Ljubelj - Roblekov dom na Begunjščici (via Zelenica)
Ausgangspunkt: Ljubelj (1058 m)
| Breite/Länge: | 46,4324°N 14,2602°E |
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Wegname: via Zelenica
Gehzeit: 3 h 20 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 599 m
Höhenunterschied entlang der Route: 800 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 30
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Ljubelj und folgen der Straße bis zum Grenzübergang. Nur wenige Meter vor dem Grenzübergang zeigen Schilder für Zelenica nach links und nach weiteren etwa 10 Metern Fahrt führt die Straße zum Parkplatz unter dem Skizentrum Zelenica.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz begeben wir uns auf den Wanderweg in Richtung Zelenica, Vrtača und Stol. Der Fahrweg, der links neben der Skipiste verläuft, bringt uns nach etwa 15 Minuten moderatem Anstieg durch den Wald zur zuvor genannten Piste, entlang der wir dann aufsteigen. Der Weg, der uns schöne Ausblicke auf die ausgedehnten Schutthalden der Begunjščica links und den Grat der Ljubeljščica rechts bietet, führt uns dann in leichtem Anstieg zur Hütte auf der Vrtača. Von der Hütte gehen wir geradeaus auf dem markierten Weg weiter, der sich langsam leicht nach links wendet und uns nach einem kürzeren Queranstieg in den Zwergkieferngürtel bringt. Weiter steigt der Weg für kurze Zeit steiler an und führt uns dann auf einen Fahrweg (Transportsicherungsstraße), dem wir in moderatem Anstieg bis zur Hütte auf der Zelenica folgen.
Während des Skipistenbetriebs ist das Gehen auf der Piste verboten. Dann benutzen wir den Winterweg, der entlang der Transportsicherungsstraße verläuft.
Von der Hütte gehen wir links weiter in Richtung Begunjščica und Roblekov dom auf dem Weg, der uns durch einen Gürtel von Wald und Zwergkiefern unter die Schutthalden der Begunjščica bringt. Auf der anderen Seite der Schutthalde, über die ein schön angelegter Weg führt, gelangen wir in den Zwergkieferngürtel. Hier beginnen wir steiler auf dem Weg anzusteigen, der uns schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel bietet. Oben am Anstieg, der etwa 20 Minuten dauert, treten wir auf den ausgeprägten Seitengrat der Begunjščica. Der Weg quert weiter relativ steile Hänge, nach denen wir nach kurzem Abstieg auf die ausgedehnte Schutthalde des Smokuški plaz treten. Es folgt die Querung der genannten Schutthalde, und der Weg geht dann wieder auf steile Hänge über. Es folgt ein Queranstieg über die Hänge, die teilweise mit Zwergkiefern bewachsen sind. Auf diesem Abschnitt stoßen wir auf einen kurzen, etwas schwierigeren Passage, über den uns ein Stahlseil hilft, das besonders bei feuchtem und nassem Weg nützlich ist. Gelegentlich etwas steilerer Weg bringt uns dann bei immer schöneren Ausblicken auf den Hauptkamm der Begunjščica, wo wir auf ein weiteres im Trockenen kaum benötigtes Stahlseil stoßen. Es folgt ein kurzer Abstieg von wenigen Schritten und der Weg bringt uns zu einer Wegkreuzung, wo wir rechts abwärts in Richtung Roblekov dom weitergehen. Nach kurzem Abstieg geht der Weg schnell in den Zwergkieferngürtel über, der tiefer durch einen lichten Wald ersetzt wird. Wenn wir aus dem Wald treten, sehen wir bereits den Roblekov dom vor uns, den wir dann in wenigen Schritten erreichen.
Ljubelj - Zelenica 1:20, Zelenica - Roblekov dom 2:00.

Entlang der Route: Koča Vrtača (1288m), Dom na Zelenici (1536m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
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Diskussion zur Tour Ljubelj - Roblekov dom na Begunjščici (via Zelenica)
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| bobek12330. 03. 2007 |
Der genannte Schuttkegel ist das längste Geröllfeld in Slowenien. Die Tour über Begunjščica und dann zurück zur Roblek-Hütte ist sehr schön. Auch möglich ist ein direkter Weg von Begunjščica über Kalvarija (direkter Weg zur Planina Prevala), der aber ein sehr steiler Wanderweg ist.
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| Gost31. 03. 2007 |
Das längste Geröllfeld, Desinformation.
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| jerry24. 06. 2008 |
Am Sonntag war der Ausblick von Roblek einfach märchenhaft. Ansonsten sehr abwechslungsreicher Weg, der mit der Gondel bis Zelenica (im Sommer bis 10:30) gekürzt werden kann, da nur dieser Teil ziemlich zeitaufwendig ist. Zeit Zelenica-Roblek 1:15 ist ziemlich unrealistisch, da auf beiden Seiten an den Hütten steht, dass der Weg 2 Stunden dauert!!
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| Tadej20. 08. 2008 |
Der Weg ist trotz des Verlaufs an den Nordwänden der Begunjščica relativ leicht, aber an manchen Stellen exponiert für herabfallende Steine, daher ist der Helm an bestimmten Stellen nicht überflüssig.
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| zane16. 08. 2010 |
Sehr schöne und abwechslungsreiche Route, nur bei Nässe mehr Vorsicht an exponierten Stellen nötig. Aber was ich vergangenen Sonntag auf dem Roblek erlebt habe, hat den guten Eindruck verdorben. Riesige Menschenmengen, volkstümliche Unterhaltungsmusik, Tombola,... weiß nicht, ob das wirklich in die Berge gehört, wo man Natur genießen und Ruhe suchen soll...
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| Kriška16. 08. 2010 |
Wenn mich nicht alles täuscht, so ein Dorffest dort war nicht das erste Mal . Leider besser unter der Woche zu manchen Hütten, dann ähneln sie noch ihrem Namen.
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| majrck17. 08. 2010 |
Diese Feier ist keine Dorfparty und wird seit einigen Jahren am ersten Sonntag im August veranstaltet. Die Veranstaltung wird auch öffentlich angekündigt, sodass alle, die gestört sind, sie umgehen können und Roblek die anderen 364 Tage im Jahr besuchen. Nach den Besuchen der Feier zu urteilen gibt es eine ganze Reihe von uns, die genau an diesem Tag gerne kommen.
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| Kriška17. 08. 2010 |
Wäre es nicht einfacher, diese Feier in einer Gastwirtschaft im Tal zu organisieren? Und die Rückkehr von dort mit eventuell wackeligen Beinen wäre sicherer.
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| turbo17. 08. 2010 |
Am Sonntag 8.8.2010 mussten wir auf dem Stol und der Celovška špica das "Gejaule der Volksmusik" aus Roblek ertragen. Wahnsinn! 
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| Gorazd G17. 08. 2010 |
Erstmals habe ich gegen solches Feiern in den Bergen protestiert hier, zweitens hier und mehrmals dazwischen und später. Einem der Hauptorganisatoren, der seit den Wahlen in der PZS eine noch wichtigere Position hat, habe ich letztes Jahr privat geschrieben (da er in seiner Neujahrsgratulation in der PV u.a. schrieb: "... und vor allem positiven und respektvollen Umgang mit der Natur.") und ihn höflich gebeten, falls er es mit der Gratulation ernst meint, dafür zu sorgen, dass es keine Feier mehr auf Roblek gibt. Er versprach, sich zu bemühen, die störenden Einflüsse in der Natur zu reduzieren. Wie es dieses Jahr war, seht ihr. Keine Hilfe. Für Bergsteiger - "Naturfreunde" versteht sich; inklusive der Naturschutzkommission! P.S. Damit ich nicht nur jammere ... Seit letztem Jahr gibt es einen wichtigen Fortschritt: Die Musikanlage wurde auf Roblek auf dem Rücken getragen und nicht mit dem Hubschrauber geflogen. Vielleicht trifft sie doch noch die Vernunft und sie hören in Zukunft auf, ihre eigene Organisation mit solchen Festen zu blamieren.
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| klm17. 08. 2010 |
Bravo. Ich stimme voll und ganz mit dem Obigen überein. In der Dachorganisation, also der PZS, gibt es viele Probleme. Ein Teil der alten Garde ist gegangen, gekommen ist aber ihr Nachwuchs, der bis heute keinen Schritt vorwärts gemacht hat! Gelernte alte Muster werden weitergegeben, sie verhalten sich, als würden sie auf Godot warten... Die PDs sind nur ein Abbild des bereits katastrophalen Zustands. Natürlich ist es am einfachsten, die Dinge unter den Teppich zu kehren, einschließlich langfristiger Probleme wie der sinkenden Mitgliederzahl in den einzelnen PDs usw. Dann versuchen sie, Mitglieder zu gewinnen und die Kassen mit diversen billigen Festen zu füllen, wo die Bonzen der jeweiligen PD kluge Reden halten, und die Hauptstars des Nachmittags neben zahlreichen Kakcs und Mojcs sind Gruppen wie Atomik Harmonik, Gamsi, Kozorogi und Zlatorogi: ihr kennt den Slogan „erobert 10 Gipfel oder zehn Spitzen, und bekommt Bier für eine Party für 185 Leute“?!? - Alpenvereinshütten zahlen nur 8,5% Steuer!!!
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| Bojan_A17. 08. 2010 |
Na ja, was soll ich sagen. Die Tatsache ist, dass diese Lärmbelastung von meinem Heimat-PD veranstaltet wird (ich habe an dieser Veranstaltung nie teilgenommen). Sie haben recht, dass die Sache ökologisch nicht vertretbar ist und dass dort Quasi-Bergsteiger zum Saufen hinkommen. Ich sehe aber tatsächlich ein noch größeres Problem in der Verschmutzung der Berge im Sommer bei der jährlichen Veranstaltung zu einem kirchlichen Feiertag (weiß nicht welchem) auf der Kredarica. Dort haben sich schlagartig schon Tausende versammelt, und dieses Event sollte meiner Meinung nach verboten werden. Kapellen, Kreuze und ähnlicher Krempel gehören sowieso nicht in den Bergraum! Ich hoffe, dass die PZS endlich zur Vernunft kommt und keine Kreuze mehr aufgestellt werden oder man anfängt, sie aus den Bergen zu entfernen. Wenn jemand beten will, soll er das im Tal tun. In den Bergen ist es dafür (leider oft) schon zu spät! LP, Bojan
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| Kriška17. 08. 2010 |
Ich stimme dir zu, dass die Verschmutzung der Natur (Berge) verschiedene Formen annehmen kann, eine der größeren sehe ich in der Gedenktafel für Stepinc (wir wissen wohl alle, was das für ein Subjekt war?) auf der Kredarica.
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| skalar5017. 08. 2010 |
Liest das jemand aus der neuen PZS-Garnitur? Wäre nämlich sehr lehrreich... ich stimme den Vorgängern voll zu, dass in dieser Organisation vieles geändert und modernisiert werden muss... und ja, lass die „Roblek Musik“ im Tal widerhallen, wenn es jemandem gefällt, und überlass die Berge der Stille...
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| mgrego2231. 03. 2012 |
Weiß jemand, wie der Weg von Zelenica nach Begunjščica ist? Ist viel Schnee da, braucht man Steigeisen, oder ist der Weg schneefrei? 
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| Salem31. 03. 2012 |
Hinauf bin ich von der Südseite, Planina Preval, hinunter nördlich über Šentanski plaz. Oben und unten schneefrei, ca. 300m Schnee. Nachmittags um 13 Uhr weich, manchmal knietief eingesunken. Trotzdem Pickel in der Hand, Steigeisen im Rucksack. Morgens kann es aber ziemlich hart sein.
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| mgrego221. 04. 2012 |
Danke für die Infos. Wir warten trotzdem noch ein bisschen auf etwas Sonne.
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| marezt12. 06. 2013 |
Ist noch Schnee auf dem Weg?
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| stanko113. 06. 2013 |
Kein Schnee mehr. Alle Wege um Zelenica herum sind trocken.
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| marezt13. 06. 2013 |
Danke! Gestern bin ich eine Rundtour von Ljubelj über Bornova pot und über roža nach Roblek und dann zur Hütte an Zelenica und zurück nach Ljubelj gegangen. Sehr schöne Tour. Nächstes Mal in umgekehrter Richtung!
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| mgrego2214. 06. 2013 |
Auch mein Mann und ich sind über Zelenica gegangen (Hütte geschlossen, obwohl versichert wurde, dass sie täglich geöffnet sei) auf den Gipfel der Begunjščica, dann zum Roblekov dom, der geschlossen war. Von dort nach Prevala, wo es immer etwas für leere Mägen gibt, dann durch den Bornov tunel nach Hause. 
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| stanko114. 06. 2013 |
Die Hütte auf Zelenica ist ab heute bis 15. September täglich geöffnet.
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| miran196715. 11. 2013 |
Kann mir jemand sagen, ob dieser Weg für die Winterzeit geeignet ist? Danke
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| marezt16. 11. 2013 |
Auch dieser Weg ist für die Winterzeit geeignet... aber in manchen Stellen ist größere Vorsicht nötig!
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| miran196717. 11. 2013 |
Danke für den Tipp. Hab sie gerade heute gemacht. Vernünftigerweise habe ich die Gefahr von Zelenica zum Roblekov dom in Winterverhältnissen nicht herausgefordert. Morgens war wunderbares sonniges Wetter, leider hat es sich beim Rückweg zugezogen und die Sonne schien nicht mehr durch die Wolken! Wir gehen nochmal hoch!:-)
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| fackoo29. 12. 2015 |
Am Samstag hatten wir einen Ausflug von Ljubelj vorbei am Haus auf Zelenica zur Begunjščica und zum Roblekov dom.... Leider waren wir enttäuscht von den Wanderern wenn man sie so nennen kann, laut, betrunken und keine Kontrolle über die Hunde ...Solche bleiben im Tal!!!
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| bipasava10. 09. 2023 09:28:25 |
Und funktioniert die Sessellift an der Zelenica noch, oder ist alles eingestürzt? Lp
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| Janez Seliškar10. 09. 2023 11:57:34 |
Es sind schon viele Jahre her, dass sie alle Masten demontiert und als Altmetall verschrottet haben.
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| Macesna10. 09. 2023 11:58:23 |
Seit etwa 15 Jahren gibt es nichts mehr. lp
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