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ULTRAVIOLETTSTRAHLUNG UM FASST UVC, UVB UND UVA STRAHLEN
Ultraviolettstrahlung ist Teil der Strahlung, die die Sonne zur Erde aussendet. Den Großteil inklusive UV-C und UV-B Spektrum hält oder sollte unsere Atmosphäre halten, nämlich ihre Ozonschicht. Daneben gibt es auch das UV-A-Strahlungsspektrum, das noch zu wenig erforscht ist und Besorgnis erregt. Die National Institutes of Health haben erklärt, dass die Einbeziehung von Schutz vor UV-A-Strahlen die "Hauptbesorgnis" ist. Aktuelle Schutzmittel gegen UV-B-Strahlen geben falsche Sicherheit und Menschen bleiben länger in der Sonne als erlaubt und setzen sich zu sehr UV-A-Strahlen aus. Menschen, die lange draußen sind, bekommen zwar keine Verbrennungen durch UV-B, aber verlängerte Exposition gegenüber UV-A kann schädlich wirken.
Sonnencremes
Sonnencremes mit Schutzfaktoren sind hauptsächlich für Absorption von UV-B-Strahlen formuliert, lassen aber den Großteil der UV-A-Strahlen durch, die in die Haut eindringen, wo sie von Melanocyten (Pigmentzellen, die Melanin produzieren) aufgenommen werden, die in die Bildung von Melanin für Bräunung und auch MELANOM involviert sind. UV-A-Strahlen haben zudem negativen Einfluss auf das Immunsystem, indem sie es unterdrücken.
Viele Schutzcremes enthalten als Wirkstoff Benzophenon, das die Bildung freier Radikale fördert. Wenn UV-Strahlen es aktivieren, entstehen freie Radikale, die ihren fehlenden Atom in Cremebestandteilen und auf der Hautoberfläche suchen. Kettenreaktionen können zu MELANOM oder anderen Formen von HAUTTUMOREN führen.
Ein weiterer verdächtiger Bestandteil ist OCM (Octyl Methoxycinnamate), in 90% aller Sonnencremes. Eine Studie in New Scientist Magazine zeigt, dass Zellenschäden im Körper entstehen können, wenn OCM-Creme von der Oberfläche in tiefere Hautschichten dringt. In einer norwegischen Studie traten bei Labormäusen Zellschäden bei sehr niedriger Menge dieses Inhalts auf. Einige Wissenschaftler meinen, UV-Strahlen verursachen Hautkrebs durch kombinierte Wirkung auf Immununterdrückung und DNA-Schäden.
Sonne ist auch nützlich
Trotzdem ist Sonneneinwirkung auch nützlich. Fast 75% des Vitamin D im Körper entsteht mit UVB-Strahlen. Mit Sonnenschutzcremes (gegen UVB) sinkt die Vitamin-D3-Produktion in der Haut drastisch. Geringe Menge dieses Vitamins im Blut ist mit erhöhtem Risiko für Tumore an Brust und Darm verbunden und kann MELANOM-Wachstum beschleunigen. Höchste Melanomraten bei Personen, die regelmäßig Sonnencremes nutzten.
Obwohl medizinische Behörden noch empfehlen Sonnencremes zu nutzen, stimmen immer mehr Forscher zu, dass Cremes mit Filtern Hautkrebs nicht verhindern, sondern sogar FÖRDERN können.
Wie vorgehen
1. Neuere Forschungen zusammenfassend ist es klug folgende Empfehlungen zu beachten:
2. Verlassen wir uns nicht darauf, dass Sonnenschutzfilter-Cremes vor Hautkrebs schützen.
3. Streben wir natürliche und moderate Bräune an, es sei denn wir sind speziell empfindlich und neigen zu Verbrennungen; dann Sonne meiden (Helle Hauttypen).
4. Draußen auch mit Kleidung und Kopfbedeckung schützen.
5. Zwischen 10:30 und 16 Uhr nicht der Sonne aussetzen.
6. Auch bei bewölktem Wetter UV-Strahlen vorhanden, besonders UVA.
7. Nur gesunde Haut hilft Sonne uns nicht zu schaden. Beste Kosmetik ist ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin D3 und A oder Beta-Carotin, ggf. als Ergänzung. Bewiesen: 30 mg Beta-Carotin täglich schützt Immunsystem vor schädlicher UVA-Wirkung. Ernährung darf nicht an Antioxidantien, Vitamin C, E, Omega 3 und Selen fehlen, die Haut vor UV schützen.
Wer auf natürliche Kosmetik umgestiegen ist, nutzt für sichere Sonneneinwirkung natürliche Cremes, die Haut auch vor stärkster Sonne schützen ohne künstliche Filter. Meist aus afrikanischen Pflanzen, bekannt Shea, Kakaobutter, Kokos und afrikanische Palmen.
P.s. "MELANOM" = HAUTKREBS