| VanSims24. 09. 2020 13:43:45 |
War gerade letztes Wochenende auf der Peca. Gedränge ist kein Problem. Auf der österreichischen Seite, wo ich gestartet bin, gab's auch. Aber dort hat die ganze Menge nett und höflich gegrüßt, als ich sie auf Slowenisch gegrüßt habe, haben viele sogar unseren Gruß selbst angehängt. Auf unserer Seite von der ganzen Menge, Einzelpersonen, Paaren, Familien mit größeren oder etwas weniger großen Kindern - keiner hat gegrüßt, als sie oben ankamen. Auf dem Weg von Kneps zum Gipfel hat mich nur ein Kind gegrüßt und der hat noch was gemurmelt, weiß nicht ob 'živjo' oder 'zdravo'! Das Problem alternder Hütten ist bei uns bekannt. Wir sind eben nicht wie der Westen, nicht zu sagen Österreich, das in seiner Kommerzialisierung schon übertreibt, wir könnten wenigstens Italien sein, wenn wir die Dolomiten außer Acht lassen. Bei uns gibt's tausend und einen Vorwand, warum was nicht umgesetzt, gemacht, renoviert wird,... Entweder kein Geld, oder schadet der Umwelt, oder zu viel Kommerzialisierung, letzter Strohhalm des kleinen Slowenen ist: "Nicht nach Gesetz!" (ja dann macht's für Gottes willen). Wenn das Kanaltal, in den 90ern, nach dem Zusammenbruch des Trbiški Ponterosso, mit verschränkten Armen dagestanden hätte, wären sie heute noch Sozialregion auf Staatskosten. Stattdessen haben sie in 15 Jahren Tourismus entwickelt und verdienen jetzt gut und leben besser. Bei uns würden wir jammern und uns selbst bemitleiden, tausend und einen Vorwand finden, warum nichts passiert und Sozialhilfe vom Staat ziehen. Na, Šmarna Gora wäre ein Musterbeispiel, wie Wander-Tourismus sich entwickeln könnte, wenn Zahović sie gekauft hätte! Und wieder waren wir dagegen und haben ihn sogar beschimpft. Und er wollte so schön helfen, obwohl damals die Finance-Zeitung (halb Scherz halb Ernst) berechnet hat, dass der Kauf der Šmarna gora sich nicht lohnen würde! Meiner Meinung nach wäre es für ihn profitabler gewesen, wenn er z.B. Golovec oder Toško čelo gekauft hätte! 
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