Ausgangspunkt: Ravne (1200 m)
| Breite/Länge: | 46,4678°N 13,9917°E |
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Gehzeit: 4 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 943 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1100 m
Karte: Kranjska Gora 1:30.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir verlassen die Gorenjska-Autobahn an der Ausfahrt Hrušica und folgen der Straße weiter in Richtung Kranjska Gora, jedoch nur bis zum Dorf Dovje bei Mojstrana. Hier biegen wir rechts ab (Richtung Dovje) und die Straße bringt uns schnell ins genannte Dorf, von wo wir in Richtung Dovška Baba weiterfahren. Die Straße führt uns bald hinter dem Dorf zu einer Kreuzung, wo wir der rechten Straße folgen (scharf links Kepa und Borovje). Wir fahren eine geraume Weile weiter bis zur nächsten Kreuzung, wo wir scharf links in Richtung Dovška Baba abbiegen (geradeaus Plavški Rovt). Dieser Straße, die uns dann an den grasbewachsenen Wiesen namens Ravne vorbeiführt (einige Ferienhäuschen), folgen wir bis zur Schranke, die die Weiterfahrt verbietet. Wir können bereits etwas tiefer an einem der Parkplätze am Straßenrand parken (von Dovje zum Ausgangspunkt ca. 6,5 km).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz fahren wir auf der Straße fort, neben der wir geparkt haben. Die Straße, die mäßig ansteigt und uns an der Rampe vorbeiführt, wird höher ebener und bringt uns auf ein kleines Sattelchen zwischen Bela peč links und Dovška Baba rechts. Die Straße biegt hier rechts ab und bringt uns nach einigen weiteren Schritten an den Ort, wo links bergauf ein markierter Wanderweg abzweigt.
Wir wenden uns diesem Weg zu, der steil ansteigt und uns durch den Wald und am Brünnlein Starka vorbei (1 Minute Gehens vom Weg) unter die Planina Dovška Rožca bringt. Hier biegt der Weg leicht links ab und bringt uns nach weiteren etwa 10 Schritten zur Hütte auf der Planina Dovška Rožca (bis hierher auch auf der Straße möglich).
Von der Hirtenhütte setzen wir den Weg Richtung Dovška Baba fort, nach zwei Minuten bemerken wir links einen Steg, der in ein Band von Krummholz übergeht. Wir wenden uns diesem Steg zu (Wegbeginn nicht markiert), auf dem wir in leichtem Abstieg die westlichen Abhänge von Dovška Baba queren. Der Weg biegt dann noch etwas weiter links ab und bringt uns schnell vorbei an einer Jagdbeobachtungshütte zum Sattel Mlinca. Wir gehen geradeaus auf dem „markierten“ Weg weiter (rechts entlang der Staatsgrenze der Kamm Plevelnikov), der in ein Band geschlossenen Waldes übergeht. Etwas weiter lichtet sich der Wald, der Weg bringt uns zu einer markierten Wegscheide am Brünnlein Koritec.
An der Wegscheide gehen wir geradeaus weiter (links abwärts Erjavčev rovt) und queren in leichtem Anstieg die mit Krummholz bewachsenen Abhänge. Im weiteren Verlauf steigen wir mehrmals etwas steiler an, es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die Julischen Alpen. Wir queren weiter ansteigend steile Abhänge nach Westen, dann erreichen wir bald den Kamm, wo sich der Blick auf die österreichische Seite öffnet. Wir gehen noch kurze Zeit auf dem relativ schmalen Kamm weiter, dann biegt der Weg links ab und quert in Anstieg steile grasbewachsene Abhänge unter dem Gipfel Gubno. Der Weg bringt uns zu einem undeutlichen Kamm auf der Südseite des Gipfels, wo sich der Blick Richtung Kepa öffnet. Wenn wir auch den Gipfel Gubno besuchen wollen, verlassen wir hier den markierten Weg und gehen rechts ins Gelände und erreichen den Gipfel in wenigen Minuten. Der markierte Weg quert weiter steile Abhänge und bringt uns auf die Westseite von Gubno.
Im weiteren Verlauf wird der Weg anspruchsvoller und es folgt die Querung einer exponierten Rinne, unterstützt durch Drahtseile.
Der Weg bringt uns dann am Kamm unter die Abhänge von Dovška Mala Kepa. Den Gipfel erreichen wir auf unanspruchsvollem Gelände ohne Weg in 10 Minuten. Der markierte Weg umgeht den Gipfel südseitig und bringt uns nach Querung sehr steiler und bröckeliger Abhänge zum Sattel zwischen Kepa und Dovška Mala Kepa.
Vom Sattel gehen wir westwärts weiter und queren steile Abhänge auf österreichischer Seite des Kamms bis zu einem kleineren Sattelchen, wo sich der Weg aus Österreich anschließt. Im weiteren Verlauf steigt der Weg steiler an und verläuft weiter am Kamm. Am Ende folgt ein unanspruchsvoller Anstieg über aussichtsreiche grasbewachsene Abhänge bis zum Gipfel der Kepa.

Entlang der Route: Planina Dovška Rožca (1650m), Mlinca (1581m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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Diskussion zur Tour Ravne - Mittagskogel
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| katja8723. 10. 2012 |
Am Sonntag 21.10.2012 sind wir auf diesem Weg zum Gipfel Kepa gegangen. Der Großteil des Weges steigt ziemlich steil an, aufgeheitert durch einen kurzen gesicherten Klettersteig. Der Tag war sonnig und warm, oben haben sich einige Leute versammelt. Fotos vom Ausflug könnt ihr auf der Website des Bergsteiger-Vereins Matica Murska Sobota anschauen: http://www.mojalbum.com/pdmaticams/20121021-kepa/foto/20186307
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| bbugari110. 08. 2023 13:32:16 |
Dienstag bin ich von Kepa nach Dovje auf diesem Weg abgestiegen. Nach der wilden Dovška Mala Kepa und der sehr anspruchsvollen Scharte vor Gubni stellte sich heraus, dass der ebene Weg unter Gubni eigentlich der schwierigste Abschnitt ist, da er an mehreren Stellen weggespült wurde. Dieser Teil ist jetzt sehr gefährlich, daher empfehle ich bei Aufstieg auf Kepa den Grataufstieg zum Gipfel Gubnega und Gratabstieg direkt zur Scharte. Abschnitt vom Quell bis Mlince und Mlinca ist völlig matschig. Bei Mlinci halte ich mich an den Weidezäune, also Staatsgrenze. Ich ruhe bei Dovška Rožca, der Standort wäre sonst ausgezeichnet für eine Hüttenrast im Gebiet Dovška Baba und vor allem Kepa. Der Weg unter Belo pečjo ist wunderbar und bietet herrlichen Ausblick zum Triglav. Vrbanove špice wirken von hier besonders beeindruckend. Der Weg geht dann kurz auf Waldweg über, verliert sich aber bald nach dem Abstieg vollständig in einer großen Rodung. Vielleicht ist die Orientierung bergauf etwas leichter, bergab muss man den linken (unteren) Rand der Rodung halten, bis man den Weg tiefer beim Quell findet. Da es sich um einen SPP-Abschnitt handelt, finde ich diesen Zustand des Weges unannehmbar. Dann (ca. halb vier nachmittags) stoße ich auf eine jüdische Familie in Hemden und Sandalen mit sechs Kindern (zwei Babys). Sie sagen, sie klettern zur Dovška Baba... In Dovje lösche ich meinen Durst mit kaltem Wasser am Trog.
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