Ljubelj - Hajnžev Praprotnik / Zeller Prapotnik (mimo Koče na Ljubelju)
Ausgangspunkt: Ljubelj (1058 m)
| Breite/Länge: | 46,4329°N 14,2617°E |
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Wegname: mimo Koče na Ljubelju
Gehzeit: 3 h 20 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg, leicht unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 669 m
Höhenunterschied entlang der Route: 870 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir verlassen die Gorenjska-Autobahn am Abzweig Podtabor, fahren dann weiter Richtung Tržič und Celovec. Als wir Ljubelj erreichen, biegen wir vor dem Tunnel rechts auf einen großen Asphaltparkplatz ein, wo wir parken.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt gehen wir auf den Weg in Richtung Koča na Ljubelju. Nach kurzem Anstieg erreichen wir die Schotterstraße, auf der wir den Anstieg fortsetzen. Es folgt ein Anstieg auf einer ziemlich steilen Straße, die uns durch einige Wildbäche und vorbei an einer Kapelle und einem angenehmen Brunnen mit Bank führt. Höher macht die Straße noch einige Serpentinen, bei der letzten linken Serpentine öffnet sich ein schöner Blick auf Košutica und Veliki vrh, dann erreichen wir bereits die Koča na Ljubelju.
Von der Hütte gehen wir auf der Straße zum Staatsgrenzübergang, überschreiten ihn und steigen auf österreichischer Seite zu einer nur wenige Minuten entfernten markierten Wegkreuzung ab. Von der Kreuzung gehen wir rechts weiter in Richtung des markierten Weges zur Košutica / Loibler Baba und setzen den Weg auf einer schlechten Straße fort. Der markierte Weg biegt bald rechts von der Straße steil bergan ab und steigt zunächst steil an. Der Weg wird bald flacher und biegt links ab. Es folgt ein Queranstieg nach links auf einem Weg, der meist ziemlich rutschig ist. Nach einigen Minuten Queranstieg bringt uns der Weg zum Grenzkamm, wo er zunächst sanft bis mäßig ansteigt, höher aber eine Zeit lang ziemlich steil ansteigt. Während des steilen Anstiegs öffnet sich bei Rückblick ein schöner Ausblick Richtung Stol, Vrtača, Palec..., und der steile Weg führt uns zur Metallleiter, wo wir mit Hilfe der Sicherungen steil hochsteigen. Oberhalb der Leiter folgen noch einige Stahlseile, dann wird der Weg flacher und der anspruchsvolle Abschnitt über die Rjave peči liegt hinter uns. Etwas weiter queren wir noch einen Weidezäun, dann führt uns der Weg über die grasbewachsenen Hänge des Grunt. Bei schönen Blicken auf Lokovnikov Grintovec, Košutica (Ljubeljska Baba), Veliki vrh im Kamm der Košuta und andere umliegende Berge erreichen wir bald eine markierte Wegkreuzung, wo wir leicht links in Richtung Hajnžev graben und Koča pod Košuto weitergehen (geradeaus Košutica, rechts Planina Korošica).
Von der Kreuzung geht der Weg zunächst etwas bergab, biegt dann rechts ab und quert die Hänge der Košutica nach links. Zuerst steigen wir noch etwas ab, dann beginnt der Weg nach einer interessanten Wand queraufwärts. Nach einigen Minuten Queranstieg mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge erreichen wir schnell das Dovjakovo sedlo, wo wir erneut einen Weidezäun queren.
An der Weidezäune zweigt links der Weg zum Lokovnikov Grintovec ab, wir suchen leicht links die Fortsetzung des markierten Weges, der quer absteigt auf die andere Seite des Lokovnikov Grintovec. Nach einigen Minuten Querabstieg bringt uns der Weg zu einem undeutlichen Kamm, auf dem wir den Abstieg zu einem undeutlichen Sattel zwischen Lokovnikov Grintovec und Hajnžev Praprotnik fortsetzen.
Am genannten Sattel biegt ein undeutlicher markierter Weg rechts talwärts zum Hajnžev graben ab, wir gehen links über den Weidezäun und steigen dann leicht nach Nordosten ab. Auf diesem Abschnitt verschwindet der Steig vollständig, wir gehen im sanften Gelände weiter bis zu einem Steinmann, hinter dem sich auf dem Hang ein schlechterer Steig zeigt (wenn wir hier links abwärts gehen, kommen wir zur Lokovnikova planina, wenn wir rechts am Kamm bleiben, blockiert Latschen den Weg).
Weiter ist es sehr ratsam, sich an den schlechteren Steig zu halten, da er durch den steilen Teil ohne größere Schwierigkeiten führt. Oberhalb des steilen Hanges geht der Weg durch Latschen, gelegentlich steigt er noch steil an. Höher erreichen wir den Kamm des Hajnžev Praprotnik, der Weg führt noch eine Weile durch stellenweise ziemlich zugewachsene Latschen. Trotz gelegentlicher stärkerer Bewuchs ist dem Steig durch die Latschen ziemlich gut zu folgen.
Auf dem Kamm wird der Weg flacher, und bis zum Hauptgipfel trennen uns noch einige kurze An- und Abstiege. Vor dem Anstieg zum Gipfel endet der Latschenbestand, wir steigen zuerst steil auf den Kamm, auf dem wir dann in ca. 10 Schritten den Panoramagipfel erreichen.
Ljubelj - Koča na Ljubelju 45 Minuten, Koča na Ljubelju - Dovjakovo sedlo 1:40, Dovjakovo sedlo - Hajnžev Praprotnik 55 Minuten.
Die Beschreibung bezieht sich auf den Zustand im Oktober 2017, die Bilder stammen aus Dezember 2016, Mai 2017 und Oktober 2017.

Entlang der Route: Koča na Ljubelju (1370m), Dovjakovo sedlo / Dovjaksattel (1728m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Ljubelj - Hajnžev Praprotnik / Zeller Prapotnik (mimo Koče na Ljubelju)
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