| djimuzl22. 03. 2021 19:33:45 |
Am ersten Frühlings Tag startete ich um 8 Uhr vom Parkplatz knapp über Mojstrana. Der Weg zur Vrtaška-Alm war bis 1100 m ü. M. völlig schneefrei, dort tauchten erste Schneeflecken stellenweise auf, ab 1200 m keine trockenen Stellen mehr. Zuerst begleitete mich die Sonne auf dem Waldweg, auch einige Gämsen über und unter dem Pfad, bis zur Alm hatte sich die Bewölkung verstärkt, gelegentlich Schnee. Da sich Richtung Vrtaški vrh noch ein schönes blaues Fenster zeigte, das ich tiefer am Weg auch über der alten Wetterstation Luknja bemerkte, entschied ich mich weiterzugehen. Dorthin führten auch gut sichtbare Spuren des Vordermanns, denen ich bis zum Gipfel folgte. Vordermann ging über alten Weg, der zunächst der markierten Spur nach Slemen folgt, später oberhalb Farjevi-Žlebi in die Osthänge des Gipfels abbiegt, Spuren wurden mit Höhe schlechter sichtbar. Später verschlechterte sich auch das Wetter, Bewölkung zog zu. Frühlings Sonne wärmte noch angenehm den Nacken, während Wind Schneeflocken ins Gesicht wehte, interessante Erfahrung Am Gipfel gerade noch rechtzeitig, um den Slemen-Grat in der Nähe zu erkennen, bald war auch der weg. Gerade bei kurzer Pause am Gipfel begann echter Winter, stärkerer kalter Wind kam, der mit Schnee meine Spuren gut verdeckte, Sicht stark nachlassend, daher schneller Abstieg. Da Hände kurz nach Abstiegsbeginn fast erfroren, musste ich halten und sie traditionell wärmen Bald nach Wiederanlegen der Handschuhe traf ich zwei Wanderer entgegenkommend. Hmm, was würden die denken, wenn sie mich "erwischten" in der Position, Hände im Schritt Im Gespräch erfahre ich, sie hatten selbst gemerkt, dass meine Spuren zum Vrtaški vrh nicht Slemen führten, wohin sie wollten – aber Plan bei Verschlechterung geändert. Tiefer unten Sicht besser, Schneefall auf Alm vorbei, bei Rückkehr gleichem Weg wieder Sonne abbekommen. 10-15 cm neuer, unbearbeiteter Schnee auf alter Basis, keine Winterausrüstung genutzt. Vorsicht auf windgepresstem und stellenweise lawinenbeladenem schmalen Weg unter Alm, Schnee dort härter, Gelände sehr steil, Schutzzaun durch Schneehöhe unbrauchbar und an vielen Stellen gerissen. Auf Weg auch einige umgestürzte Bäume, aber gut umgehbar.
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