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Alpinistischer Steig Carlo Chersi

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2061alessio21. 09. 2021 18:41:14
Welcome back, Bagi. Ich hab am Sonntag Tschechen erwischt, weil sie für mehrere Tage besetzt/gecamped haben jezen Bivak Carnizza di Riofreddo im kalten Tal. Das passiert ständig, dass Tschechen, Slowaken und Polen für die ganze Woche an Bivaks in den Julischen Alpen campen. Das ist nicht fair, weil Bivaks für mögliches ein-tägiges Übernachten gedacht sind und nicht für den ganzen Urlaub (unabhängig davon, dass sie offiziell seit 2 Jahren wegen COVID unzugänglich sind). Wie ist die Lage bei euch?
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grega_z_brega21. 09. 2021 20:44:46
In den Kamnischen ist dieselbe Szene eek Dann schreiben sie noch, wie toll sie es haben.
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bagi22. 09. 2021 03:59:19
Hallo Alessio, bei uns im Hochgebirge ist es auch voll überall. Fürs Wochenende, für die Woche, noch mehr... sie reichen sich die Schlüssel. In der Karnia hab ich sie in Bivaks noch nicht gesehen, in den Dolomiten auch nicht. Mindestens was man tun kann, ist riesiges Papier an die Bivaktür zu kleben mit Warnung, dass nur eine Nacht geschlafen werden darf, das Bivak zu reinigen und Müll obligatorisch mitzunehmen. Die Warnung muss natürlich auch in allen genannten slawischen Sprachen sein velik nasmeh.
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2061alessio22. 09. 2021 19:35:04
Schade Papier, wahrscheinlich Analphabeten (ohne Beleidigung, Scherz). Slowakisch leider kenne ich nur "Staropramen" velik nasmeh oder ist es eigentlich Tschechisch. Problem ist, wenn du vorhast, im Bivak zu übernachten, um die Tour nächsten Tag fortzusetzen, keinen Zugang, besetzt mrk pogled. OK, wenn es einmal passiert, aber nicht so oft, vielleicht schickt sie eine Agentur.
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dprapr22. 09. 2021 21:00:20
Habe nie verstanden, warum Bivaks unter Hügeln gebaut werden, die in einem Tag erreichbar sind. Andererseits sollten sie für Schutz bei schlechtem Wetter sein. Alle wissen, dass es nicht so ist. Die meisten gehen dahin zum "Meditieren" und in den Urlaub, wie ihr sagt. Nur wenige Bivaks dienen noch Alpinisten, die Wände darüber klettern. Das war ursprünglich ihr Zweck. Erinnere mich, dass einige abgeschlossen waren. Also nicht für Not-Schutz.
Jetzt werden immer gepflegtere, ansprechende Bivaks gebaut. Und wenn sie immer offen sind, wie verhindert man Urlaube? Schwierig.
Die unten an Tourstarts fleißig Strafgelder kassieren, könnten mal hochgehen und prüfen, wie lange jemand im Bivak ist, und bei Bedarf Übernachtungen berechnen. Aber wo ist die Grenze? Ein Tag, zwei Tage, Woche? Wenn nicht klar definiert und bei Verletzung sanktioniert, kommt nichts dabei raus. Nicht fair, nur fremde Bergbesucher zu verurteilen.
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2061alessio24. 09. 2021 19:39:00
Ich würde keine Debatte anfangen wollen, bei uns "über die Grenze" nicht weit von Bivaks gibt es auch Hütten so mehrtägige Aufenthalte planbar dort, Vergleich Besucher aus der Ferne: Polen-Tschechen-Slowaken in Bivaks gegen nahe Italiener,Österreicher und Slowenen ca. 5 zu eins (ich helfe bei Wartung sehe aus erster Hand) und nie Zugangsprobleme von genannten gehabt weil ganze Gruppe kommt und du kriegst nicht mal Ecke zum Unterbringen; mögliche Lösung (bei uns) Bivaks abschließen (da vom PD und davon nur Kosten und KEINEN finanziellen Gewinn) und Schlüssel an Retter geben, für alle anderen Besucher über Antrag ans PD und persönliche Haftung, Gesetz muss geändert werden und daran zweifle ich.
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ločanka4. 07. 2022 07:33:47
Der andere Teil dieser Route ist uns seit letztem Herbst schuldig geblieben, als wir den Weg am Bivak Stuparich zur Grego Hütte gemacht haben. Nun, diesen Schulden haben wir Samstag beglichen, obwohl noch keine Beschreibungen vom Juli-Anfang auf diesen Seiten. Aber heuer kann alles früher gemacht werden, da keine kritischen Schneefelder auf der Route.

Wir geparkt am unteren Parkplatz und sind auf schönem Waldweg ins Zagen von Zajzera gegangen, so gar nicht zum oberen Parkplatz gekommen. Gesamte Route führte durch wirklich schöne Welt, aber für mich beginnt schönster Teil ab Wasserfall der über Wand unter Schneefeld Špika Hude police fällt und weiter durch Lärchenwald Richtung Mazzeni Bivak. Lärchen wirklich viele auf ganzer Route, verschönern Schuttfelder Špranje unter Wänden von Poliški Špiki und Viš, erfreuen oben an steilen Stellen vor Abstiegen die mehrmals folgen bevor man Škrbina V.Nabojsa erreicht.
Ab Bivak betritt man wirklich Welt der Schönheit und Wildnis, prächtige Bergwelt wo praktisch niemanden triffst, hörst nur Rauschen des Wassers das unter Škrbina Zadnje Špranje rauscht. Viele Stellen wo wirklich nicht einfach weiter, musst dich an allen diesen Schönheiten laben die sich bieten. Dazwischen anspruchsvolle Stellen voller Schutt und Sand, wo Blicke nur zu Boden und Schritte die sicher sein müssen und ständig kontrolliert.

Ja, Weg um Turn nad Špranjo bis Nabojsa Škrbina ziemlich anspruchsvoll, und unsere Meinung mehr als Querung unter Montaž wo fast überall Schutz, hier keiner.
Bei Pellarini Hütte Zeit für Kaffee genommen, lohnt sich da man bei Viševa Gruppe genießt die daliegt. Dann unter Lastovica Wänden abgestiegen zum Start und lange Eindrücke ausgetauscht von Weg der stark verzaubert aber auf Abschnitten zu ernstem Atmosphere zwingt.
So nähert man sich Zajzeri.1
Blicke ziehen zum Montaž.2
Schon höher im Tal.3
Hier herum wird unser Weg gehen.4
Beim Wasserfall5
An einem wundervollen Ort, wo Wasser aus unter dem Gletscher Huda Paliza in einem Wasserfall fließt.6
Unter dem Sattel über Tratica wäre das hier.7
Romantischer Weg zum Bivacco Mazzeni.8
Weg weiter, immer mehr Lärchen.9
Gut sichtbar der längste Gletscher in den Julischen Alpen, Experten fahren ihn im Winter ab.10
Erster Blick zur Škrbina Zadnje Špranje.11
vergrößert12
Bivacco Mazzeni13
zur Škrbina der Prednja Špranja14
Dort oben wird uns der Weg führen, vergrößert.15
16
Näherer Gipfel von V. Nabojsa vor dem Biwak17
Dieses Schild haben wir zusammengestellt, Alessio muss es ankleben18
19
Prächtige, wilde Landschaft20
Wunderschöne Welt von Zgornje Špranje21
Koštrun-Spitzen hinter dem Lärchenhain und beide Scharten22
23
und weiter durch den Lärchenhain24
Der Weg führt zu drei Lärchen25
Blick zurück26
Die sind auf der anderen Seite27
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Welt der grünen Wiesen29
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Schon die nächste Wiese am Horizont31
Man sieht das Ende des Špika-Ozebnika, Hude Police und den Pfad, der dich zum schönen Ort am Wasserfall bringt32
Weg weiter, aber Blick zurück33
Zum nächsten Lärchenhain34
Blick zurück35
Schneereste36
Näher an ŠHP, Blick zurück37
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Blick in die Kar Studence40
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Wenn ich redbull richtig verstanden habe, beginnt hier der Einstieg in die SZ-Rinne auf Viš43
Julischer Flachs44
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Keine Probleme46
Blick zurück, wahrscheinlich ewiger Schnee dort47
48
Dieser Blick auf der nächsten Erhebung hat uns den Atem geraubt, da wir den Weg eigentlich gar nicht gesehen haben49
Ja, da drüber musst du50
an der Nabojsova Škrbina und Blick in die Žabniška Krnica51
Bewunderung52
Abstieg53
in der Nähe war54
Zum Viš55
Wahl bei Pellarini56
57
über das Schuttfeld des Zajzer-Bachs zum Parkplatz58
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2061alessio5. 07. 2022 17:24:46
Dieses Schild geht ins Museumvelik nasmeh, lass ich neues bestellen, danke immer für Nachrichten; schöne Tour oder?mežikanje
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bbugari15. 07. 2022 18:08:55
Wirklich wunderbar!
(+3)gefällt mir
garmont5. 07. 2022 19:16:29
Toll Bilder @ločanka.nasmeh
Für mich völlig unbekannte Gegenden…
(+3)gefällt mir
palček plezalček5. 07. 2022 19:19:21
Zauberhafter Pfad, herrlich. nasmeh
Der große Erdrutsch, der auf Bildern 19, 23 und 26 sichtbar ist, war bei meinem Besuch noch nicht da.
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2061alessio5. 07. 2022 19:42:58
zur Erinnerung, vor 2 Jahren
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dprapr5. 07. 2022 19:58:22
Dieser Erdrutsch auf Bild 19 war schon 2019 da.
Der NW-Couloir beginnt wirklich bei Bild 43.
Und sie sagen, dieses Jahr wenig Schnee. 2017 im Vergleich zu Bild 42 genauso viel.
Schöne Gegenden, keine Frage.nasmeh
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palček plezalček5. 07. 2022 22:03:31
Also ist der Erdrutsch zwischen August 2018 und deinem Besuch 2019 passiert. nasmeh
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bbugari15. 07. 2022 23:39:03
Ločanka, wie ist der Zustand der Liegeplätze im Bivacco Mazzeni, kann man dort schlafen?
(+1)gefällt mir
ločanka6. 07. 2022 07:20:53
Danke allen, die unsere Meinung teilen, dass es wirklich sehr schöne Gegenden sindnasmehnasmeh. Ich freue mich immer über Rückmeldungen, das bestätigt mir, dass der Beitrag bemerkt wurde und anderen Ansporn geben kann.
Alessio, dort an der Stelle gibt es noch mehr gebrochene Tafeln, aber wir haben sie nicht fotografiert. Auf dem Sattel Nabojs sind sie auch geneigter.
Drago, auf seine Weise ist es dort ewiger Schnee, zumindest hat Igor es gesagt.
bbugari1, ich habe ein Bild von innen aus dem Bivacco, damit du besser urteilen kannst.
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bbugari115. 07. 2022 15:24:07
Jetzt auch mit Fotos:
Auf ločankas Anregung fürs Wochenende mache ich einen dreitägigen Spaziergang um Zajzera. Erster Tag: Ovčja vas-Pl. Ravna (Zita-Kapelle)-Poldašnja špica-Rudni vrh-Hütte Grego-Krniška glavica-Biwak Stuparich-Biwak Mazzeni. Zweiter Tag: Biwak Mazzeni-V. Nabojs-Hütte Pellarini-Žabniška Scharte-Biwak Carnizza. Dritter Tag: Biwak Carnizza-Sattel Prašnik-Kamniti lovec-Straße-Ovčja vas.
Hütten sauber und leer, Biwak Stuparich geordnet, Biwak Mazzeni hmmmmmmmm, Biwak Carnizza wie Hotel...
Wegweiser überall zerstört, Wege gut markiert, Sicherungen neu und OK, aber leider ungesicherter schwieriger Aufstieg durch die Rinne zur Poldašnja špica und auch ein kurzer lästiger Abstieg vom Stuparich.
Einige Wegweiser wirklich seltsam: alter Wegweiser bei Hütte Grego (Biwak Mazzeni 3 Std.!?!), alter bei Hütte Pellarini (Biwak Stuparich 5 Std.!?!) und neuer auf Sattel Prašnik (Kamniti lovec 3,45 h!?!?!?).
Unter Biwak Mazzeni noch markierter Weg zur Škrbina prednje špranje, aber ist der nicht gesperrt (auf neuen italienischen Karten nicht mehr markiert wegen gefährlichem Erdrutsch)?
Zajzera bzw. Špranja und ganzer Chersi-Weg wirklich wunderbar, herrliche Landschaft!!!
Pfad von Stuparich nach Mazzeni wild und zugewachsen, aber auch gut markiert und nachvollziehbar.
Auf dem Anstieg von Pellarini zur Žabniška Scharte ist ein Teil des Weges neu angelegt (und gesichert) wegen Erdrutsch.
Abzweig zur Route Nr. 615 unter Lastovicami nicht markiert!
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ločanka16. 07. 2022 06:20:36
bbugari1, tolle Ausflüge hast du gemacht! Uns fehlt noch Žabniška škrbina-Biwak Carnizza. Du hast die Idee dafür gegeben!
(+2)gefällt mir
bagi22. 07. 2022 13:15:17
Gegen Ende des Sommers haben wir wieder den immer schönen Sentiero Carlo Chersi besucht, nur diesmal komplett in einem Zug. Eine Weile haben anhaltende Nebel uns geneckt, die sich gerade im schönsten Teil des Weges galant verzogen nasmeh. Zwischendurch noch Veliki Nabojs besucht, toller Zielpunkt für sich.

Zustand des diesjährigen Weges in vorherigen Beiträgen beschrieben, möchte nur etwas zu Gehbedingungen ergänzen. Vom Biwak Stuparich zum Biwak Mazzeni und weiter, zu dieser Jahreszeit üppige Vegetation auf dem Weg. Diesmal völlig durchnässt und wasserdichte Schuhe mehr als willkommen in solchen Bedingungen. Entsprechend extrem rutschig an Stellen. Unter den Wänden der Viševa-Gruppe keine solchen Probleme durch anderes Umfeld. Keine anderen Besonderheiten bei unserem Besuch. Weg wie immer wärmstens empfohlen nasmeh.

Mehr in der Fotogeschichte …
Morgen auf dem oberen Parkplatz in Zajzeri.1
Auf Weg 611 gehen wir zur Rifugio Fratelli Grego.2
Direkt hinter der Hütte gehen wir links Richtung Bivacco Stuparich.3
Einige Felsen nur am Anfang des Querganges, der Rest ist meist bewachsen.4
Morgendliche Nebel im Tal. Hoffnung, dass die Sonne sie mit der Zeit vertreibt.5
Kreuzung der Wege 611 und 639. Nebel bedeckt langsam, aber beharrlich auch diesen Bereich.6
Beim Bivacco Stuparich. Drinnen schliefen noch immer zwei Wanderer.7
Neues Schild nahe dem Bivak. Hier wird Sentiero Carlo Chersi erstmals erwähnt.8
Vegetation ist üppig und sehr feucht. Schuhe glänzen vor Nässe.9
Oh je, das ist nicht gerade ermutigend…10
Durchgang unter Torre Genziana. In diesen Wänden hängt ein Haufen verlassener Seile von Kletterern.11
Fortsetzung des Pfades. Zuerst steigen wir ab und queren auf einem gut sichtbaren Pfadchen.12
Auch dies ist ein Militärpfad. Teil des Anstiegs verläuft auf ausgehauenen Stufen.13
So sieht die exponierte Fortsetzung aus…14
Wir sind schon tief im Tal. Hier kreuzen sich der bisherige Weg 611 und der neue 616. Wir biegen links ab.15
Wir gehen eine geraume Zeit auf ziemlich unkompliziertem Gelände.16
Der alte Teil des Weges ist hier eingestürzt, die Umgehung ist seit einigen Jahren eingerichtet.17
Der untere Wasserfall über der Umgehung.18
Noch mächtiger ist der obere Wasserfall.19
Abzweig zum Bivacco Mazzeni, das etwa 10 Minuten abseits des Weges liegt.20
Der Nebel liest offenbar keine Wettervorhersagen :)21
Der Anfang des schönsten und wildesten Teils des Weges. Hier wagt selbst der Nebel nicht :)22
Immer wieder begeistert uns die unermessliche Wildnis am Fuße der Riesen.23
Auch die Montaževa-Gruppe hat sich endlich gezeigt.24
Nahaufnahme des Grats, wohin Slowenen sehr gerne gehen.25
Wir gehen von Rinne zu Rinne auf exzellenten Übergängen.26
Das ewige Schneefeld unter dem Viš. In diesem Jahr scheint es mir besonders ausgedehnt.27
Rückblick auf einen Teil des zurückgelegten Weges28
Wildnis mit großem W :)29
Der Weg für Erfahrene ist nirgends besonders schwierig, eher zum Genießen.30
Bald erblicken wir den Sattel Nabojs. Bis dorthin gibt es noch einige Auf- und Abstiege.31
Das haben wir gerade durchquert.32
Blick vom Sattel in die Žabniška Krnica.33
Nabojs ist ein bemerkenswerter Berg und der Aufstieg darauf ist für uns Pflicht.34
Über diese Hänge führt ein Militärweg. Oft sind ausgehauene Stufen hilfreich.35
Auch im grasigen Teil ist der Weg hervorragend angelegt.36
Gipfelabschnitt. Etwas weiter der schwierigste Teil mit gesichertem Aufstieg über einen steilen Felssteppen.37
Auf dem Gipfel …38
Naborjetski-Grat, den wir gut eine Woche zuvor in einem Zug durchquert haben.39
Noch ein Abschied …40
Abstieg auf demselben Weg. Eine Familie von Steinböcken hält uns Gesellschaft.41
Schöner Blick auf die Berge über der Žabniška Krnica.42
Abstieg auf ausgehauenen Stufen.43
Übergang durch die Žabniška Scharte aus dem Tal der Mrzlih vod.44
Hütte Pellarini. Der Wirt ist schon einige Jahre derselbe.45
Das ist neu. Da wir Wasser brauchten, sind wir den alten Varianten gegangen.46
Unten sind wir auf den *Glasbeno*-Weg Richtung Ausgangspunkt abgebogen.47
Dieser Weg ist voller Gedenkstätten aus dem Ersten Weltkrieg.48
Offenbar waren hier Nachrückeinheiten untergebracht.49
Breiter Schuttkegel des Zajzera-Flusses.50
Großes Finale kurz vor dem Ausgangspunkt. Am Vortag feierten sie hier ein Jubiläum aus dem Ersten Weltkrieg.51
GPS-Track. Er ergab 21 km und 2200 Höhenmeter.52
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bagi22. 07. 2025 19:16:20
Im heißen Sommer kommt ein möglichst schattiger Weg recht. Habe etwas im Gedächtnis gekramt und schnell für Sentiero Carlo Chersi entschieden, der unter mächtigen Wänden der Viševa-Gruppe verläuft. Nicht nur schattig, auch wild und tolle Erfrischung für Augen und Seele velik nasmeh. Als Zugabe auf Veliki Nabojs gestiegen, was sich eigentlich gehört. Abstieg in Žabniška Kar und Rückkehr zum Start über Themenwege Musik und Erster Weltkrieg.

Weg Carlo Chersi vollständig begehbar, morgens im ersten Teil ziemlich nass. Schnee nirgends Hindernis (Zustand Juli 2025). Markierungen ausreichend, aber Farberneuerung fällig. Im Gipfelbereich Weg nach Nabojs zusätzlich gesichert und nicht mehr so anspruchsvoll wie früher. Interessant, dass unten Schilder für Nabojs steht, oben erneuerte Drahtseile, dazwischen keine Markierung gesehen nasmeh. Mehr in Foto-Geschichte ...
Wir parken am höchsten Parkplatz im Zajzere-Tal. Auch drei Slowenen mit Körben sind dort1
Die ersten Hinweise für unsere Route sind direkt an der Straße. Wir folgen Weg 6162
Die Westjulischen Alpen sonnen sich im ersten Sonnenlicht, wir suchen im Schatten den Pfad über ausgedehnte Schuttfelder3
Dieses Schild ist von weitem sichtbar, wenn man weiß, wohin man schauen muss, und ist ein wichtiger Punkt zum Weitergehen4
Dieses wird bald nicht mehr sichtbar sein5
Über den Schutt folgen wir eifrig den seltenen Markierungen und erreichen schließlich einen bequemeren Pfad6
Upss, dieser Pfad muss eine ganze Weile gesperrt gewesen sein7
Umgefallene Bäume sind überall, aber für den Vorankommen ist alles zersägt8
Gabelung für den linken und rechten Ast des schönen Pfades. Diesmal nehmen wir nur den linken9
Es gibt viel Wasser, am meisten auf dem Gras am Weg :)10
Bis hier sind wir schon ziemlich durchnässt, aber höher wird es besser11
Es folgt etwas Querung auf der aktuellen Pfadvariante. Die vorherige wurde von einer Erdrutsche weggespült12
Über dem glatten Felsen helfen einige Haken, gleich danach freier Aufstieg13
Das Ganze spielt sich im Bereich eines etwa zehn Meter hohen Wasserfalls ab14
Unter dem Bivak Mazzeni folgt noch etwas feuchte Vegetation15
Blick auf die Montaževa-Gruppe16
Nach längerer Einleitung erreichen wir den schönsten Teil des Carlo-Chersi-Pfades17
Vor uns liegt pure Wildnis. Zuerst folgt ein solider Aufstieg18
Sogleich müssen wir absteigen …19
Das ist der Charakter des gesamten Pfades … ständig rauf, runter, dazwischen Pause :)20
Folgt der nächste Aufstieg …21
Dann wieder Abstieg in die tiefe Rinne22
Alle paar Meter taucht ein Pfadweiser auf, es gibt genug schlecht sichtbare Markierungen23
Dieser Aufstieg ist anspruchsvoller. Es folgen einige Felsen24
Zur Hilfe ist kurz zugeschnittener Betonstahl :)25
Über die xy Gräben gelangen wir zum Gletscher Nevaio delle Studence, der einen slowenischen Beiklang im Namen hat.26
Der Pfad ist hier endgültig abgetragen. Der Durchgang ist etwas tiefer.27
Die Fortsetzung verläuft unter mächtigen Überhängen.28
So sieht es ungefähr aus...29
In der Ferne zeichnet sich das Nabojsevo-Sedlo ab, doch bis dorthin ist es noch weit.30
Die Wildnis ist hier vollkommen und ohne *Grande Guerra* gäbe es diesen Weg wohl nicht.31
Der Carlo-Chersi-Weg ist hervorragend auch wegen des tiefen Schattens, der im heißen Sommer sehr nützlich ist.32
Nabojs-Sattel, auch Škrbina Velikega Nabojsa genannt. Für den Aufstieg die rechte Seite halten.33
Direkt darüber liegt eine militärische Höhle zur Kontrolle des Durchgangs.34
Wir beide steigen bereits zum Veliki Naboj hinauf. Unzählige eingemeißelte Stufen führen dorthin.35
Im weniger steilen Gelände setzt sich der schön ausgetretene Pfad fort.36
Auch diese ist militärisch, daher herrlich angelegt.37
Obere Beobachtungsstelle direkt unter dem Gipfel.38
Blick in die Tiefe auf einen Abschnitt des gerade durchquerten Carlo-Chersi-Pfads.39
Der Gipfelbereich hat einige neuere Drahtseile, die früher nicht vorhanden waren.40
Auch den einst nicht einfachsten Kamin haben sie mit Klammern und abgeflachtem Fels gemeistert.41
Doch der Gipfelabschnitt ist trotzdem nicht für jeden geeignet, obwohl durchgehend gesichert.42
Veliki Nabojs und der vom Pfad ermüdete Berggänger auf seinem Gipfel :)43
Beim Abstieg hilft uns ein starker Wind reichlich, was eine große Überraschung ist.44
Bis zum Sattel ist der Weg wie beim Aufstieg, nur die Blicke sind anders.45
Noch ein Stück schönen Pfads, dann folgt ein Abstieg über Felsen.46
Žabniška Krnica. Am Ende des Tals steht die Hütte Rif. Pellarini.47
Noch ein Blick zurück zum Sattel und zum unteren Teil von Nabojsa.48
Wir sind schon bei der Hütte. Der Wirt ist seit Jahren derselbe, das freundliche Personal bedient uns sofort.49
Auch der offizielle Name.50
Unter der Hütte gibt es zwei Wegvarianten, alt und neu. Die alte ist nach meinem Geschmack viel bequemer.51
Unten geht es in eine Versorgungsstraße über, die wir bald verlassen.52
Hier biegen wir links ab, dann folgen wir den Markierungen für *Grande Guerra*.53
Unterwegs stoßen wir auch auf einen musikalischen Felsen :)54
Dann erscheinen zahlreiche Markierungen für das ehemalige Militärstützpunkt. Hier war die Küche.55
Zahlreiche Fotos aus jener Zeit. Erstmals sehe ich auch ein Schild gegen die Suche mit Metalldetektor.56
Auch ein riesiger Block ist ausgehöhlt. Dieser Bereich ist auf den Fotos abgebildet.57
Bald sind wir im Tal. Dann erneut ein Schuttübertritt, nur woanders als morgens.58
Der Parkplatz ist fast voll, wie erwartet.59
Der zurückgelegte Weg. Insgesamt 19 km und 1700 Höhenmeter.60
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