| Trobec18. 08. 2015 11:56:56 |
War schon letztes Jahr geplant, aber Wetter nicht günstig. Nach 1-jähriger Verschiebung sind wir endlich letzten Donnerstag und Freitag (6. und 7.) aufgebrochen. Schon die Fahrt war "Odyssee", erst zurück nach Lj für vergessene Ausrüstung, dann Suche nach Weg ins Debenttal. Der Weg auf hribi.net keinesfalls beste Wahl, viel besser (vielleicht 1 km länger) Fahrt nach Nussdorf-Debenta. In Seichenbrunn angekommen ordentlich hungrig und nach Jause und ersten Landschaftseindrücken erst um 12 Uhr die Wanderung begonnen. Glücklicherweise nicht so schlimm heiß, beim Abstieg Freitag schlimmer. Schon erster Eindruck Landschaft, wegen Granituntergrund ganz anders als bei uns, stark. Mit vielen Oberflächenwässern erinnert vielleicht ans Pohorje, natürlich alles viel höher, ganz zu schweigen von steilen Wänden. Nach 3 Std. nicht zu schnell, aber genussvollem Gehen öffnete sich Blick auf Wangenitzsee und umliegende kleinere Seen. Da wir nicht 5 Std. nur für einen Dreitausender gefahren sind (Fahrt durch interessante Landschaft Teil des Ausflugs, nicht nur notwendiges Übel) nach Mittagessen in kleiner Gruppe auf Perschitzkopf. Weg recht interessant. Markierung nicht top - besonders Abstieg, keine Sicherungen, also Vorsicht an Stellen, aber nichts extrem Schwieriges. Zur Hütte um 20 Uhr zurück und Wirt guckte komisch, welche Verrückten so spät von Gipfeln kommen Nächster Tag Aufstehen 5 Uhr und Ansturm auf Peček. Offensichtlich Österreicher nicht gewohnt so früh, wir Erste wach, und Gipfel nur eine Gruppe 3 Slowenen am Anfang, Gipfel ganz unser Deutsch sprechende Bergsteiger kamen später. Weg nirgends zu anspruchsvoll oder exponiert, ein Stück 30-40m Drahtseil "tschechisch", aber eigentlich nicht nötig. Bei viel Oberflächenwasser kein Durstproblem. Kurz unter Gipfel größeres Schneefeld, aber flach, keine Winterausrüstung nötig. Vor Abstieg noch Baden im angenehm frischen Wangenitzsee. Unter vielen Bergsteigern gängige Praxis, kein Badeverbot. Baden geht meist: Sprung ins Wasser, 30-50m schwimmen und schnell raus. Kurz zur Hütte und Personal, das einige sehr loben. Wir gemischte Gefühle. Wahrscheinlich viel "verloren in Übersetzung". Englisch Personal nicht Stärke, mein Deutsch auch nicht. Z.B. gebucht Matratzenlager, am Ende teilweise getrennt. Interessanter bei Essen. Mittag (Schnitzel, Suppe Salat) 11€, wenn Mittag aus ist Schnitzel Salat (ohne Suppe) 14€. Keine Rechnungen, handgeschrieben ca. Aber für 4€ top Bier. Fazit: Preise nach österreichischen Standards viel niedriger als bei uns. Übernachtung 15€ Matratzenlager 18€ Zimmer, Hauptführer (obwohl keine Gruppe) gratis. Essen ab 3,80€ (Suppe mit Frittaten, schnell weg) bis 14€, Bier 3,80€ "billig" 4€ Franziskaner. Parken in Seichenbrunn gratis, aber oft voll. Also, trotz gemischter Hüttengefühle trotzdem schöner Ausflug, empfehle. So sehr, dass ich ihn nächstes Jahr ins Programm unseres Vereins nehme. (Bilder folgen)
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