| suhy17. 07. 2024 11:04:24 |
Ja, in der digitalen Theorie sieht alles schön und richtig aus, wir wissen aber, welche Probleme entstehen, wenn kein Signal da ist (das passiert sogar dem Busfahrer auf Vogar, der mit seinem Handy den Code nicht scannen kann), wenn der Akku im Telefon leer ist, wenn ein älterer Bergsteiger aus der analogen Ära sich in der unüberschaubaren Masse von Apps, Einstellungen, Registrierungen, Benutzernamen, Passwörtern, IKT-Protokollen usw. nicht zurechtfindet. Wenn wir dazu die genannten Probleme mit freien Plätzen auf der gewählten Linie zu bestimmten Zeiten addieren und das Wichtigste, was uns Bergsteiger-Plebejer in den letzten Jahren am meisten quält, nämlich die Willkür und Ausbeutung lokaler Sheriffs, Parkwächter, Aufseher und anderer selbsternannter Herrscher von dies und das, die auf das Verfassungsrecht auf Freizügigkeit pfeifen (32. Artikel der Verfassung RS) und nach eigenem Gutdünken im Namen falschen Naturschutzes Absperrungen, Warnschilder und Tafeln, Parkautomaten aufstellen, Tarife festlegen, Verordnungen über alle möglichen Verbote, Gebote, Strafen, Verstöße usw. schreiben, steht es schlecht um uns. TNP-Leute erklären Ruhezonen und verbieten stellenweise sogar das Gehen, 100 Meter weiter in der Schottergrube brummen fröhlich die Maschinen des lokalen Unternehmers, von dem der Gemeindeangestellte oder gar der Bürgermeister für die erteilte Genehmigung wahrscheinlich eine fette Provision kassiert hat. Und eine Warnung: Wenn ihr auf den Senožetah ein Kangoo- oder Berlingo-Fahrzeug parkt und zufällig Fahrradträger auf dem Dach habt (ohne Räder!), identifiziert euch der Sensor vor der Einfahrtsschranke zum Parkplatz aufgrund der Höhe als Wohnmobil mit seiner digitalen Intelligenz. Das bedeutet, dass der Automat euch für ganztägiges Parken statt fünf Euro 20 Euro abknöpft. Wenn gerade niemand an der Rezeption ist, dem ihr in heiliger Wut als lokalem Repräsentanten des „freundlichen“ Bohinj-Tourismusangebots sagen könnt, was er verdient, habt ihr zwei Optionen: Entweder macht ihr euch manuell an der Parkhardware zu schaffen, die eure Bewegungsfreiheit einschränkt, und riskiert nach der befreienden Tat einen Besuch der Männer in Blau, oder ihr wartet stoisch auf den genannten Repräsentanten – wenn spät, vielleicht bis zum nächsten Tag –, dass er die absurde Situation erkennt, ihm fünf Euro Parkgebühr in die Hand drückt und er euch gnädig freilässt.
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