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| palček plezalček30. 11. 2017 21:26:11 |
Dprapr hat nicht geschrieben, dass der Staat etwas bezahlt hat, sondern ermöglicht hat, was nicht dasselbe ist. Es ist gut, genau zu lesen und richtig zu verstehen.
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| palček plezalček30. 11. 2017 21:26:52 |
Ah, offensichtlich ist schon geantwortet worden.
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| VanSims1. 12. 2017 06:31:17 |
In welchem Sinne ermöglichte? Sofern es kein Tycoon, Politiker, Sozialist oder vielleicht noch eine andere Kategorie ist, die mehr vom Staat bekommt als hineinsteckt, hat er sich die Reise also selbst ermöglicht! Ich weiß nicht, was der Staat und der Standard hier zu tun haben, da auch Leute aus Ländern mit geringerem Standard reisen, nur die meisten bescheidener, einige daher umso luxuriöser. Alle, die nicht zu den o.g. Kategorien gehören, ermöglichen wir uns die Reisen selbst. In den Staat stecken wir mehr rein als wir rausbekommen und er sperrt uns höchstens noch irgendeine Reise.
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| grega_z_brega1. 12. 2017 21:07:54 |
Im Sinne: In manchen Ländern ist die einzige Reise, die Bürgern ermöglicht wird, ein Spaziergang mit Ajmar auf dem Kopf durch Affen und Löwen nach untrinkbarem Wasser.
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| b.k.2. 12. 2017 09:56:21 |
Wir leben in einem unglaublich super Land, wir müssen nicht mit "Ajmar auf dem Kopf durch Affen und Löwen nach untrinkbarem Wasser". Wenn wir damit zufrieden sind und es scheint, die Mehrheit ist es, dann gibt es keine Hilfe für uns.
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| VanSims2. 12. 2017 11:51:57 |
Wir haben uns nicht über die Bedeutung von 'ermöglichen' verständigt. Ich habe falsch verstanden, weil ich der Meinung bin, dass der Staat das nicht von allein ermöglicht. In jedem kapitalistischen Land, besonders solchen, die nicht mal den durchschnittlichen westlichen Standard erreichen, gibt es welche, die sich so eine Reise nicht leisten können und solche, für die es Kleingeld wäre. Es hängt vor allem vom Einzelnen ab bzw. sollte in einer gesunden Gesellschaft so sein. Der Standard hängt in gewissem Maße wirklich vom Land ab. Er hängt aber vor allem von geographischen, historischen, geopolitischen... Faktoren ab, vom internationalen Platz und Situation aber von der Mentalität der Leute und vor allem ihrer Fleißigkeit und Arbeitsamkeit und noch was. @b.k.: Richtig ist natürlich, dass wir mit dem aktuellen nicht zufrieden sind und mehr wollen. Das treibt die Entwicklung an. Anderes ist, wenn sich diese Unzufriedenheit in Gejammer und Wehklagen verwandelt, wie schlecht es uns geht. Das ist kontraproduktiv. Wie ich oben schrieb: Solche sollen ein Jahr in Asien leben gehen, dann werden sie's sehen...
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| Tomazp2. 12. 2017 13:17:58 |
Bojan A. Ich wünsche dir noch viele Läufe an verschiedenen Ecken der Welt. Und mach dir keine Sorgen um dieses slowenische Elend. Manche sparen für (Verlängerungen), andere gehen lieber ein bisschen um die Welt. 
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| Bojan_A2. 12. 2017 14:14:08 |
@ Danke Tomazp. Ich weiß. Ich quäle mich gern ein bisschen.
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| dprapr2. 12. 2017 15:20:04 |
Tomazp, nichts ist verkehrt daran, "mal um die Welt" zu gehen. Besonders wenn man jung ist. Wir haben das alle gemacht, manche mehr, manche weniger. Und niemand hat ihm "Fovš" gegeben. Wenn er aber all das postet und jedem zeigt, schadet ein bisschen Dankbarkeit gegenüber denen, die ihm das "ermöglicht" haben, nicht. Ich hätte mich gar nicht gemeldet, wenn er nicht "Steinalter-Länder" erwähnt hätte. Ich weiß gut, dass vieles besser sein könnte in unserer schönen Slowenien. Aber so ist es nun mal, das Land ist wie die Leute, die dort leben. Wenn wir zu denen gehören, denen es gegeben ist, herumzustreifen, dann lasst uns wenigstens ein bisschen dankbar sein und unsere Heimat nicht verunglimpfen. Es ist nicht jedem gegeben und nicht alle sind selbst schuld, am wenigsten die, die unglücklicherweise in einem asiatischen, südamerikanischen oder afrikanischen Land geboren wurden. Und es gäbe noch mehr, wo es keinesfalls nur von der Fähigkeit des Einzelnen abhängt, sich einen solchen Standard zu schaffen, der die oben genannte Aktivität "ermöglichen" würde.
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| Bojan_A2. 12. 2017 15:49:04 |
@ dprapr: Ich schließe daraus, dass du nicht jeden Tag mit SŽ-Zügen zur Arbeit fährst. Denn wenn, würdest du deine Meinung ändern. Mit meinem Beitrag wollte ich vor allem den Kontrast hervorheben. In Slowenien ist China Synonym für ein rückständiges Land. In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt. Slowenien hinsichtlich öffentlicher Verkehrsinfrastruktur ist eines der rückständigsten Länder, die ich bisher besucht habe. Und ich kann nicht verstehen, wie ich Kritik abbekomme, weil ich wohlmeinend auf Probleme hinweise. Auf der Gorenjska fahren wir täglich mit 63 Jahre alten Zügen. Der Busbahnhof in Laibach erinnert an aufgehängte Handtücher im Campingplatz. Zugticketkauf online unmöglich. Geld für Eisenbahnwartung kommt aus dem Kfz-Zulassungs-Fond. Hallo! Sag mir: "Findest du das alles wirklich normal?" Findest du nicht, dass wenn jemand 5 Minuten hätte, diese Probleme sofort lösen könnte? Deshalb bin ich so kritisch, weil ich schlicht nicht verstehe, wie sich ein "entwickeltes" Land wie Slowenien so etwas leisten kann.
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| dprapr2. 12. 2017 16:14:58 |
In mein Dorf fahren keine Züge, Busse noch seltener. Ich erinnere mich an Zugänge zu den Bergen in der Jugend, als ich von solchen Verkehrsmitteln abhängig war. Wenn nichts anderes, gab's wenigstens Zeit dazwischen für ein Bier, während wir an den Bahnhöfen auf Anschlüsse warteten. Ja, nichts, Bojan, du bist ja in so einer Institution beschäftigt, wo du was unternehmen kannst. Schick jedes Mal einen SŽ-Link, vielleicht fangen sie an, mit "Volldampf" zu arbeiten.
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| denist2. 12. 2017 17:04:52 |
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| SamoK2. 12. 2017 17:56:15 |
>In Slowenien ist China ein Synonym für einen rückständigen Staat. Erstens - ???? Seit wann? Zweitens, Shanghai ist nicht China. Schau dir z. B. Xinjiang an, bevor du verallgemeinerst. Shanghai war schon in der britischen Kolonialzeit entwickelt. (Nach dem Lauf im modernen Hochhaus kannst du auch in ein abgelegenes Viertel in Shanghai abbiegen und die Armut sehen, die du in Slowenien kaum findest.)
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| jax2. 12. 2017 18:54:49 |
@VanSims Wir haben uns nicht über die Bedeutung von 'ermöglichen' verstanden. Ich habe falsch verstanden, weil ich der Meinung bin, dass der Staat das nicht von selbst ermöglicht. In jedem kapitalistischen Land, besonders solchen, die nicht mal den durchschnittlichen westlichen Standard erreichen, gibt es welche, die sich so eine Reise nicht leisten können, und solche, für die es Kleingeld wäre. Es hängt hauptsächlich vom Einzelnen ab oder in einer gesunden Gesellschaft sollte es so sein. Na ja, aber hier generalisierst du sehr sehr stark. Leider müssen wir alle zugeben, dass z. B. eine Lehrerin, Krankenschwester, Versicherungsagent oder Busfahrer in Deutschland oder Marokko mehr oder weniger denselben Job machen. Trotzdem kann einer - mit etwas Planung und Verzicht - sich sogar eine Reise nach China leisten, der andere wird höchstens davon träumen. Also, dass es hauptsächlich vom Einzelnen abhängt, ist sehr verallgemeinert und aus dem Ärmel geschüttelt gesagt.
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| VanSims3. 12. 2017 12:43:48 |
@jax: du hast recht aber wichtig ist, dass wir uns bewusst sind, dass nicht nur der Staat etwas ermöglicht. Diese Zeiten sind hoffentlich vorbei.
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| lubadar3. 12. 2017 22:18:00 |
@Bojan_A, physisch hast du beneidenswerte Erfolge erreicht, wenn du auch mentale erreichst, wird die Welt viel schöner
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| Bojan_A17. 03. 2018 19:16:12 |
Auf einem weiteren künstlichen Berg - dem Eiffelturm. Wetterbedingungen im Sturm und Regen waren den Bergen sehr ähnlich, da der Eiffelturm kein "Dach" hat. Zum Vergleich, die Höhe entsprach etwa einer Šmarna gora:
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