Tinčkova koča - Wertatscha (durch Zagon)
Ausgangspunkt: Tinčkova koča (1070 m)
| Breite/Länge: | 46,4228°N 14,1991°E |
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Wegname: durch Zagon
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: leicht unmarkiert Weg, mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1111 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1111 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice nehmen wir die Ausfahrt Lesce und folgen der Straße weiter in Richtung Žirovnica und Jesenice. Nach wenigen km Fahrt gelangen wir zu einer Kreuzung, wo die Straße nach Žirovnica und Moste rechts abzweigt (aus Richtung Jesenice links). Nur wenige Meter weiter am nächsten Kreuzung biegen wir links nach Moste ein (rechts Žirovnica). Wir fahren weiter am Denkmal für gefallene Soldaten vorbei, wo die Straße unter der Bahngleise ansteigt. Am oberen Ende des Anstiegs biegen wir rechts ab (am Schild Vila Karin), und fahren weiter zum Završniško jezero und Valvasorjev dom. Die Straße wird eben und führt uns zu einer Kreuzung, wo links die Straße zum Valvasorjev dom abzweigt, wir fahren geradeaus auf zunächst noch asphaltierter Straße. Die Straße wird bald zur Schotterstraße, wir folgen ihr zum Parkplatz nahe der Tinčkova koča. Die Straße im oberen Bereich ist oft in ziemlich schlechtem Zustand.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt weisen die Markierungen zum Valvasorjev dom und Stol links auf einen breiten Fahrweg, der in den Wald führt. Bereits nach einigen zehn Metern biegt der markierte Weg zum Valvasorjev dom und Stol links ab, wir setzen leicht rechts auf dem Fahrweg fort, der uns noch an einigen Hütten vorbeiführt. Wir folgen dem unmarkierten Fahrweg, der zunächst moderat, höher relativ steil durch den Wald ansteigt. Etwas weiter verwandelt sich der Fahrweg in einen Waldsteig, der vor dem Überqueren des Wildbachs sich in zwei Teile teilt. Wir gehen den unteren rechten Weg, der den Wildbach kreuzt, dann steigt er einige Minuten nur moderat durch den Wald an. Der Weg wird bald ziemlich steil und stellenweise etwas schwieriger zu folgen. Der Weg durch das Zagon-Tal hat im oberen Teil einige Abzweigungen, bei allen wählen wir die rechten Abzweige (auch wenn wir bei einem geradeaus gehen, stoßen wir höher auf den Weg vom Sattel Šija zum Stol, nur westlicher).
Höher, in etwa 1500 m Höhe, führt der Weg vorübergehend direkt in eine Mulde, aus der er sich bald etwas rechts herauszieht. Auf diesem Abschnitt erreichen wir eine weitere wenig erkennbare Verzweigung, wo wir wieder rechts gehen, dann queren wir aufsteigend mit schönen Blicken auf Stol, Srednja peč und umliegende Gipfel. Folgsamer, aber stellenweise zugewachsener Weg wird allmählich flacher und kehrt in die Wildbachmulde zurück. Kurz steigen wir entlang eines kleinen Wildbachs auf, dann erreichen wir den unteren Weg zum Stol.
Dem genannten Weg folgen wir leicht rechts zur nahen eingestürzten Betonhütte, von dort rechts in Richtung Sattel Šija und Zelenica. Es folgt ein kurzer Anstieg, dann biegt der Weg links ab und quert weiter aufsteigend die Nordwestabhänge des Srednji vrh. Nach wenigen Minuten endet die Querung, der Weg bringt uns zum Sattel Šija, wo ein markierter Abzweig ist.
Wir setzen links in Richtung Vrtača fort (rechts Srednji vrh, geradeaus Dom pri izviru Završnice) auf dem Weg, der durch ein Band von Latschen aufsteigt und uns nach wenigen Minuten weiteren Gehens zum oberen Weg Zelenica - Stol führt.
Hier gehen wir links Richtung Stol, aber nur wenige Schritte, dann bemerken wir eine schwach getretene Steige, die fast senkrecht den Hang hochführt (falls wir den Abzweig nicht finden, können wir Richtung Zelenica gehen und dann am markierten Abzweig links hoch). Der Weg wird zunehmend steiler und schließt nach wenigen Minuten weiteren Gehens an den breiten markierten Weg von Zelenica an. Wir gehen links und setzen den Anstieg fort auf dem Weg, der steil zum Seitentrick der Vrtača aufsteigt. Höher biegt der Weg leicht links, quert steile teils steinige Hänge und bringt uns nach wenigen Minuten weiteren Gehens zum zuvor genannten Gratrand, wo der Weg scharf rechts abbiegt (geradeaus abwärts zum Stol vorbei an Vatelca od. Skleda).
Der Weg steigt nun steil auf ziemlich steilen und rutschgefährlichen Hängen an. Höher führt uns der Weg zum Hauptkamm der Karawanken, wo er ebener wird. Es folgen etwa 20 Minuten Gehens auf und am Kamm, der stellenweise etwas exponiert ist, im gesamten Abschnitt rutschgefährlich. Diesem Panoramasteig folgen wir bis zum Gipfel der Vrtača.
Aufgrund steiler Gräser vor allem bei Nässe hohe Rutschgefahr.
Ausgangspunkt - Šija 1:40, Šija - Vrtača 1:50.

Entlang der Route: Šija (1693m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Tinčkova koča - Wertatscha (durch Zagon)
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| Kanjavec1231. 10. 2017 |
Heute sind mein Freund und ich auf die Vrtača gestiegen. Hinauf ca. 4 Stunden (da wir etwas unterhalb der Tinčkova koča gestartet haben), hinunter 3h15min. Auf dem Abschnitt des Weges, den die Bilder 17, 18, 19 zeigen, muss man wirklich aufpassen, dass einen kein falscher Pfad irreführt - wir sind ein bisschen auf einen gegangen, den wir am Ende als Tier-/Herdenspuren erkannten, die nirgendwo hinführen Er war gut ausgetreten, sah am Anfang nicht so aus. Wir sind umgekehrt und weitergegangen. Leider hält sich im Herbst in diesen Gegenden oft Nebel/-wolken, mindestens am Gipfel, so dass wir keine Aussicht hatten. Am Gipfel waren viele Leute, als wir kamen (ca. 6) und auf dem Weg auch einige getroffen. Rutschgefahr besteht, besonders weil die Sonne nicht zum Boden kommt und der Weg feucht und stellenweise leicht matschig ist. Schnee war noch ganz wenig, nur vereinzelte Flecken. Schöne Tour, wir überlegen schon, nächstes Mal mit dem Stol zu verbinden.
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| Ulmus6. 08. 2018 |
Gestern bin ich den Weg mit meinem 8-jährigen Sohn gegangen. Von Tinčkova koča zum Gipfel der Vrtača 3 Stunden. Der Weg durch Zagon ist gut ausgetreten, entscheidend ist die Wegkreuzung vor dem Wildbach, wo man geradeaus (rechts) über den Bach geht. Die Wegbeschreibung erwähnt viele Abzweigungen, die wir gar nicht bemerkt haben. Folgt man dem am besten ausgetretenen Pfad, kommt man zur eingestürzten Betonhütte auf der Planina Za Šijo (Bild 28), danach ist alles ausgeschildert und markiert. Schöne Tour, auch für Kinder mit etwas mehr Kondition geeignet. Wir kehrten über Zelenica zurück, beim Abstieg von Šija machten wir noch einen Abstecher zum Srednji vrh, von dem man einen tollen Blick auf die Vrtača hat.
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