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Gebirge / Karawanken / Koschutnikturm / Ridovc / Ridovcsäge - Koschutnikturm (ob Mrzlem potoku in čez Cjajnik)

Ridovc / Ridovcsäge - Koschutnikturm (ob Mrzlem potoku in čez Cjajnik)

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Ausgangspunkt: Ridovc / Ridovcsäge (808 m)
Breite/Länge: 46,466°N 14,3776°E
Wegname: ob Mrzlem potoku in čez Cjajnik
Gehzeit: 5 h 55 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: D
Höhenunterschied: 1325 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1525 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 6.249
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Ljubelj (Tržič), dann fahren wir weiter in Richtung Klagenfurt / Celovec. Nach dem Ljubelj-Tunnel beginnt die Straße abzufallen, wir folgen ihr bis zum Kreuzungspunkt, wo sich leicht rechts und bergab die Straße nach Borovlje / Ferlach abspaltet. Die weiter abfallende Straße bringt uns schnell zum genannten Ort, wo wir bald die Eisenbahnstrecke überqueren. Kurz hinter den Gleisen schließen wir uns einer anderen Straße an, der wir rechts folgen und in Richtung der Siedlung Sele / Zell - Pfarre fahren. Höher führt die Straße durch eine kurze malerische Schlucht, dann erreichen wir bald den scharfen linken Knick bei der Hofstelle Ridovc, wo wir gelbe Wanderwegweiser und eine Bushaltestelle bemerken. Wir parken in der Nähe an einem geeigneten Platz am Straßenrand.
Beschreibung der Route:
Vom Buswarteplatz Ridovc fahren wir auf der Asphaltstraße weiter (rechts auf Schotterstraße 15 Minuten längerer Weg durch das Tal Huda jama), die wir nach wenigen Metern verlassen und rechts zur nahen Wohnhaus gehen, das wir links umgehen. Hinter dem Haus wird die Straße zu einer Fahrstraße, auf der wir dann eine Weile neben dem Bach Mrzli potok aufsteigen. Höher stoßen wir auf den Waldlehrpfad und folgen ihm rechts, wo wir zuerst den Bach queren und dann nach kurzem Anstieg ihn verlassen, da die Markierungen links auf einen relativ steilen Pfad führen. Wir steigen eine Weile relativ steil auf, dann flacht der Pfad und die Flanke ab. Es folgt ein kurzer Gang auf der Fahrstraße, dann queren wir die Straße, die vom Ort Sele zur Koča pod Košuto führt.
Es folgt ein paar Minuten steiler Anstieg, dann kehren wir auf die Straße zurück und gelangen aus dem Wald ins Mrzli log.
Von hier können wir rechts auf dem markierten Pfad weitergehen, der am Boden der Mulde weiterführt, oder auf der parallelen Schotterstraße. Wo immer wir weitergehen, erreichen wir nach etwa 15 Minuten weiteren Gehens die Koča pod Košuto und einige Schritte weiter den Parkplatz.
Vom Parkplatz gehen wir südostwärts den Schildern Lärchenturm / Cjajnik, Koschutnikturm / Košutnikov turn folgend. Am Anfang des Pfades bemerken wir auch ein großes Schild mit Bild der Košuta und genau eingezeichneten Pfaden auf Cjajnik und Košutnikov turn. Der Pfad verläuft dann eine Weile durch den Wald ostwärts und bringt uns zu einer Wegkreuzung, wo wir rechts den Schildern Cjajnik folgen. Bald kommen wir aus dem Wald auf das Geröll, das wir im Aufstieg westwärts queren (Richtung Cjajnik). Beim Queren des Gerölls folgen wir den rot-weißen Markierungen, große gelbe Markierungen an Felsen sollen uns nicht verwirren, da sie über das Geröll hinauf zur Rinne führen, die zur Cjajnikova škrbina führt.
Beim Einstieg in den Kletterteil des Pfades müssen wir uns zwingend mit Helm und Sicherungs-Set ausrüsten, sehr empfehlenswert sind auch Kletterhandschuhe. Der Pfad steigt schon zu Beginn steil an und quert dann eine steile Wand rechts. Der Pfad ist durchgehend gut mit Stahlseil gesichert, gelegentlich helfen auch Haken, aber deutlich weniger als erwartet. Es gibt nicht viele Tritte und viel Arbeit beim Aufstieg muss mit den Händen geleistet werden. Der Pfad verläuft dann längere Zeit leicht rechts und steigt mehrmals fast senkrecht an. Später biegt er links ab und steigt auf etwas leichterem leicht bewachsenem Hang auf. Für kurze Zeit zeigt sich der Gipfel des Cjajnik, dann betreten wir wieder die Wand. Wir steigen wieder sehr steil auf und die Exponiertheit nimmt zu. Die Steilheit lässt selten nach, dann biegt der Pfad leicht rechts ab und bringt uns zur Wegkreuzung unter dem Gipfelturm. Wir haben zwei Pfade zur Spitze zur Wahl, egal welchen wir nehmen, folgt sehr anspruchsvolles Klettern. Der linke Pfad ist mit Schwierigkeitsgrad D markiert, der rechte mit C.
Die Österreicher bewerten die Schwierigkeit von Kletterpfaden mit Noten von A bis E wobei A die leichteste und E die schwierigste ist.
Der rechte leichtere Pfad umgeht den Gipfel zuerst rechts, dann steigt er von Westen zur Spitze auf. Der linke Pfad steigt vom Kreuzungspunkt senkrecht zum Gipfel. Das Klettern ist hier wirklich sehr anspruchsvoll da im Fels nicht viele Griffe sind. Es helfen nur wenige Haken und das senkrechte Stahlseil.
Der Pfad zum Cjajnik ist außergewöhnlich anspruchsvoll und nur für die erfahrensten Bergsteiger mit genügend Kraft in den Armen und obligatorischer Selbstsicherung geeignet. Der Pfad gehört zu den schwierigsten in den Karawanken und schwieriger als die meisten italienischen extrem anspruchsvollen Pfade in den Julischen Alpen.
Abstieg möglich auf dem Aufstiegsweg (im oberen Teil auf Pfad C Schwierigkeitsgrad). Zweite Option ist Abstieg südwärts zur Cjajnikova škrbina von wo wir zum Hauptgrat der Košuta weitergehen und auf slowenischer Seite absteigen oder auf Kletterpfad zum Košutnikov turn zum Ausgangspunkt. Der Pfad von der Cjajnikova škrbina durch die Ostrinne ist wegen Steinschlag geschlossen.
Vom Gipfel steigen wir dann auf etwas leichterem aber noch extrem anspruchsvollem Pfad C ab. Zuerst müssen wir vom Nordturm mit Hilfe des Stahlseils die schmale Scharte überschreiten dann beginnen wir den Abstieg an der fast senkrechten Wand. Bald erreichen wir die Wegkreuzung in der Westwand des Cjajnik. Wir gehen links zur Cjajnikova škrbina (Lärchenscharte), rechts führt der Pfad zur Koča pod Košuto. Von der Kreuzung queren wir leicht südwärts, die Steilheit lässt bis zur Cjajnikova škrbina nicht nach. Wenn wir festen Boden in der Scharte erreichen können wir aufatmen da das Schlimmste vorbei ist. In der Scharte bemerken wir auch alte Markierungen die von der Scharte durch die Ostrinne ins Tal führen. Dieser Pfad ist nicht für Abstieg geeignet da er wegen starker Bröseligkeit gesperrt ist.
Von der Scharte gehen wir weiter auf dem Pfad der zuerst südwestwärts führt dann steil auf steilen Gräsern zum Užnik ansteigt. Es folgt leichter bröseliger Aufstieg durch enge Rinne und bald erreichen wir den Hauptgrat der Košuta.
Auf dem Grat gehen wir links und weiter auf der Südseite des Grats. Der Pfad verläuft zuerst auf relativ steilen grasigen Hängen später wenn wir wieder auf den Grat kommen wird er etwas exponiert und es helfen einige Stahlseile. Von links schließt sich dann der Kletterpfad zum Košutnikov turn von österreichischer Seite an (ÖTK Steig Neu), einige Meter später von rechts die Westroute von der Planina spodnja Dolga njiva. Wir gehen weiter auf der Südseite des Grats und auf dem Pfad der etwas steiler wird erreichen wir bald den aussichtsreichen Gipfel.
Der beschriebene Pfad ist extrem anspruchsvoll besonders der Aufstieg zum Cjajnik und Abstieg in die Cjajnikova škrbina. Dieser Pfadteil ist nur für die erfahrensten Bergsteiger mit genügend Kraft in den Armen und obligatorischer Selbstsicherung geeignet. Der Pfad zum Cjajnik gehört zu den schwierigsten in den Karawanken und ist sogar schwieriger als die meisten italienischen extrem anspruchsvollen Pfade in den Julischen Alpen.
Abstieg möglich auf Kletterpfad zum Košutnikov turn (ÖTK Steig Neu).
Routenkarate - Koschutnikturm
Entlang der Route: Mrzli log (1185m), Koča pod Košuto / Koschutahaus (1280m), Cjajnik / Lärchenturm (1965m), Užnik (2079m)
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Fotos:
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