötig, sonst nicht, und man muss natürliche Gegebenheiten nutzen.
|
|
|
|
| urbancek27. 09. 2011 |
@elektro: Österreicher "üben" sich an super anspruchsvollen Klettersteigen, denen Cjajnik, geschweige denn Plemenice (weiß nicht, was da so anspruchsvoll ist ) nicht mal bis zu den Knien reichen... Lp!
|
|
|
|
| elektro28. 09. 2011 |
Ich glaube, es ist gut für sie. Aber können wir das überhaupt leicht Klettern nennen? Ziehen an Seilen und Treten auf Klammern (wie auf einer geölten Leiter laufen) ist für mich kein Klettern. Plemenice sind nicht schwer, aber ein echter Übungsplatz, wo man lernt, natürliche Griffe zu nutzen und auf luftigen Ferraten zu gehen. Wenn ich Plemenice und diesen über Cjajnik vergleiche, war es auf Plemenice viel abwechslungsreicher, weil man viel abhängiger von sich selbst ist und sich wirklich keine Fehler erlauben darf. Über Cjajnik ist man sowieso immer an der Leine, und selbst wenn man abrutscht ist es kein großes Problem - man rutscht ein bisschen runter (wörtlich hehe) aber hat wenigstens eine Nachprüfung. Ich fühle mich sicherer in einem echten Rallyeauto bei 250km/h (mit Käfig und 5-Punkt-Gurt) als z.B. in einem Clio bei 150km/h...schlechter Vergleich, aber ich hoffe, du siehst, worauf ich hinauswill.
|
|
|
|
| urbancek28. 09. 2011 |
Aber wenn ich Plemenice und Cjajnik vergleiche, waren Plemenice viel länger, Cjajnik nicht... Und Plemenice sind keine Ferrata... Nachprüfung auf Cjajnik, am Gipfelpfeiler? Bist du überhaupt oben gewesen?? Wenn du dort die zwei Meter fliegst, brichst du dir sofort das Rückgrat Bezüglich natürlicher Griffe... z.B.: Mrzla gora, von Vevnica Richtung Strug und weiter usw., das sind natürliche Griffe, nicht Plemenice, wo nach dem anfänglichen gesicherten Teil fast keine Hände benutzt werden bis zum nächsten gesicherten Teil...   Ich weiß wirklich nicht, wo du das gelaufen bist und ob überhaupt...
|
|
|
|
| Kita20. 03. 2012 |
Cjajnik ist eine respektabel und durchaus anspruchsvolle Klettersteig...
|
|
|
|
| Poprck2. 05. 2012 |
Cjajnik ist wie jede andere Klettersteig dieser Schwierigkeit "erzwungen" und nutzt absichtlich keine natürlichen Übergänge, wo der Schwerpunkt auf Gymnastik entlang der Stahlseil liegt und nicht auf der natürlichen Schönheit des Weges selbst. Die Plemenice sind zweifellos eine natürlicher gestaltete Tour, die größtenteils bestehende natürliche Übergänge nutzt, jede dieser beiden hat ihren Charme und auch Vor- und Nachteile. Aber so wie ein Romantiker die Klettersteige, bei denen der Fokus auf dem Training liegt, nicht übermäßig bewundern und genießen wird, wird auch der Adrenalinjunkie auf natürlich geführten Wegen langweilig finden, zwei verschiedene Typen. Ich habe nirgends Tests gesehen, wie sich Karabiner bei einem härteren Sturz in einem solchen Klettersteig verhalten, denn die Tatsache ist, dass sie in diesem Fall quer am Haken brechen und in den Govžnarjevi peči haben sie das schon mit Gummiauflagen gelöst, während ich diese in österreichischen Klettersteigen noch nicht gesehen habe. Ich frage mich auch, warum bei diesen schwierigeren Klettersteigen noch am klassischen Seil und den Klammern festgehalten wird, es würde mir viel interessanter erscheinen, wenn man bei bestimmten Übergängen Hilfsmittel für klassisches technisches Klettern benutzen müsste, das Seil würde vielleicht nur als Sicherung dienen, aber dann wäre es wahrscheinlich nicht mehr für ein breiteres Publikum zugänglich. LGP
|
|
|
|
| acjom4. 07. 2012 |
Ist der genannte Weg anspruchsvoller als Božičev vrh in der Železna kapla? Danke
|
|
|
|
| pohodni4. 07. 2012 |
Vom technischen Standpunkt her ist der Kletterweg über Cjajnik zwar wirklich etwas leichter als jener in der Železna kapla, jedoch bevor wir uns auf diesen Weg begeben, müssen wir noch einige Fakten berücksichtigen. In der Železna kapla steigen wir nur auf dem Kletterabschnitt auf, bergab kehren praktisch alle über den leichten Rundweg zurück. Auf dem Cjajnik gibt es diese Möglichkeit nicht. Entweder zurück über denselben, also Kletterweg, oder weiter zur Cjajnikova škrbina, wo uns ebenfalls ein sehr schwieriger Abstieg erwartet. Natürlich ist der genannte Weg damit noch nicht beendet, da uns noch ein ziemlich anspruchsvoller Abstieg vom Košutnikov turn erwartet, sei es über die Hängebrücke oder daneben. Wenn ich das alles zusammenfassen würde, würde ich sagen, dass zumindest meiner Ansicht nach der Weg über Cjajnik konditionell deutlich anspruchsvoller ist, insgesamt über den Košutnikov turn auch anstrengender und länger, und technisch gesehen gerade wegen der obligatorischen schwierigen Abstiege nicht viel leichter als jener in der Železna kapla. Lp.
|
|
|
|
| acjom4. 07. 2012 |
Danke, wenn ich zurück bin, erzähle ich auch meine Eindrücke.
|
|
|
|
| Tinch2. 08. 2012 |
Gestern war ich auf der genannten Tour. Auf dem Weg zum Cjajnik hängt noch die Warnung, dass der Weg gesperrt ist, in der Hütte haben sie mir aber versichert, dass er ab 31.7 wieder geöffnet ist.
|
|
|
|
| pravi2. 08. 2012 |
Die Lawine ist 200m vom Weg entfernt abgegangen, also keine Probleme mit dem Anstieg, wahrscheinlich ist die Warnung dafür, dass du auf eigene Verantwortung gehst..
|
|
|
|
| urbancek3. 08. 2012 |
Das war mir auch nicht klar. Der Bergsturz und seine Einschlagzone erreichen meiner Meinung nach den Weg nach Cjajnik gar nicht 
|
|
|
|
| ljubitelj gora25. 10. 2012 |
Gestern bin ich diesen Weg gegangen, der Erdrutsch vom Sommer war deutlich links vom Einstieg in die Ferrata bei Cjajnik, Weg offen, aber verschiedene Warnungen vor Klettersets, zurück über die Hängebrücke, die ordentlich geschwungen hat, etwas gruselig, und ich hatte niemanden dabei, der mir ermutigende Worte sagen konnte
|
|
|
|
| jure197725. 10. 2012 |
Ich habe den Weg am Sonntag mit einer Gruppe gemacht. Fantastisches Wetter, der Weg ist hervorragend gesichert und definitiv sehenswert. Die Brücke hat auch bei mir ziemlich gewackelt . Die ersten drei Schritte sind am "lustigsten", danach geht es flüssig weiter.
|
|
|
|
| bohornik16. 11. 2012 |
Ich suche Informationen über die aktuellen Verhältnisse auf dem oben genannten Aufstieg. Danke!
|
|
|
|
| ljubitelj gora16. 11. 2012 |
Frage zu den Sicherungen wegen Efeu, da ich letztes Mal zu Beginn eine glatte Stahlseilstelle hatte.
|
|
|
|
| ms_primoz24. 07. 2013 |
Geht bald jemand den genannten Weg? Wie ist es mit den Sicherungen? Viel Erfolg und sicheren Schritt
|
|
|
|
| acjom24. 07. 2013 |
Weg vor vierzehn Tagen begangen, ohne Besonderheiten. Nur mutig zum Gipfel, viel Erfolg und sicher
|
|
|
|
| MaxSi24. 09. 2013 |
Der letzte Sommertag war wie geschaffen fürs Bergsteigen und da mir nach etwas Adrenalin war, entschied ich mich für eine Wiederholung des Cjajnik. Trotz mancher Klagen, dass man mit dem Auto zu hoch kommt, Koča pod Košuto auf 1300m, hat mich das kein bisschen gestört, da Cjajnik wirklich gutes "Training" ist. Überraschend trotz idealem Tag kein übermäßiger Andrang, nur ca. 15 Berggänger getroffen. Um nicht zu schwafeln, hier ein paar Kommentare, da der Weg wirklich beeindruckend ist. Der Aufwärmteil auf dem Schutt bis zum Fuße der Wand wärmt uns gut auf und gleich nach dem Einstieg muss man die Muskeln stark anspannen. Sicherungen und Drahtseile in ausgezeichnetem Zustand, nur an manchen Abschnitten überrascht eine lose Seil, stellt aber keine Gefahr dar, nur mehr Aufmerksamkeit auf Schritt und Griff. Der mittlere Teil ist meiner Meinung nach noch übermäßig gesichert, aber besser mehr als weniger, besonders für Ungewohnte. Der Schlussturm bietet echtes Abenteuer und kein Zweifel, dass wir ehrlich schwitzen. Auf dem Turm verfolgte mich der Gedanke, wie geschickt und mutig die sind, die den freien Aufstieg wagen, ich selbst habe das Seil keinen Moment losgelassen. Überraschend ist der Abstieg vom Turm wegen glatter Felsen und schon müder Arme ziemlich mühsam, fast könnte ich sagen, leichter hoch als später runter. Natürlich schade, direkt in Tal abzusteigen, daher fast obligatorisch Fortsetzung zum Košutnikov turn und Rückkehr über Via ferrata ÖTK Steig Neu. Auf diesem Teil möchte ich auf Bröckligkeit und fallende Steine hinweisen! Folgt Adrenalin-Kick auf der wackeligen Brücke und Abstieg zum Schutt... Wunderschöne Tour, mit außergewöhnlichen Ausblicken und Vielfalt. Pflichtmäßige gute Kondition und Ausrüstung. Schwindelfreie bitte umgehen 
|
|
|
|
| Pero#2424. 10. 2013 |
Hallo,
es interessiert mich, wo der geeignetste Abstieg ist, wenn man diesen Weg hinuntergeht.
Danke, lpp
|
|
|
|
| jax25. 10. 2013 |
Am natürlichsten ist über die Via Ferrata vom Košutnikov-Turm. Man kann auch den östlichen Graben absteigen, aber das ist angeblich ziemlich gefährlich wegen Steinen. Der einzige etwas normalere Abstieg ist auf dem markierten Weg um die Tolsta Košuta herum, was aber ein verdammt großer Umweg ist.
|
|
|
|
| neyo25. 08. 2015 |
Ich habe eine Frage. Wenn ich zum Košutnikov-Turn von der Alm Dolge Njive gehe, wie weit ist es noch bis zur Hängebrücke. Ich möchte nur über die Hängebrücke und dann zurück nach Dolge Njive. Mich interessiert die Zeit für die komplette Tour. Ich würde morgen gehen. Hoffe, das Wetter hält.
|
|
|
|
| ms_primoz25. 08. 2015 |
Vom Gipfel des Košutnikov-Turns bis zur Brücke sind ca. 20 Min.... aber ohne Selbstsicherungsausrüstung rate ich dir davon ab.
|
|
|
|
| neyo25. 08. 2015 |
Danke für die Antwort. Das Selbstsicherungs-Set habe ich. LP
|
|
|
|
| mukica4. 08. 2017 |
Gestern der erklimmte Weg nach Cjajnik und Fortsetzung zum Košutnikov-Turn begann in einem recht frischen Morgen, auf dem Schuttkegel hat es uns schon ordentlich gewärmt, aber in der Wand war es mir ehrlich gesagt ordentlich heiß. Weg ohne Besonderheiten, wie beschrieben...erfordert etwas Kraft in den Armen, Kletterfertigkeiten und Wissen über den Gebrauch von Sicherungen...Freudig, dass mein Wunsch in Erfüllung ging, und ich freue mich, wenn ich wiederkomme
|
|
|
|
| ŠpRo294. 08. 2017 |
Bravo, Gratulation. Auch mein Wunsch. Darf ich fragen, ist der Weg zum Košutnikov-Turn gut markiert? Und was ist mit dem Abstieg von Cjajnik, sieht auf dem Bild ziemlich senkrecht aus. Wie viel Zeitunterschied ist zwischen Weg C und D? Vielen Dank im Voraus.
|
|
|
|
| mukica4. 08. 2017 |
Ja, der Weg weiter ist markiert, zwar mit verblassten roten Markierungen, aber der Pfad ist sehr gut sichtbar...kein Problem..Der Abstieg ist so wie er aussieht, senkrecht...Unterschied zwischen C und D wiederhole ich nicht, wahrscheinlich nur ein paar Minuten, da ein Teil des Abstiegs dann auf C ist...und dann umgeleitet zum markierten Weg zum Košutnikov-Turn.
|
|
|
|
| ŠpRo294. 08. 2017 |
Danke, wie lange dauert es von Cjajnik bis Košutnikov-Turn?
|
|
|
|
| ŠpRo296. 08. 2017 |
Gestern habe ich diese Tour gemacht und ja, mir hat sie auch sehr gefallen und Begeisterung hinterlassen. Die Sicherungen in ausgezeichnetem Zustand, Kraft in den Händen und auch in den Beinen sehr willkommen.
|
|
|
|
| Grega9228. 05. 2018 |
Hallo War jemand kürzlich durch die Via Ferrata, gibt es noch Schnee?
|
|
|
|
| peterr28. 05. 2018 |
Gestern habe ich auf FB (Gorski svedri) gesehen, dass die Via Ferrata wegen Schäden gesperrt ist. Überprüfen
|
|
|
|
| zlatorogus19. 07. 2018 |
Hallo! Hat jemand Info, ob der Klettersteig schon geöffnet ist?
|
|
|
|
| zlatorogus19. 07. 2018 |
Danke für den Link. Habe angerufen und der Mann sagt, die Ferrata ist offen. zuppa gut!
|
|
|
|
| janezs7320. 07. 2018 |
Diese Woche nach der Arbeit: von Koča pod Košuto nach Cjajnik, über die Scharte zum Hauptgrat, zum Košutnikov-Turn und abwärts über OTK. Alle Wege sind begehbar, nirgends Schnee, einige Drahtseile sind vielleicht etwas lockerer, aber nichts Problematisches.
|
|
|
|
| Turbolazec12. 06. 2020 |
Hallo! Weiß jemand etwas über die Bedingungen? Gibt es noch Schnee oder ist der Weg normal begehbar?
|
|
|
|
| jax12. 06. 2020 |
Vollkommen normal begehbar. Etwas Schnee könnte nur auf dem Abstieg über die Brückenumgehungsvariante sein. Deshalb empfehle ich den Abstieg über die Brücke.
|
|
|
|
| Turbolazec12. 06. 2020 |
Danke, der Plan ist auch, über die Brücke abzusteigen.
|
|
|
|
| fjr23. 07. 2021 06:29:01 |
Schöne Grüße. Ich frage, ob der Weg schon ohne Winterausrüstung begehbar ist. Danke.
|
|
|
|
| Lukito23. 07. 2021 15:04:51 |
Am Mittwoch haben sie sowohl Cjajnik als auch Košutnikov turn bestiegen, auf slowenischer Seite ist nirgends Schnee, wie es auf österreichischer Seite ist, weiß ich nicht, habe aber nicht gesehen, dass sie Winterausrüstung tragen. Viel Erfolg.
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.