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Kugy-Direkte

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100jan1. 09. 2011 09:20:50
Der Einstieg ist momentan ''''angenehm''''nasmeh
https://picasaweb.google.com/101307985814010943399
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penzionist1. 09. 2011 09:42:55
Bravo, du hast schöne Spaziergänge in deinem Repertoire :-)
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BT881. 09. 2011 09:59:11
Jan, wie ist es mit Orientierung und Einstieg? Angeblich sind noch einige zajl und Haken drin. Und wie viel Zeit dauert es?nasmeh
Danke!
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DarjaZaplotnik1. 09. 2011 11:02:27
Ja 100jan, nächstes Mal dreh mobi an...damit du nicht allein gehst. nasmehmežikanjenasmeh
Sonst, bravo alter Säbel!!!

lp d
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100jan1. 09. 2011 14:57:06
Danke, Pensionist, ich habe halt reichlich freie Zeit.cool
Mit Orientierung keine Probleme, da dich Drahtseile, Haken, Markierungen, Bohrhaken und Steinmännchen leiten. Übergang vom Gletscherchen zur Wand ist etwas umständlich und überm Kopf hängt eine 50tonnige (damoklesische) Cremeschnitte. Da ich nicht wusste was kommt, hatte ich zu viel und falsche Ausrüstung zum Sichern und die ''grausige'' Einstiegswand 5x (fünfmal)- 2 Stundenvelik nasmeh geklettert, weil alles hakte, schwang, bremste und würgte. Nach den Einstiegs 40 Metern wird der Weg zu einer ordentlichen Klettersteig (2h) und Sicherungen kannst verstauen. Ansonsten hält die M/M Beschreibung aus 2005 noch perfekt.
Darja, freue mich über Einladung, bin sonst schüchtern aber hier, rufe schon.
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ugn1. 09. 2011 19:49:21
warum 5x? hast du so ein kompliziertes Selbstsicherungssystem aufgebaut - oder was?
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ugn3. 09. 2011 20:42:36
Diese Route hatte ich auch schon länger im Auge; nach obigem Bericht (danke 100jan) hab ich mich getraut und heute den Aufstieg gemacht. Der Weg ist echt wild, Klettern angespannt die ganze Zeit, vom Einstieg bis Gipfel lässt die Exponiertheit fast nirgends nach, hundertjährige Haken erleichtern zwar das Vorankommen, garantieren aber keine Sicherheit. Ich würde die hier in die Kategorie "alpinistische Aufstiege" einordnen, damit niemand getäuscht wird...
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dprapr3. 09. 2011 23:16:26
Auch wir sind heute in Kugys Montaž aufgebrochen. Bin voll einverstanden mit ugn, dass dieser Weg zu den alpinistischen Aufstiegen gehört.Vor allem wegen des Einstiegsteils, der Kletter- und Sicherungskenntnisse verlangt. Weiter oben leider nur noch abgenutzte Klettersteig, der aber viel Spaß macht, weil er durchgehend spannend ist und meist steil gerade hoch zum Montažgipfel geht. Orientierung kein Problem, außer vielleicht die letzten cca 150m, wo man Übergänge suchen muss.
Was Schwierigkeit angeht, muss ich sagen, meiner Meinung nach (wegen Einstieg) schwerer als z.B. Široka peč.
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freeskies27. 09. 2011 20:05:59
Am Samstag sind wir in Kugys Route gestartet. Routenverlauf schon aus Gletschermitte sichtbar (hängende Drahtseile Wand runter), aber unklar wie zum Einstieg bei 10m Endserak?!? Schnee auf Gletscher verdichtet und hart - Eispickel und Steigeisen mehr als willkommen. Also bis Gletscheroberteil, direkt hochgeklettert dann links über exponierte Traverse. Dieser Abschnitt ungesichert aber gebohrt, also mit Seil sichern möglich. Traverse mündet dann in originale Kugy-Route. Mir kam dieser (ungesicherte) Routenteil ziemlich anspruchsvoll vor, schwerer als z.B. Zeleniške Špice oder Široka peč. Fels kompakt aber mehr Reibung nötig... Als wir höher waren hörten wir rechts aus Wand bedrohliches Grollen. Schönes Gefühl dass nicht über dir... Da spät Sonnenuntergang auf Montažgipfel geschaut und zum Suringer-Biwak, wo übernachtet. Biwak im Dunkeln gesucht verfehlt und erst beim Rückweg hoch gefundennasmeh. Morgens junger Steinbock vor Biwak begrüßt und von allen Seiten posiert.
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Lothar27. 09. 2011 20:13:48
Hatte euch nachts auch so eine Wühlmaus Gesellschaft geleistet? Ich hab in dem Biwak vor ein paar Wochen übernachtet und hatte die ganze Nacht Besuch. velik nasmeh
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freeskies27. 09. 2011 20:21:47
Ja, nachts hat etwas geraschelt und gewuselt herum, aber wir konnten nicht rausfinden, was es war. Schönes Zuhause hast du gefundenmežikanje.
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skrajnik7. 08. 2013 00:04:49
Welche Infos zum Endserak und Steigeisen heuer?
Oder nur Eispickel?

danke!
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Gric7. 08. 2013 14:48:54
Für heuer (noch) weiß ich nicht aber unter Einstieg immer Gletscher wofür ich beides empfehle, da Schnee eisig. Wenn wählen dann Steigeisen vor Eispickel.

lg, Gregor
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Navihan9. 08. 2013 23:18:33
Definitiv Steigeisen dazu passt Eispickel, da Gletscher ziemlich steil. Im unteren Link Foto von gestern.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=408622795921013&set=a.137843809665581.27141.137682189681743&type=1&theater¬if_t=lik
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moks23. 07. 2015 15:47:20
Hallo! Mich interessiert, ob jemand dieses Jahr schon diese Route gestiegen ist oder ob der Einstieg in die Wand möglich ist?
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Filip_Culjak22. 07. 2020 15:48:49
Am Wochenende sind wir in diese Richtung aufgebrochen. Samstagnachmittag sind wir Richtung Zajzera gestartet und dort abends angekommen. Schnell haben wir all die notwendige Ausrüstung gecheckt und uns zum Bivacco Stuparich begeben, wo wir übernachten. Aufstehen am Sonntag war sehr früh, um 4:15. Kurzes Frühstück, WC-Pause und kurz nach 5 sind wir Richtung Gletscher los. Würde nicht sagen, aber vom Biwak zum Einstieg in die Wand ziehen sich diese 400 Höhenmeter ganz schön hin. Der Gletscher im oberen Teil ist sehr steil und Steigeisen und Eispickel sind hier ganzjährig Pflichtausrüstung. Der Einstieg in die Wand ist derzeit günstig, nur etwas Vorsicht beim Überqueren der Gletscherkante ist nötig. Die ersten zwei Seillängen sind wirklich exponiert, der Fels außergewöhnlich und das Klettern purer Genuss. Weiter geht's durch den 30-Meter-Kamin, der oft mit Haken gesichert ist. Nach dem Ausstieg aus dem Kamin legt sich das Gelände. Kann sagen, dass dieser Kamin ein gutes IV wäre, wenn nicht mehr ohne diese Haken. Orientierung zum Cresta di Mezzo-Grat ist nicht schwer, da alte Haken die ganze Zeit sichtbar sind. Beim eigentlichen Ausstieg zum Grat gibt's etwas Schutt, daher Vorsicht geboten. Hier strmt die Wand wieder, wir gehen über einige Bänder und kurze Felsstufen und sind beim berühmten Passo Oitzinger. Der Übergang selbst ist nicht schwer, hat auch einige Haken, obwohl man ohne sie ohne größere Probleme durchkommt. Wegen der extremen Exposition haben wir am Passo Oitzinger wieder kurz gesichert. Nach dem Ausstieg links entlang der schönen Wand ca. 40m und dann rechts hoch ca. 100m zum Grat. Dieser Teil ist weniger steil, mehr Schutt, viele Übergänge und jeder wählt die optimale Variante. Trotz schlechtem Wetter war am Gipfel des Montaža ganz schön was los. Abstieg über Findenegg und Via Amalio ohne Besonderheiten. Würde bemerken, dass man ein Schneefeld queren muss, direkt vor dem Einstieg oder Ausstieg aus dem unteren steilen gesicherten Teil, die anderen lassen sich umgehen.
Blick zur Nordwand des Montaža am Samstagabend.1
Kurzer Abstieg zu den sandigen Ablagerungen des Saisera-Bachs. Dahinter Teil des Grats der Poliških Špikov.2
Trotz Bewölkung hat etwas Sonne den Zmajev greben beleuchtet.3
Die Temperatur war fürs Gehen in diesen Abendstunden sehr angenehm.4
Dazwischen ist es schön, in diesen abgelegenen Bereich hoch zum Himmel zu schauen.5
Beim Bivak Stuparich waren wir nach 1:20 h.6
Dieses Bivak ist sehr schön.7
Einige spielten eine Schachpartie, andere bereiteten eine Mahlzeit vor.8
Aufstieg zum Montasio-Gletscher morgens. Irgendwo hier zweigt rechts der Weg zur Via Amaliji ab. Wir gehen geradeaus weiter.9
Der Gletscher wird im oberen Teil ziemlich steil. Auf dem Bild ist der Zug von der markanten Spalte gut zu sehen.10
Tomi und Ivan kommen noch.11
Über den Rand des Gletschers zum Einstieg in die Wand.12
Rest des Teams fotografiert vom oberen Ende des ersten Zugs. Vom Gletscher leicht rechts an der Spalte entlang, dann links an der markanten Ablachung zum Stand.13
Zweiter Zug von der Bank leicht rechts entlang einer weiteren Spalte zu geneigten Haken, die uns wieder quer links zu einem weiteren Stand leiten. Haken an der Querung erleichtern das Vorwärtskommen erheblich.14
Blick nach unten vom Ende des zweiten Zugs.15
Dritter Zug durch einen 30 m Kamin mit vielen Haken. Unglaublich gut sind die Haken erhalten.16
Es gibt eine ziemlich steile Querung beim zweiten Zug. Ohne Haken wäre es ziemlich unangenehm.17
Antonio irgendwo in der Mitte des Kamins.18
Und Tomi am Ausgang aus dem Kamin.19
Hier haben wir uns entseilt und sind links entlang der markanten Rinne weitergegangen.20
Nach dem Verlassen der Rinne rechts durch ein System kleiner Vertiefungen und Bänke.21
Eine der kürzeren leicht exponierten Querungen.22
Und eine der vielen Bänke auf der Diretta Kugy.23
Leicht bröseliges Hang kurz vor dem Ausstieg auf den Cresta di Mezzo-Kamm.24
Noch diese Poli und ein kurzer gesicherter Felsensprung...25
Und wir sind am Grat Cresta di Mezzo. Wirklich prächtig, dieser mächtige Grat.26
Nach kurzer Zeit wird die Flanke weniger steil.27
Blick vom Grat zum Veliki Naboj (2313 m) und Viš (2666 m).28
Malerische Bank, die uns zum Passo Oitzinger führt.29
Wenn man sich ein wenig anstrengt, kann man Antonio rot werden auf der exponierten Poli sehen. Dahinter der markante Severni Stolp (2680 m) und Canalone Rosso zwischen ihm und Montaž.30
Am Ende der Bank erwartet uns dieser mit Haken gesicherte Felsensprung. Dieser kurze Sprung könnte ohne Haken der schwierigste Teil der Tour sein.31
Nach dem Überklettern des Sprungs erreichen wir den Beginn des Passo Oitzinger.32
Antonio in der Hälfte des Passo Oitzinger.33
Und am Ende.34
Und noch ein Bild aus einer anderen Perspektive.35
Wir müssen noch diese kompakte 30-40 Meter hohe Felswand überklettern.36
Die Felswand endet an dieser Bank.37
Wir erreichen die Gipffelflanke und noch etwa 100 m Höhenmeter leichten Kraxelns in bröckeliger Fels trennen uns vom Grat und dem Ende der Route.38
Man muss vorsichtig sein, um keine Steine zu lösen.39
Dieser Kamin erwartet uns einige Meter unter dem Grat. Vielleicht kann man ihn umgehen, aber warum sich nicht noch ein wenig genussvolles Kraxeln gönnen.40
Ausstieg zum Grat. Trotz schlechtem Wetter kommen einige Besucher aus Richtung Pipanove lestve.41
Der letzte steile Abschnitt vor dem Gipfel des Montaž.42
Die letzten Schritte...43
Und wir sind auf dem Gipfel des Montaž (2753 m), meinem Lieblingsberg. Zum zehnten Mal bin ich oben. Wir machten eine kurze Pause zum Essen und Trinken und machten uns auf den Abstieg, es wartet noch ein ordentlicher Abstieg auf uns.44
Vorsichtiger Abstieg entlang des nördlichen Montaz-Grats.45
An einigen Stellen ist der Grat ziemlich eng, aber er stellt keine Probleme dar.46
Im oberen Teil des Findenegg muss man äußerst vorsichtig sein, um keine Steine zu lösen. Der Abstieg erfordert einige Konzentration.47
Der Abstieg über den beim Aufstieg entscheidenden Teil des Findenegg ist eigentlich völlig unproblematisch.48
Eine Gämse hat uns die ganze Zeit beim Abstieg beobachtet.49
Ein netter Schneekamm, durch den man hindurchgehen kann. Er lässt sich umgehen, aber warum sich nicht ein wenig kindliche Freude gönnen.50
Die Weibliche Steinbock beobachtet meinen Übergang über den Kamm.51
Noch zwei Beobachter etwas oberhalb von Suringar.52
Der breitere Teil der Großen Police.53
Bei Suringar tanken wir mit einem Monster, Nüssen und Rosinen für neue Energie auf.54
Kürzerer, steilerer Abstieg.55
Erhabene Montaz-Sphinx.56
Schneefläche, die von unten umgangen werden kann.57
Blick zum Dogna-Tal und zu den Karnischen Alpen.58
Tomi und Ivan plaudern.59
Sehr schlammiger und zerklüfteter Aufstieg zum Pleč oder Spalla Nord von der Velika polica. Hier ist größte Vorsicht geboten, da alles rutschig ist.60
Die andere Seite der Sphinx mit Jof di Miez (1974 m) dahinter.61
Nördlicher Turm (2680 m) vom Pleč.62
Hier verlassen wir die westlichen Hänge und gehen über steile Gräser nach Norden.63
Noch ein Schneefeld, das von unten umgangen werden kann.64
Dieser ließ sich nicht umgehen und muss durchquert werden. Er könnte noch eine Weile bestehen.65
Beim Einstieg in den unteren gesicherten und steilen Abschnitt der Via Amalija.66
Durchgang durch eine enge Spalte nach dem Abstieg vom überhängenden Teil.67
Tomi beim Abstieg über den Schlüsselüberhang der Amalija.68
Wir spazieren durch die enge Spalte und steigen dann wieder steil an den Haltestangen ab.69
Mutter und Junges.70
Aus- oder Einstieg in die Via Amalija.71
Menschlicher Kopf in einem der Türme des Zmajevega grebena.72
Als wir wieder beim Bivak Stuparich ankamen, zerstreuten sich die Wolken und Nabojs und Viš zeigten sich uns in voller Größe.73
Dach des Stuparich und der mächtige Montaž.74
Noch 600 Höhenmeter Abstieg bis zum Auto.75
Bei dieser Ebene waren die Knie wirklich dankbar.76
Wieder Poliški Špiki, aber der Himmel in schöneren Farben.77
Und zum Abschluss der 12-stündigen Tour wieder Blick auf den mächtigen Montaž, Kugys Berg.78
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bos22. 07. 2020 16:59:07
Gratulation zu der wunderschönen Tour. Vielleicht mal ...jezik
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dprapr22. 07. 2020 17:58:02
Schön wie ihr den Montasio "bearbeitet".
Für den 10. Aufstieg tolle Tour. Gratuliere.
Und den Zwerg mit Hut (72. Bild) habt ihr bemerkt.nasmeh
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Filip_Culjak22. 07. 2020 18:46:56
Danke Boštjan, hoffe dass dir die Kugy bald dran kommt nasmeh Drago, danke auch dir. Den Zwerg hab ich vor 13 Jahren beim Amalio zum ersten Mal gesehen, nichts hat sich geändert nasmeh
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Shkaro22. 07. 2020 21:15:12
Bravo Filip - tolle Tour! Habe das Gefühl, dass es in den nächsten Jahren noch viele mehr geben wird nasmeh
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Filip_Culjak22. 07. 2020 21:20:33
Wenn sie gemeinsam sind, dann definitiv viele mehr velik nasmeh
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