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Gebirge / Karawanken / Črepič / Mislinja - Črepič (Rundweg)

Mislinja - Črepič (Rundweg)

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Ausgangspunkt: Mislinja (600 m)
Breite/Länge: 46,4427°N 15,1924°E
Wegname: Rundweg
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 198 m
Höhenunterschied entlang der Route: 300 m
Karte: Pohorje 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
Autor: jany1980
Aufrufe: 5.187
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Anzahl der Fotos: 2
Anzahl der Kommentare: 0
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Velenje auf der Hauptstraße nach Mislinja.
Von Slovenj Gradec nach Mislinja.
Beschreibung der Route:
Mislinjatal in Kärnten, durch das sich der Fluss Mislinja nach Nordwesten windet, bietet viele Möglichkeiten für Bergwanderungen. Auf der einen Seite lockt das Pohorje mit dunklen Wäldern, hellen Wiesen und einsamen Gehöften, auf der anderen Seite weckt Uršlja gora Sehnsucht mit der höchstgelegenen Kirche Sloweniens, nicht weniger anziehend sind Spaziergänge im tieferen Umland. Der Rundweg über Črepič, Fričev vrh und Završe, betreut vom Planinsko društvo Mislinja, führt durch abwechslungsreiche Landschaft südlich des Mislinjtals. Wegen der interessanten Gegend und des weiten Ausblicks ist das Wandern dort in allen Jahreszeiten attraktiv.

Vom Busbahnhof im Zentrum von Mislinja gehen wir parallel zur Hauptstraße nach Westen. Der ebene Fahrweg, der der Trasse der ehemaligen Eisenbahn folgt (die Strecke Velenje–Dravograd wurde 1969 stillgelegt), schmiegt sich eng an den schattigen Fuß des bewaldeten Lučenca. Nach etwa zwanzig Minuten erreichen wir den Weiler Vovkarje, wo wir den Wildbach Mevlja überqueren. Auf der anderen Seite der Brücke endet das Gehen auf Ebene vorübergehend. Vor uns liegt eine halbe Stunde relativ steiler Anstieg, der uns in der kühlen Morgenstunde endgültig weckt und erwärmt. Der weiche, mit Nadeln und Blättern bedeckte Pfad windet sich zunächst leicht zwischen hohen Stämmen, verliert aber schnell die Lust daran und steigt gerade bergauf. Auf einer Lichtung, bewachsen mit schwarzem Nieswurz, Schlüsselblumen und gewöhnlichem Hartriegel, atmen wir kurz durch, dann geht es weiter. Die Steilheit lässt bald nach, die Bäume lichten sich, und vor uns breitet sich eine ausgedehnte Mahdfläche aus. Früher stand am Rand das Gehöft des Bauern Črepinška, nach dem Črepič benannt ist, heute steht dort einsam eine alte Holzscheune auf steinernen Fundamenten.
Bevor wir zum Gipfel weitergehen, der von Bäumen verdeckt ist, schauen wir uns kurz um. Im Westen sehen wir den bewaldeten Fričev vrh, flankiert von Peca und Uršlja gora. Im Tal liegen die Siedlungen Dovže, Šmartno und Slovenj Gradec, dahinter erheben sich Rahtelov vrh und Selovec. Über dem Dravatal, das wir nur erahnen, ragt Košenjak auf. Golica dahinter liegt schon in Österreich. Den Horizont im Norden schließt das Pohorje mit Kremžarjev vrh, Mala und Velika Kopa sowie Črni vrh ab, im Südosten erstreckt sich Paški Kozjak mit Špik und Basališče.
Von Črepič, wo eine Metallkiste mit Stammbuch und Stempel steht, gehen wir westwärts weiter. Der Abstieg ist im Gegensatz zum Aufstieg überraschend kurz: noch bevor wir es richtig merken, sind wir schon auf den Wiesen. Wir stoßen auf eine Schotterstraße, die an einer Kapelle vorbeiführt, biegen am Abzweig rechts ab und oberhalb des nächsten Gehöfts tauchen wir wieder in den Wald ein. Der weiche Pfad, der zunehmend wellig wird, bringt uns bald zum Časov vrh. Von dort steigen wir in den Sattel zwischen den Höfen Fric und Levovnik ab, suchen einen schmalen Pfad zum Gipfel und kraxeln den Hang hoch.
Vom Fričev vrh, wo knapp die Hälfte des Weges hinter uns liegt, gehen wir über eine aussichtsreiche Wiese zu einem Abzweig von Schotterstraßen. Die nächsten Minuten wandern wir zwischen Bäumen, dann öffnet sich die Landschaft wieder. In der Ferne tauchen Smrekovec, Golte und Posavsko hribovje auf, im Norden können wir den Blick langsam über Fričev vrh und Črepič schweifen lassen. Am Kamm und den nahen Hängen sind verstreute Häuser und Wirtschaftsgebäude, die das Dorf Završe bilden. Der Ort hieß früher Šentvid nad Valdekom, was auf seine Verbindung zum Schloss Valdek hinweist, von dem nur Ruinen übrig sind. Završe verfügt über eine Schule und zwei Kirchen: die Schotterstraße führt uns zuerst zu derjenigen, die dem Hl. Rupert geweiht ist, nach der Jagdhütte und dem Abzweig, wo wir den oberen Pfad wählen, erreichen wir die Kirche des Hl. Vid. Sie ist innen reich bemalt. Besonders lebhaft ist die Decke, auf der um Christus König Bilder von Hl. Hieronymus, Hl. Ambrosius, Hl. Augustinus und Hl. Gregor angeordnet sind, bei der Orgel sind Hl. Hema und Hl. Florian abgebildet.
Unter der Kirche verlassen wir den Šaleški Bergweg, dem wir uns vor Hl. Rupert angeschlossen hatten, und steigen schräg abwärts. Der Fahrweg führt uns bald zu einer Straße, der wir bis zur Kurve unter dem Tennisplatz folgen. Dort biegen wir auf einen sandigen Pfad zwischen Kiefern ab. Mitten im weichen Grün steigen wir gemächlich zu einem einsamen Gehöft am Fuß des Lučenca ab. Nun ist der Kreis fast geschlossen: in wenigen Minuten öffnet sich die Landschaft um uns, und Mislinja erscheint wieder im Tal.

Länge des Rundwegs (Mislinja – Črepič – Fričev vrh – Završe – Mislinja): drei Stunden und eine halbe
Wegbeschreibung und Schwierigkeit: Der Weg ist leicht, nur der Anstieg zum Črepič ist etwas steiler. Wir gehen auf gut markierten Waldpfaden, Fahrwegen und Schotter. Im Frühling blühen entlang des Weges viele Blumen, und man genießt auch einen schönen Ausblick.
Routenkarate - Črepič
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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Fotos:
Mislinja - Črepič1
Mislinja - Črepič2
Diskussion zur Tour Mislinja - Črepič (Rundweg)
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