| VanSims12. 09. 2013 19:11:58 |
Diesen Samstag (7.9.) bin ich morgens nach Mokrine aufgebrochen. Von italienischer Seite aus Tablja (Pontebba) ist, wie vielen bekannt, die Straße viel schlechter als von österreichischer. Dazu Kühe spazierten darauf! Anmeldung bei Präfektur Udine verschickt, ob die nonchalanteren Italiener überhaupt antworten (wie Österreicher und Slowenen in ähnlichen Fällen z.B. mit Hunden) ist fraglich. Hab schlechtes Gefühl...  Parken bei alter Zollstation wenige Kehren unter Pass und los. Zur Winkel Mulde von dort gute Schussweite, dort abbiegen rechts zur Ferrata Enrico Contin. Ganzen Weg verdeckt Nebel den Blick zum Konjski Špik Grat, der bis Abstieg Standard war. Zuerst moderater Aufstieg auf Weg, bei Kreuzung links (rechts Madriče), dann zu Ebene und dort links Abzweig Via Schiavi (Freikletterei II), direkt zum Grat und Gipfel Konjski špik. Ich geh geradeaus und beim nächsten Abzweig links (rechts Ferrata Madritsch zu Torre Clampil, A/B, hätte ich früher gewusst dass das nicht die "furchtbare" von österreichischer Seite ist, wäre ich vielleicht zuerst dort und ab zu Forcella Contin). Dann beginnt etwas mühsamer Weg über Felshang mit großen Steinen und sogar Boulders. Endlich kleine Schlucht wo Ferrata startet. Ferrata benannt nach Präsident CAI Tablja Enrico Contin, errichtet vom Sohn, angeblich bekannter Alpinist Bruno Contin. Anfang bis Forcella Contin nicht schwer. Dort könnte man zu Torre Clampil abschwenken aber ich ging links weiter. Folgt etwas Gehens dann etwas exponierter gesicherter Teil mit bisschen freiem Klettern. Dann wieder Gehen dann wieder gesicherter Teil mit Schlüssel steilstem Stück (B, Rest leichter). Treffe Vater mit Kind (ca. 6-7 Jahre), absteigend. Kind wirkte klettergewohnt, Ferrata nicht zu schwer aber ich hätte es bergab wenigstens gesichert. Noch paar Drahtseile und Ferrata Ende. Insgesamt Kletterteil ca. 45 Min. Von dort zum Gipfel Konjski špik noch unter halbe Stunde. Weg vorbei Abzweig (rechts österreichische Normalweg für Abstieg) dann Gipfel. Erstaunt dass ich so schnell oben. Schade Nebel der ganze Weg Ausblicke verhinderte gerade dann Gipfel einhüllte so nichts zu sehen. Also nichts anderes als bisschen naschen und absteigen. Bei Kreuzung links zum Rudniško sedlo. Nebel lichtet sich. Kurz vorm Sattel Schild Mokrine. Na, Weg kürzen wir, denk ich... Diese Abkürzung (statt über Rudniško sedlo wie hier beschrieben) war so zäh, führte über Felsen (wenn wenigstens Schotter zum Rutschen mit Stöcken), als es ebener wurde dacht Ende aber wartete Überqueren großer Felsblöcke ähnlich Hochtouren. Endlich künstlicher Teich mit Fontäne unter Torre Clampil. Wetter inzwischen fast klar, Blick von Gipfel hätte Nachbar Karnics und nächste Ziller umfasst, Julians wahrscheinlich noch nebelig nach Wolken dort. Von dort auf Madriče, dann etwas improvisieren auf Piste hin und her um bei Wirtshaus oben Mokrine rauszukommen wo ich mir Bier gönne. Muss wegen bekannten Bierproblemen bei Italienern auch österreichseits gemacht werden, Eis natürlich obligatorisch italienisch (umgekehrt Katastrophe, Österreicher Amateur beim Eis gegen Italiener). Bis dahin noch ca. 20 Min. Geh zum Auto und ähnlich Fahren nach Tablja. Also vorbei Teich italienische Seite und schon am Ende rechts abbiegen, na hab offiziellen Steig etwas verfehlt aber nach kurzem Irren auf Waldpfad erreicht, von dort nur paar Dutzend Schritte zum Auto. In Tablja irgend Rad- und Laufwettbewerb. Wenig in Ort rumgelaufen dann heimwärts noch in Kranjska Gora gehalten.
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