| triglavski15. 11. 2009 18:19:05 |
Es hätte ein sehr angenehmer Herbstspaziergang sein können, wenn nicht Schnee gewesen wäre, aber der Schnee hat mich gar nicht gestört. Die Berge über Ukvama sind mir schon ziemlich bekannt, weniger die nördlich über Žabnice. Diese Gegenden haben sicher schöne slowenische Namen, aber leider kenne ich nicht alle. Von Žabnice bzw. (Rutte di Camporosso) fahre ich noch ca. 2 km und eine halbe den Bartolo-Tal (Val Bartolo) hoch, am Schild das Verkehr verbietet bzw. auf kleinem Parkplatz lasse ich das Auto stehen, dann zu Fuß auf der Straße durch das ganze Tal bis zum Bartolo-Sattel, wo ich nach Österreich übertrete und mich der Karnischen Höhenweg 403 anschließe, auf ihm immer auf der Straße, die eine Weile sogar geräumt war, dann ist niemand mehr gegangen, Schnee ca. 30-40 cm. So komme ich zur Achomitzer Alm, nach Ojstrnik wäre es entschieden zu weit, und da war ich schon zweimal, daher schaue ich mir oberhalb der Alm die Bunker menschlicher Wahnsinnigkeit an, dann steige ich auf M. Acomizza-Schonwipfel-Sončni vrh auf, Ausblicke sind trotz bewölktem Wetter ganz schön, dann bin ich an den grasigen Südhängen zur Kote 1760 abgestiegen, wo auch unterirdische Befestigungen nicht fehlen und etwas tiefer den Weg 508 angeschlossen habe, der nach Žabnice führt. Auf so einem schönen Weg mit so tollem Blick auf die westlichen Julier bin ich lange nicht gewandert, bei der Gozdarska koča Cima Muli habe ich drei Italiener eingeholt, ein bisschen gesessen, dann haben wir eine Weile zusammen weitergemacht, aber sie haben mir nicht geglaubt, als ich vom Fahrweg links abgebogen bin und Richtung Val Bartolo auf dem einst markierten Weg ging, obwohl sie auch dorthin wollten. (Alessio wüsste wahrscheinlich mehr über diesen Weg - es ist eine neu verlängerte Forststraße Richtung Tal) Jedenfalls in unter 45 Minuten bin ich auf dem noch ganz guten und mit roten Punkten markierten Weg zur Straße ca. 150 m unter dem Parkplatz beim kleinen Brücke gekommen, etwas tiefer ist oberhalb der Straße eine Kletterwand, etwas höher biegt der markierte Weg 509 zum Canton-Sattel und weiter zum Monte Goriane ab. Es war ein richtig schöner Rundgang und muss wiederholt werden, wenn die Lärchen wieder grünen oder nächsten Herbst.
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