Vranček - Hajnžev Praprotnik / Zeller Prapotnik
Ausgangspunkt: Vranček (950 m)
| Breite/Länge: | 46,4279°N 14,2726°E |
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Gehzeit: 3 h 20 min
Schwierigkeit: leicht unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 777 m
Höhenunterschied entlang der Route: 920 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 765
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana - Jesenice fahren wir zur Ausfahrt Ljubelj und folgen der Straße weiter zum Grenzübergang. Wenn wir den letzten Tunnel verlassen (erkennbar daran, dass nach dem Tunnel links an der Straße ein Schuttkegel liegt), bemerken wir im ersten scharfen Linksknick die Straßenwachtbude und daneben eine Schotterstraße. Hier parken wir auf einem kleinen Parkplatz oder fahren die schlechte Straße weiter zum nächsten Parkplatz, der etwas höher liegt.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz begeben wir uns auf eine schlechte Forststraße und folgen ihr weiter. Die Straße quert höher eine Gerinne, steigt danach leicht an und bringt uns zu der Stelle, wo sie endet bzw. in einen relativ breiten Karrenweg übergeht. Weiter queren wir die Brücke und setzen den Weg auf dem Karrenweg fort, der sich mäßig auf einem teilweise zugewachsenen Schuttkegel aufwärts zieht. Der Karrenweg macht einige Serpentinen und bringt uns von den Nordhängen der Košuta auf die Südhänge der Košutica.
Weiter steigen wir meist durch Wald auf, wenn der Wald lichter wird, biegt der Karrenweg links steil bergan ab und führt zur Alm Korošica. Kurz vor der Alm queren wir einen Weidezaun, wo sich ein schöner Blick öffnet. Von der Wiese gehen wir leicht rechts unter der Hütte vorbei, die wir über uns sehen. Der Weg biegt dann links ab und bringt uns in wenigen Aufstiegsschritten zur Sennhütte auf der Alm Korošica.
Von der Hütte setzen wir den Weg nach Norden in Richtung Košutica und Koča na Ljubelju fort (rechts Hajnževo sedlo, Košutica und Veliki vrh). Der Weg geht bald auf die Westhänge der Košutica über, wo sich von links der Jagdweg vom Lager Ljubelj anschließt. Ein relativ gleichmäßiger Weg bringt uns bald zum Grenzkamm, wo sich von links der Weg von der Koča na Ljubelju anschließt.
Wir gehen rechts weiter und nach einem kurzen gemäßigten Anstieg erreichen wir eine markierte Wegkreuzung, wo wir links über den Zaun den Markierungen Hainschgraben / Hajnžev graben folgen.
Von der Kreuzung geht der Weg zuerst etwas abwärts, dann biegt er rechts ab und quert die Hänge der Košutica nach links. Zuerst steigen wir noch etwas ab, dann beginnt der Weg nach einer interessanten Wand queraufwärts. Nach einigen Minuten Queraufstieg mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge erreichen wir schnell das Dovjakovo sedlo, wo wir erneut einen Weidezaun queren.
Am Weidezaun zweigt links der Weg zum Lokovnikov Grintovec ab, wir suchen stattdessen leicht links die Fortsetzung des markierten Weges, der quer auf die andere Seite des Lokovnikov Grintovec absteigt. Nach einigen Minuten Querabstieg bringt uns der Weg zu einem undeutlichen Grat, auf dem wir den Abstieg bis zu einer undeutlichen Scharte zwischen Lokovnikov Grintovec und Hajnžev Praprotnik fortsetzen.
In der genannten Scharte biegt ein undeutlicher markierter Weg rechts talwärts zum Hajnžev graben ab, wir gehen stattdessen links über den Weidezaun und steigen dann gemächlich nach Nordosten ab. Auf diesem Abschnitt verschwindet der Steig vollständig, wir gehen im gemächlichen Gelände bis zu einem Steinmann, hinter dem sich auf dem Hang ein schlechterer Steig zeigt (wenn wir hier links talabwärts gehen, kommen wir zur Lokovnikova planina, halten wir uns rechts am Grat, hält uns Zwergpinie auf).
Weiter ist es sehr ratsam, sich am schlechten Steig zu halten, da er durch den steilen Teil ohne größere Schwierigkeiten führt. Über den steilen Hängen geht der Weg durch Zwergpinien, und stellenweise steigt er noch steil an. Höher erreichen wir den Grat des Hajnžev Praprotnik, der Weg führt noch eine Weile durch stellenweise stark zugewachsene Zwergpinien. Trotz stellenweiser stärkerer Bewuchs lässt sich dem Steig durch die Zwergpinien gut folgen.
Auf dem Grat wird der Weg flacher, und bis zum Hauptgipfel trennen uns noch einige kurze An- und Abstiege. Vor dem Anstieg zum Gipfel endet der Zwergpinienbewuchs, wir steigen zuerst steil auf den Grat, auf dem wir dann in etwa 10 Schritten den aussichtsreichen Gipfel erreichen.
Startpunkt - Alm Korošica 1:35, Alm Korošica - Dovjakovo sedlo 50 Minuten, Dovjakovo sedlo - Hajnžev Praprotnik 55 Minuten.

Entlang der Route: Planina Korošica (1554m), Dovjakovo sedlo / Dovjaksattel (1728m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Vranček - Hajnžev Praprotnik / Zeller Prapotnik
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| Glogo10. 06. 2023 18:04:09 |
Heute war ich auf Praprotniku und L. Grintovcu. Ich traf einen Einheimischen, der unter dem Praprotnik einen Zaun für Vieh reparierte und mir riet, dem Pfad zu folgen, der parallel unter dem Grat verläuft und erst unter dem Gipfel nach oben abbiegt. Und tatsächlich vermeidet man so alles Geröll und kommt direkt aus dem Wald zu den Felsen unter dem Gipfel (Bild 77).
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| ločanka11. 06. 2023 11:52:08 |
Glogo, sprichst du von der rechten oder linken Seite des Grats im Blick zum Gipfel?
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