| lijaneja20. 08. 2025 18:11:39 |
Obwohl seit dem letzten langen Weg ins Kessel nicht einmal zehn Tage vergangen sind, bin ich gestern wieder hingefahren. Im 'nächtlichen' Kleinbus in Mojstrana habe ich noch sechs Gleichgesinnte. Ich hoffte, dass wenigstens jemand hinter Šlajmer in den Wald abbiegt, aber einer stieg schon hinter Kukova špica aus, die anderen fuhren zum Aljažev dom weiter. Eine halbe Stunde später, Nacht noch dunkel und Wald öffnet sich etwas, blinken schon hoch in Tominškova Kopflampen, noch mehr am Triglavgrat. Der Morgen war nicht so klar wie neulich, Sonnenaufgang habe ich genau am selben Platz erlebt, aber elf Minuten später und mehr zum südlichen Horizont. Natürlich niemand vor mir, kurz vor der Škrlatičina Ramme holt mich der vielseitige Sportler Franci ein. Ich gebe ihm eine gute PVC-Tasche für das Buch, damit er sie aufs Dach bringt, ich steige ins Kessel ab. Ich finde einen großen genug Stein, um nasse Klamotten ausbreiten, dahinter eine Wasserflasche, da kein Schnee mehr irgendwo ist. Mit leichtem Rucksack bin ich agiler, aber die Route über dem kurzen Schotterfeld bremst mich, unglaubliche Menge Schotter an den Felsen, den ich mehrmals mit Händen wegmachen musste, um sicher weiterzukommen. Überraschenderweise treffe ich alle kritischen Stellen gleich richtig, beim Rückweg nicht. Gerade in einer der Dilemmata kommt mir ein junger Bursche entgegen, den Gott selbst geschickt hat . Beim Fotografieren oben habe ich etwas mit den Handy-Einstellungen vermasselt, der Bursche löst es im Moment, dafür bin ich ihm sehr dankbar. Kurzer Halt im Kessel und zurück zur Škrlatičina Ramme. Hatte keine Lust auf den Gipfel, war schon letztes Mal da, und die Tasche hatte ich Kollegen schon morgens gegeben. Der genannte Haken direkt unter dem 'Selfie'-Abschnitt ist von jemandem so fixiert, dass er nicht mehr wackelt, langfristig muss er aber saniert werden, da er in gefährlichem Wandbereich liegt. Da das Zeitfenster noch weit offen war, wollte ich über Rdeča škrbina zur Dolkovo špica, aber einige Gipfel zogen Nebel an, daher direkt abwärts. Um 5.15 Uhr war der Bus halb voll, hauptsächlich mit Touristen. P.s. Direkt unter dem Gipfel habe ich eine dunkelblaue Black Diamond-Schlinge vom Boden aufgehoben, die dort lag. Gerne zurück an den Besitzer.
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