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Forenliste / Slowenien / Allgemeine Gespräche / Navigation in den Bergen früher und heute

Navigation in den Bergen früher und heute

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ZeK8. 11. 2017 20:38:31
Dass Tastenhandy praktischer? Hallo?!

.................

das hab ich im Sinne der Nutzung für Notruf geschrieben.
Tasten blind drücken ist leichter als "wischen" blind.

diese "bessere Praktikabilität" gilt nur für möglichen Notruf.

anderes ist natürlich, wenn du das Handy in den Bergen noch für etwas anderes nutzt.

da ich es für nichts anderes nutze, ist es für mich besser, das mit Tasten in den Bergen zu haben.

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bumslpepe8. 11. 2017 20:41:01
Kann mir nicht vorstellen, wie man sich mit Papierkarte und Kompass in Nebel auf verschneitem Gelände orientiert (ggf. nachts).

Mit Smartphone ist das sehr einfach. Für mich ist Telefon wichtiges Sicherheitsgerät; unverzichtbar wie Eispickel und Steigeisen. Letzte sechs Jahre mit GPS-Navigation hat mir kein Telefon versagt. Natürlich muss man auf volle Batterie achten, wenn man auf Tour geht. Muss es am Körper tragen (warm halten). In Gebieten mit schwachem GSM-Signal oder ohne GSM-Signal auf Flugmodus stellen.

Papierkarte schau ich meist vor oder nach der Tour an.
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dragon8. 11. 2017 21:24:34
Auch ich bin ziemlich konservativ und nutze nur klassische Karten. Dass man in Bergen ständig in Handys und andere Geräte starrt!zavijanje z očmi Genau deswegen gehe ich hoch, um mich von all dem neumodischen Zeug zu erholen.
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Bojan_A8. 11. 2017 22:58:44
@bumslpepe

Voll einverstanden. Ich nutze es erst drei Jahre, vorher hatte ich Hand-GPS-Empfänger, der viel weniger brauchbar ist als Handy.
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rajko00289. 11. 2017 07:02:13
@Bojan A - warum findest du Hand-GPS weniger brauchbar (besserer Empfang, Autonomie besser-länger, wenn Batterie leer Backup im Rucksack, Empfänger kann überall hängen ...) Wenn du Handy für Navigation nutzt, Batterien leer schnell - vielleicht Powerbank mitnehmen, schweres Ding, Empfang gibt's oder nicht, meisten keine Sprachführung, bei Regen oder Schnee schützen - muss, Folge kein Empfang, hörst es nicht, höherer Akkuverbrauch, schwer navigieren mit nassen Fingern am Bildschirm, .... . Klar gibt's auch Pluspunkte - nur ein Gerät, Ansicht umliegender Gipfel (2D und 3D), bei Unfall finden sie dich leichter .... . Ich überlege ernst Garmin GPSmap 64S - natürlich offen für alle Vorschläge.
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sla9. 11. 2017 07:52:23
Zusammenfassung: wir Alten haben die gute alte papierne Navigation lieber, ihr Jungen rutscht mit der glitschigen elektronischen Neuerung velik nasmeh
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Bojan_A9. 11. 2017 08:47:14
Uh, massig viele Gründe:
1) Handgerät hat deutlich weniger Funktionen. 2) Karten sind schwer zu bekommen oder kostenpflichtig. 3) Karten sind mies und werden gelegentlich schön aktualisiert. Ich reise viel um die Welt. Wo zum Teufel kriege ich gratis Karten z.B. für Japan für meinen alten Hand-GPS-Empfänger? 4) Handgerät hat kein Internet. 5) Altes Gerät ist viel schwerer als Handy. 6) Warum zwei Geräte in die Berge schleppen, wenn eins reicht. 7) Hand-GPS hat meist schlechte Software

Nachteile
1) Wasserdichtigkeit. Sonst hab ich immer PVC-Beutel zum Tauchen dabei, mit dem das Telefon auch dann nutzbar ist
2) Ohne Powerbank geht's nicht
3) Hand-GPS hat bessere Antenne.
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piotr9. 11. 2017 09:25:51
Die Unterscheidung ist klar, einmal die dedizierten GPS-Navis (Garmin,Magellan..), die nur für sie entwickelte Kartografie nutzen. Da diese vektoriell sind, ist die Spurenerfassung viel genauer als bei Rasterkarten, die "smarte" Handys mehr oder weniger gratis bieten.
Natürlich ist ihre Universalität praktisch, sogar unverzichtbar, aber wir müssen ihre Einschränkungen berücksichtigen. Z.B. wer einen qualitativ hochwertigeren Foto-Aufzeichnung machen will, nimmt einfach eine andere Kamera mit größerem optischem Bereich, Lichtstärke, Sensor...nasmeh
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ljubitelj gora9. 11. 2017 11:13:52
Für Bojan und Erklärung: App unter folgendem Link: http://www.sports-tracker.com/ Fängt 8-9 Satelliten, nach 200m auf Wiese zeigt Handy 1kmvelik nasmeh und max. Geschwindigkeit 35km/h, wusste nicht dass ich so schnell bineekjezik Also in Bergen interessant, auf Viševnik zeigt es du bist woanders sagen wir 30m entfernt. Wenn irgendwo im Wald sogar 200m falsch.
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ZeK9. 11. 2017 12:16:05
Ich kann mir nicht vorstellen wie man sich mit Papiermap und Kompass in Nebel auf verschneitem Gelände orientieren könnte (mögl. nachts)

.........

Schnee/Nebel/Nacht: auf Besserung warten/Biwak.

sonst Blick mit Lampe auf Papiermap + Kompass hat denselben Effekt wie Blick auf Smartphone. es ist wahr dass Smartphone auf E-Map zeigt wo du bist. noch wahrer ist dass diese Info ungenau ist und daher in solchen Bedingungen mehr Schaden als Nutzen anrichten kann.
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rajko00289. 11. 2017 12:55:18
@ZeK- mit Karte und Kompass ist es eine Mission Impossible, den Ort nachts, im Nebel und Schnee zu bestimmen - manchmal ist Bivak nicht möglich und dann hilft GPS.
GPS am Handy gibt eine Genauigkeit von 15m im Kreis.
Dediziertes GPS kann bis 0,1m (vorausgesetzt es empfängt Signal auch von russischen, chinesischen (bald auch europäischen) und nicht nur US-Satelliten).
Also denke ich, wenn du GPS + Karte hast, reicht das für jeden - GPS zeigt Richtung, die du in schwierigen Lagen auf der Karte prüfst. Wenn du Route schon zu Hause machst, warnt GPS, dass du abgekommen bist, und führt auf geplantem Weg (wenn du 1500€ oder mehr übrig hast und Profi-GPS kaufst, sagt es dir, dass Gelände voraus unpassierbar ist und du nur 1 cm vom geplanten Punkt entfernt bist).
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Zebdi9. 11. 2017 13:37:05
@rajko00028: was weiß ich; als wir noch an nächtlichen Orientierungswettbewerben teilnahmen, reichten Karte und Kompass.

Wenn es um anspruchsvolles bergiges Gelände ohne Pfad geht, begebe ich mich normalerweise nicht nachts oder unter Bedingungen, die die Orientierung erschweren oder unmöglich machen, in unbekanntes Gelände.

Und noch das - letztes Mal als jemand aus unserer Gruppe GPS hatte, hat es uns in der Pause "um 300m vertikal und ca 400m horizontal verschoben". Bei solcher Genauigkeit ist auch GPS keine Garantie für sicheren Rückweg...
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5Xum9. 11. 2017 14:02:56
@Zebdi

Richtig, Karte und Kompass reichen grundsätzlich. Pferdekutsche reicht grundsätzlich um von Ljubljana nach Peking zu reisen, aber das bedeutet nicht dass es keine bequemere und schnellere Option gibt.

GPS der Mensch während Pause 300m verschiebt ist halt mieser GPS, oder Mensch kann ihn nicht lesen. Ist aber kein Argument gegen GPS allgemein - mir ist gestern auch Auto liegengeblieben, aber das ist wohl kein Argument für Eselkarren zurückzugehen.

Guter Handy-GPS hat keine Probleme Position konstant auf mind. 10m genau zu halten. Ja, verliert manchmal Signal, und beim Zurückholen trifft nicht gleich. Aber wenn man ihn Minute in Ruhe lässt, trifft er Ort "genau". Keine harten Limits (dass weit weg von Sendern nicht) da Signal direkt aus Orbit kommt.
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dprapr9. 11. 2017 15:55:59
Wenn ich diese Kommentare lese, krieg ich das Gefühl dass ohne diese Geräte nicht mehr in die Berge möglich ist, bzw. in dem Fall nur noch mit Pferdekutsche.
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rajko00289. 11. 2017 16:06:16
@Zebdi Auch als ich noch bei Orientierungswettbewerben mitmachte hatten wir Karten und Kompasse, aber viele Teams haben sich verirrt, Start in Črnuče Ziel auf Rašica ein Team trotz Karte und Kompass auf Mengeški hrib gelandet. Wie schon geschrieben-wenn 100% willst hast du GPS+Karte, wenn ich Garmin 645S hole (der angeblich auch in größten Schutt und Dickicht OK läuft und meter genau) nehm ich euch gerne mit auf Wegloses zur Demo.
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palček plezalček9. 11. 2017 16:23:25
Auch wenn ich 1500 Euro hätte, für die ich nicht wüsste, wohin damit, würde ich keinen GPS kaufen, selbst wenn der Hersteller garantiert, dass meine Position zentimetergenau aufgezeichnet wird und das Gerät mich vor undurchquerbarem Gelände warnt. Womit würde es mich in der Wand/Route warnen? Vielleicht wo der nächste Griff ist? jezik
Manchmal nutze ich eine App, die den Weg zeichnet, aber mehr um später zu sehen, wo und wie lange ich unterwegs war. nasmeh
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miri9. 11. 2017 17:04:32
Wir, Ältere, benutzen den Kopf für Erinnerungen. Da bleibt, was bleibt. Der Rest auf Fotos. Einst alles nutzlos. Genießen wir, wo immer wir sind, auch auf falschem Pfadchen.
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lubadar9. 11. 2017 18:17:17
Meine Speicherkarte reicht weit ins vergangene Jahrhundert, aber kombiniert mit Papierkarte, hat sie mich immer noch sicher ans Ziel gebrachtmežikanje
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sAleska9. 11. 2017 20:58:11
Für mich ist das gerade die größte Herausforderung und ich genieße es unermesslich, mich orientierungsweise komplett ohne all diese Geräte und (meistens) auch ohne Karte zurechtzufinden (obwohl ich sie mitnehme). In 40 Jahren meiner einsamen weglosen Streifzüge ist es mir nur einmal gehörig schiefgegangen und ich habe gezwungen bivakiert - und das erwies sich als besonderes Erlebnis. Mit Kilometern sammeln sich Erfahrungen an und man trifft Richtungen, Übergänge usw. "ins Schwarze".
Sonst heißt es, wenn du nicht weißt, dass du dich verlaufen hast, ist alles in Ordnung. velik nasmeh
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