Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
      

Hohe Warte / Monte Coglians

Drucken
Rok28. 07. 2007 16:51:54
Gestern 27.7. war ich auf dem höchsten Gipfel der Karnischen Alpen - Monte Coglians (2780m). Gestartet am Plockenpass, von wo ich über Weg 146 zur Hütte Marinelli (2122m) und von dort zum Gipfel ging. Zurück vorbei am Wolayer See und dann auf österreichischer Seite (Weg 403) zurück zum Plockenpass. Wetter meist sonnig, nur am Gipfel kam gelegentlich Nebel auf.

LP Rok
gefällt mir
Gast29. 07. 2007 23:17:42
Das sieht gut aus. Wie weit ist das von Ljubljana?
gefällt mir
Gast30. 07. 2007 08:06:31
Hallo! Wie viel Zeit hast du für die Tour gebraucht? Wie ist die Straße zum Pass, von dem du gestartet bist? Ist das ein Aufstieg für normale Sterbliche oder muss man schon halb Alpinist sein? Danke und viel Erfolg!
gefällt mir
Gast30. 07. 2007 12:32:39
Ich empfehle das Lesen des Buches von Andrej und Urška Stritar; Karnijska potepanja.
gefällt mir
Rok30. 07. 2007 14:54:46
Die Straße zum Pass ist breit und asphaltiert (Grenzübergang zwischen Italien und Österreich). Vom Pass zum Gipfel sind es laut Tafeln 5 Stunden. Zurück am Wolayer See nochmal mindestens 5 Stunden. Der Rückweg zieht sich hin, vielleicht besser die Tolazzi-Hütte als Ausgangspunkt wählen. Der Weg ist nicht besonders anspruchsvoll, leichter als z.B. Triglav. Mir kam er sehr ähnlich wie zum Špik über den Kačji graben vor (etwas Schutt und steiler Schlussteil). Es gibt auch einen Weg durch die Nordwand, der aber viel anspruchsvoller ist. Karte (Tabacco 9): http://hribi.net/slike1/coglians782040.gif
gefällt mir
triglavski25. 09. 2009 19:14:03
Obwohl es der höchste Gipfel in den Karnischen Alpen ist, ist er nicht besonders schwer erreichbar. Gestern sind Marjeta und ich ins nette Dorf Collina und zum Parkplatz bei der privaten Tolazzi-Hütte gefahren. Da uns diese Gegenden gut bekannt sind, nehmen wir den schon mehrmals begangenen Weg zur Hütte Lambertenghi Romanin und über den Wolaya-Sattel zum idyllischen Wolayer See. Obwohl es Fische im See gibt, keine Algen, daher umso schönere Motive. Die Eduard Pichl Hütte hat offensichtlich ihre Abwassersysteme ordnungsgemäß. Natürlich halten wir uns nicht lange auf und setzen den Weg zu den Toren fort, noch darunter biegen wir rechts unter der Nordwand ab, wo wir uns ausrüsten, dann klettern wir den gesicherten Weg der 26er (26. Jägerbataillon). Zuerst gerade hoch, dann Querung links, ziemlich bescheidene Stufen, wieder hoch, Querung rechts zum Besucherbuch und so weiter. Zwischendurch überholen wir zwei jüngere Burschen aus Udine, einem geht's nicht so gut, er sichert sich an drei Punkten, was ich zum ersten Mal sehe, der zweite Teil ist deutlich leichter, aber wir kommen ins Nebelgebiet, Felsen nass, aber mit guten Schuhen rutscht es nicht, beim Einseilen am NW-Grat zum Gipfel klärt es plötzlich auf und an der Pyramide auf dem Gipfel belohnt uns die Sonne. Oben bleiben wir ca. eine Stunde, dann absteigen auf die Südseite, abbiegen zur Marinelli-Hütte, dann zurück über die schon geschlossene Alm Moraret zum Parkplatz. Da die Wettervorhersage nicht die beste war, sind wir trotz anderer Pläne nach Hause gefahren.
zum Rifugio Lambertenghi Romanin1
zwei österreichische Hütten, eine am Ufer die andere im See, der See ist dennoch völlig sauber2
Wolayersee und seine Spiegelungen3
bald nach dem See sind wir auf Schnee getreten4
bald wird in der Valentintal wieder Ski gefahren5
hier biegt es auf den zuvor gewählten rechten Pfad ab6
quert nach links mit bescheidenen Tritten7
bei der Vorbuch8
dreifache Sicherung9
von hier an ist es deutlich leichter10
Nordwand des Coglians11
der Gipfel ist nah12
13
auf der Südseite14
Die Marinelli-Hütte bleibt bis 4. Oktober geöffnet15
Terrasse mit wunderbarem Ausblick16
..die Alm ist schon geschlossen...17
--der Gams wird bald in den Winterschlaf gehen...18
uns schützt aber, hoffe ich, weiterhin der Hl. Bernhard19
(+1)gefällt mir
Klin25. 09. 2009 20:43:25
SchönLächeln
gefällt mir
viharnik25. 09. 2009 21:05:02
Ich schließe mich Klins Meinung an, schöne Tour, noch schönere Wegbeschreibungen, die aufs Wesentliche kommen, kurzweg die Krönung. Solche wie der mit dreifacher Sicherung muss man auf Touren fürchten und sie sind in den Bergen nicht selten. Man weiß nie, wann man durch umgekehrte Sicherung nur sich selbst und Angst sich selbst in den Abgrund stößt.
gefällt mir
IgorZlodej16. 03. 2010 19:19:35
Die höchste Grenzberg der Karnischen Alpen habe ich schon zweimal besucht, von Süden und Norden, aber noch nie im Winter, daher war es Zeit dafür. Schneebedingungen, Wetter, Lawinengefahr, Kondition und Wille, alles passte. Mit Rafko fahren wir nach Forni Avoltri, von dort in die schönsten Dörfer über dem Tal, von denen besonders das höchste Collina hervorsticht. Vom Dorf ist die Straße bis zur Tolazzi-Hütte geräumt, die Straße ist zwar stark vereist, aber keine Probleme. Am Parkplatz rüsten wir uns, dann mit Skiern die Straße Richtung Alm Moraret. Natürlich brauchten wir nicht bis zur Alm, hätten früher links abbiegen können, aber keine Spur zu sehen, auf der Alm haben wir sie einfach übersehen und weiter Richtung Marinelli-Hütte gefahren. Fehler schnell erkannt, aber da Gelände nicht überall skibar, hoch auf eine Scharte unter Pic Chiadin, traversiert (mit Steigeisen selbstverständlich), dann weiter durch breites Tal zum Gipfel, das dauerte einige Stunden. Unterwegs zwei Italiener getroffen, die schon abfuhren. Sonne wärmte angenehm, Schnee löste gut und alles deutete auf tolle Abfahrt hin. Unter einer Wand fast am Gipfel Skier abgestellt und mit Steigeisen und Pickel Richtung Gipfel. Tritte bzw. Stöcke gut gemacht und hielten super. Damit die Idylle nicht ganz perfekt war, kamen Wolken von Westen und Schneeschauer unvermeidbar. Langsam vom Gipfel zurück zu den Skiern, Abfahrt wegen Bewölkung nichts Besonderes, und schon gelöster Schnee fing an zuzufrieren. Tiefer etwas Prachtschnee erwischt, unter der Alm schön schweren Schnee, so dass auf der Straße nicht zu viel fliegt. Coglians von Tolazzi-Hütte ist keine ganz unschuldige Tour, Steilheit an Stellen ausgeprägt, daher besonders vorsichtig beim Wenden, Wenigerbewährten empfehle Skier abnehmen und Steigeisen an, natürlich können sie die Tour auch unter dem Gipfel beenden, aber dann ist das Gewissen nicht ganz rein. Kann auch unter Cima di Mezzo gehen. Jedenfalls denen, die langen Aufstieg nicht mögen, Tour bis Marinelli-Hütte machen und der Tag ist fast perfekt...,
....wie unserer, auch wenn mal ein "Provokateur" auftaucht, wegen denen ich mich gar nicht kümmere und bitte euch liebe Freundinnen und Freunde ihn zu ignorieren, da es nicht lohnt sich damit auseinanderzusetzen. Und wenn ich hier im Winter jetzt nicht so oft bin, findet ihr mich immer noch im Tourenforum, und Promotion hoch oder runter.
Parkplatz bei Tolazzi-Hütte1
auf der Straße zur Moraret-Alpe2
Moraret-Alpe tief unter Schnee3
durch diese Scharte fand ich einen Übergang4
und öffnet sich der Blick fast bis zum Gipfel5
wunderschönes Tal6
und auch lang7
kein Ende und kein Rand, und stellenweise breit8
zum Gipfel9
Grenzberge haben meist mehr Markierungen auf den Gipfeln10
Wunschglöckchen auf dem Gipfel11
Abstiegsspuren12
13
vor dem Skifahren muss man sich ausruhen14
15
16
17
wieder auf der sonnenbeschienenen Straße18
St. Bernhard schaut schon unter dem Schnee hervor19
gefällt mir
Dulči8. 07. 2010 19:43:17
Weiß vielleicht jemand, ob der Weg von der Hütte Obere Valentinalm bis Wolayer See schneefrei ist.
Danke
gefällt mir
IgorZlodej9. 07. 2010 21:00:30
Möglich dass noch ein Schneefleck da ist, aber das Tal ist dort ziemlich breit, so dass man drumherum kann, sonst weiß ich nicht warum Schnee ein Problem ist, da ihr ja nicht barfuß geht. Schnee ist aber so angenehm zum Gehen, sowieso viel besser als auf Schutt.
(+1)gefällt mir
panda10. 07. 2010 08:00:08
Sicherlich besteht eine gewisse Angst vor der Schneequerung, Igor. Ist das Querung steil, lang, und noch so manches Dilemma könnte sich finden. Ich selbst bin auch kein Befürworter des Querens steiler Schneefelder mit gefährlichen Ausläufern. Was wollen wir, nicht alle sind gleich schnell, kühn und kompromisslos (Steigeisen an die Füße, Pickel in die Hand und ab auf den Schnee). Ich meine, für uns - die meisten, bedeutet Schnee einen gewissen Umweg beim Aufstieg, wenn das Schneefeld anspruchsvoll für den durchschnittlichen "Schotterkopf" ist. Keine böse Absicht. LPnasmeh
gefällt mir
Dulči10. 07. 2010 15:13:01
Rad
gefällt mir
mirank2. 08. 2010 23:34:39
Gestern haben wir eine schöne Tour auf den König der Karnischen Alpen gemacht. Aufstieg von der Tolazzi-Hütte auf dem Spinoti-Weg sehr schön bis zur Verbindung mit dem Weg von der Marinelli-Hütte und ein Stück weiter, wo die unangenehmen Schuttfelder beginnen. Oben ziemlich viele Besucher, daher die letzten hundert Höhenmeter gut aufpassen, dass man nichts auf den Kopf bekommt. Abstieg vorbei an Marinelli schnell und leicht. Sieht aus, als hätte es in Karnien nicht geschneit, da wir nirgends frischen Schnee gesehen haben.
gefällt mir
IgorZlodej23. 02. 2011 19:51:33
Monte Coglians oder auf Deutsch Hohe Warte - Visoka Preža, der höchste Berg der Karnischen Alpen, ein echter Tourenski-Edelstein ist immer einen Besuch wert. Der Bovecer Teil der Bovec-Laibacher Verbindung, in der es aber keinen echten Bovecer gibt, hatte sich schon am Samstag für diese Tour geeinigt. So fahren wir an einem windigen und kalten Morgen zur Tolazzi-Hütte. Die Straße ab dem Dorf Colina bis zur Tolazzi-Hütte ist geräumt und verschneit, aber gut befahrbar. Auf dem Parkplatz steht ein Italiener, der sagt, er habe die Tour wegen Wind schon beendet. Die Nachricht löst einige Zweifel aus, aber wir lassen uns nicht beirren. Wir ziehen uns etwas wärmer an und marschieren schon die Straße Richtung Alm Moraret entlang, Spur oder besser Schneeschuhtrail. Vor der Alm biegen wir links ab, eigentlich gehen wir die Straße, aber nur bis zur nächsten Rechtskurve der Straße zur Marinelli-Hütte, dort direkt hoch. Schnee meist trocken, Pulver oder weicher Brei, auf steilen Teilen auch verharscht. Von der alten Spur ist sehr wenig übrig, daher ziehen wir meist unsere eigene. Wer das Südhang des Coglians kennt, weiß, dass die Mulden, die sich hier und da ebnen, kein Ende nehmen. Wir mahlen beharrlich durch fast unberührte schneebedeckte Weiten zum Gipfel, einige schneller andere etwas langsamer. Nach der "Wand" vor dem Schlussstück richten wir ein "Höhenlager" ein. Ja, der Wind hat unten gelegentlich ganz schön gezogen, aber hier direkt unter dem Gipfel war es völlig ruhig. Wie jeder zum "Höhenlager" kam, so ging er auch zum Gipfel und stieg ab. Als wir um 14:30 Uhr alle nach erfolgreichem Aufstieg wieder im "Lager" vereint waren, sind wir gemeinsam abgefahren Richtung Ausgang. Natürlich hat es wegen der Länge gedauert, 80% Pulver, der Rest weicher bis harter Brei oder etwas leichte Kruste. Bewertung bei Tolazzi natürlich ausgezeichnet. Ausblicke weit und schwer zu beschreiben, Gesellschaft hervorragend (Rafko, Zdenko, Vinko), kurzum ein schön verbrachter Tourenski-Tag.
zum Aufwärmen auf der Straße, zwischen Bäumen lugt Cima Ombladet hervor1
breites Tal2
Berge über Sappado3
schneebedeckte Weiten4
sonniger Sonnenaufgang5
6
In den Julischen Alpen war es teilweise bewölkt und es soll stark gewindet haben7
zum Gipfel.....8
die schon ziemlich nah ist9
welch Aussicht10
Rafko steigt zum Gipfel11
zwei kommen ins Basislager12
Alaska-Skis sind wirklich ausgezeichnet13
noch zwei gehen zum Gipfel14
dahin sind wir gefahren15
manche fahren am Zoncolan16
Zdenc und Vinko kehren vom Gipfel zurück und dann geht es los....17
Skifahren...18
und Skifahren...19
und Skifahren20
und Skifahren...21
und Skifahren..22
23
und Skifahren...24
bis zu den Autotüren bei der Tolazzi-Hütte25
gefällt mir
IgorZlodej5. 08. 2011 20:24:17
Trilogie Grossglockner - Montaž - Coglians, drei Könige ihrer Gebiete Hohe Tauern - Westliche Julische Alpen - Karnische Alpen, in drei Tagen. Ausgezeichnete Gesellschaft, was will man mehr. Morgens bei der Tolazzi-Hütte ein gewaschen sonniger Tag. Bei der Lambertenghi-Romanin-Hütte kurzes Gespräch mit dem Wirt, der über gar kein Sommer und noch schlechtere Besucherzahlen jammert. Folgt Fortsetzung vorbei am Volaja-See zum Einstieg des gesicherten Weges 26 Bergjäger-Bataillon. Anfang steil, fast senkrecht, höher oben leichter werdend, alle kommen gut voran und bald sind wir oben. Pause, Imbiss, Ausblicke eher schlecht, Gefühle aber toll. Folgt Abstieg auf die Südseite zur Marinelli-Hütte. Flüssige Stärkung und weiter über die Moraret-Alm zum Ausgang bei der Tolazzi-Hütte. Für die, denen der Gipfel zu hoch ist, empfehle ich Weg Tolazzi - Lambertenghi-Hütte - Spinotti-Weg - Marinelli-Hütte und zurück nach Tolazzi.
bei der Hütte Lambertenghi Romanin1
Wolayersee2
am Valentinova vrata (Valentin Thörl)3
Nordwestseite des Coglians4
in der Wand5
6
Bei der Gipfelbuch.7
8
dieser war nicht aus unserer Gruppe9
10
11
12
13
Abstieg auf die Südseite ist nicht schwierig14
hier unten im Winter einer der schönsten Skitourenabfahrten15
Marinelli-Hütte16
weiter zur Tal17
Rückkehr zum Ausgangspunkt18
gefällt mir
rozka5. 08. 2011 22:19:04
Und wir waren heute auf demselben Wegvelik nasmeh...ja, diese Tour war...von einem echten grünen Spaziergang direkt in eine senkrechte Wand, besonders im Anfangsteil, na ja, später konnte ich sogar ein bisschen um mich schauenjezik
Da heute alles um den Aufstieg ging, hat er auch Nebel und den nicht besten Ausblick aufgewogen, ganz zu schweigen von der lustigen Gesellschaftvelik nasmeh
Ausgangspunkt1
zum Rifugio Lambertenghi Romanin2
Reflexion im Wolayersee3
Capolago oder Jezerska glava4
drei Musketiere :)))5
hier oben muss man6
Wegmarkierung7
Igor hat den heutigen Klettersteig eröffnet8
uhhhh...9
Momentaufnahme10
und noch ein Blick nach oben11
schwindlig von der Höhe12
noch ein Stück am Grat13
Gipfel Coglians14
Rauchkofel in Nebel gehüllt15
Abstieg16
Momentaufnahme17
der Weg wurde immer schöner18
Momentaufnahme19
vor der Marinelli-Hütte20
von Polinik bis Creta di Timau mit Monte Paularo und Dimon am Ende21
22
gefällt mir
mimohar16. 08. 2011 09:53:16
Höchster Gipfel der Karnischen Alpen? Warum nicht. Am Sonntag, 14.08, haben Andrej und ich neben allen anderen auch den Aufstieg über die 26er-Klettersteig gemacht. Schöne Klettersteig, wundervolle Ausblicke, nur etwas störend war der Andrang im Klettersteig. Wir sind auf die Südseite zur Marinelli-Hütte abgestiegen, aber schon vorher rechts auf den gesicherten Weg zurück zum Wolaya-Joch und so zurück zum Kaffee bei Tolazzi.
zum Wolayersattel1
unser späterer Abstieg2
Lambertenghi-Romanin-Hütte3
Wolayersee und Eduard-Pichl-Hütte4
zu den Vratam5
Nordwand6
zur Ferrata 26er7
Andrej im unteren Teil8
Querung nach links9
beim Eintragbuch10
auch ich werde unterschreiben11
noch ein bisschen und wir sind am Gipfel12
wir läuten halb13
zurück zum Sattel Wolaya14
gefällt mir
IgorZlodej8. 12. 2011 18:52:14
Als ich an Tolmezzo vorbeifahre, streicheln die ersten Sonnenstrahlen die Karnischen Berge, welch schöner Anblick. Cappuccino in der Villa Santini war wie immer ausgezeichnet, die Wirtin wünscht mir einen schönen Tag. Straße von Forni Avoltri nach Colina etwas vereist und mit Schnee bestäubt. Wind herrschte in den Bergen. Parkplatz bei Tolazzi-Hütte leer. Ich gehe, sage ich mir und zuerst auf der Straße, dann Pfad, direkt unter der Moraretto-Alm wieder auf die Straße, aber nicht weit, da biege ich bald links auf einen unmarkierten Pfad ab, der mich in eines der weiten Täler auf der Südseite des Coglians bringt. Vor mir mindestens drei, die die Spur gemacht haben, Schnee trocken, in Verwehungen bis 40 cm, sonst nicht viel. Wind tobte und trug Reifschnee, es rauchte. Man würde sagen hier ist Winter, aber wenn der Wind hier und da nachlässt und die Dezembersonne noch angenehm wärmt, mir aber nicht zu heiß wurde, obwohl ich nicht langsam ging. Irgendwo in der Mitte dieser schönen Täler hole ich die drei ein, gerade sind sie rechts abgegangen, kommen aber schnell zurück. Ich danke ihnen für die Spur und gehe weiter. Unter dem Gipfel steileren Teil ziehe ich Steigeisen an, Pickel in die Hand und zum Gipfel. Deutlich einfacher im Winter, wenn alles zugeschneit ist, jetzt kratzt es hier und da am Fels. Von NW auf dem Gipfel weht ordentlich und vor allem kalt. Ich klingele, fotografiere und gehe etwas tiefer. In der Zeit kommen Italiener auf den Gipfel, natürlich gratulieren wir uns. Sie sagen aus Belluno. Ich habe mich nicht lange aufgehalten, da das Tal weit ist. Abstieg im steilen Teil schnell erledigt, auch tiefer gut, treffe noch einen. Unten biege ich links ab und steige noch auf Cima Armando (Pic Chiadin), dann runter zur Marinelli-Hütte und weiter vorbei an Moraretto-Alm zum Ausgang. Coglians ist König der Karnischen Alpen und am Jahresende nochmal vom Höchsten auf dieses wunderschöne Gebirge blicken ist wirklich angenehm.
Ein bisschen auf dem Pfad, ein bisschen auf der Straße1
Charmante Dörfer auf fast 1300 m über dem Meeresspiegel2
Der Gipfel ist noch überhaupt nicht sichtbar3
Unterer Weg zur Marinelli-Hütte4
Blick zurück5
Der Kamin ist gut markiert6
Auf dem Gipfel war ein perfekter Ausblick7
Zum Süden konnte man bis zum Meer sehen8
Auch nach 12:00 Uhr weht es noch ordentlich.9
auch die Italiener steigen ab10
11
12
Momentaufnahme13
die Hütte Marinelli hat eine wunderbare Aussichtslage14
Es ist immer schön, diese Hütte zu besuchen15
Momentaufnahme16
Moraretto-Alm17
Momentaufnahme18
(+5)gefällt mir
rinča8. 12. 2011 19:12:58
Was für einen schönen Weg du gewählt hast, bei den Fotos habe ich Erinnerungen etwas aufleben lassen... Dieser Abschnitt von der Moraretto-Alm entlang dem unmarkierten Pfad ist außergewöhnlich schön.
(+2)gefällt mir
IgorZlodej25. 02. 2012 18:06:02
Diesmal sind wir in die Karnischen Alpen gefahren. Ich wusste zwar, dass die Schneelage katastrophal ist, aber dass es so schlecht aussieht (zumindest aus der Ferne), das habe ich nicht erwartet.

Val Fleons haben wir so verlassen, wie wir gekommen sind, schnell. Dann sind wir zur Tolazzi-Hütte gefahren. Etwas Schnee war zu sehen, die Straße verschneit, also dachten wir, lass uns fahren, wenn nicht höher, wenigstens zur Marinelli-Hütte.

Und wirklich, sonniger Tag, zwar stark durchgeweicht, Schnee auf der Straße von Skifahrern und Schneeschuhgängern zertrampelt. Über der Moraretto-Alm fast kahle Hänge. Bei der Marinelli-Hütte haben wir eine Kleinigkeit gegessen, dann quer auf Weg 145 zu einem kleinen Sattel. Das Tal unter Coglians sah von fern schneearm aus, aber wir sind trotzdem abgestiegen und hindurchgestiegen bis unter die Coglians-Wand. Dort haben wir Steigeisen angelegt, Eispickel in die Hand und nach 20 Minuten schon am Gipfelpyramide geläutet. Aussicht wie immer vom König der Karnischen Alpen sehr schön, diesmal war der Berg nur unsernasmeh. Abstieg zu den Skiern folgte, dann Skifahrt, die anfangs ganz solide war, natürlich Sulzschnee, tiefer etwas von allem, nur kein Puder, das letztes Jahr im Überfluss war, diesmal keine Spur. Zum Auto abgefahren. Bei den jetzigen Schneeverhältnissen nicht empfohlen.
bei der Alm Moraretto1
ganze Spor überwunden, Aussicht immer schöner2
Frühlingsmoment3
wirklich schöner Blick auf die Dolomiten4
beim Marinelli hätten wir den ganzen Tag sitzen können, haben wir aber nicht, wir sind weitergegangen5
natürlich haben wir die Skier getragen6
im Tal ging es weiter7
das Tal ist ganz schön lang8
und auch sehr schön9
und wir haben sie bis zum Gipfel gemacht10
11
und wieder hinunter12
noch immer hinunter, zu den Skiern13
14
der obere Teil war hinsichtlich Minen völlig sorgenfrei15
das Mädchen beherrscht es16
schön war das Skifahren auch tiefer17
wir fanden die richtigen Passagen auch tiefer18
bei Hl. Bernhard, schon auf der Straße19
(+5)gefällt mir
Seite:1234
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Benutzername:
Passwort:
Anmelden
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst registrieren.
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies