| jbs16. 08. 2018 22:45:59 |
Wenn du im August um Kranjska Gora Ruhe auf einer Wanderung haben willst, ist Kurji vrh die richtige Wahl. Obwohl wir schon mehrmals oben waren, gehen wir mit Kindern immer gern hin. Auch heute. Ca. 10 Uhr starten wir direkt in Kranjska Gora, da wir nicht denselben Weg zurück wollen, sondern über Martuljek mit Bus. Vorbei Jasna durch Siedlung bergauf bis Asphaltende, dann Schotter weiter, an Kreuzung rechts und noch paar hundert Meter bis Ausgangs-Wildbachrinne/Bett mit Manni. Dann beginnt Idylle bis Ingota. Waldpfad wird steiler und steiler, zickzackt auf grasigen Grat wo lange steil und etwas exponiert hoch. Alle paar Zeit schöner Blick auf Prisank hinter uns. Wenn Pfad ebener wird und Wald dunkler, Unterwuchs weniger, Pfad verliert sich, Mannis helfen, leiten in langes Querung Hang links (nicht verpassen). Pfad bald wieder klar, führt vorbei markantem Stein zwischen drei Bäumen verkeilt, Ameisenhaufen vermehren sich (mit Kindern kürzen wir Gang mit Deutungen warum Hen Peak (weil oben kalt und Gänsehaut kriegst, weil Hühner gebraten etc.), und stellen fest, sollte eigentlich Ameisenhaufen Peak heißen, so viele Haufen selten). Bei Querung unter Felswand und über kleine Rinne wieder deutlicher Aufstieg. Pfad querte dann typische mit üppigem Unterwuchs bewachsene »Lichtung«, dann wieder verloren unter umgestürzten Bäumen. Linke Querung dreht genau hier (nicht verpassen) gefolgt von rechter Querung rutschgefährlich da Pfad hängt. Dann Pfad wieder hoch in Serpentinen auf Grat, dann schnell wieder Querung Hang rechts. Hier schönster Teil ganzer Pfad, wenn zwischen Krüppeln vor uns Blick auf Jasna-See und Vitranc sich öffnet, in ca. gleicher Höhe. Noch ca. 200 Hm und 300 m Distanz zur Spitze. Heißt mörderliche Steilheit. Wirklich folgt schwerster Teil, steil und stellenweise exponiert hoch zum Gipfel (meist nicht wirklich gefährlich, Sturz endet nur zerkratzt und zerschunden zwischen Krüppeln). Vor Gipfel erfreut noch eine typische Abflachung, grasiger Sporn mit toller Sicht auf Mojstrovka und Bavški Grintavec dahinter. Dann letzter steiler Anstieg zwischen Krüppeln (eine 2m Querung hier exponierter, Sturz kann übel ausgehen; bei markiertem Pfad hätte das Kabel). Vorbei Abzweig rechts zu Rušica. Am Ende nach 2,5 Std. aus Kranjska Gora sogar leichter Abstieg zur Gipfelwiese (nicht ganz echter Gipfel, aber dort Kapsel). Sie ist grad nackt genug für Blick in dunkle Hänge Martuljek-Berge eine Seite und sonnige Karawanken-Hänge andere, und grad geschützt genug mit Krüppel und Lärchen um versteckt zu bleiben. Oben keine Gänsehaut , drum verweilen wir lange. Dann Abstieg Nordseite, ziemlich ätzend steiler Schuttabstieg (wegen Regen vor Tagen Gelände feucht genug nicht zu sehr rutschig heute) bis 200 Hm tiefer in Querung auf steilen rutschigen Gräsern umgehend ganze Hänge Kurji vrh endend bei PP-Felsen (Rinnen hier unglaublich zugeschüttet diesjähriger Regen, Material hunderte Meter talab bis Wald unten mit typischem moosbewachsenen Quell). Ab hier runter keine Probleme mehr, routiniert ab bis kolossaler Ameisenhaufen-Denkmal das hier jahrelang hält. Hier entscheiden wir gerade runter (rechts vorbei Jägerhütte zu Pfad ins Pod srcem Kar). Pfad wird langsam Fahrweg der gegen Ende eher Rinne ähnelt. Erreichen Straße aus Gozd Martuljek. Rechts Straße, an Kreuzung springen wir noch zu Ingota. Erst hier erste Wanderer ganzer Tag. Bei Ingota schauen rechts hoch wo wir waren, süßeln bisschen, dann vorbei erster Wasserfall zu Zg. Rute Haltestelle und Bus 16.22 zurück Kranjska Gora.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
| (+8) |  | |
|
|