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Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m

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JusAvgustin13. 08. 2016 22:42:47
In wenigen Worten unter meinen Top 5 Gräten. Von Vratica nach VRP über den S-Grat ist eine der Sachen, an die ich mich immer gerne erinnern werde. Totaler Kick am Grat. Noch verrücktere Gesellschaft. Toller Fels und wahnsinnige Aussetzung.
Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 1
Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 2
Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 3
Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 4
Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 5
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Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 7
Nordgrat der Visoka Ponca II-III 400m 8
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dprapr14. 08. 2016 17:11:11
In wenigen Worten reizt du uns alle, die noch nicht auf diesem Grat waren, uns dafür zu entscheiden.nasmeh
Sieht wirklich wie ein schöner Grat aus.




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JusAvgustin14. 08. 2016 17:27:18
Ich glaube, es gibt nicht viele, die ihn bestiegen haben. Die, die es getan haben, sind zweifellos begeistert von der Schärfe, da sie stellenweise nur 20cm misst. Man klettert ganz schön bis zum Gipfelturm. Danach ist es meistens leicht und ausgesetzt. Ich denke, es wird nicht überlaufen am Grat, besonders wenn man genau bei Vratica startet...
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Dr.ejči14. 08. 2016 17:45:56
Schöner, knubbeliger Grat, mit "männlichem" II-III, wenn man keine Umgehungen macht eek...(letztes Jahr hat er mich abgewiesen, diesmal nicht)velik nasmeh
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mailman14. 08. 2016 19:05:06
Alles ist schön...und fein und klasse. Wer's kann, der kann's...aber Bild 8, sehe ich Werkzeug auf der Kantenplatte nötig...aber das rote zylindrische Ding ergibt für mich keinen Sinn...wo braucht man das???jezikjezikmežikanjemežikanje
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Dr.ejči14. 08. 2016 19:14:48
...aber ähnliche Funktion wie "bohor"...velik nasmeh
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dprapr14. 08. 2016 20:04:49
Für das rote Ding wusste ich sofort, wozu es beim Gratsteigen dient.
Für "bohor" musste ich aber googeln.
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redbull10. 07. 2020 22:19:34
S-Grat Rateška V.Ponca-Strug-Kugy-M.Ponca (10.07.20)

Gestartet in Planica bei der Skisprungschanze auf den Weg und später im heißen Wald. An den Vratca links, wo der Grat beginnt. Meist am Grat bleiben, einige Abschnitte besser rechts (Z) klettern. Bei zwei Abstiegen Seil eigentlich nicht nötig. Zum Gipfel etwa wie beschrieben. Schmaler Rinne und rechts hoch. Von hier sieht man schon die Kreuze auf Visoka Ponca, noch etwas leichterer Aufstieg dahin. Weiter zum Strug und Abstieg über Via Kugy (direkt zum Strug) ins Geröll. Noch massig Schnee an der Wand, Vorsicht, Eispickel Pflicht. Weiter am Koča Zacchi hoch und da ich schon da war und noch nie gewesen bin, auch auf Mala Ponca gestiegen. Abstieg wie morgens Aufstieg. Schöner heißer Tag
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Vratca4
links oben5
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Abstieg7
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Strug18
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dprapr11. 07. 2020 08:31:26
Schöne Tour.
Sage dasselbe wie Tone neulich, schade dass ich nicht mehr 40 bin. So viel Schönes noch...nasmeh
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Filip_Culjak30. 10. 2025 21:01:56
Samstag (25.10.2025.) mit Freund (Shkaro) haben wir diesen Grat traversiert. Nordgrat der Visoka Ponca in weit von idealen Winterbedingungen war eine echte Prüfung für uns. Start kurz nach halb acht und an Vratica in unter zweieinhalb Stunden. Schnee ab ca. 1500m mit 10cm. Bis Vratica etwas mehr Schnee, meist 15-20cm, stellenweise fast knietief in windexponierten Bereichen. Schnee eher brüchig und schlecht umgewandelt, außer ganz unten, wo Regen wohl in Schnee überging und über Nacht gefror. Von Vratica zum Gipfel fast 6 Stunden. Einiges an Arbeit auf diesem verrückten und sehr schönen Grat. Start ziemlich kompliziert, Durchbruch zum Grat brauchte Drytooling und Kratzen mit Steigeisen an Felsen unter unbewandeltem Schnee.

Dann der engste Teil des Grats wie Juš schrieb manchmal nur 20 cm breit. Glücklicherweise exzellenter Fels dort mit top Griffen. Gefolgt von kniffligem Abstieg zur Scharte/Sattel, dann Rückkehr über eine Art Rinne zum Grat. Hoch runter, exponierte Traverse und beim schwierigsten Teil, steiler Rinne/Kamin nach rechts (Friends 0.75 und größer passen gut) zum Vorgipfel. Vom Vorgipfel kurzes Reiten der Klinge dann mehr oder weniger Gleichgewicht halten auf gestapelten großen und kleinen Felsblöcken bis zum Gipfel der Visoka Ponca (2274 m).

Abstieg über markierten Weg nach Tamar und dann Wandererschritt zurück nach Planica. Nach dem steilen mit Drahtseil gesicherten Teil statt markiertem Weg direkt zum Vorgipfel (??) der Srednja Ponca und wieder auf den Weg gestoßen, da in diesen Bedingungen viel logischer. Abstieg nach Tamar wahnsinnig steil, besonders der kniffligste untere Teil als Dunkelheit uns holte mit massig nassem Laub auf dem Weg. Unter Laub Schlamm und nasse Felsen/Steine.

Gesamttour über 13 Stunden. An paar Stellen gesichert, Standplätze mehr oder weniger mit Pickeln.
Direkt nach dem Parkplatz in Planica verlassen wir den Weg zum Tamar und beginnen steil in Serpentinen auf dem PP-Weg aufzusteigen.1
Im steilen Wald gewinnen wir schnell 350 Höhenmeter und der Pfad ebnet sich kurz und quert einen Bach. Dies ist der Blick zur Mala Ponca (1925 m).2
Nach Bachquerung kurz der Forststraße folgen, dann links in den Wald.3
Wenn Winter und Herbst sich begegnen.4
Hier haben wir uns wegen Wind und Frost umgezogen und sind links hochgegangen.5
Abzweig vom PP-Pfad rechts zu Vraticam.6
Von Kepe (2143 m) bis Škrlatica (2740 m).7
Letzter Anstieg zum Sattel Vratica.8
Auf dem Sattel Vratica haben wir die Crampons angelegt.9
Von Vratica wird es sofort ernst.10
Beim Erreichen des Gratrandes sofort rückwärts abklettern.11
Schnell merkten wir, dass es ohne Eispickel nicht geht. Das ist der Durchbruch zum Greben.12
Exponierter geneigter Quergang rechts zum Kamin, einzig logische Fortsetzung der Route.13
Vom Kamin über Mischgelände zum rechten Rogel.14
Übergang vom Rogel zurück zur offenen Wand.15
In Richtung Schutt zum Grat selbst. Schutt und Grasbüschel waren beste Ziele für Eispickel.16
Pause vor dem Ausstieg auf den Grat.17
Nach Ausstieg auf den Grat überrascht die Schärfe der Kante sofort.18
Tanz mit den Gratspitzen.19
Abstieg vom Rogel in Scharte (im Bild) dann zum nächsten direkt am Grat (exponierte III mit super Griffen).20
Verschlagener Abstieg vom zweiten markanteren Rogel zum Gratsattelchen. Kein Seil nötig, Griffe und Tritte top trotz senkrechtem und überhängendem Grat.21
Schmale Rinne über Sattelchen zurück zum Grat.22
Der Grat wird für kurze Zeit breiter und weniger exponiert.23
Mali Koritniški Mangart (2333 m), Mangart (2678), Viš (2666 m) und Montaž (2753 m).24
Wir setzen fort.25
Hier sind wir geradeaus und etwas nach rechts gegangen. Beim Erreichen des Grats stellten wir fest, dass der Fels ziemlich bröckelig war und die einzigen sinnvollen Griffe und Tritte sehr verdächtig waren. Wir entschieden uns für einen kurzen Abseilmanöve26
Abseilen vom Block 10 Meter tiefer.27
Bei Betrachtung des Fotos vor dem Abseilen sind wir statt geradeaus und rechts zum gelben Lärchenbaum gegangen.28
Nach dem Anstieg zum Grat folgte wieder ein kurzer exponierter Abstieg.29
Blick zurück zur Kante, von der wir abgestiegen sind.30
Im Weiteren erwartete uns ein exponierter, aber anfangs ausreichend breiter Quergang nach rechts.31
Am Ende verengert sich der Quergang.32
Dieses Foto zeigt schön die Exposition jenes Quergangs.33
Vom Ende des Quergangs musste man in die Rinne absteigen. Der Abstieg war ziemlich exponiert und ohne richtige Tritte, daher haben wir uns hier gesichert.34
Als die Rinne senkrecht wurde, haben wir uns zu jenem Türmchen gewandt.35
Trotz Suche nach der am wenigsten steilen Variante darum hatten wir doch mit erheblicher Steilheit zu tun.36
Jetzt erwartet uns in diesen Bedingungen der technisch anspruchsvollste Teil der Tour.37
Heftige Windböen haben den ohnehin sehr anspruchsvollen Aufstieg zusätzlich belebt.38
Der anspruchsvollste Seillänge von oben.39
Noch die letzten Meter...40
...und wir sind auf dem Vorgipfel der Visoka Ponca. Von hier erwarten uns noch einige unerwartet komplizierte Details.41
Zum Beispiel dieses Reiten des Grats.42
Und etwas Einklemmen von Eispickeln in Spalten, die unter dem Schnee verborgen waren.43
Noch etwas Gleichgewicht auf schneebedeckten Felsblöcken...44
...und wir sind endlich auf dem Gipfel der Visoka Ponca, wo wir trotz starkem Wind wenigstens kurz die Ausblicke genießen.45
Aus Südwesten schloss es sich langsam zu.46
Wir zwei auf dem Gipfel der Visoka Ponca (2274 m). Riesiges Glück nach dem erfolgreichen Aufstieg über den Nördlichen Grat in sehr anspruchsvollen Bedingungen.47
Leider war keine Zeit zum Genießen und wir begannen relativ schnell mit dem Abstieg.48
Der steilste, aber auch am besten gesicherte Teil des Weges zur Srednja Ponca.49
Letzte Schritte zum Gipfel der Srednja Ponca (2228 m). Jetzt nur noch Abstieg, kein Aufstieg mehr.50
Blick vom Gipfel der Srednja Ponca (2228 m) zur höheren Schwester Visoka Ponca (2274 m)51
Vom Gipfel der Srednja Ponca steigen wir den markierten Weg ab, der einem Graben folgt, bis er zu steil wird.52
Langsam holte uns die Dunkelheit ein.53
Aber kein Problem, denn mit Lampen folgten wir genau dem richtigen Weg und waren bald auf dem Flachen in Tamar. Noch nur ein Spaziergang nach Planica :)54
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zokipoki30. 10. 2025 21:33:47
Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluss der anstrengenden Tour!
Viel Glück!
(+5)gefällt mir
j.31. 10. 2025 00:44:49
Bin sprachlos! Gratulation!
(+2)gefällt mir
mukica31. 10. 2025 06:41:35
Hervorragende Tour und Beschreibung eines anspruchsvollen Erlebnisses.Gratulationnasmeh
(+3)gefällt mir
Daaam31. 10. 2025 08:17:14
Bravo für die Spitzen-Tour! ..und danke für den tollen Bericht nasmeh
(+4)gefällt mir
alyas31. 10. 2025 09:03:55
uff, alle Gratulationen für eure Tour, in Kälte und schneereichen Bedingungen ist das mindestens 2x schwerer velik nasmeh
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Filip_Culjak31. 10. 2025 17:32:05
Danke allen. Ich hoffe nochmal, vielleicht wenn mehr nutzbarer Schnee ist nasmeh
(+3)gefällt mir
lino31. 10. 2025 18:34:20

Das ist eine Tour der Extraklasse. Und Fotos, die den Atem anhalten lassen. Viel Glück weiter! nasmeh
(+3)gefällt mir
geppo31. 10. 2025 18:36:06
Gratulation!!!
(+4)gefällt mir
Pe pi31. 10. 2025 18:41:09


Ich schließe mich auch Zlatkos Bewertung an! velik nasmeh velik nasmeh
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dprapr7. 11. 2025 19:25:01
Uh, noch ein anspruchsvolles Queren dieses Grats. Interessant, dass ihr euch in solchen Bedingungen dran gemacht habt. Habt ihr bessere Verhältnisse am Grat erwartet?
(+2)gefällt mir
Filip_Culjak8. 11. 2025 07:12:15
Eigentlich haben wir anspruchsvollere Bedingungen gesucht. Trotzdem haben uns gewisse Details etwas überrascht. Zum Glück waren wir darauf vorbereitet und wussten, dass die Tour sich hinziehen und nicht leicht sein würde.
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