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Traversata Carnica - Karnischer Höhenweg auf Italienisch

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bagi16. 08. 2025 15:03:57
Vor Jahren haben wir die Karnische 403 von den Dolomiten bis fast an unsere Grenze durchwandert und sie ist uns in bester Erinnerung geblieben (Hier). Schon damals hat uns der Benutzer dieser Seiten @2061alessio gewarnt, dass es auch eine italienische Version dieses Weges gibt … Traversata Carnica. Natürlich habe ich sie auf die Wunschliste gesetzt, aber es hat sich mehrere Jahre hingezogen, bis sie dran war großes grinsen.

Endlich war die Zeit für sie gekommen. Wir haben mehrmals die Idee einer Wiederholung der 403 erwärmt, aber Traversata Carnica ist immer ganz oben aufgetaucht. Wir würden sie von Kokovo zu den Dolomiten machen, also in umgekehrter Richtung als damals. Die Idee hat mir keine Ruhe gelassen und im Netz habe ich alle möglichen Daten durchsucht. Der endgültige Schluss war, dass es gar keine offizielle Version dieses Weges gibt und dass viele Wanderer nach Beschreibungen meistens auf der Karnischen 403 gelaufen sind.

Deshalb haben wir uns an Alessios Anweisungen gehalten, wie er sie damals geschrieben hat. Sie hat uns besonders deswegen gefallen, weil sie sich möglichst an der italienischen Seite hält. Seinen Weg haben wir praktisch komplett umgesetzt, nur einen kleinen Teil mussten wir wegen fehlender Unterkünfte umleiten. Traversata Carnica hat auch keine eigenen Markierungen, daher muss man den üblichen CAI-Markierungen in Italien folgen, sowie dem Karnischer Höhenweg 403 in Österreich. Aber im zentralen Teil der Karnien sieht man zahlreiche rote Dreiecke, die diesen Weg andeuten könnten. Sicher bin ich nicht, aber wir haben sie ziemlich lange verfolgt. Könnten auch Markierungen für ehemalige Militärwege oder Frontgebiete sein, von denen es im zentralen Teil wirklich viele gibt.

Leider sind auch zwei Unannehmlichkeiten passiert, die den Gesamteindruck des tollen Weges natürlich nicht verdorben haben. Zuerst haben Diebe in einer Gaststätte schnell unsere Wanderstöcke geklaut, mehr als nötig für so einen langen Weg. Zum Glück haben uns die Gaststättenbesitzer sofort Ersatzstäbe angeboten, lange von Besuchern vergessen. Die zweite Unannehmlichkeit ist uns in der Marinelli-Hütte nahe Hoche Warte passiert, wo wir uns beim Bezahlen der Rechnung gehörig übers Ohr gehauen fühlten. Mehr dazu in den tageweisen Notizen, sowie den dazugehörigen Foto-Geschichten ...

Zum Abschluss … wir freuen uns sehr, dass wir diesen Weg gegangen sind Lächeln. Tolles Erlebnis, ganz anders als die Karnische 403. Einige Abschnitte kannten wir, aber in umgekehrter Richtung, vieles war völlig neu. Italienische Hütten sind etwas teurer als österreichische, Reservierungen hier nur per Telefon, in Österreich umgekehrt nur über Internet-Formulare. Die Tage vergingen und leider kam die Rückkehrzeit. Zum Schluss sind wir nach Sillian abgestiegen, von da nach Ljubljana mit dem Zug. Wir kommen wieder Lächeln.
Traversata Carnica - Karnischer Höhenweg auf Italienisch Karte der gesamten Route mit GPS-Track1
Traversata Carnica - Karnischer Höhenweg auf Italienisch So sind wir Tag für Tag gewandert2
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bagi17. 08. 2025 17:15:51
TAG 1 ...

Der erste Tag begann mit der Fahrt aus Slowenien zum Ausgangspunkt. Diese Strecke ist nichts Besonderes und ein Freund brachte uns frühmorgens ins Grenzdorf Kokovo. Wir plauderten noch ein bisschen im nahen Café, dann ging die lange Wanderung zu den Dolomiten los. An solche Wege sind wir gewöhnt, aber jeder ist für sich besonders, geheimnisvoll, unvorhersehbar. Jeden Tag wird eine neue Geschichte geschrieben und das ist wohl, was uns vorantreibt Lächeln.

Zum Start mussten wir aus dem Tal auf den Kamm steigen, wo die Grenze zwischen Italien und Österreich verläuft. Beim Aufstieg folgten wir Weg CAI 510, später schlossen wir uns der Karnischen 403 an. Diese ist oft gemeinsamer Punkt beider Varianten, besonders in Bereichen, wo eine andere Verbindung nicht möglich oder sinnvoll ist. Weiterhin kreuzten wir oft die Grenze, was man auf dem Gelände praktisch nicht merkt. Nur die Spur auf der digitalen Karte zeigte den tatsächlichen Stand und wo wir uns gerade befanden. Deshalb sind Papierkarten praktisch verschwunden. Da weiß man nie die genaue Position und bei Veränderungen in der Umgebung kann das ein großes Problem sein. Von Planen vorm Gesicht bei Regen oder Wind ganz zu schweigen großes grinsen.

Der Tag verging und bald waren wir unter dem Ojstrnik. Wir besuchten ihn noch, dann gingen wir zum Übernachtungsplatz für den Tag. Das ist die neuere Hütte Rif. Nordio-Deffar mit super Wirtsteam. Wir bekamen unser Zimmer, Dusche gratis, Preise mehr als solide. Für Halbpension zahlten wir 55 €/Person, Portionen üppig, Frühstück Selbstbedienung in unbegrenzten Mengen. Dazu bekamen wir noch Wegzehrung Lächeln. Diese Hütte kann ich nur wärmstens empfehlen. Gute Nacht und voller schöner Eindrücke sanken wir in verdienten Schlaf ...
Zuerst die Fahrt aus Slowenien, aber das ist der echte Anfang...1
Im Dorf Kokova biegen wir rechts bergauf auf den Weg CAI 510.2
Vom Weg schöner Blick auf die Kirche hl. Nikolaus mit herrlichem Hintergrund.3
Wir gehen in diese Richtung, aber biege etwas früher ab.4
Wir wandern auf der Forststraße, genau richtig, um uns an schwere Rucksäcke zu gewöhnen.5
Genug Markierungen, einige auch an ungewöhnlicheren Orten.6
Höher begrüßt uns die Sonne, die Hitze kommt schnell entgegen.7
Breite Lichtung stark zugewachsen, der Pfad aber überraschend gemäht.8
Kurz vor der Grenzalm Goriane biegen wir links auf die Querforststraße.9
Markierung *DF* schon oft gesehen, weiß aber immer noch nicht, was sie bedeutet.10
An diesem Schild verlassen wir die Straße und biegen rechts in die Steigung.11
Direkt am Pfad der Gipfel Monte Capin. Wegen Nähe besuchen wir ihn :)12
Davon führt ausgetretener Pfad weiter, aber nicht in unsere Richtung. Wir kehren einige hundert Meter zurück.13
Das ist die richtige Markierung. *Traversata Carnica* verläuft vielerorts gemeinsam mit *Karnischer Hohenweg 403*.14
Jetzt fest auf österreichischer Seite.15
Aber nicht lange. Der Weg quert ständig die Grenze zwischen Österreich und Italien.16
Dann Überraschung: großer Rucksack holt uns ein. Besitzer Franzose Martin wandert rote Via Alpina.17
Plaudern eine Weile, dann jeder eigenes Tempo weiter. Heiß, schattiger Wald mehr als willkommen.18
Grenzgebiet. Dieses Wochenendhaus auf italienischer Seite war wohl einst Grenzposten.19
Der oberen Tafel folgend20
Die Sonne heizt mit voller Kraft. Sogar dem Wind ist es zu heiß und er versteckt sich schnell21
Dankbar für das schattige Wochenende. Hier wird unser erster längerer Halt sein22
Wir fahren fort. Förster sind am Werk, offensichtlich lichten sie unsere Berge. Auf dem Lkw steht Dragan Despič23
Außer dem Franzosen haben wir keine lebende Seele getroffen. Wir wandern die ganze Zeit allein24
King-size Fichte. Darauf fanden sie mühelos Platz für zahlreiche Markierungen25
Kirchlein Maria Schnee unter Gozman26
Drinnen Gedenktafeln für fünf Mitglieder der Familie Rader27
Wieder treffen wir Martin, der sich hier Zeit für eine Pause genommen hat. Verständlich, er hat einen 2000 km langen Weg zurückgelegt28
Schöne Bistriška-Alm29
Hinter den letzten Häusern suchen wir den Pfad nach Ojstrnik30
Auf dem Foto nicht sichtbar, aber die Markierungen sind riesig, sogar einen halben Meter lang31
Aufstieg auf dem östlichen Weg, Abstieg auf dem südlichen32
Der Gipfel ist noch weit, die Hitze lässt nicht nach33
Uff, wie heiß ...34
Erster, niedrigerer Gipfel. Wie üblich muss das Kreuz ins Tal sichtbar sein35
Auf dem höheren Gipfel ist ein Kästchen mit dem Stammbuch36
Überreste militärischer Befestigungen auf einem Aussichts-hang37
Zurück zur Alm von der anderen Seite38
Wieder bei den Häusern, wo wir die Markierungen zu unserer Unterkunft suchen39
Das ist es, Weg CAI 507, sowie Karnijska 40340
Und wieder zusammen :)41
Was für ein gewaltiger Zufall. Bei der Hütte campiert schon Stephano, auch der Franzose, und auch er geht auf der roten Via Alpina. Sie lernen sich erst hier kennen :)42
Schöne Hütte Rif. Nordio-Deffar mit toller Wirtin. Wir genießen sogar ein Live-Konzert :)43
Wir bekommen ein eigenes Zimmer, was Privatsphäre, nächtliche Ruhe und morgendliches Gepolter nach Belieben bedeutet :)44
Noch nie gesehen. Jedes Zimmer und die Sanitäranlagen haben Klimaanlage. Auch die warme Dusche ist kostenlos45
Der erste Tag liegt hinter uns. Wir haben 24 km und 2000 Höhenmeter zurückgelegt46
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bagi18. 08. 2025 15:52:44
TAG 2 ...

Der zweite Tag begann mit reichlichem Frühstück. Wir bekamen alles was wir wollten und mehr. Zufrieden und gut gestärkt gingen wir los, der Weg begann mit Aufstieg zum Lom-Sattel, Abstieg zur Alm Dolinica und wieder Aufstieg zum Starhand. Dort verließen wir Italien und zogen für eine Weile zu den Nachbarn. Es folgte die Goričanska-Alm, anstrengender Aufstieg zum Poludnik und Abstieg zur Brška-Alm. Dort war Zeit für eine längere Pause und rein zufällig kam ich zu außergewöhnlich leckeren Cremeschnitten. Die aus Bled sind keine Konkurrenz, daher bestellte ich schnell noch eine Portion velik nasmeh.

Wie immer musste der Hintern hoch und auf die Piste nasmeh. Dieser blieb uns teilweise im Gedächtnis vom Queren der 403, teilweise nicht, da wir diesmal in umgekehrter Richtung gingen. Zeit verging, Sonne brannte wie verrückt und eine weitere Pause war nötig, diesmal auf Garnitzenalm. Hier erfuhren wir, dass sie auch Übernachtungen anbieten und vielleicht nützt's jemandem. Uns diesmal nicht, daher legten wir den letzten Abschnitt bis Mokrin zurück. Dort hatten wir im Hotel Gallo Forcello an der Hauptstraße reserviert.

Preise für Zimmer, Getränke und Essen sind touristen- und Transit-tauglich, also hoch. Aber keine Alternative, da das nächste Hotel Alpenhof Plattner mit Wanderer-Unterkünften vor Jahren abgebrannt ist. Wer auch immer in unserem Hotel schläft, nehmt ein Zimmer auf der anderen Straßenseite. Dafür wird er mir dankbar sein nasmeh. Wir schliefen mit Mühe ein und der dritte Tag lag vor uns ...
Aus der Hütte gehen wir gleich nach einem reichlichen Frühstück. Der Franzose Martin winkt uns zum Abschied. Wir sehen uns wieder...1
Über den Lom-Sattel steigen wir zur Dolinica-Alm ab. Die Sonne erwacht langsam und die Atmosphäre ist angenehm kühl.2
Das Gasthaus auf der Alm ist geschlossen und wird es noch eine Weile bleiben.3
Am Rand der Alm suchen wir die Fortsetzung. Die Stegbrücke ist vom Wasser fortgespült, daher gehen wir auf der Straße.4
Neugierige Kuh weiß nicht genau, wem sie sich anschließen soll :)5
Wir treffen uns wieder. Beide haben schnell die Zelte verstaut und uns eingeholt. Wir lassen sie vorbei.6
Der Pfad ist eindeutig. Erst am nächsten Tag trennen wir uns konkreter von 403.7
Alles blüht und Gehen in solcher Umgebung ist ein reines Vergnügen :)8
Wir durchqueren die Flanke unter Starhand und steigen nach Österreich ab.9
Der Pfad führt uns vorbei an der Goričanska-Planina. Darunter ist eine Tränke mit fließendem Wasser.10
Etwas weiter leitet das Schild uns von der bequemen Straße ins Gestrüpp und Dornicht.11
Dazwischen machen wir ein Foto mit der uralten Fichte, die schon viel erlebt hat.12
Nicht alles hatte solches Glück, wir auch nicht, als wir durch diese umgestürzten Bäume stolpern.13
Auch weiter ist das Gelände zunehmend zugewachsen.14
Der Pfad ist schlecht erkennbar, hohes Grün glücklicherweise trocken :)15
Diese Abzweigung ist nur typisch für die Traversata Carnica. Die Karnische 403 führt anderswo hin.16
Zuerst steigen wir zur schönen und aussichtsreichen Poludnig-Alm auf, dann bis zum Beginn des Grats.17
Dort führen die Markierungen uns zum Gipfel.18
Doch es ist nicht so nah. Die Einheimischen ruhen, wir halten durch :)19
Du schaust lange, lange zum Gipfelteil und kommst irgendwie nicht hin.20
Beide außer Atem posieren wir energisch am Kreuz für ein Gruppenfoto :)21
Unser nächstes Ziel … die Alm in der Ferne.22
Der Abstieg ist genauso lang wie der Aufstieg, aber den Weg haben sie viel schöner angelegt.23
Hier verläuft irgendwo die Grenze, was mehrmals durch verschiedene Tafeln angezeigt wird.24
Egger Alm, wohl Brška planina bei uns.25
Hier waren wir schon und fanden schnell den bekannten Ort.26
Preisliste der Gaststätte *Zur Alten Käserei*. Spezialität sind große und sehr leckere Cremeschnitten. Preis=5€/Stück.27
Gut gestärkt gehen wir leichter weiter. Die Sonne steht hoch und schenkt uns ihre volle Aufmerksamkeit.28
Trog mit fließendem Wasser *Pri sovi*.29
Genau richtig …30
Endlich etwas Schatten, den zu dieser Stunde nur ein hoher Wald bieten kann.31
Abschnitt des Weges vor uns.32
Alles ändert sich und an vielen Stellen geht es so …33
Noch eine der vielen Almen auf dem Weg.34
Erstes Schild für Mokrine.35
Oje, auf die Klettersteige hatten wir nicht gerechnet :)36
Östlicher Gipfel des Garternkofls. Für uns sind das die Krniške skale.37
Gelbe Wiese, bzw. alles ist gelb bei uns :)38
Nach langer Zeit wieder eine Wegkreuzung. Unsere sind Mokrine, dreisprachig auch Passo Pramollo oder Nassfeld.39
Garnitzenalm, wo man auch übernachten kann. Unsere Logistik hat hier nicht gepasst.40
Naher See für künstliche Beschneiung.41
Noch ein Blick zurück, dann beginnen wir den Abstieg.42
Staubige Straßen wollen kein Ende nehmen. Erst kurz vor der Unterkunft erreichen wir Asphalt.43
See Lago del Pramollo, der vollständig auf der italienischen Seite der Mokrine liegt.44
Heutiges Quartier Gallo Forcello. Keine günstigen Alternativen in der Nähe.45
Das Zimmer ist solide, liegt aber straßenseitig und hat Abendsonne. Beides unangenehm.46
GPS-Track des zweiten Tages. Wir haben 29 km und 1800 Höhenmeter gemacht.47
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bagi19. 08. 2025 16:59:53
TAG 3 ...

An diesem Tag sind wir wegen der Länge des Weges mit dem ersten Licht los. Frühstück warteten wir nicht ab, da wir schon am Vorabend ein paar Kleinigkeiten für unterwegs bekommen hatten. Wir bogen links am See ab, wo die Traversata Carnica verläuft. Es folgte Aufstieg durch Feuchtwiesen des künstlichen Sees, dann anstrengendes Queren über Blöcke unter Torre Winkl. Der Weg wird flach am Sella di Aip, von wo es nicht mehr weit zum Koritnik ist. Am Hang darunter bogen wir links zum Cason di Lanza-Pass ab, gingen auf der Straße bis Malga Al Cippo und weiter auf Schotterstraße mit Markierung CAI 449. Höher am Abzweig links auf Weg CAI 448, der uns in eine völlig unbekannte Welt führte.

Schön ist's hier, Hügel sind grün, alles blüht. Wege lang, dazwischen unbewohnte Almen. Nur bei Hütte Rif. Fabiani war's lebhafter, dann wieder allein. Es folgte pure Wildnis mit Queren steiler Hänge auf Weg 448A. Das nahm uns viel Zeit und erst gegen Abend zeigte sich die Alm Casera Pramosio, wo wir übernachteten.

Und genau dort hat uns jemand ein Paar Stöcke geklaut. Mateja legte sie am Eingang zur Alm ab um GPS-Daten zu speichern, leider vergessen und nach gut fünf Minuten weg. Jemand hat sie ohne schlechtes Gewissen schnell adoptiert und abgefahren. Mögen ihn die Vögel jedes Mal besch... wenn er sie nimmt jezen. Hier zeigte sich aber die Freundlichkeit der Wirte. Sie boten uns gleich mehrere vergessene Stöcke an, die keiner der vielen Besucher lange vermisst hatte. Ohne wäre es hart gewesen. Das wussten wir gleich, und es bestätigte sich später mehrmals.

Von der Casera Pramosio sonst alles bestens nasmeh. Halbpension-Preis ganz normal 55 € pro Person, super Abendessen nach Wahl, alles für frühes Frühstück schon abends vorbereitet. Eigenes Zimmer, heiße Dusche gratis, Sanitär sauber und gepflegt. Kurz … alles top, wir zufrieden. Na ja, die geklauten Stöcke nicht einfach vergessen, aber gute Laune für den nächsten Tag, he he velik nasmeh.
Es wird ein langer Tag, daher brechen wir sehr früh auf. Die Mücken schlafen noch, alles ist still.1
Auch unsere Französinnen schlafen noch tief, daher wecken wir sie nicht.2
Die Štumfi am Wegweiser sind nicht von Franzosen, sondern von einem Slowenen aus dem nahen Biwak :)3
Hier trennt sich die Traversata Carnica vollständig von der Karnischen 403.4
Die Mücken rechtfertigen ihren Namen bei jedem Schritt.5
Grat, auf dem die wunderschöne Alta Via C.A.I. Pontebba verläuft.6
Auch hier gibt es viel Interessantes. Die größte Herausforderung ist die direkte Via ferrata an der Torre Clampil.7
Aber bevor wir unter die Bergwand kommen, müssen wir die Grenze überqueren...8
Warte auf mich, ich mache nur eine Runde... :)9
Vorsicht bei diesen Wegweisern und Markierungen. Der richtige Weg führt am Damm oberhalb des Sees.10
Die großen weiß-rot-runden Markierungen führen zur Ferrata, die weniger sichtbaren klassischen zum Damm.11
Nach dem mühsamen Durchkämpfen zwischen Blöcken gelangt man in freundlicheres Gelände.12
Wieder schließen wir uns kurz der 403 an, werden sie aber bald verlassen.13
Es folgt ein schöner und aussichtsreicher Pfad Richtung Koritnik.14
Neuerer Bivak Ernesto Lomasti. Wie üblich ist er voller Besucher.15
Koritnik, immer ein interessanter Berg. Vier anspruchsvolle Wege führen zu ihm.16
Diesmal queren wir seine südlichen Hänge.17
Nun trennen wir uns für längere Zeit von 403. Wir biegen Richtung Pass Cason di Lanza ab.18
Das Gras ist nass vom Morgentau, der Boden vom sumpfigen Gelände.19
Pontebano wird über Felsen gequert, die alte Brücke ist längst fortgespült.20
Wieder sind wir auf der Straße. Würden wir ihr folgen, müssten wir weit umgehen.21
Planina Cason di Lanza. Seit einiger Zeit gibt es hier eine Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeiten.22
Diese Planina gefällt uns besser, weil sie weniger Touristen hat und authentischer wirkt.23
Das ist Al Cippo, das Wurzeln bis in die Zeit Maria Theresias hat.24
Die echte Hausherrin :)25
Direkt jenseits der Straße sind Wegweiser für die Fortsetzung.26
Auch Reservegojzarji stehen zur Verfügung :)27
Die Pflege der Straßen, auch der abgelegeneren, überrascht mich oft.28
Für uns ist dies eine völlig unbekannte Umgebung. Kurz vor der Planina biegen wir links ab.29
Unser nächstes Ziel ist die Hütte Rif. Fabiani, aber bis dorthin ist es noch weit.30
Obwohl wir keine Wanderer treffen, ist der Weg gut markiert und leicht zu verfolgen.31
Die Umgebung ist größtenteils grün, die Landschaft eine Erholung für die Augen.32
Zum ersten Mal folgen wir den roten Dreiecken, die uns einige Tage begleiten werden33
Der Weg ist stellenweise von Wasser weggespült, aber die Flanke ist leicht gangbar, Markierungen von Weitem sichtbar34
Nach einem kräftigen Anstieg gelangen wir auf eine Ebene mit schönen Blicken. Unter dem Hügel liegt ein ausgedehntes Feuchtgebiet35
Einer der vielen Erinnerungen, dass in der Nähe eine Front verlief36
Schön hier oben, ganz andere Atmosphäre als auf 40337
Alm Lodin Alta. Früher waren das militärische Objekte38
Blick zurück. Niemand da, aber man kann hier wohl sogar übernachten39
Auf der Wiese unter dem Berg ist unser Zwischenstopp, Hütte Rif. Fabiani40
Darauf weist eine Mikoschrift auf der Unterseite des Schildes hin41
Wir sind schon bei der Hütte, wo eine echte Kapelle spielt. Die hörten wir schon einen Kilometer vorher42
Was sie feiern, gelingt es uns nicht herauszufinden, wegen des Lärms machen wir bald weiter43
Direkt hinter der Hütte kleine Verwirrung mit den Schilder. Das einzige zeigt ganz woanders, für unsere Richtung gibt es keines44
Wir holen die digitale Karte zu Hilfe und entdecken bald die veralteten Markierungen45
Es steigt lange hoch, dann folgt das Überqueren steiler Hänge46
Wirklich steil, das ist der Blick nach unten47
Und noch ein Blick zurück. Der Weg ist schlecht ausgetreten und erfordert volle Vorsicht48
Zeichen für unsere Richtung, nur der Zeitplan stimmt nicht einmal annähernd49
Es gibt auch einige Dehnübungen50
Noch einmal Blick zurück. Wir kamen von dort aus der Ferne...51
All das und noch viel mehr erwartet uns52
Unglaublich. Alle paar Zeit stoßen wir auf zahlreiche Bäche, die praktisch vom Gratrücken entspringen.53
Einige gehen auch so darüber.54
Es ist Zeit, der Tag verabschiedet sich. Endlich erreichen sie die Übernachtungsstelle.55
Schöne Alm Casera Pramosio. Neben der Grundtätigkeit gibt es auch eine Gaststätte.56
Wegen der Straße ist es voll mit Besuchern, einer von ihnen stiehlt uns schnell die Stöcke.57
Wir bekommen ein völlig eigenes Zimmer, Dusche und Sanitär sind auch nah. Alles ist sehr sauber und ordentlich.58
Es war ein langer Tag. Wir legten 28 km und 2200 Höhenmeter zurück.59
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bagi20. 08. 2025 15:00:14
TAG 4 ...

Am vierten Tag starteten wir noch in der Dunkelheit, da ein wirklich langer Abschnitt zum Wolayersee geplant war. Dort hatten wir in der österreichischen Hütte direkt am See reserviert. Zeitlich hätte alles gepasst, aber das Wetter hat nicht voll mitgespielt. Es fing genau vor dem anspruchsvollsten Teil an zu regnen, dem Abstieg auf Sentiero Spinotti. Aus Sicherheitsgründen haben wir lieber in der näheren Rif. Marinelli-Hütte übernachtet.

Die Etappe dieses Tages war eine der schönsten nasmeh. Schon früh stiegen wir auf super bequemer Mulattiera zum Avostanis-See auf und vorbei an Crete Timao in das Tal auf der anderen Seite ab. Hier war ein riesiges Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs, belegt durch viele Objekte und Infotafeln. Wir stiegen auch auf Freikofel und Kleiner Pal auf, wo die direkte Frontlinie verlief. Heute Freilichtmuseum. Abstieg wollten wir auf italienischer Seite über CAI 401, aber Richtung gestrichen auf Schildern. Also zum Plöckenpass über Alternative 434 auf österreichischer Seite. Abstieg lang wie Montag, obendrein stark zugewachsen. Nach längerer Zeit kamen wir am Pass an, nahmen im einzigen Gasthaus eine längere Pause.

Wir fuhren Richtung Wolayersee fort. Diesen Bereich kannten wir mehrmals, also keine besonderen Unbekannten bezüglich Weg. Aber das Wetter war ein wachsendes Rätsel, entschied sich für anderes Szenario als vorhergesagt. Zuerst Nebel, nichts Besonderes hier, bald erste Regentropfen. Wir zogen alle Regenausrüstung an in Hoffnung auf vorübergehende Verschlechterung. Fehlanzeige. Gerade vor stärkerem Schauer schafften wir es in die Rif. Marinelli-Hütte, regnete und donnerte die ganze Nacht.

Und diese Hütte hat uns sauren Nachgeschmack hinterlassen. Gehört zum CAI und für Halbpension mit CAI- oder PZS-Mitgliedschaft zahlten wir wahnsinnige 180 € für uns beide, anderswo max 110 €. Konnten die Rechnung nicht glauben und beschwerte mich natürlich. Wirtin versicherte großspurig, das seien neue, noch nicht im Netz veröffentlichte Preise, aber vom Verein bestätigt. Preisliste mit Neuen natürlich nicht, Rechnung auch nicht. Fühlten uns gehörig beschissen und Hütte abgehakt für Zukunft. Anderen rate ich, SICH VOR DEM SCHLAF IN DIESER HÜTTE ÜBER KOSTEN DETALLIERT ABZUSPRECHEN. Aber schon nächsten Tag wieder top Erlebnis, diesmal Rif. Calvi bei Peralba nasmeh.
Sie essen das Frühstück, das seit dem Vorabend auf dem Tisch im Speisesaal auf sie wartet, und gehen. Alle schlafen noch.1
Sie suchen das Schild für Weg CAI 402 zum Avostanis-See. Es ist noch fast dunkel und ohne Kopflampen geht es nicht.2
Die alte Militärstraße ist äußerst bequem und gut gepflegt, vor allem wegen der höher gelegenen Almen.3
Interessant, wir haben in diesen Gegenden nicht viele Marienweihe gesehen.4
Ein neuer Morgen bricht an.5
Casera Malpasso liegt schon hinter uns. Dort ist auch die Giovanni-Morgante-Hütte.6
Wir folgen noch immer demselben Weg, der unglaublich aussichtsreich und wirklich bequem ist :)7
Bergsee Lago Avostanis und Alm Casera Promosio Alta8
Hinter der Alm verwandelt sich die Straße in einen Pfad. Die Creta di Timau sonnt sich im ersten Sonnenlicht.9
Die Hänge sind immer sonniger, wir aber noch in tiefem Schatten.10
So bleibt es noch eine Weile. Wir steigen zur anderen Seite des Passes Passo di Pal Grande ab.11
Kein Zweifel. Die roten Dreiecke begleiten uns weiterhin treu.12
Endlich bekommen auch wir Sonne :)13
Ehemaliges Militärgebiet, jetzt Alm *Casera Pal Grande di Sopra*.14
Jemand hat mit einer Motorsense die Wege in der Umgebung gemäht, sogar alles um die Gebäude der Alm herum. Unglaublich…15
Die Hütte ist abgeschlossen.16
nur ein wenig tiefer ist ein riesiger Militärkomplex17
es gehörte offensichtlich dem Bataillon Tolmezzo18
es folgt ein betonierter Abstieg, auch hier auf gemähtem Pfad19
Gebiet mit zahlreichen Infotafeln über den Ersten Weltkrieg20
noch eine Alm kommt uns auf den Weg, diesmal *Casera Palgrande di sotto*21
schlecht sichtbare Abzweigung zum Aufstieg zur Hauptfrontlinie. Wir biegen rechts auf Weg CAI 413, Richtung Freikofel22
sehr schnell erreichen wir die Überreste des Ersten Weltkriegs. Nun ist hier ein Freilichtmuseum23
viele Objekte wurden genau zu diesem Zweck restauriert24
es gibt auch viele Infotafeln, die die Geschichte dieses Gebiets erklären25
zum Glück ist der Klettersteig nicht aus jener Zeit :)26
Verteidigungsanlagen. Die Zeit hat einige bereits angenagt, aber sie hinterlassen immer noch einen tiefen Eindruck27
unglaublich, wie viel davon es gibt. Leider haben wir zu wenig Zeit für eine detailliertere Erkundung28
die Übergänge zwischen den zahlreichen Ruinen sind gut markiert29
wir sind schon nahe am Gipfel, aber Ruinen gibt es immer noch überall reichlich30
es folgt nur noch ein kleiner Aufstieg31
je näher wir dem Gipfel kommen, desto befestigter sind die Objekte32
Monte Freikofel, Gipfel trauriger Geschichte33
hier war die erste Kampflinie zwischen Italien und Österreich-Ungarn34
wir verlassen den Gipfel und begeben uns zum nächsten … Kleiner Pal35
der Übergang dorthin ist keineswegs kurz. Zuerst steigen wir stark ab, dann folgt der Aufstieg36
Der Weg ist ausgefahren, angesichts des Besuchs des historischen Gebiets haben wir das erwartet37
Gipfelbereich. An manchen Stellen waren die Armeen nur wenige Dutzend Meter voneinander entfernt38
Einer der vielen Gräben39
Auch Gedenktafeln gibt es einige40
Ein Teil des Weges verläuft auf ehemaligen Stellungen41
Wir kommen auch zu einem MG-Stand42
Seine Kuppel ist am höchsten Punkt des Hügels43
Zur Erinnerung und Mahnung …44
Wir wollten über die italienische 401 absteigen, aber sie ist durchgestrichen. Deshalb umgehen wir über die österreichische 43445
Unser Ziel ist der Plöckenpass, der noch weit unten liegt …46
Wirklich weit unten :)47
Der Abstieg beginnt mit zahlreichen Stufen48
Sie führen zur Seilbahnstation, von wo aus früher die Armee auf dem Kleiner Palu versorgt wurde49
Die Fortsetzung verläuft am Hang voller hoher Vegetation50
Wir haben unglaubliches Glück, dass die Sonne den Tau getrocknet hat, sonst wären wir bis zum Arsch nass und höher :)51
Bei der tiefer gelegenen Festung biegen wir links ab. Der rechte Weg führt noch tiefer zur ehemaligen Gaststätte an der Straße52
Wir setzen den Weg fort vorbei am Abzweig zu den Militärtunnels unter Creto de Collinetto, für die eine Lampe Pflicht ist53
Plöckenpass, Passo di Monte Croce, Ploče. Keine besonderen Angebote hier, aber das einzige Gasthaus ist ganz OK54
Es ließ mich nicht in Ruhe, daher überprüfe ich unseren ursprünglich geplanten Abstiegsweg 401 am Anfang. Geschlossen!55
Nach einer Pause am Pass setzen wir den Weg Richtung Wolayersee fort. Wenigstens war das ursprünglich so geplant :)56
Militärstraße57
Unsere ständigen Begleiter58
Die Hänge hat Nebel bedeckt, was in diesem Gebirge nichts Ungewöhnliches ist. Selten hatte ich einen wirklich schönen Ausblick59
Zwischenpunkt ist die Hütte Rif. Marinelli, die an diesem Tag auch unser Endpunkt wird60
Am Weg …61
Am Weg …62
Es gibt viele Abzweigungen und alle sind gut markiert63
Die ganze Zeit folgen wir der Markierung 14664
Den Pfad kennen wir gut von früher, daher überrascht uns die Felskante nicht65
Hmm, Regen ist für Mitternacht angesagt, aber das Wetter hat sich schon jetzt gründlich verschlechtert66
Die ersten Tropfen begrüßen uns. Vielleicht wird es nicht schlimm …67
Direkt unter der Hütte gießt es richtig. Wir entkommen gerade noch rechtzeitig in Sicherheit :)68
In der Hütte ist es warm und angenehm. Nach einer längeren Pause verbessert sich das Wetter nicht, daher entscheiden wir uns, hier zu übernachten69
Die Bewirtung, die uns ohne schlechtes Gewissen 2 x 90 € für Halbpension von CAI/PZS-Mitgliedern berechnet70
Diesmal haben wir etwas weniger als geplant gemacht. Es waren 19 km und 2000 Höhenmeter71
(+14)gefällt mir
mirank21. 08. 2025 08:36:10
Ich halte mich selten in der Hütte auf aber letztes Jahr dort für 4 Kaffees, etwas Bier und solo oder Eistee, haben wir 11eur gezahlt. Nur eine Woche vorher bei K podih für zwei Kaffees und eine Travarica 10eur. Vielleicht haben sie den Betreuer gewechselt und um zu vermeiden
viel Erfolg auf der Weiterreisenasmeh
(+2)gefällt mir
miri21. 08. 2025 08:44:00
nur 70. Bekomme ich die gleichen Gabeln?mrk pogled
(+4)gefällt mir
bagi21. 08. 2025 09:28:30
Miri, ich hoffe von Herzen nicht großes grinsen. Aber ich bezweifle, dass sie die einzigen sind, wahrscheinlich hat sie kein eigenes Besteck ...
(+2)gefällt mir
bagi21. 08. 2025 15:49:02
TAG 5 ...

Der Regen hat in der Nacht die Luft gut gereinigt und ein toller Tag wartete auf uns. Auch die Temperatur ist etwas gefallen, daher war das morgendliche Gehen ein reines Vergnügen. Zum Tagesstart sind wir den Spinotti abgestiegen, wo der Abstieg schon trocken anspruchsvoll ist, geschweige denn im Regen. Wir waren froh über die Entscheidung des Vortags, zumindest was den Regen angeht. Wir haben auch das unglückliche Quartier am See besucht, Eduard-Pichl-Hütte. Wanderer auf 403 waren schon lange weg, daher konnten wir in Ruhe Kaffee genießen lächeln.

Wir sind auf dem schon bekannten Weg Richtung Giramondopass weitergegangen, teils Straße, teils Pfaden. Schöne Umgebung und noch besseres Wetter haben für tiefe Eindrücke gesorgt und schnell waren wir einige Stockwerke höher. Trotz aller Vorhersagen hat sich das Wetter wieder eingetrübt, nach und nach. Bei den ersten Regentropfen kam sofort die Erinnerung an den Vortag zurück, nur diesmal waren wir noch verdammt weit vom Quartier entfernt. Auch entgegenkommende Wanderer hatten schon Regenhüllen an. Glücklicherweise blieb es bei ein paar schweren Tropfen, da wir zusätzlich ungewöhnliche Bonus-Kilometer gemacht haben. Die sonst ziemlich genaue digitale Karte hat diesmal ordentlich Kilometer gefehlt, diesmal zu unserem Nachteil.

Endlich sind wir bei Rif. Calvi angekommen, ganz trocken. Von der Hütte nur Gutes. In dieser sonst sehr besuchten und touristischen Hütte ist der Halbpensionpreis völlig normal. Für uns beide die üblichen 110 € mit PZS-Mitgliedschaft. Eliza hat sich um uns gekümmert, die ein Vorbild für viele Hüttenwirte sein kann. Gleichzeitig eine ausgezeichnete Köchin. Zimmer nur für uns, warme Dusche, gutes Essen und ihre Freundlichkeit haben gewirkt und wir waren super zufrieden lächeln. Empfehle.
Der Morgen ist klar und wir verlassen schnell die Hütte Marinelli1
Wir wählen Weg 145, Sentiero Spinotti, wo wir gestern absteigen wollten2
Die ersten Sonnenstrahlen beleuchten die schöne Landschaft3
Im Hintergrund der Kamm des Monte Crostisa4
Unmittelbar hinter dem Rand nimmt die Schwierigkeit deutlich zu.5
Hier waren wir schon gelaufen und haben deswegen am Vortag nicht in den Regen gedrängt.6
Auch so geht es. Feuchtigkeit quillt aus allen Ecken.7
Je weiter du kommst, desto steiler wird das Gelände.8
Ohne die Stahlseile wäre es wesentlich schwerer.9
An vielen Stellen fast unmöglich...10
Eine lange Leiter hilft über die steile Stufe.11
Auch das ist Spinotti...12
Talschilder. Wir biegen rechts zum Sattel Volaia ab.13
Unverständlich. Die komplett renovierte Hütte Rif. Lambertenghi ist seit Jahren geschlossen.14
Interessanter Felsblock mit Marmor auf anderem Gesteinsgrund.15
Österreichische Eduard-Pichl-Hütte am Bergsee Wolayersee, meist ausgebucht wegen Wanderer auf 403.16
Reservierung nur online. Da wir am Vorabend abgesagt haben, haben sie etwas Geld vom Konto abgezogen.17
Markanter Monte Capolago, zu dem gelegentliche rote Markierungen führen.18
Hier stoßen wir wieder auf die Karnische 403.19
Wunderschöne Gegend. Obwohl wir schon hier gewesen sind, sind die Blicke ganz anders wegen der Gegenrichtung.20
Diese Straße wurde vor Jahren bis zum See für die Hüttenversorgung verlängert.21
Hier keine Wahl. Wir folgen dem bekannten Weg noch lange.22
Das Wetter meint es gut mit uns, es ist wirklich schön :)23
Dort oben ist Monte Volaia, leicht erreichbarer Gipfel mit schönen Ausblicken.24
Wir verlassen die Straße an einer geeigneten Stelle und steigen den Hang hinauf.25
Wir sind schon am Giramondopass, wo der Pfad in einen gemütlichen Spaziergang übergeht.26
Der Pfad ist von zahlreichen Wanderern ausgetreten. Wir treffen sogar zwei Slowenen.27
Hier ist eine echte Bergpromenade.28
Ein Einheimischer wartet bei den Wegweisern auf Wanderer :)29
Es zieht sich nicht weit zurück. Auf diesem Foto ist es ganz nah bei mir :)30
Wir setzen unseren Weg auf einem schmalen Pfad über Schuttfelder fort.31
Der Weg ist aussichtsreich, die Zeit vergeht schnell.32
Lago Bordaglia in etwa 1700 m Höhe.33
Wir begegnen oft Wanderern auf 403, erkennbar vor allem an ihren großen Rucksäcken.34
Noch ein ziemlich fotogenes See namens Lago Pera. Er ist voller Leben, vor allem Frösche.35
Kurz darauf biegen wir zum selten besuchten Gipfel Monte Navagiust ab.36
Der Weg dorthin ist militärischen Ursprungs, da der Gipfel ein zentraler Beobachtungspunkt war.37
In der Umgebung gibt es noch zahlreiche Überreste. Einige sind zusammengetragen, andere liegen frei herum.38
Der Besitzer dieses Schuhs ist sicher nicht mehr da, die Frage ist nur, wie er aus dem Leben schied…39
Überreste eines Stützpunkts.40
Verteidigungsmauern direkt unter dem Gipfel.41
Der Gipfel, auf dem auch ein größerer Bunker ist.42
Hervorragender Aussichtspunkt. Das Militär wusste schon, wo es das Beobachtungsposten errichten musste.43
Ein besser nachverfolgbarer Abschnitt des Pfades auf dem Rückweg. An vielen Stellen kaum sichtbar.44
Ungewöhnlicher ziegelroter Fels am Weg45
Hmm, das Wetter bewölkt sich wieder seltsam …46
Casera Sissanis di Sotto, wo man übernachten kann. Die Tränke hat kein Wasser47
Diese ist etwas abseits bei einem der vielen Bäche, die von den Hügeln herabfließen48
Die ersten Regentropfen erscheinen, daher schalten wir in den höchsten Gang49
Noch eine Alm. Direkt dahinter ist die Weggabelung50
Hier trennen wir uns wieder für lange Zeit von 40351
Keine Tropfen mehr, aber das Wetter droht noch. Hmm … außerdem hätten wir nach den berechneten Kilometern schon fertig sein sollen52
Vor uns liegt aber noch ein langer Weg. So einen großen Fehler auf einer digitalen Karte bin ich noch nicht gestoßen53
Wir folgen dem Pfad CAI 140, der uns zum Pass Passo Sesis bringt54
Endlich erreichen wir ihn. Er liegt in 2367 m Höhe und hier wollen wir wirklich kein Gewitter55
Das Gelände kennen wir schon. Es folgt ein flacher Abschnitt, dann wird der Hang steil56
Hier ist der Abzweig zu Peralbo über den klassischen Aufstieg, aber uns interessiert nur die Hütte Rif. Calvi57
Gesiegt :)58
Es gibt nicht viele Besucher. An schönen Tagen und zu früheren Stunden ist es normalerweise voll59
Die Hütte hat tolles Personal. Eliza hat sich um uns gekümmert, die uns ein Zimmer nur für uns zuweist60
Nach dem langen Weg tut uns vor dem Abendessen etwas Ruhe gut :)61
Wir haben 24 km und 1900 Höhenmeter zurückgelegt62
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bagi22. 08. 2025 18:12:24
TAG 6 ...

Neuer Morgen, neuer Tag. Wir haben die freundliche Rif. Calvi verlassen und nach zahlreichen Kehren Richtung Abzweig zur unteren Hütte Rif. Sorgenti del Piave abgestiegen. Bald waren wir da und wer denkt, bei den Piave-Quellen etwas Besonderes zu sehen, irrt sich gewaltig großes grinsen. Wir sind mit langem Abstieg ins Cordevole-Bachtal fortgefahren und auf der anderen Seite Richtung schönstem Teil des heutigen Weges aufgestiegen. Unter dem Karnischen Grat folgten Almen auf Almen, die Verbindung dazwischen bequeme und sanfte Straße. Hochalpine Promenade schlechthin, zweifellos lächeln. Vor Jahren sind wir auf dem Grat oben gewandert und beide Varianten haben ganz anderen Charakter. Froh, dass wir auch Traversata Carnica geplant haben und diese Seite der Medaille gesehen haben.

Letzte besuchte Alm war Malga Dignis, wo wir vor Jahren übernachteten. Diesmal mussten wir noch steil zum Forcella Dignis-Sattel hoch, wo wir nach Österreich übertraten und wieder zur Karnischen 403 stießen. Unterkunft in Porzehütte, mit Vorreservierung natürlich. Hütte füllte sich mit der Zeit bis zum Bersten, was die Beliebtheit des Karnischer Höhenweg 403 zeigt. In unserer Richtung niemand.

Noch etwas zur Porzehütte … Hütte hat vor einigen Jahren umfassende Sanierung erlebt, mit der sie Kapazität auf allen Ebenen erhöht haben. Überraschte uns niedriger Halbpensionpreis (45€/Person), wofür man Maximum bekam. Abendessen Selbstbedienung-Salatbüffet aller Gemüse unbegrenzt, Hauptgerichte lecker und üppig portioniert. Dessert inklusive, was in italienischen Hütten nicht üblich. Frühstück wegen frühem Aufbruch schon abends vorbereitet. Freundlichkeit und Service des Personals auf hohem Niveau, aber alle natürlich österreichisch akkurat. Kurz keine Klage und Hütte kann ich nur wärmstens empfehlen lächeln.
Wir verlassen Rif. Calvi unter dem Monte Chiadenis und beginnen den Abstieg ins Tal auf der Zufahrtsstraße.1
Der Morgen erwacht, der Bergkamm mit dem Monte Lastroni an der Spitze glüht in der ersten Sonne.2
Auf dem einheimischen Marmor aus dieser Gegend ist der Abzweig zum Rifugio an den Quellen der Piave markiert. Hier biegen wir rechts ab.3
Inneres der Kapelle direkt vor der Hütte Rif. Sorgenti del Piave.4
Es folgt ein langer und kurviger Abstieg auf einer Forststraße ins Tal des Cordevole-Baches.5
Hier gab es umfangreiche Veränderungen in der Natur und vieles ist neu.6
Auf der gegenüberliegenden Seite genießen auch wir die ersten Sonnenstrahlen.7
Die Landschaft glüht in der Sonne. Ein schöner Tag kündigt sich an...8
Zum zweiten Mal auf diesem Weg stoßen wir auf eine Forstseilbahn.9
Und zum ersten Mal eine slowenische Kennzeichnung. Wir wechseln ein paar Worte, gerade genug zum Grüßen :)10
Es passiert uns nichts Schlimmes :) Die Straße ist gut, die Steigung genau richtig, es ist noch nicht heiß zu dieser Stunde.11
Der Morgenkaffee tut aber gut. Auf der Alpe Malga Antola brauen sie uns frischen Kaffee fast umsonst.12
Wir setzen den Weg ins Blumenparadies fort...13
Immer höher und die Ausblicke werden immer schöner.14
Noch eine der vielen Alpen. Später stellen wir fest, dass wir auf dem besonderen Weg *Von Alpe zu Alpe* sind.15
Der Grund sind die zahlreichen Weideflächen, reichlich Wasser und Sonne.16
Malga Manzon mit einem Wachhund von zweifelhafter Freundlichkeit. Hier wollten wir rasten, gehen aber lieber weiter.17
Wir suchen Schatten für eine Rast, da die Sonne schon hoch am Himmel steht.18
Weiter fehlen auch die Bäume am Weg. Schatten nirgends.19
Schöne Landschaft. In der Ferne erblicken wir noch eine Hirtenhütte.20
Hier halten wir an, was auch immer passiert.21
Es gibt nicht viel Schatten, aber auf dem Vorbau unter dem Dach reicht es für uns.22
Der Ort unserer Pause heißt Malga Cecido.23
Noch eine interessante Info: in über 2000 m Höhe sind es heiße 22°C. Gemessen vom Murmeltier :) 24
Von Malga zu Malga ....25
Als Nächstes Malga Campobon mit herrlichem Hintergrund. Dahinter erhebt sich die bereits besuchte Cima Palombino.26
Offizieller Name. Weiterhin passieren wir noch Malga Dignis, danach folgt der Weg zur Unterkunft.27
Genügend Weide, Honig wird in Bächen fließen :)28
Wegweiser zum einzigen Quartier, das wir bekommen konnten.29
Es erwartet uns eine lange und kurvige Straße zum Sattel Forcella Dignis.30
Blick ins Tal. Wir kamen auf einem schmalen weißen Streifen über weite Hänge.31
Es ist heiß, und in der Luft ist auch ziemliche Feuchtigkeit…32
Der Pfeil deutet unser Lächeln an, weil wir schon nah am Sattel sind :)33
Vermächtnis des Ersten Weltkriegs, dem auch die Karnische 403 gewidmet ist.34
Wieder in Österreich, wieder auf der 403.35
Erneuerte Porzehütte, Abschluss des heutigen Tages.36
Sie weisen uns ein Zimmer zu, wo wir glücklicherweise noch Betten wählen können. Bald ist es voll.37
Genug für heute. Wir haben 30 km und 1200 Höhenmeter gemacht, meist heiß.38
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miri22. 08. 2025 18:57:59
Und was könnte man sich nach solchen Touren noch wünschen?
(+2)gefällt mir
bagi23. 08. 2025 16:42:21
TAG 7 ...

Vor uns lag ein ausgeprägt hochalpiner Tag mit großen Distanzen, daher sind wir noch in pechdunkler Nacht aufgestanden. Wir waren nicht allein, nur niemand in unsere Richtung. Im Speisesaal haben wir gegessen, was sie uns vorherigen Abend vorbereitet hatten, und sind los. Toller Weg, zweifellos lächeln. Jeder Tag brachte etwas Schönes, aber das Überqueren von Porzehütte zu Sillianer-Hütte und weiter bis Monte Elma ist die Essenz davon alles. Hochalpine Promenade, wenige solcher. Bequem zum Gehen, ohne übertriebene Auf- und Abstiege. Vielleicht gibt's welche, aber wegen Fülle der Ausblicke merkt man's nicht großes grinsen.

Erstes Ziel war Schutzhütte Filmoor-Hütte, dann größere Hütte Obstanersee-Hütte. Überall freundliches Personal und interessant auch sehr freundliche Preise trotz Helikopterversorgung. Unglaublich, wie ihnen das gelingt im Gegensatz zu unseren Hütten augen verdrehen. Fortgesetzt die Gratrunde bis Sillianer-Hütte, wo wir Unterkunft reserviert hatten. Wetter gegen Tagesende stark bewölkt und wir hatten gerade genug Zeit für Monte Elma-Besuch. Hier haben wir auch Traversata Carnica beendet. Normalerweise Tal mit Gondel, aber wir entschieden uns lieber für morgendlichen Abstieg nach Sillian. Deshalb zurück in Hütte kurz vor Regen, wo wir auf diesem Weg letztemal schliefen. Regen nachts zu Gewitter geworden, das dauerte und dauerte und erst beim Abstieg nächsten Tags sahen wir Folgen.

Noch etwas zur Sillianer-Hütte … merkt man, dass es eher Touristen- als Bergsteigerhütte ist. Vor einigen Jahren komplett neu gebaut zur Erweiterung Schlafplätze und damit Einnahmen. Halbpensionpreis unverhältnismäßig höher als anderswo auf österreichischem Teil und für zwei 130€ gezahlt. Abendessenmenge eher für Hühner (lies Touristen) als echte Bergsteiger. Und ich halte mich nicht für großen Esser, eher Gegenteil. Auch keine Gerüchewahl hier im Gegensatz zur Praxis auf ganzer Route. Was du kriegst, kriegst du, gefällt's oder nicht. Zusammenfassung unserer Erfahrung: Sillianer-Hütte nicht empfohlen. Wer hier wandert, wähle besser nächste Hütte Obstanersee-Hütte zum Übernachten und ist viel zufriedener lächeln.
Sehr früher Morgen in der Porzehütte. Einige von uns rüsten sich draußen vor den Zimmern, um die Schläfer nicht zu stören.1
Es ist noch fast Nacht, nur einige erste Lichtstrahlen beleuchten die Hütte.2
Links waren wir schon, deswegen gehen wir heute rechts.3
Stuckensee im Morgenlicht.4
Blick zurück. Richtung Sappada ist es noch alles neblig.5
Der goldene Morgen kommt uns entgegen.6
Wir zwei steigen zur Filmoor-Hütte hinauf.7
Grat, auf dem die Alta Via 403 mit der militärischen Ferrata Corrado D'Ambros verläuft. Dort waren wir vor Jahren schon.8
Dies sind neue Blicke für uns. Im Hintergrund schöner Monte Cavallino bzw. Große Kinigat. Zwei Wege führen darauf.9
Filmoor-Hütte darunter. Die Hütte ist klein, der Betreiber sehr freundlich, Preise überraschend niedrig.10
Wieder auf dem Grat, wo wir rechts abbiegen.11
Von hier bis zum Ende nur ein Weg, Karnijska 403.12
Das ist auch der schönste Teil des Hochgebirges. Bei schönem Wetter sind die Ausblicke endlos …13
Auf fast allen Gipfeln gibt es Überreste aus dem Ersten Krieg.14
Hochalpine Promenade, genau wie gewünscht :)15
Der Fels ist vulkanischen Ursprungs, mit Flechten überzogener Granit16
Solche Unterlage hält gut, Stöcke greifen aber nicht am besten17
Der Weg ist reichlich markiert, obwohl er der einzige ist18
Gipfel folgt Gipfel …19
Blick zurück auf das Zurückgelegte …20
Bergvegetation ist in vollem Saft21
Dieser Abschnitt des Weges hat viel Betrieb, da er ziemlich nahe der Hütte Obstanersee-Hütte liegt22
Die liegt tief unten beim gleichnamigen See23
Wir wären nicht wir, wenn wir nicht auch ins Tal gestiegen wären :)24
Auch hier haben wir schon übernachtet und gute Erfahrungen gemacht. Auch diesmal, obwohl wir nur eine Pause gemacht haben25
Pedalboote auf dem See haben wir wirklich nicht erwartet :)26
Wir verlassen die Hütte und wenden uns zurück zum Graten27
Es folgt ein langwieriger Aufstieg, aber zum Glück genau richtig windig28
Wieder auf Höhe. Querung auf ca. 2500 m, plus minus …29
Die Wegunterlage ist gebrochener Stein und hervorragend zum Gehen30
Er besucht auch den benachbarten *Železni vrh*31
Fortsetzung. Mächtige Dolomiten im Hintergrund32
Noch eine der vielen Befestigungsanlagen auf dem Weg33
Auf einer Seite des Grats weht es nun stark, auf der anderen totale Windstille. Gerade kühlen wir uns ab :)34
Schöner Weg, noch schönere Umgebung :)35
Bergweiher auf ca. 2400 m Höhe, daneben Kriegerdenkmal für gefallene Soldaten36
Für den Nachmittag Regen angesagt und alles deutet darauf hin37
Fährt etwas das Glück herausfordernd trotz bedrohlicher Wolken noch Monte Arnese an38
Im Hintergrund schon sichtbar der abschließende Gipfel des gesamten Wegs … Monte Elmo39
Je näher wir kommen, desto mehr mögliche Objekte der Vergangenheit40
Sillianer-Hütte in Reichweite, für weiter vorn entscheiden wir spontan …41
Wer wartet, holt nichts ein. Wir gehen einfach weiter …42
Abschließender Monte Elmo, letzter Gipfel des Karnischen Grates direkt vor den Dolomiten43
Auf dem Gipfel die ehemalige Hütte Helm-Hütte. Von 1890 bis 1915 alle Wirtinnen nach Jahren aufgeführt44
In dieser Richtung San Candido, von wo wir vor Jahren Karnische Höhenweg 403 starteten45
Donner in der Ferne, daher schnell zur Hütte umdrehen46
Ups, so schnell wie möglich in Sicherheit. In Sillianer-Hütte übernachten wir auch47
Einige übernachten hier, und es ist noch nicht einmal spät :)48
Beina abschließender Tag ergibt 24 km und 2000 Höhenmeter49
(+20)gefällt mir
ločanka25. 08. 2025 10:12:54
oj bagi, wie viel Mühe du in deinen Beitrag gesteckt hast! Unglaublich und stark lobenswert für die ganze Tour und den Beitrag natürlich! Mir sehr interessant, besonders weil mir einige Teile des Weges schon bekannt sind und ich mich leichter in eure Tour eingefügt habelächeln.
Am meisten sticht aber wirklich das unverschämte Abrechnen in der Marinelli-Hütte ins Auge und natürlich das Bild der Hüttnerin mit Hund am selben Tisch und fast würde ich sagen, demselben Löffel. Etwas Unmögliches, aber offensichtlich gleichzeitig Mögliches!

bagi, mich interessiert noch diese Kleinigkeit, in welcher Sprache habt ihr euch auf der ganzen Strecke in diversen Hütten verständigt, da ich annehme nicht Italienisch, wahrscheinlich Deutsch oder Englisch, vielleicht sogar etwas Slowenisch, obwohl unwahrscheinlich?

Wirklich Gratulation euch beiden zur unglaublichen Ausdauer und Kondition.
(+9)gefällt mir
sneg25. 08. 2025 11:57:38
Alles Lob für den gewanderten Weg und für all die Mühe, den gesamten durchwanderten Bergweg so anschaulich und farbenfroh darzustellen.
Sichere Fahrt!
(+2)gefällt mir
sneg25. 08. 2025 11:57:43
Alles Lob für den gewanderten Weg und für all die Mühe, den gesamten durchwanderten Bergweg so anschaulich und farbenfroh darzustellen.
Sichere Fahrt!
gefällt mir
sneg25. 08. 2025 11:57:47
Alles Lob für den gewanderten Weg und für all die Mühe, den gesamten durchwanderten Bergweg so anschaulich und farbenfroh darzustellen.
Sichere Fahrt!
gefällt mir
sneg25. 08. 2025 11:57:52
Alles Lob für den gewanderten Weg und für all die Mühe, den gesamten durchwanderten Bergweg so anschaulich und farbenfroh darzustellen.
Sichere Fahrt!
gefällt mir
panda25. 08. 2025 12:41:20
Unglaubliche, ihr zwei. Zuerst der bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Routenplan, Realisierung ebenso und schön geschriebener Bericht. Gratulationen nasmeh
(+5)gefällt mir
bbugari125. 08. 2025 22:51:41
Bagi... eek Gratulation!!!
(+3)gefällt mir
LidijaJesih26. 08. 2025 05:22:30
Beiden Glückwunsch zur Idee und zur gewanderten Route, und großen Dank für die Beschreibung des ganzen Weges mit Haufen nützlicher Infos und Eindrücken. Mit Interesse gelesen und angeschaut. Ich mag Beschreibungen, die den Weg zeigen und aus eurer Info nur so herausquillt, aber trotzdem nicht trocken und gar nicht prahlerisch. Etwas, das man Richtlinien fürs Schreiben von Forum-Beiträgen nennen könnte. nasmehvelik nasmeh Wirklich brav und macht lange weiter mit solchen und ähnlichen Wegen und nehmt uns mit. Danke.
(+7)gefällt mir
mosovnik26. 08. 2025 11:37:34
Na ja, Bagi!!!nasmeh Finde keine rechten Worte für Lob eurer/vaser Taten und vor allem respektvoller Wegbeschreibungen, die ihr geschafft habt zu gehen. Wenn alle, die ihre Erlebnisse posten, es in deinem Stil schafften, ihre Geschehnisse auf ihren "Wanderungen" zu berichten, wären die Beiträge wohl interessanter für uns alle "Stubenhocker"!zavijanje z očmi
Alles Gute euch voraus und viel Glück, wo immer ihr seid.nasmehvelik nasmeh
(+4)gefällt mir
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