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Rosskofel

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IgorZlodej4. 04. 2011 20:04:41
Das Wetter sah gut aus, deswegen war ich um 7:00 schon am Ausgangspunkt bei der Kaserne Marta Lariti unter dem Mokrine-Sattel (Passo Pramolo). Karnische Alpen darf ich natürlich nicht vernachlässigen. Wetter genau so, wie man es sich für diese schöne Ecke wünscht. Schnee leicht gefroren, keine Spuren. Natürlich mit Skiern ab dem Auto, aber zwischendurch bis zur Hütte Winkel zweimal Skier abnehmen müssen, ab der Hütte über Meter Schnee, der mit der Höhe zunimmt, unter dem Sattel auch abnimmt. Ich gehe zum Sattel unter Torre Clampil, dort Krampen an und im Rahmen der Via Ferrata Contrin zum Gipfel des Pferdespitz. Aussicht trotz Dunst solide. Kurzer Stopp beim Wunschglöckchen, dann Skiabfahrt nach Westen in die Mulde unter der Westwand des Clampil. Schnee genau richtig aufgelockert für genussvolles Carven. Folgt kurzer Anstieg durch die schon mehrmals begangene Rinne zurück zum Clampil-Sattel, wieder kurze Pause, dann Skiabfahrt runter zur Hütte Winkel. Schnee war natürlich mehr oder weniger Brei, aber mit genau richtig breiten Skiern wie Alaska gehts super. Etwas tiefer unter der Hütte Skier auf den Rucksack, dann der kurze Anstieg und etwas kürzere Abfahrt bis zur Autotür. Tour auch für Anfänger im Touren-Skifahren geeignet, natürlich nicht zum Gipfel des Špika, sondern unter den Clampil-Sattel. Ambiente wirklich wunderbar. Für Gita bin ich sicher, sie geht mit ihrem Lieben. Zum Abschluss natürlich zum Mokrine-Sattel zur Berghof auf den Gelben. Skilifte laufen noch.
Rosskofel bei der Hütte Winkel1
Rosskofel den Sonnenaufgang habe ich verpasst2
Rosskofel aber es war trotzdem interessant3
Rosskofel Krniške skale4
Rosskofel Sattel unter Clampil5
Rosskofel drei Riesen der Julischen Alpen, nur hier in dieser Position sichtbar6
Rosskofel etwas steilerer Anstieg zum Gipfel7
Rosskofel auf dem Panoramagipfel8
Rosskofel Gipfel-Plattform mit Montaž, Koštrun-Spizen und Viš im Hintergrund9
Rosskofel Veliki Koritnik - Creta di Aip - Trogkofel10
Rosskofel und habe einige Kurven gezeichnet11
Rosskofel und kehrte durch kurze Schutthalde zum Sattel unter Clampil zurück12
Rosskofel und betrachte noch einmal dieses schöne Tal13
Rosskofel und zeichne weiter14
Rosskofel behaarte Pflöcke15
Rosskofel Und wo sind Metka und Janko?16
Rosskofel Anfang und Ende bei der verlassenen Kaserne17
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sla5. 04. 2011 09:04:36
O, super!!!
Im Sommer war ich auf diesem Kamm und hab richtig genossen. Hätte dich fürs Skifahren gelobt nasmeh, aber mein Bein wird noch lange keine solchen Unternehmungen schaffen.
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IgorZlodej9. 09. 2012 20:32:14
Ich parke bei der längst aufgegebenen Kaserne Marta Laritti, genug Platz, da ich der Erste bin. Im Winter viel schwieriger, da der Parkplatz nicht geräumt ist. Dann gehe ich die Straße zur Alm, wo Baita Winkel steht. Die Sonne färbt gerade scharlachrot die Nordwände von Pricot und Cavalla, schöner Anblick, oft gesehen, aber immer auf seine Weise schön. Ich biege auf den Weg zum Sattel Pridola ab. Obwohl ich hier unten schon gelaufen bin, erinnere ich mich schlecht an den Weg, bald bin ich am Sattel, biege westwärts am Grat entlang, wo einst Kampfstellungen waren, aufgestapelte Steine, hier und da eine Kaverne, ringsum klare und weite Ausblicke. Wirklich angenehme Querung, das mich zur Rinne östlich der Anticima Est bringt. Folgt leichteres Klettern in der Rinne bis zur Scharte mit Stempelbuch und dann weiter zum Gipfel der Crete di Pricot. Die planare Welt ist das Gegenteil der Südwände und Nordwände, bringt mich zum Monte Cavallo - Konjski špik - oder Rosskofel. Ich setze mich und betrachte die kleine Gruppe Sernia, Grauzarie und Cime dai Gjai, auf allen dreien war ich heuer schon und vielleicht auf mancher noch. Gehe zum Wunschglöckchen, läute dreimal und gehe abwärts zum Bivacco Ernesto Lomasti.
Alm und Baita Winkel1
Anticima Est2
Aufstieg durch die markierte Rinne3
Momentaufnahme4
entlang dem Grat zum Creto di Pricot5
Monte Cavallo und Creta di Aip6
7
8
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turbo23. 10. 2012 09:16:10
Am Sonntag haben wir uns oberhalb von Lonica herumgetrieben, auf Konjski špik gestiegen und die Attila-Höhle angeschaut. Mehr dazu und ein paar Bilder auf:

http://tubojan.blogspot.com/2012/10/konjski-spik-monte-cavallo-di-pontebba.html
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IgorZlodej22. 12. 2012 17:58:46
Wir sind am Kurvenknick bei Kaserne Marta Lariti gestartet, auf Skiern natürlich. Vorbei an Baita Winkel war nur das Rauschen der Kanten zu hören, auf der anderen Seite des Hügels skihten Massen auf dem Mokrine Skigebiet. Zwischen Blöcken, Steinen mit Schneekappen und prächtiger Ausschmückung der umliegenden Berge stiegen wir zum Einstieg in die Rinne unter Torre Clampil auf. Dort wanderten die Ski auf den Rucksack, in die Hände die Eispickel und wir kletterten zum Sattel. Dort zogen wir die Steigeisen an und im Rahmen des gesicherten Weges ferrata Contin zum Gipfel. Aber das ist kein gewöhnlicher Gipfel, das ist Gipfel herrlicher Ausblicke. Nach kurzer Pause und Brotzeit stiegen wir den Aufstiegsweg zum Sattel ab, wo die Ski warteten. Nun kam der zweite Akt. Wir fuhren die Rinne ab, cruisten zur Alm Winkel, spazierten paar 100 Meter zur Kaserne und am Auto den Schlussschwenk des Tages.
auf der Alm Winkel1
2
durch die Rinne zum Sattel unter Torre Clampil3
Momentaufnahme4
Richtung Gipfel5
auf dem Gipfel6
Abstieg zum Sattel7
Skifahren über die Rinne8
Richtung Alm Winkel9
Alm10
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Jovan Cukut2. 07. 2013 10:03:16
Creta di Pricot, Monte Cavallo, Creta di Pricotič, Torre Clampil und Winkel Turm Ostgrat, 29.06.201
Mehr zur schönen Rundtour in den Karnischen Alpen im Link unten. Um Freunde zu reizen, klar.

https://picasaweb.google.com/113805105178377351223/CretaDiPricotMonteCavalloCretaDiPricoticTorreClampilInWinkelTurmOstgrat2906201#

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funnyboy25. 07. 2013 14:58:45
Eindrücke eines angenehmen Wochenendes in den Karnischen Alpen

http://graheljsblog.blogspot.com/2013/07/konje-jahat-po-avstrijsko.html
(+1)gefällt mir
lynx1. 08. 2013 21:30:44
Heute tolle Tour über Via F. Schiavi zur Creta di Pricot, dann zum Špik und über die Türme zur Kunst des Sees und über alte Steige zurück oberhalb Winkel zum Auto.

Nach der ersten Stufe vor dem Einstieg in die Wand noch kleines Schneefeld, aber leicht rechts umgehen (von oben gesehen; lasst euch nicht von doppelten Markierungen links verwirren). Solchen Weg noch nicht gesehen: markiert aber nicht gesichert, obwohl mind. 200 hm UIAA II mit viel Schotter. Meist in einer Rinne (Schatten nasmeh), dann weicht der Haupt wand links aus und bringt dich direkt um die Ecke zum Pricot.
Die meisten Felsen von heute1
der Anfang ist hinter dem Rand2
Schöne Übergänge3
Feuchte Stellen4
Vor dem letzten Teil. Der Pfad geht nicht über die Platten, sondern biegt in eine leicht begehbaren Schuttgraben ein und dann auf den Grat5
Schönes Wetter auch zu Hause6
7
8
9
10
F. Schiavi geht entlang dieses Schneefelds11
12
Kommender Schnee.13
???14
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(+3)gefällt mir
VanSims12. 09. 2013 19:11:58
Diesen Samstag (7.9.) bin ich morgens nach Mokrine aufgebrochen. Von italienischer Seite aus Tablja (Pontebba) ist, wie vielen bekannt, die Straße viel schlechter als von österreichischer. Dazu Kühe spazierten darauf! eek Anmeldung bei Präfektur Udine verschickt, ob die nonchalanteren Italiener überhaupt antworten (wie Österreicher und Slowenen in ähnlichen Fällen z.B. mit Hunden) ist fraglich. Hab schlechtes Gefühl... zadrega

Parken bei alter Zollstation wenige Kehren unter Pass und los. Zur Winkel Mulde von dort gute Schussweite, dort abbiegen rechts zur Ferrata Enrico Contin. Ganzen Weg verdeckt Nebel den Blick zum Konjski Špik Grat, der bis Abstieg Standard war. Zuerst moderater Aufstieg auf Weg, bei Kreuzung links (rechts Madriče), dann zu Ebene und dort links Abzweig Via Schiavi (Freikletterei II), direkt zum Grat und Gipfel Konjski špik. Ich geh geradeaus und beim nächsten Abzweig links (rechts Ferrata Madritsch zu Torre Clampil, A/B, hätte ich früher gewusst dass das nicht die "furchtbare" von österreichischer Seite ist, wäre ich vielleicht zuerst dort und ab zu Forcella Contin). Dann beginnt etwas mühsamer Weg über Felshang mit großen Steinen und sogar Boulders. Endlich kleine Schlucht wo Ferrata startet. Ferrata benannt nach Präsident CAI Tablja Enrico Contin, errichtet vom Sohn, angeblich bekannter Alpinist Bruno Contin.

Anfang bis Forcella Contin nicht schwer. Dort könnte man zu Torre Clampil abschwenken aber ich ging links weiter. Folgt etwas Gehens dann etwas exponierter gesicherter Teil mit bisschen freiem Klettern. Dann wieder Gehen dann wieder gesicherter Teil mit Schlüssel steilstem Stück (B, Rest leichter). Treffe Vater mit Kind (ca. 6-7 Jahre), absteigend. Kind wirkte klettergewohnt, Ferrata nicht zu schwer aber ich hätte es bergab wenigstens gesichert. Noch paar Drahtseile und Ferrata Ende. Insgesamt Kletterteil ca. 45 Min.

Von dort zum Gipfel Konjski špik noch unter halbe Stunde. Weg vorbei Abzweig (rechts österreichische Normalweg für Abstieg) dann Gipfel. Erstaunt dass ich so schnell oben. Schade Nebel der ganze Weg Ausblicke verhinderte gerade dann Gipfel einhüllte so nichts zu sehen. mrk pogled Also nichts anderes als bisschen naschen und absteigen. Bei Kreuzung links zum Rudniško sedlo. Nebel lichtet sich. Kurz vorm Sattel Schild Mokrine. Na, Weg kürzen wir, denk ich... Diese Abkürzung (statt über Rudniško sedlo wie hier beschrieben) war so zäh, führte über Felsen (wenn wenigstens Schotter zum Rutschen mit Stöcken), als es ebener wurde dacht Ende aber wartete Überqueren großer Felsblöcke ähnlich Hochtouren. Endlich künstlicher Teich mit Fontäne unter Torre Clampil. Wetter inzwischen fast klar, Blick von Gipfel hätte Nachbar Karnics und nächste Ziller umfasst, Julians wahrscheinlich noch nebelig nach Wolken dort.

Von dort auf Madriče, dann etwas improvisieren auf Piste hin und her um bei Wirtshaus oben Mokrine rauszukommen wo ich mir Bier gönne. Muss wegen bekannten Bierproblemen bei Italienern auch österreichseits gemacht werden, Eis natürlich obligatorisch italienisch (umgekehrt Katastrophe, Österreicher Amateur beim Eis gegen Italiener). mežikanje Bis dahin noch ca. 20 Min. Geh zum Auto und ähnlich Fahren nach Tablja.

Also vorbei Teich italienische Seite und schon am Ende rechts abbiegen, na hab offiziellen Steig etwas verfehlt aber nach kurzem Irren auf Waldpfad erreicht, von dort nur paar Dutzend Schritte zum Auto. In Tablja irgend Rad- und Laufwettbewerb. Wenig in Ort rumgelaufen dann heimwärts noch in Kranjska Gora gehalten.
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IgorZlodej20. 09. 2014 17:50:03
Parkplatz bei Kaserne leer, auch bei Baita Winkel die grundlegend renoviert wird niemand. Am Plateau abbiegen zur Kletterroute Via F. Schiavi. Am Einstieg zwei Schneeflächen, untere quer, obere oben umgehen. Fels in Rinne feucht aber so guten Fels nicht überall. Zweiter Teil mehr Gehen als Klettern. Von Crete di Pricot zum Konjski špik, und per Ferrata Contin zur Clampil Scharte, und zu beiden Türmen, und runter zum See und am Wasserpark zu Madrizze, von dort runter zum Übergang und Steig zum Ausgang. Kurz und süß.
Baito wird renoviert1
nach links2
mehrere Meter lange endständige Riss hat mir keine Probleme gemacht3
dann hinauf4
ausgezeichnete Fels, weiß nicht wo manche Schutt gefunden haben5
am oberen Ende der Route6
schöner Ausblick bis Visokih Tur7
und über diese zwei8
sehr schön zum Skifahren9
Torre Clampil10
Mysterium des Nebels auf Pricot und Cavallo11
Momentaufnahme12
auf dem See schwimmt ein kleines Boot13
für große und kleine Kinder14
(+4)gefällt mir
jax5. 10. 2014 20:32:46
Heute über Schiavi-Route zum Konjski špik. Nur zwei Dinge: erstmal zum Schnee - zwei Schneefelder in der Route, aber schön umgehbar. Winterausrüstung vorerst NICHT nötig. Zweitens, zum Schotter - der Ausstiegsriss ist wirklich ziemlich übel, bröckelig und schotterig. Aber praktisch der gesamte Rest der Route, inklusive Schlüsselstellen, verläuft in schönem, kompaktem und festem Fels. Die Tour ist wirklich genussvoll und empfehlenswert, obwohl Schwierigkeiten meiner Meinung nach an manchen Stellen etwas über II gehen. Aber okay. Es gibt auch zwei Haken an Schlüsselstellen, so dass man sich dort letztendlich auch sichern könnte (oder abseilen, obwohl ich nicht weiß, wer hier absteigen würde). Kurz gesagt, zur Tour kann ich Igors Worte nur wiederholen - kurz und süß.
(+2)gefällt mir
IgorZlodej23. 02. 2015 19:58:11
Wohin in die Berge an so einem schönen Tag, nicht was bei hribi.net los ist. Na, manche haben Zeit dafürzavijanje z očmi

Die Route ist schon beschrieben, Bedingungen waren heute, laut Vorhersage, in den nächsten Tagen ganz anders.
Alm Kot1
Blick zurück2
und Blick voraus3
Mulde4
zum Gipfel5
Gipfel6
Momentaufnahme7
ausgezeichnete Abfahrt8
immer noch9
(+8)gefällt mir
IgorZlodej25. 08. 2015 11:20:51
Caserma M. Lariti - Alm Kot - Pridola-Sattel - Ostgrat Crete di Pricot - Pferdespitz - ferrata Contin beim Abstieg - Škrbina Contin - Alm Kot - Caserma M. Lariti. Außer Nebel im Gipfelteil nichts Besonderes auf dem Weg, Besucher so viele wie sich für Karnische Berge am Sonntag schickt. Wir trafen genau 8 mežikanje.
Alm Kot1
nach rechts2
in der Rinne3
4
Vorgipfel Crete di Pricot5
Torre Winkel6
Abstieg7
In der SJ-Wand von Torre Clampila8
Momentaufnahme9
Baita Winkel10
(+6)gefällt mir
Edina10. 09. 2015 00:01:07
Von überall zeigt es sich als mächtige Festung, besonders vom Norden. Mein gestriger Weg begann im Osten und endete auf der Westseite dieses wirklich ausgedehnten Berges.

Auf dem Weg nichts Ungewöhnliches, etwas weniger Feuchtigkeit unter den Füßen im unteren Teil und etwas weniger Wolken auf dem Gipfel, wäre genau richtigmežikanje

http://stezeinsledi.blogspot.si/2015/09/monte-cavallo.html

Gute Wegenasmeh
(+1)gefällt mir
VanSims23. 01. 2016 18:30:51
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velkavrh24. 09. 2016 20:52:15
Heute sind Wanderer des PD Škofja Loka zum Monte Cavallo oder Pferdespitz wie bei uns gegangen. Hoch über Ferrata Contin - gesicherter Weg. Diese Ferrata ist nicht übermäßig anspruchsvoll. Geht vom unteren Parkplatz unter Nassfeld oder Mokrine vorbei an Alm Baita Winkel. Über ziemlich steinigen Weg unter die Felsen. Gegenüber rechts sieht man zwei Türme, wohin auch anspruchsvolle Ferraten führen. Das sind Türme Torre Winkel und Clampil. Wenn man alle Drahtseile überwunden hat, ist man auf angenehmer Wiese, die zum Gipfel mit Wunschglöckchen und sogar Summitbuch führt. Runter über Sella di Aip-Sattel zum künstlichen See für Beschneiung, bewacht von Delfin und Murmeltier. Von da teilweise ohne Pfad zum Parkplatz.
Alm Bajta Winkel.1
Richtung unseres Pfades.2
Hier dazwischen beginnt das Klettern.3
Hier sind wir.4
Wir klettern.5
6
Auf dem Gipfel.7
Wunschglocke.8
Feuerwehr oben.9
Am künstlichen See.10
11
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ljubitelj gora14. 10. 2018 20:21:07
Spät gestartet etwas unter Mokrina hoch via Schiavi, Klettern bis II. Grad. Am Routenanfang etwas feuchter Fels, dann trocken mit Zwischenteilen, die leicht feucht waren. Oben nach Pause Abstieg über den markierten, kürzesten Weg unter der Wand zurück zum Ausgang.
Start unter Mokrina1
2
die Mitte hoch, dann links, bis II. Grad Klettern3
Gipfelbereich4
Auf dem Gipfel5
6
7
8
9
10
11
irgendwie so geht's12
(+3)gefällt mir
Sabina Grahek2. 08. 2019 12:30:19
Dienstag gestartet sehr früh. Ziel war
Pferdespitz. Unter verschiedenen möglichen Anstiegen haben wir diesen gewählt da keine Ferrata-Ausrüstung dabei: Kaserne M. Lariti - Alm Kot - Pridola-Sattel - Ostgrat Crete di Pricot - Pferdespitz - Madrizze Berg - Hütte Winkel. Bei der Hütte campte eine Gruppe Pfadfinder oder Camper. Als wir vorbeigingen, schliefen alle noch. Kaum oben trafen wir die ersten zwei Bergsteiger, ganzer Weg bis dahin allein. Aber kein Mangel an Gams, Murmeltiere und Wachteln. Natürlich änderte sich alles beim künstlichen See, der vor Menschen wimmelte. Kinder sprangen ins Wasser, spielten ...... sehr lebhaft und auch kulturell, also nicht störend. Unter Gipfel des Madrizze-Berges rechts abgebogen und über markierten Steig zurück zum Ausgang. Gesamter Rundweg wirklich schön, besonders erster Teil bis Gipfel Pferdespitz. Weg sehr abwechslungsreich und aussichtsreich. Teils geschlossener, aber meist sehr offen. Etwas Kraxeln, Geh durch Rinne zwischen Felsen, Gratkletterei ....... schön und jetzt bunt wegen vielfältiger Blumen.
Bajta Winkel1
Vorübergehendes Lager2
3
4
5
linke Variante6
Direkt nach oben7
8
9
durch die Rinne10
enger Durchgang11
Hier weitet es sich aus.12
13
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15
16
17
18
Gipfel des Konjski špik19
20
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24
25
26
27
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29
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(+4)gefällt mir
bagi14. 09. 2024 11:12:28
Über Route Fausto Schiavi

Vor Jahren haben wir Alta Via Pontebana gemacht (hier) und schon damals in der Nähe des Pferdespitz besondere blaue Markierungen bemerkt, die hinunter in steile Rinne führten. Mit der Zeit vergessen, aber wieder hochgekommen beim Suchen nach Neuem, diesmal näher zu Hause. Etwas in Karten gestöbert und blauen Punkten mit roten Linien Namen gefunden.

Das ist Route Fausto Schiavi, durch natürliche Übergänge über scheinbar undurchdringliches Gelände bis Gipfel Creta di Pricot. Route völlig ungesichert, Schwierigkeit bis II, zusätzlicher Faktor abgerundete Felsen ohne gute Tritte und Griffe. Mehrmals kleine Wände von wenigen Metern überklettern, diesmal gut nass vom Regen vorher. Manchmal echte Bäche vorbei und nie richtig gewusst, ob Schuh hält. Schwierigerer Teil der Route in unterem Drittel konzentriert, höher leichter. Dort etwas Schutt, Übergänge über Felsen, definitiv eher Wanderung. Direkt unter Gipfel noch kleine Schwierigkeiten, dann trifft Fausto Schiavi auf Pontebana.

Weiter zum nahen Monte Cavallo und abgestiegen zum Rudnigsattel. Wetter kaum besser, also Verlangen nach Weitergehen aufgegeben. In Tal abgestiegen vorbei künstlichen See zurück zum Start. An passender Stelle zur Alm Winkel abgebogen (vermutlich Planina Kot auf Slowenisch nasmeh) und von da zum Ausgang.

Koordinaten Ausgang (ehem. Kaserne Laritti): 46°33'08.8"N 13°16'25.8"E
Wir parken bei der ehemaligen Kaserne etwas unterhalb der Mokrine.1
Wir fahren auf dem Schotter weiter und biegen bei den Markierungen links ab, weiter auf der Straße.2
Dies führt uns zur Planina Winkel mit dem charakteristischen roten Dach. Es ist auch nach der Renovierung gleich geblieben.3
Die Einheimischen schlafen noch, daher motivieren wir sie nicht :)4
Auf der Planina suchen wir den Weg 469, dem wir bis zu den Markierungen auf einem größeren Felsen folgen. Fausto Schiavi geht hier links.5
Auf dem schmalen Pfad setzen wir den Weg zur Wand fort. Die Sonne bricht sich langsam durch den Morgennebel.6
Torre Winkel und Torre Clampil von Osten. Auf beide führen schöne Klettersteige.7
Der letzte Teil vor dem Einstieg in die Route ist steil, aber wir schenken ihm nicht viel Beachtung.8
Es erwartet uns eine neue Herausforderung, der Weg ins Unbekannte. Die Route Fausto Schiavi verläuft in dieser Rinne.9
Wir rüsten uns mit Helmen aus und betasten das Fels zum ersten Mal.10
Der Einstiegsteil ist nichts Besonderes, nur ein paar leichtere Passagen auf überfüllten Bändern.11
Wir gewinnen langsam an Höhe und die Ausblicke werden immer ursprünglicher.12
Auch die Passagen werden steiler und hier zeigt sich eine unerwartete Schwierigkeit... glatter Fels.13
Gute Tritte fehlen, noch mehr Griffe. Wir müssen uns anstrengen, um voranzukommen.14
Daraus resultieren auch manch seltsame Posen :)15
Ein Sprung folgt dem nächsten, und hier versickern Bächlein...16
Alles ist nass, außerdem ist dies einer der schwierigeren Passagen. Jeder Schritt wird zweimal getestet, damit der Stiefel den Fels hält.17
Ausgang aus dem schwierigsten Teil. Auch hier gehen wir katzenhaft.18
Höher ist es leichter, aber Nebel umhüllt uns. Hmm, was haben die Wetterleute gesagt...19
Der Nebel wird dichter, aber die Route ist sichtbar. Die ziemlich alten Markierungen sind an den richtigen Stellen.20
Alles wird mysteriöser, wir schreiten langsam, aber sicher über den feuchten Fels21
Die Richtung ist mit einem blauen Punkt und roten Armen gekennzeichnet, die die Richtung weisen22
Der Gipfelteil verläuft durch eine zerbrochene Rinne, die wesentlich weniger anspruchsvoll als die Übergänge unten ist23
Wir kommen auf den Grat heraus. Hier endet Fausto Schiavi24
Wir besuchen auch den nahen Gipfel Creta di Pricot, vor allem ziehen wir uns schnell wegen fast winterlicher Bedingungen an25
Am Grat verläuft die bereits begangene Alta Via CAI Pontebba. Tolle Sache :)26
Trotz Nebel sind wir sicher auf dem richtigen Weg :)27
Auf dem Gipfel des Monte Cavallo bzw. Konjski špik bei uns28
Das Wetter ist gar nicht freundlich, daher setzen wir ohne Pause fort29
Diesen Abschnitt haben wir schon mehrmals durchwandert und er lag uns nie besonders30
Wir sind schon am Sattel, wo wir wegen des Wetters über die Fortsetzung entscheiden müssen. Ursprüngliche Ziele entfallen, wir kehren zum Ausgangspunkt zurück31
Unten ist etwas mehr Sicht, doch der Blick zeigt die Vereinzelung der fernen Gipfel ringsum32
Hier biegen wir auf den Felsblockpfad in Richtung des künstlichen Sees ab33
Auch Torre Clampil ist verhüllt. Wir gehen direkt darunter34
Künstlicher See für die Beschneiung, im Sommer in eine Touristenattraktion umgewandelt35
Wir sind schon an der Grenze :)36
Interessant ... obwohl wir in Italien sind, sind die Schilder typisch österreichisch37
Abstieg auf Weg 469a, den Wanderer im oberen Teil leider mit Radfahrern teilen38
Unten ist es besser, auch nicht mehr so aufgeweicht wie oben.39
Der Nebel hält an. Ein Wetterumschwung kündigt sich an.40
Malga Winkel. Dieses Jahr sehen wir zum ersten Mal, dass Gäste der Hotels auf den Mokrinah dorthin gefahren werden und die Alm ein Gasthaus geworden ist.41
So, kurz vor dem Schnee haben wir noch eine schöne Route abgeschlossen. Die ganze Tour ist nicht gelungen, aber wir sind trotzdem voll zufrieden :)42
GPS-Track des Gelaufenen und Gekletterten :). Es sind 10 km und 1000 Höhenmeter geworden.43
(+11)gefällt mir
bbugari114. 09. 2024 12:21:05
Ufff, diese Route nicht für Abstieg geeignet... eek
(+2)gefällt mir
bagi14. 09. 2024 17:04:22
Stimmt, hier würde ich nicht mal bei trockeneren Bedingungen runter velik nasmeh. Problem sind vor allem gute Griffe, bzw. deren Fehlen.
(+2)gefällt mir
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