| Keko21. 05. 2012 23:56:56 |
Gestern haben sich fünf Verwandte entschieden, den Klettersteig Schwierigkeit D/E in Bad Eisenkappel zu besuchen. Meine Frau und ich haben ihn letztes Jahr geklettert und uns gedacht, warum nicht nochmal. Im Gegensatz zu letztem Jahr, als nicht viele Kletterer im Steig waren, war es diesmal ganz anders, am Einstieg haben sich eine schöne Anzahl versammelt, hauptsächlich Slowenen. Da viele vor uns waren, bekamen wir reichlich fallende Steine ab. Besonders aus dem Pfeiler unter dem schwierigsten Teil des Steigs flogen Steine, sodass wir uns rechts ins Gebüsch zurückgezogen und gewartet haben, bis alle vor uns diesen Teil verlassen hatten. Dieser Teil braucht besonders gründliche Reinigung, da der Winter gewirkt hat und der ganze Pfeiler fast zerfällt. Hier könnten sich die Österreicher an den Jungs ein Beispiel nehmen, die den Steig in Gonžarjeva peč betreuen, den ich öfter besuche und den sie kürzlich gut gereinigt und vom Winter gelockertes Gestein entfernt haben. Im schwierigsten Teil konnten wir vor uns den Fall einer Kletterin sehen, der die Kräfte schwanden, und die sichere Hilfe der Partner, die ihr mit Seil halfen weiterzumachen. Der Sicherungs-Set hat diesmal hervorragend funktioniert und alles endete ohne Folgen und Verletzungen. Am Ende haben wir den Verlauf des Steigs von der anderen Straßenseite genau betrachtet und einen jungen Kerl beobachtet, der den Steig ohne Sicherung angegangen ist und einfach hochgeflogen ist. Wirklich, es war ziemlich actionreich und noch ein schönes Training und Muskelpumpen. Und ahmt den jungen Kerl nicht nach, Sicherung hat oberste Priorität in solch einem Steig, da er zu den extrem anspruchsvollen gehört und sehr gute psychophysische Vorbereitung und Ausdauer erfordert.
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