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Via Apsyrtides

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bos3. 08. 2025 08:56:36
Wir haben unseren Familien-Ferien am Meer auf Mali Lošinj verbracht und an einem Tag bin ich den Weg Čunski - Polanža - Peski - Veli Križ - Kalčič - Počivalice - Sv. Nikola - Televrin - Pl. dom Sv. Gaudent - Osor gelaufen.nasmeh
Auf dem Weg selbst habe ich neben den Wanderzeichen auch eine Markierung mit blauer gestrichelter Linie und rotem Punkt getroffen, erst auf Televrin, wo auch der Wegstempel ist, habe ich erkannt, dass es sich um den Weg Via Apsyrtides handelt.jezik
Auf der Link ist der gesamte Weg schön nach Etappen beschrieben und jetzt, da ich die schwierigste 8. Etappe gegangen bin, werden vielleicht die anderen Etappen noch drankommen, wenn wir wieder hier am Meer sind.velik nasmeh
Via Apsyrtides unsere Basis1
Via Apsyrtides Mali Lošinj nach dem Regen2
Via Apsyrtides Kaktusblüte3
Via Apsyrtides wir sind mit dem Fahrrad nach Artatore gefahren4
Via Apsyrtides zurück ...5
Via Apsyrtides nach Mali Lošinj6
Via Apsyrtides alle Pfade sind gut markiert7
Via Apsyrtides wenn das Meer nach dem Sturm glänzt8
Via Apsyrtides wir mit Fahrrädern am Meer nach Veli Lošinj9
Via Apsyrtides Familie10
Via Apsyrtides Veli Lošinj11
Via Apsyrtides auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein großer Parkplatz12
Via Apsyrtides Fahrpläne13
Via Apsyrtides Kapelle auf Polanža, dort weit hinten der Gipfel der Osorščica14
Via Apsyrtides Der gesamte Weg ist gut markiert15
Via Apsyrtides Leichterer Teil16
Via Apsyrtides der Tag dämmert17
Via Apsyrtides Susak im Morgenlicht18
Via Apsyrtides schwierigerer Abschnitt, wo die Stöcke eher hinderlich sind19
Via Apsyrtides am Zwischen Gipfel und Fortsetzung20
Via Apsyrtides folgt ein zugewachsenerer grüner Abschnitt21
Via Apsyrtides Pfad Via Apsyrtides22
Via Apsyrtides markierter Gipfel und ...23
Via Apsyrtides Gipfel auf der Karte24
Via Apsyrtides Reihe entlang des Pfads25
Via Apsyrtides rechts Sv. Nikola26
Via Apsyrtides Male und Vele Srakane und Susak27
Via Apsyrtides Ruheplätze28
Via Apsyrtides Unije29
Via Apsyrtides Kamm und ...30
Via Apsyrtides Sv. Nikola, Punkt HPO31
Via Apsyrtides einige Besonderheiten32
Via Apsyrtides Rückblick auf durchquerten Grat33
Via Apsyrtides Ich gehe hinter der Schildkröte her, denn der Hase ist zu schnell34
Via Apsyrtides auf dem Gipfel von Televrina35
Via Apsyrtides Abstieg entlang der Stahlseil36
Via Apsyrtides die Hütte ist schon sichtbar37
Via Apsyrtides noch bis zum Kreuz am Pfad38
Via Apsyrtides es steht, dass es wegen Renovierung geschlossen ist, Möglichkeit der Reservierung39
Via Apsyrtides heute gibt es nichts40
Via Apsyrtides Auf Wiedersehen41
Via Apsyrtides hier unten42
Via Apsyrtides bis Osor43
Via Apsyrtides bis Osor44
Via Apsyrtides schönes kleines altes Städtchen45
Via Apsyrtides Ruinen des Klosters St. Peter46
Via Apsyrtides Osor von einer Seite...47
Via Apsyrtides und der anderen Seite48
Via Apsyrtides Schöner Tag49
Via Apsyrtides verabschiedet sich50
Via Apsyrtides Ein neuer Tag dämmert mit Vele Straže (Monte Baston)51
Via Apsyrtides goldenes Meer52
Via Apsyrtides lädt zu einem morgendlichen Bad ein53
Via Apsyrtides Wirt54
Via Apsyrtides gehe noch ein bisschen Veli Lošinj fotografieren55
Via Apsyrtides Blick vom Meer56
Via Apsyrtides etwas näher57
Via Apsyrtides und noch zum Meer58
Via Apsyrtides zurück am Meer59
Via Apsyrtides nach Mali Lošinj60
Via Apsyrtides Mali Lošinj, wie es die Möwen sehen61
Via Apsyrtides bis Osorščica62
Via Apsyrtides Kirche der seligen Jungfrau Maria63
Via Apsyrtides Blick in die Bucht64
Via Apsyrtides ... bis zum nächsten Mal65
(+7)gefällt mir
bagi23. 10. 2025 11:42:01
Via Apsyrtides ist ein neuerer Themenweg, der Cres und Lošinj verbindet. Verläuft von Kap Jablanac im äußersten Norden bis Kap Radovan im äußersten Süden, offiziell 149 km Wanderung mit 4000 Höhenmetern. Name vom alten Namen für diesen Inselarchipel, markiert mit VA – stilisierten Initialen Via Apsyrtides. Auf Cres und Mali Lošinj gibt's auch Wander-Tagebuch, erfuhren wir erst post festum zavijanje z očmi.

Auf ganzer Strecke 11 Stempel in netten Kästchen. Stehen an sehr zufälligen Orten weit weg von Zivilisation, außer in touristischen Lubenice. Und genau dort war beim Besuch Stempel gestohlen, ersetzt durch leere Dosen und Tüte Hundekot mrk pogled. Erster Stempel Kap Jablanac, letzter Kap Radovan. Auch viele Markierungen und Infotafeln, also keine Richtungprobleme. Zweideutig nur Verbindung Čunski - Mali Lošinj, wo Zugang zur originalen Küstenroute eingezäunt, neue VA-Markierungen führen auf Gehweg entlang Hauptstraße. Merkwürdigerweise Markierungen km weg, tauchen wieder auf und verschwinden. Unverständlich.

Haben ganzen Weg gemacht und genossen velik nasmeh. Deutlich bergiger als Camino Krk, schön aussichtsreich, aber anspruchsvoll logistisch und wandernstechnisch. Wandern bezgl. Gelände an Abschnitten, logistisch wg. Startpunkt und Rückkehr. Camino Krk Vorteil durch Rundweg, Via Apsyrtides linear braucht mehr Planung. Wir gestartet Hafen Merag bei Cres-Stadt, zurück dort Ende, übernachtet in noch offenen Unterkünften so nah wie möglich am Weg. Nebensaison weniger Auswahl als Sommer.

Unter Strich viel mehr km als offiziell, insgesamt 199 km und 5400 Hm. Alle Teile zu Fuß, nur Zugang Ilovik-Insel und Rückkehr Cres per See. Zum Merag-Hafen auch Fuß zurück gleichem Weg wie Tag 1. Nochmal unter Strich ... warmly empfehle nasmeh. Mehr in Fortsetzungen …
GPS-Track der gesamten gewanderten Strecke. Es hat 199 km und 5400 Höhenmeter aufgezeichnet.1
(+7)gefällt mir
smatjaz24. 10. 2025 08:00:32
Bagi, wenn du GPX-Spur hast bitte teilen. lp Matjaž
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Janez5224. 10. 2025 09:51:47
smatjaz
auf diesem Link hast du den Weg beschrieben in 11 Etappen. Neben Beschreibungen kannst du GPX-Tracks auf deinen Computer laden.

Link:
https://viaapsyrtides.hr/
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bagi24. 10. 2025 11:42:20
Matjaž, wenn du alles komplett willst was wir gelaufen inkl. Zugang von Merag schick mir deine E-Mail. Meine im Profil

Emil
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bagi24. 10. 2025 15:18:43
Tag 1 ...

Gerade gelaufener Camino Krk bestimmte auch Start für Via Apsyrtides. Gefahren nach Valbiska Hafen, von wo Fähre regelmäßig nach Nachbarinsel Cres. Auto vor Hafen gelassen, brauchten es drüben nicht. Großer Plus, erste auf Fähre und erste raus nasmeh.

Erste Infotafel für Weg gleich im Merag Hafen. Steht Einstiegspunkt VA, aber später gemerkt nicht einziger. Schild führte rechts vorbei Merag Dorf über Hügel weiter zu Cres Stadt Rand. Markierungen ständig, selten GPS Spur gecheckt. Folgte Kaffeepause Plodine Laden direkt am Weg, dann rechts Nord.

Breite Straße vorbei Olivenhaine und endlose Steinmauern. Trockensteinmauern viele, Umfang Generationenarbeit starker Eindruck. Später Straße enger aber ungewöhnlich befestigt. Napoleons Projekt Landverbindung über Inseln Kutschenbreite. Seeweg damals von Engländern blockiert. Beeindruckend, aber bald verlassen für viel unbequemere Steinpfade. Unerwartet auf Stempelkästchen gestoßen, wussten nicht mal dass existieren eek. Darin Stempel Nr. 3.

Bald Tagesherausforderung. Auf 639m Sis Berg steigen, sah wie Kleinigkeit aus. Aber Rechnung ohne Wirt. Direkt in Steilheit, Sonne brennt voll, kein Wind. Bald geschwitzt wie nach Dusche. Tief unten blaues Meer lockt. Kraftreserven schnell leer, Notprogramm Sturheit aktiviert velik nasmeh. Klar auf Gipfel und weit drumrum, aber Dehydration so stark Resttag nicht gelöscht.

Abgeschlossen in Beli, kleinem Dorf bekannt für Weißschwanzadler-Aufzuchtstation. Einzige Unterkunft weitum, Pension Tramontana. Booking bewirbt Klimaanlagen, sagen aber nicht portabel. Dröhnen wie Traktor, in unserem Zimmer Abgasrohr durch offenes Fenster. Unglaublich velik nasmeh. Wer sich auskennt versteht. Ganze Stunde mit Vorhängen und Bügeln rumgebastelt um Zimmer abzukühlen. Auf jeden Fall interessanter Tag, mehr in Foto-Geschichte …
Valbiska, Fährterminal. Und nein, das ist kein Katamaran :)1
Ohne Fahrzeug sind wir die Ersten auf der Fähre, während motorisierte Einheiten noch Schlange stehen2
Wir zwei Fußgänger trinken schon lange Kaffee, von anderen keine Spur3
Wir legen fast in Merag an. Trotz späten Datums warten viele auf die Einschiffung4
Im Hafen erwartet uns das erste Via Apsyrtides-Schild mit Erklärung, dass dies der Einstiegspunkt für den Pfad ist5
Oh je, gleich hinter dem ersten Schild eines mit ziemlich unangenehmer Botschaft. Was kommt noch auf uns zu???6
Erste klassische Markierung, stilisiertes VA nach Pfadinitialen und roter Punkt für bessere Sichtbarkeit. Geprüft :)7
Dorf Merag, nach dem der Fährhafen benannt ist. Es gibt darin nette Fotos aus den Sechzigern8
Der Besitzer des Eselein vom vorherigen Bild, Anton Cesarič aus Merag9
Anlegestellen der lokalen Fischer, Fähre im Hintergrund10
Wir fahren die einzige Straße über den Hügel weiter. Markierungen überall, unmöglich sich zu verlaufen11
Die Straße wurde kürzlich verbreitert. Etwas tiefer steht noch das Baustellenschild12
Blick auf die abfahrende Fähre. Wir sind fast 300 Meter gestiegen13
Noch ein Schild für VA. Hier auch der Abzweig zur Variante Sveti Bartolomej14
Es biegt auch hier ein, wo wir erstmals unseren Markierungen aus der Zeit Jugoslawiens folgen15
Man kann kaum fehlgehen, da überall Steinmauern sind16
Ruinen von Sv. Bartolomej an einem Aussichtspunkt17
Noch eine Infotafel zum gleichen Thema. Solche Tafeln gibt es entlang der ganzen Route massenhaft18
Zum Cres absteigend auf einem Pfad, der keinen Zweifel an der Richtung lässt19
Cres. Heute nicht direkt in die Stadt, da wir vorher rechts abbiegen20
Nach Morgenkaffee im Plodine-Einkaufszentrum weiter Richtung Beli21
Hier schon reines Land ohne bewohnte Häuser22
Dafür viele Zäune, weiterhin überall23
Es ist heiß, der Wind hat heute keine besondere Lust zu arbeiten24
Künstlicher Tränketrog für Tiere und Vögel25
Unglaublich, wie viele Trockenmauern überall herum sind26
Alle Pfade führen in schön gepflegte Olivenhaine27
Noch eine der Markierungen für Via Apsyrtides28
Klassische Variante, die am häufigsten vorkommt29
Wir gehen auf einer fein gepflasterten Straße mit ordentlichen Bordsteinen und wundern uns. Wer hat das gemacht und warum?30
Die Antwort kommt nach einer Weile. Das ist die Napoleonka, die aufgrund der kurzen französischen Verwaltung nie fertiggestellt wurde.31
Bald biegen wir von der bequemen Straße auf weniger bequemes Gelände ab.32
Glücklicherweise gibt es zwischen den zahlreichen Felsen einen gut ausgetretenen Pfad.33
Vollständige Überraschung. Die Stempelkästchen haben wir absolut nicht erwartet, sie steht mitten im Nirgendwo.34
Die Fortsetzung des Weges bietet schöne Ausblicke.35
Muschelzuchten unter uns.36
Und auch Sandstrände, erreichbar nur per Schiff. Wir schauen ziemlich traurig hinunter :)37
Alles ist schön markiert. Volles Lob an die Schöpfer des Weges.38
Kluge Tiere, wir ein bisschen weniger :)39
Deutlich weniger, denn wir werden in der größten Hitze dort oben hochsteigen.40
Direttissima zum Sis.41
Bald befinden wir uns im richtigen Hochgebirge. Sogar Knafelčeve Markierungen bestätigen das :)42
Blick zurück. Über den Hügel sind wir gekommen, am nächsten Tag kehren wir über die Straße zurück.43
Blick aufs Meer, das schon tief unter uns liegt.44
Es geht auch so, fast immer am abgeschnittenen Ast.45
Sis, zweithöchster Gipfel auf Cres und höchster auf Via Apsyrtides.46
Ein Stück weiter steht ein seltsamer Behälter unbekannten Zwecks.47
Doch sein Autor ist bekannt … EMO Celje.48
Etwas fliegt über uns. Wir blicken in die Luft und bemerken zahlreiche Bartgeier, nach denen Cres auch bekannt ist.49
Wir zwei müssen weiter. Wohin jetzt ???50
Die Antwort kommt schnell … dorthin, hierhin :)51
Schnell GPS-Spur prüfen. Wir sind richtig …52
Es gibt genug Markierungen, aber in der steinigen Welt übersieht man sie schnell53
Nach langer Zeit senkt es sich erstmals konkret54
Wir fahren auf dem schönen Querpfad weiter, markiert mit Alpenvereins- und VA-Schildern55
Der Tag verabschiedet sich bald, wir müssen dringend links56
Zuerst gehen wir auf der schönen Waldstraße57
Dann folgt ein nicht sehr schöner Waldpfad58
Beli ist schon nah …59
Die Info über noch einen Einstiegspunkt bei Via Apsyrtides überrascht uns, wahrscheinlich nur mit Transport hierher60
Heutige Unterkunft Pansion Tramontana. Nach dem Gesehenen musste das Haus früher einen anderen Zweck gehabt haben61
Klimatisierte Zimmer in Anführungszeichen :) Traktor habe ich nachts natürlich ausgemacht62
GPS-Track des ersten Tages. Es ergaben sich heiße 28 km und 1200 Höhenmeter63
(+8)gefällt mir
bagi27. 10. 2025 17:33:48
Tag 2 ...

Zweiter Tag gestartet viel früher als der erste. Kühleres Morgen nutzen wollten wir, da wir am Vortag ordentlich verbrannt waren. Anfangspfad passte perfekt. Gemütliche breite Schotterstraße hat uns lange verwöhnt, dann abbogen wir in anspruchsvolleres Gelände. Uralte Steinpfade führten zum Ziel, nördlichster Punkt von Cres. Unterwegs haben uns freilaufende Schafe mehrmals ängstlich beäugt, davon gibt's auf diesem Inselteil massenhaft. Keine Zäune, unmarkiert, schmutzige Felle schleifen bis zum Boden. Hier und da verendet eins und fault, süßlicher Gestank warnte uns. Sie halten sich in kleinen Herden und verstecken sich in schattigsten Bereichen. Unglaublich, Ähnliches erlebt nur noch auf Korsika, nur dort laufen Hausschweine frei rum.

Nach geraumer Zeit erreichten wir den verlassenen Weiler Konac, von wo aus wir zum Meer abzustiegen begannen. Pfad ist flach, stellenweise zugewachsen und hier trafen wir die einzige Schlange auf der gesamten VA. Sie war recht groß, aber auf diesem Inselgruppe wohl keine Vipern. Jeder floh auf seine Seite, wir selbstverständlich bergab velik nasmeh. Bald waren wir am Kap Jablanac, wohin der Pfad führt. Weiter folgt steiler Absturz zum Meer. Infotafel weist auf VA-Start hin, im Kästchen Stempel Nr. 1. Von Beli hierher 9 km Fußweg, Rückweg nötig.

Zurück auf demselben Pfad, nur dass wir uns in der Nähe noch das fast verlassene Dorf Ivanje ansahen. Angeblich leben dort nur noch drei Einheimische und alle drei trafen wir nasmeh. Bis Beli zog es sich hin, dort schauten wir uns noch das Aufzuchtzentrum für Rotkopfadler an. Besonders ihr weiter Lebensraum hat mich überrascht. Sogar die in der uns näheren Karnia stammen von hier.

Dann folgte die Rückkehr nach Cres, eine Geschichte für sich. VA in diesem Inselteil komplett durchwandert, wie also zurück ??? Tag wieder heiß, daher gleicher Hügelpfad wie gestern zu viel Zeit und Energie. Entschieden für Straßenvariante und Trampen vorbeifahrender Autos. Von Beli zur Hauptstraße ohnehin nichts erwartet, Nebenstraße fast verkehrsleer. Überraschung auf Hauptstraße von Fährhafen Nerezine nach Cres. Trotz mindestens hundert Daumenheben kein Halt, nicht mal bei entblößten Knien velik nasmeh. Des Daumenmühseligkeits müde aufgegeben und zu Fuß Richtung Stadt. Zog sich wie eine Schnecke, aber am Straßenrand genug Platz zum sicher Gehen und Schatten dazu. Sonne heizte Gegenseite des Hügels. Nach insgesamt 19 Asphalt-km von Beli endlich am Ziel, Unterkunft gefunden und ins Bett gefallen. Mehr in Foto-Geschichte …
Der Morgen jagt schon die Nacht. Aufstehen wird nötig sein...1
Bald sind wir wieder auf dem Weg. Zunächst folgt eine sanfte Straße, genau richtig zum Aufwärmen2
Zahlreiche Markierungen begrüßen uns3
Auch für Kurvengewohnte findet sich etwas :)4
Später weist uns ein Wegweiser zum Weiler Konac5
Oje, so geht's jetzt weiter …6
Tatsächlich führen die Markierungen uns über zahlreiche steinige Pfade7
Tränken für Tiere. Oft sind das ausgediente Badewannen8
Weder Höhe noch Länge, sondern der Pfadmarker9
Ohne den VA-Markierungen zu folgen verläufst du dich schnell in diesen Labyrinthen10
Weiler Konac und das einzige gelegentlich bewohnte Haus11
Das ist eine Jagdhütte, die einigermaßen gepflegt ist12
Darauf ist auch die Markierung der Fortsetzung …. rt Jablanac13
Das sind die anderen Häuser in unmittelbarer Nähe. Früher war das eine Hirtenansiedlung14
Weitere Erläuterungen auf der Infotafel15
rt Jablanac in Sicht :)16
Der Abstieg beträgt etwa anderthalb Kilometer, geht aber nicht ganz bis ans Meer17
Gesiegt :)18
VA-Kästchen mit Stempel Nr. 119
Noch einige Erklärungen zum nördlichsten Punkt von Cresa und Via Apsyrtides20
Die Rückkehr nach Konac verläuft auf demselben Pfad. Unterwegs begegnen wir scheuen Schafen21
Alt und Neu auf einem Haufen22
Hier biegen wir noch Richtung Ivanju ab23
Das alte Dorf ist nicht weit, angeblich leben dort nur noch drei Leute ständig24
Es gibt viele Ruinen, die einst mächtige Gebäude waren.25
Sehr mächtig...26
Noch ein paar Erklärungen. Früher lebten 139 Menschen in diesem Dorf.27
Wir müssen zum ursprünglichen Weg zurückkehren.28
Sehr wenige sieht man in diesen Gegenden.29
Richtung ... Beli30
Wir sind schon bei den bekannten Markierungen.31
Wir werden auch das Aufzuchtzentrum für Bartgeier besuchen.32
Geschichte des Aufzuchtzentrums. Früher war es eine Grundschule.33
Echte Geier darf und kann man nicht fotografieren, daher sind die künstlichen auch gut :)34
Unglaublich großes Gebiet, das diese großen Vögel überfliegen. Die uns nächstgelegene ist die gelbe.35
Für die Rückkehr wählen wir die Straße. Jemanden werden wir schon anhalten...36
Blick auf Beli37
He, he, so baut man eine Straße :) Nirgends gibt es Beschränkungen oder Absperrungen.38
Sehr interessanter Ansatz :)39
Nirgends jemand außer uns...40
Zweites Leben von Schwimmausrüstung :)41
Reiner Klassiker. Am Anfang haben wir uns gewundert, jetzt ist es für uns normal.42
Straße von Beli zur Hauptstraße.43
Na ja, wenigstens haben wir schöne Ausblicke :)44
Blick zurück45
Bravo wir zwei, nach sieben einsamen Kilometern sind wir endlich auf der Hauptstraße46
Schafinsel. Sie haben so recht :)47
Leider verkauft er kein Eis, sondern nur Käse48
Läuft schon lange auf der Straße. Mit Trampen sieht's schlecht aus49
Sogar die Schilder sind auf Schafe abgestimmt. In zwei Kilometern wird eine die Straße überqueren :)50
Hat es satt, Autos anzuhalten. Unglaublich, viele sind vorbeigefahren, aber keiner hat gehalten51
Hat Ausblicke und Schatten, der Schritt ist schon lange auf Autopilot52
Vorstadt von Cres. Jeder Schatten ist willkommen53
VA-Infotafel am Eingang zum alten Teil von Cres54
Fahrradverleih. Würde gerne das ganz hinten nehmen :)55
Es hat nicht geklappt, daher gehen wir zu Fuß weiter zum Quartier. Glücklicherweise nur ein paar 100 m weiter56
Auch am zweiten Tag haben wir gut zu Fuß gemacht. Insgesamt 38 km und 900 Höhenmeter57
(+8)gefällt mir
lino27. 10. 2025 20:33:43

Bagi, schön und interessant wie immer. Autofahrer haben euch wohl als unreal und potenziell gefährlich wahrgenommen. nasmeh Weiß, dass meine Feststellung auch leicht abstrakt ist! nasmeh
(+1)gefällt mir
mpp27. 10. 2025 22:26:51
Gibt es eine Variante bis Kap Jablanac mit "Taxi"-Boot aus Porozina?
(+1)gefällt mir
bagi28. 10. 2025 04:15:15
Ich glaube nicht. Kein Zugangsstrand zu sehen, geschweige denn ein Landungssteg. Von Porozina führt ein Pfad nach Ivanj, aber dann wiederholt sich die Rückkehr-Geschichte.
(+1)gefällt mir
bagi29. 10. 2025 14:00:04
Tag 3 ...

Der logistisch komplizierteste Teil der Via Apsyrtides lag hinter uns, die folgenden Tage wurden leichter nasmeh. Am dritten Tag starteten wir direkt von Cres, umrundeten etwas der anfänglichen Küste und stiegen über die Napoleonka ca. 200 m hoch. Dort bogen wir an einer markierten Abzweigung auf einen steinigen Pfad ab, von denen es danach nur so wimmelte. Aber wir folgten zahlreichen VA-Markierungen und die führten uns sicher zum Weiler Krčina und nach leichtem Abstieg weiter zum Kreuzungspunkt mit dem querlaufenden Radweg. Unterwegs stießen wir auf eine Stempelbox.

Der ebene Radweg geht gut 6 km, dann ging's bergauf Richtung Lubenice. Das ist ein schönes Dorf mit alter Architektur, tollen Ausblicken und einer geöffneten Gaststätte. Hier sollte ein Stempel sein, aber in der Box war alles Mögliche, inklusive Hundekotbeuteln. Wegen Tourismus parken hier Leute aller Art und manchen fehlen die einfachsten Regeln des Anstandes mrk pogled.

Nach der verdienten Pause rasten wir zum Gipfel Helm, der für uns kaum ein Hügel ist. Aber der Weg dorthin ist steinig und vermittelt den Eindruck echter Hochgebirge. Wir fühlten uns sofort heimischer velik nasmeh. Dann folgte nur noch der Abstieg zur Meeresküste, erstmals nach Cres. Den erreichten wir in Zaglav, der ehemaligen SLO-Touristensiedlung bei Miholašćica. Abends baden und Besuch im nahen Laden. Interessant, unzählige Produkte auf den Regalen slovenischen Ursprungs, Preise ganz normal. Voll bepackt zogen wir zum heutigen Quartier mit dem treffenden Namen *Sunset*. Einen wunderschönen hatten wir gerade erlebt jezik.
Nach dem Morgenkaffee macht sich auf in den Tag1
VA-Markierungen folgend, die in der Stadt seltener sind2
Bald sind wir an der Küste mit zahlreichen Anlegestellen3
Ein kleiner Teil des Reicheren4
Wir verlassen den Küstenabschnitt des Weges. Wieder auf der Napoleonka5
Blick zurück auf Cres und die nahe Marina6
Das bequeme Wandern endet bald. Rechts abbiegen auf Via kamenje :)7
Mauer links, Mauer rechts, die Richtung ist eindeutig8
Markierungen sind auf Felsen hervorragend sichtbar, aber oft schwieriger wegen der blauen Farbe9
Via Apsyrtides verbindet zahlreiche bestehende Wege, absichtlich neue für sie gibt es nicht10
Unglaublich, was sie mitten im Nirgendwo gebaut haben11
Noch eine Standarderscheinung, zahlreiche Stämme12
Es gibt ein kleines Meer davon, jede hat ihren eigenen Weg zum Öffnen.13
Viele sind mit einem Touristen-Schild versehen … Close the door.14
Bravo wir, wir haben noch eine Schatulle gefunden. Nun haben wir schon vier Stempel.15
Blau tief unter uns. Das macht dich zart :)16
Das Meer ist weit unten, aber wir haben wenigstens herrliche Ausblicke.17
Viele versteckte Buchten sind nur vom Meer aus erreichbar.18
Auch für uns kam eine überraschende Erfrischung …19
Zum ersten Mal gesehen, tolle Idee :)20
He he, manche haben Ideen im Überfluss :)21
Hl. Markus liegt etwas abseits des Wegs. Zum Weitergehen zurück zum ersten Kurven.22
Für die Müden. Der hiesige Alpenverein kümmert sich viel besser um Wanderer als unserer :)23
Auf dem Foto ist es nicht sichtbar, aber die Steigung ist konkret und langanhaltend.24
Lubenice, der einzige Touristenort mit VA-Box.25
Leider ist der Inhalt dementsprechend anders. Der Stempel wurde gestohlen, durch Müll ersetzt.26
Lubenice mit herrlichem Ausblick und schönem Dorfkern.27
Auf dem Platz gibt es auch eine Erfrischungsstelle.28
Blick auf den Kvarner-Golf. Tief unten gibt es auch einen Strand.29
Wir gehen weiter in Richtung Gipfel Helm.30
Die Landschaft wird fast hochalpin :)31
483 m hoher Helm über dem Vransko-See. Dieser hat enorme Süßwasservorräte.32
Das einzige Haus mitten im Nirgendwo. Alles ist schön gepflegt und sauber.33
Heute gehen wir die kontinentalere Variante. Zum Meer kommen wir erst am Ende des Tages.34
Dafür gibt es viele Ausblicke, sodass wir nicht den Eindruck einer Bunkrigkeit haben.35
Auch das Ende des Tages ist da. Wir halten in Zaglav bei Miholašćica.36
Es folgt ein Abendbad und ein schöner Sonnenuntergang. Der Tag endet...37
GPS-Track des dritten Tages. Es sind 38 km und 1300 Höhenmeter.38
(+6)gefällt mir
miri29. 10. 2025 18:04:49
Glückwunsch zu solchen Beschreibungen.
(+2)gefällt mir
bagi29. 10. 2025 20:19:53
Danke Miri. Muss sie aufschreiben, solange die Erinnerungen frisch sind nasmeh.
(+2)gefällt mir
bagi30. 10. 2025 15:53:49
Vierter Tag ...

Am Vortag hatten wir etwas abseits geparkt, deswegen kehrten wir morgens zuerst zur Via Apsyrtides zurück. Der schöne und aussichtsreiche Weg führte uns nach Miholašćica, von da stiegen wir auf steinigem Pfad Richtung Stivan hoch. Das ist offenbar eine neuere Errungenschaft, denn auf meiner digitalen Karte verläuft die Route noch auf der Hauptstraße. Die Fortsetzung ging über zahlreiche Straßen, Pfade und Steige mit einem gemeinsamen Nenner … bequem nasmeh. An richtig steinigem Untergrund war an dem Tag wenig los, was wir am nächsten Tag mehr als wettmachten.

In den aussichtsreichen Uštrina wollten wir in der Gaststätte pausieren, aber die ist pleite und dauerhaft geschlossen. Etwas grantig zogen wir weiter und nach guten 15 km machten wir endlich in Osor halt. Hier wählten wir das angenehme Restaurant Orfej und im tiefen Schatten der Bäume bei kalten Getränken genossen wir den Luxus barfußiger Füße. Unbezahlbar velik nasmeh. Unterdessen wehte irgendwo frischer Pizzareger zu uns und wir bestellten schnell auch eine. Volltreffer, die Pizza war sehr lecker und unglaublich billig. Kommen wieder, falls wir je hierher zurückkehren.

Dann kam der Wendepunkt. Wir verließen eine Insel und überquerten den Osor-Kanal zur nächsten. Cres und Lošinj waren einst eine Insel, bis die Römer den engsten Teil durchstachen. Hier ist nun eine Brücke, die zu bestimmten Zeiten für Segelboote hochgeht. Auch wir gingen drüber und erreichten den Lošinj-Teil der Via Apsyrtides. Es folgte die alpine Querung der Osoršćica, die wir aber auf den nächsten Tag verschoben. In Osor gab's keine Übernachtung, also mussten wir nach Nerezine vier km entfernt abbiegen. Dort gefiel's uns so gut, dass uns der Extraweg gar nicht leid tat. Super Tag nasmeh.
Morgen in Zaglav. Wir verlassen eine gut gepflegte Wohnung, die noch ganz im Stil der 80er ist1
Nichts Besonderes. Hier waren früher Ferienkapazitäten slowenischer Firmen2
Wir kehren zum Punkt zurück, an dem wir am Vortag die Via Apsyrtides verlassen haben3
Der Weg verläuft genau über der Siedlung, wo wir übernachtet haben4
Auf dem gemächlichen Pfad setzen wir den Weg nach Miholašćica fort5
Dort ist noch alles geschlossen, daher fahren wir fort...6
Der Weg beginnt parallel zur Hauptstraße anzusteigen. Hier ist die Route geändert7
Kein Zweifel, alles ist schön markiert8
Verkehrskontrolleur :)9
In diesem Teil von Cres sind die Schafe stärker eingezäunt als um Beli herum, aber nicht alle10
Beides ist unser Ziel, aber nicht so direkt wie die Radfahrerin11
Wir zwei gehen schön den Markierungen nach. In diesem Abschnitt überlappen sich die Berg- und VA-Markierungen dicht12
Erstmals sehen wir ein Schild dieser Art. Zuerst denken wir, es hat ein Bergenthusiast gemacht13
Schöner Pfad, das Gelände besteht aus einem anderen Gestein als anderswo14
Hehe, er kann nicht glauben, dass jemand bei solcher Hitze läuft :)15
Schafe verstecken sich klug im Schatten und erschrecken Vorübergehende, das sind wir :)16
Erprobt lecker, Einheimische verwenden es für Schnaps17
Das mögen wir an der Via Apsyrtides. Auch wenn wir nicht an der Küste sind, haben wir einen schönen Meerblick18
Bucht um Bucht :)19
Wohin jetzt?20
Achtung, Katze auf der Straße :)21
Wir sind schon in Ustrine. Der Laden ist zu, die Gaststätte gibt es nicht mehr. Wir gehen weiter …22
Das Dorf hat einen schönen Ausblick, da es weniger als 200 m über dem Meer liegt23
Wartet auf eine etwas höhere Flut :)24
Folgt fast 2 km Kiesstraße, ziemlich eben25
Alt und Neu, Dauerbrenner des heutigen Tages26
Juhu, noch eine Schatzkiste :) Sie sind völlig zufällig mitten im Nirgendwo platziert27
Hehe, sympathisch :)28
Eine von vielen. Wir zählen sie nicht mehr :)29
Heute ist der Großteil des Pfades gut begehbar, mit guter und bequemer Unterlage30
Salbei begleitet uns ständig. Es gibt Unmengen davon und es duftet herrlich, echte Aromatherapie :)31
Wir gehen weiter …32
Loze, Weiler am Weg33
Wieder auf dem steinigen Pfad, damit wir das Gehen darauf nicht vergessen :)34
Interessant, viele Markierungen sind auf abgesägten Ästen gemalt35
Inselameisenhaufen. Die Ameisen sind vor der Hitze in die Erde geflüchtet, nur kleine Schornsteine deuten darauf hin36
Etwas bequem und wir haben sogar Schatten37
Diese Art von Wegweisern sind Standard und nicht das Werk eines Einzelnen, wie wir ursprünglich dachten38
Wir setzen fort...39
Zugang besteht zwar, aber nicht für Touristen. Osor ist nah und pumpt wahrscheinlich alles ringsum40
Entspannt euch, seid ruhig...41
Osor, Kanal aus römischer Zeit, der aus einer Insel zwei gemacht hat42
Autocamp Preko Mosta. Der Pfad führt hier hindurch43
Jetzt wird's ernst. Vor uns die Bergquerung Osoršćica44
Noch ein Stückchen in diese Richtung...45
Dann verschieben wir alles auf morgen und biegen nach Nerezine ab46
Dass dir die Zunge bricht :)47
Nach guten drei Kilometern erreichen wir die ersten Häuser. Noch ein Kilometer bis zur Übernachtung48
Nerezine. Das Dorf hat uns sofort gefallen und die Extrakilometer bereuen wir kein bisschen49
Auch wegen solcher Eigenheiten. :). Die Tante strickte fast bis zum Scheitel direkt vor unserem Hotel50
GPS-Track der gewandelten Strecke. 31 km und 500 Höhenmeter haben sich angesammelt51
(+6)gefällt mir
miri31. 10. 2025 10:57:08
Belebung dieser nebligen Tage.
gefällt mir
bos31. 10. 2025 16:23:58
Toll, dieser Cres interessiert mich.mežikanje
gefällt mir
bagi5. 11. 2025 17:41:52
Fünfter Tag ...

Nach einem üppigen Frühstück im Hotel Televrina gingen wir auf den Weg, diesmal unerwartet anstrengend. Als ob es wüsste, dass wir uns richtig satt essen mussten nasmeh. Zuerst kehrten wir von Nerezine zum Punkt zurück, wo wir Via Apsyrtides am Vortag verlassen hatten, dann folgte ein angenehmer Aufstieg zur Hütte Sveti Gaudent. Unterwegs trafen wir den Hüttenwirt, der die Hütte schon abgeschlossen hatte und ins Tal zurückkehrte. Freundlich sagte er uns, wo wir für Gäste wie uns Erquickung finden, dann verabschiedeten wir uns und jeder ging seiner Wege.

Nach kurzer Pause an der aussichtsreichen Hütte setzten wir Kurs auf den Gipfel Televrin, den höchsten Punkt der Lošinj-Insel und zugleich hervorragenden Aussichtspunkt. Sogar Drahtseile führen hinauf. Der Weg dorthin ist nicht sehr anspruchsvoll, nur etwas steiniger. Der Abstieg auf die Gegenseite ist eine andere Sache. Hier nur Gestein, scharf und verstreut, mit tiefen Schuttfeldern überall. Vorsicht ist hier geboten, gute Schuhe Pflicht, Stöcke empfehlenswert. Das Gelände beruhigt sich ab und zu, aber es wiederholt sich schnell. Mehrmals. Die Angabe 5 Stunden bis Čunski auf Televrin kam mir anfangs extrem seltsam vor, aber nach Stunden Stein-hüpfen erwies sie sich als realistisch. Wo war denn noch Mali Lošinj eek.

Wie auch immer, wir schafften auch das, besonders wegen der geplanten Pause in Čunski. Aber die einzige Konoba war zu, keine Pause, und obendrauf hat uns jemand den Weg geklaut velik nasmeh. Gerade in dem Dorf hätten wir zur Küste abbiegen sollen, aber die Abzweigung war eingezäunt. Wir wunderten uns etwas, aber neue VA-Markierungen an fast jedem Straßenlaternenpfahl führten uns zur Hauptstraße. Dort brach es ab wie abgeschnitten. Nächste 4 km keine einzige Markierung, kein Abzweig. Dann Achtung … plötzlich tauchten für über 100 m Markierungen dicht an dicht auf, dann wieder totale Finsternis zmeden. Blieb uns nichts anderes übrig, als der Hauptstraße zu folgen. Aber am ersten möglichen Abzweig, dem bei Camp Poljana, bogen wir auf den ursprünglichen Küstenweg ab, wo wir wieder ziemlich verblasste VA-Markierungen trafen. Dann nur noch Spaziergang nach Prevlaka und ins Zentrum von Mali Lošinj, wo wir diesmal übernachteten. Auf jeden Fall interessanter Tag nasmeh.
Nerezine morgens. Es weht ziemlich, vielleicht wird es heute noch nützlich sein.1
Zuerst müssen wir zum Punkt zurückkehren, an dem wir gestern Via Apsyrtides verlassen haben.2
Den Pfad kennen wir schon, doch in umgekehrter Richtung sind die Ausblicke anders.3
Hier gibt es noch keine VA-Oznak, nur klassische Bergsteigerzeichen.4
Nach vier Kilometern Rückweg erreichen wir endlich die Osoršćica-Transversale.5
Der Pfad steigt langsam an und ist rein alpin.6
Auch der Boden zum Laufen ist völlig solide. Der Pfad wird stark genutzt.7
Das *X*-Zeichen bedeutet bei uns meist falsche Richtung, hier einen Wegknotenpunkt.8
Televrina … unsere Richtung und ohne *Climbing* :)9
Wir steigen noch immer gleichmäßig hoch, nur das Terrain hat sich geändert.10
Verlockende Abwechslungen ….11
Auch für die Ermüdeten ist mehr als gut gesorgt :)12
Abwechslung noch einmal und keineswegs die letzte :)13
Planinski dom Sveti Gaudent, der aufgerüstet und renoviert wurde.14
Laut dem Hauswart ist dies die einzige Hütte auf allen kroatischen Inseln.15
Er sagte uns noch, dass links von den Rosen eine flüssige Stärkung wartet :)16
Die Hütte war früher eine italienische Observatorium und steht an sehr aussichtsreicher Stelle.17
Teil des Ausblicks …18
Die ganze Zeit waren wir allein, jetzt tauchen auch Radfahrer auf.19
Eindeutige Richtung. Bald verlassen wir die bequeme Straße und steigen den Hang hinauf.20
Sympathisch. Über die Markierungen habe ich kein schlechtes Wort, sie könnten Vorbild für viele Vereine sein.21
Starker Wind war unten mehr als willkommen, hier ist es kalt.22
Der Weg wird steinig, wie es sich für einen Gipfel gehört :)23
He, he … sogar Drahtseile hier, der Abschnitt heißt Slovenčica.24
Wir sind bereits auf dem höchsten Gipfel von Lošinj.25
Das ist Televrina, mehr als einen halben Kilometer über dem Meeresspiegel.26
Inseln um Lošinj, mit dem antiken Namen Apsyrtides.27
Auf der Lee-Seite des Gipfels ist totale Windstille und uns wird schnell heiß.28
Waaaas … Čunski noch volle 5 Stunden. Unglaublich …29
Sv. Mikula ist näher, nur fünf Minuten.30
Weit, weit voraus liegt das heutige Endziel.31
Dorthin ist der schwerste Teil aller Etappen, purer Rock 'n' Roll.32
Scharfe Steine ohne Ende, der Weg führt meist direkt darüber.33
Auf dem vorherigen Wegweiser war offenbar kein Fehler. Bis Čunski noch gute vier Stunden.34
Der Name passt genau zum Gelände, auf dem wir gehen.35
Blick zurück auf Televrin.36
Der Untergrund verbessert sich für eine Weile, doch der Wind in diesem Macchia ist völlig erstorben.37
Damit wir es nicht verfehlen :)38
Balsam für zumindest etwas Schutz vor der Hitze.39
Überraschend, sogar eine kleine Pfütze im lichten Wald.40
Dies ist der einzige Gipfel, an dem wir nicht allein sind. Die Nähe des Ausgangspunkts macht sich bemerkbar.41
Wir kraxeln noch immer über die Steine, auf denen die Osoršćica-Traverse verläuft.42
Ohne Kommentar …43
Wieder auf der windigen Seite des Grats, was uns sehr gelegen kommt …44
Unsere Maschinen arbeiten nur noch mit Luftkühlung :). Das Wasser ist schon aufgebraucht.45
Es ist wirklich ein hartes Stück Arbeit, von Televrina hierher zu kommen.46
Endlich gelangen wir zur Servicestraße, die für eine Weile ganz normales Gehen ermöglicht.47
Auch nach dem Ende der Straße ist die Fortsetzung nicht mehr so anspruchsvoll wie zuvor.48
Čunski. Vor ein paar Stunden haben wir nur davon geträumt :)49
Auch Infotafel. In Čunski gibt es auch eine Konoba, die leider während unseres Vorbeigehens nicht geöffnet hat.50
Die einzige größere Unstimmigkeit der Via Apsyrtides. Der Übergang zur Küste ist gesperrt, die Markierungen führen zur Hauptstraße.51
Dann fast vier Kilometer keine VA-Markierung. Wir denken nicht mehr nach, wir gehen einfach …52
Und dann plötzlich wieder einige Markierungen, die bald verschwinden. Vollkommen unverständlich …53
Wir haben keine andere Wahl, als entlang der Straße weiterzugehen. Mali Lošinj liegt schon direkt vor uns.54
Am Weg …55
Im Autocamp Poljana biege ich aus eigener Wahl von der Hauptstraße auf den originalen Küstenpfad ab.56
Wie erwartet, begegnen wir hier wieder VA-Markierungen, nur ziemlich verblasst.57
Sie sind gut. Die Wellen bedecken sie gelegentlich vollständig.58
Kap Privlaka59
Kurze Geschichte dieses Ortes60
Der Prekop Privlaka macht aus einer Insel tatsächlich wieder zwei, genau wie Osor :)61
Es wird Zeit. Die Schatten sind lang, der Tag verabschiedet sich bald62
Mali Lošinj, ein Städtchen voller Touristen. Von den Konobas neben Konobas und 30% Rabatten ganz zu schweigen :)63
Hier schließen wir unseren heutigen Weg ab64
GPS-Track. 33 km und 900 Höhenmeter des Weges haben sich angesammelt, der vor allem wegen des Steins im Gedächtnis bleiben wird :)65
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bos5. 11. 2025 21:02:59
Gesteinvelik nasmeh, ist wirklich ziemlich unangenehm zum Laufen.
Bezüglich der Hütten, es sollten vier auf den Inseln sein.
Zum Küstenweg, ich hab gerade auf der offiziellen Seite die 9. Etappe gecheckt, auf einer Karte entlang der Straße, auf der anderen am Meer ... die am Meer check ich nächstes Jahr.jezik
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bagi6. 11. 2025 05:44:35
Stimmt, bezüglich der Hütten war der Betreuer offensichtlich nicht gut informiert, folglich hat er uns Lügen verkauft velik nasmeh.

Diese Küstenroute solltest du aber prüfen. Ich persönlich habe lange gedacht, dass ein wütender Einheimischer die VA-Markierungen eigenhändig an Laternen geklebt hat, weil der Weg über sein Privatgrundstück geht. Es war unlogisch, dass danach so lange keine Markierungen waren. Außerdem findest du an der Küste einen Stempel mit der Nummer 9, der in der Straßenvariante nicht existiert. Das haben wir erst am nächsten Tag kapiert.

Noch eine solche Unstimmigkeit ist auf dem Weg nach Veli Lošinj. Die Markierungen führen dich an der Küste auf ähnliches Gelände wie von Televrina, ihre originale GPS-Track vom Internet hat das aber nicht. Glücklicherweise war diese Abweichung viel kleiner als das Gehen auf der Straße nasmeh.
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bagi7. 11. 2025 17:36:21
Sechster Tag ...

Der sechste, abschließende Tag unserer Reise durch die Inseln Cres und Lošinj kam, und für das große Finale noch über die Insel Ilovik. Das Endziel Kap Radovan war vor ein paar Tagen noch weit, weit weg, jetzt war es schon in Reichweite der Füße velik nasmeh. Wir sind aber an dem Tag viel früher losgegangen als üblich. Grund war die begrenzte Zeit, die wir zur Verfügung hatten. Zweifach begrenzt. Zuerst mussten wir den lokalen Boot aus Mrtvačka-Bucht zur Insel Ilovik erwischen, dann noch Transport von Ilovik nach Cres.

Wir wussten, dass der Weg meist entlang der Küste verläuft, hatten aber keine Ahnung, was für eine Sorte. Die ersten 11 km von Mali Lošinj bis Sunčna-Bucht bzw. FKK-Strand waren super OK, eine richtige Promenade. Später wechselte der Weg zu allen Sorten Untergrund, von Waldweg bis steinigem Pfad. Hier gibt es auch eine neue VA-Route, die sie nicht auf der offiziellen Seite haben. Sie verläuft von Sunfarn-Bucht bis Skoranič-Bucht, parallel zum markierten *Bergsteiger*-Weg, wenn man das so nennen kann zavijanje z očmi. Beide sind voll markiert, nur nicht viel Weg, nur schwer begehbarer Stein. Warum diese Änderung, keine Ahnung, aber das ist der schwerste Teil bis Veli Lošinj.

Von Veli Lošinj bis Mrtvačka-Küste ging es deutlich leichter und wir kamen zu schnell am Boots-Einstiegspunkt an. Da wir nicht warten wollten, haben wir uns mit dem Besitzer eines See-Taxis geeinigt. Für insgesamt 15€ hat er uns nach Ilovik gebracht, die reguläre Fährlinie kam erst eine Stunde später. Diese Zeit haben wir schon für die Erkundung des Dorfes genutzt und festgestellt, dass hier Schubkarrenfahrer zu Hause sind nasmeh. Sie transportieren damit die ganze Ware, da es auf der Insel keine Autos gibt. Alles Motorisierte sind nur kleine Traktoren für die Feldarbeit, die irgendwie auf die Insel gekommen sind.

Nach der Dorfbesichtigung sind wir weiter. Auf schönen Pfaden kamen wir ans Endziel, Kap Radovan. Dort wartete der letzte Stempel mit Nummer 11, Infotafel über diesen südlichsten Punkt und natürlich Freude, dass wir den ganzen Weg geschafft haben. Bravo wir velik nasmeh. Noch Umarmung, obligatorisches Foto und Zeit für die Rückkehr. Bis zum Dorf auf demselben Weg, dort warteten wir auf den Katamaran nach Cres. Der ist nur für Passagiertransport, pünktlich und fährt nach Ankunft schnell weiter, also besser etwas früher am Steg sein als zu spät. Aber dieser Transport ist sehr günstig, da wir bis Cres nur 10€ für beide gezahlt haben.

Zum Abschluss noch einige allgemeine Daten ...

Die gesamte Via Apsyrtides hat uns sehr gefallen vor allem wegen des bergigen Charakters, freundlicher Leute, zahlreicher versteckter Buchten und kristallklarem Meer. Auf dem ganzen Weg sind wir auf eine Schlange, einige Rehe, einige Hasen und unzählige Schafe gestoßen. Dazu gibt es besonders auf Lošinj zahlreiche Wildschweine, die angeblich zwischen den Inseln wandern (Link). Wir haben keine gesehen, aber die Ergebnisse ihres Wühlens sind reichlich. Viele Wegabschnitte sind wie umgepflügt.

Preise in Geschäften sind etwa wie bei uns, Krk hat z.B. sogar höhere. Übernachtungspreis war von 60€ bis 80€, meist Apartments, frisches Bier in Gaststätten ca. 4€, eine ordentliche Eiskugel 2€, Kaffee 2,5€ und Ähnliches. Auf jeden Fall nirgends übertrieben. Ein besonderes Kapitel sind Seetransporte. So billig haben wir nirgends gereist, außer Taxi-Boot auf Ilovik. Absolut empfehlenswerte Transportvariante.

Und ganz zum Schluss ... herzlich empfohlen nasmeh
Auf den steilen Straßen von Mali Lošinj steigen wir noch in tiefer Dunkelheit ab1
Alles schläft noch, nur wir beide stören mit Geklapper die nächtliche Ruhe2
Unser erstes Ziel … Aussichtspunkt Monte Bastone in der Nähe, mit schönerem Namen Vela Straža3
Wir können es nicht verfehlen, wir gehen wie im Kanal :)4
Wir nähern uns dem Aussichtspunkt, der den Hafen von Mali Lošinj überblickt5
Hier haben sich schon viele Kulturen abgewechselt …6
Wir steigen auf die gegenüberliegende Seite ab. Voll von Spuren des nächtlichen Wildschweinunfugs7
Bald sind wir am Ufer …8
Wir laufen Kilometer auf einem schön gepflegten Weg, auch durch Campingplätze9
Unser tägliches Budget :)10
Der schöne Pfad setzt sich noch eine ganze Strecke fort, auch die Sonne gewinnt an Kraft11
Zahlreiche kleine Boote zeigen noch immer guten Touristenbesuch12
Auch die Strände sind für Besucher vorbereitet, nur noch ein bisschen zu kalt13
Es finden sich aber auch etliche abgeschiedenere Buchten14
Es gibt immer genug Markierungen und wir vermissen sie nirgends15
Auch viele Richtungstafeln. An Abzweigen folgt den VA-Markierungen16
Die uns manchmal auf seltsame Pfade führen :)17
Und noch seltsamere …18
Robinsons Hütte. Hier hat jemand von dem Pfad abgelassen und sich für immer niedergelassen :)19
Via Apsyrtides ist in diesem Gebiet schon lange Via Kamenjak :)20
Wir haben uns nicht geirrt, die Markierungen sind eindeutig. Aber hier leitet es schon auf einen schöneren Pfad21
Uvala Krivica, Paradies für Seewanderer22
Die Markierung ist hoch und wir müssen auch sehr hoch steigen23
Sv. Ivan gut 200 m über dem Meer. Hier befindet sich Stempel Nummer 1024
Jetzt geht's nur noch bergab …25
Wir sind schon am Rand von Veleg Lošinja26
Zentrum. Hier gibt es keine Massen, nur ein angenehmes Dorf27
Blick vom Pfad auf Kap Leva28
Das erste und einzige Schild dieser Art für Via Apsyrtides von allen, die ich gesehen habe29
Ein wenig weiter liegt noch ein schöner Fischerort Rovenska30
Im kleinen Hafen liegen meistens Boote der Einheimischen31
Auch dieses Boot wird bald den anderen beitreten32
Rovenska Hafen …33
Der letzte Wellenbrecher …34
Wir gehen weiter. Die Landschaft ist schön und mit zahlreichen stacheligen Verzierungen35
Gorenjci, hier biegt man nach Kriško ab :)36
Noch eine der schönen kleinen Buchten. Der Weg führt um sie herum37
Auf dem Weg …38
Fehlanzeige. Unsere ist die mit dem komischen Namen :)39
Süß, hier haben sich beide Markierungen verliebt :)40
Noch eine Dummheit. Markierung auf der Boje, diese am Baum :)41
Beide Markierungen sind Standard, da es keine anderen Abzweige gibt42
Glamping-Platz mit Plastikgeruch in Sommerhitze und Klimaanlage im Zug. Hitze garantiert43
Näher ans Meer, näher an Mrtvački …44
Vorsicht, wichtige Abzweigung, da man leicht zur Glamping-Strand abbiegen kann45
Unser Taxi, weil wir keine Lust hatten, auf die reguläre Linie zu warten46
Wir haben 15€ für uns beide bezahlt, die reguläre Linie würde 4€ kosten, auch für beide zusammen47
Insel Ilovik48
Mit VA-Markierungen keine Probleme, wir finden sie sofort49
Auch hier erscheinen beide50
Auf einigen Abzweigen folgt Radovan immer.51
Fotofinish...52
Endziel, Kap Radovan und Abschluss der Via Apsyrtides. Bis zur äußersten Spitze der Kap ist alles zugewachsen.53
Wir stempeln den letzten Stempel und schauen uns ein wenig um.54
Natürlich folgt das Gruppenfoto :)55
Dann machen wir uns auf demselben Weg zurück ins Dorf auf den Weg.56
Die Gefühle sind super, aber gleichzeitig ist es das Ende des Weges. Das ist nicht super.57
Am Hauptpier warten wir auf Ružica, die uns zurück in die Stadt Cres bringt.58
GPS des letzten Tages. Wir haben noch 31 km und 600 Höhenmeter zurückgelegt.59
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lino7. 11. 2025 18:22:55

Wundervoll! Ansonsten gewinnt Foto Nr. 55! nasmeh
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Seite:12
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