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s51kq / Neueste Beiträge

s51kq - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
Kommentare:
s51kq15. 08. 2010 07:58:30
Und ein paar Kilometer auf SW-Seite des Tales benachbarte Brinjeva Gora über Zreče "Boštjanova Klettersteig"

Beide sind kurz, leicht und machbar in einem Vormittag.
s51kq14. 08. 2010 09:36:09
/@blackt/ In senkrechten Wänden weißt du als Freikletterer, dass Sicherheit immer am wichtigsten ist. Hier bieten Kletterschuhe definitiv höhere Sicherheit durch besseren Grip und Möglichkeit, auf kleinste Flächen zu treten, im Vergleich zu Wanderstiefeln. Solange du in der Wand bist, bietet ihre Nutzung großen Vorteil. Auf Wanderterrain gibt es mit ihnen eh nichts zu machen - sie sind zu gefährlich (Rutschen). Persönlich sehe ich in ihrer Nutzung auch wichtigen Vorteil, wenn du jemanden retten musst. Dort ohne sie schaffst du überhängende Abschnitte sicher nicht 3x hoch/runter beim Aufbau des Systems zum Hochziehen des Hilflosen oder Verletzten.

Die zwei "??" beziehen sich etwas auf die, die die Sinnhaftigkeit in Klettersteigen bezweifeln. Es ist aber selbstverständlich, dass wir im schweren Gelände die geeignetste Ausrüstung nutzen, inklusive Schuhe. Wenn jemand dagegen ist, ist das seine persönliche Ansicht und sein Problem. Nicht bös gemeint.

Wenn du ins Ausland gehst, siehst du, dass viele echte Kletterer Kletterschuhe auch in Klettersteigen nutzen, natürlich in schwierigen, wo es Sinn macht. Klettersohlen verschleißen auf Schutt schneller als auf Platten.

Schau dir sonst ein Album auf meinen Bergseiten an und sieh, dass ich auch in Klettersteige damit gehe ohne Scham. Sicherheit geht vor!


Lp, Mijo
http://atv.hamradio.si/gore
s51kq12. 08. 2010 11:24:30
Kletterschuhe in extremen Klettersteigen ??

Extreme Steige bedeuten nicht nur senkrechte und überhängende Wände, sondern auch Gelände ohne große Griffe, sichere und große Tritte, oft plattenartig und völlig glatt - eben Wände. Eine Eigenschaft extremer Steige ist, dass in den schwierigsten Stellen meist keine Haken oder Bolzen zum Drauftreten oder Greifen sind. Kurz, sie haben alle Kombis schwierigen steilen Geländes, oft mit negativem Überhang.

In so ernstes Gelände definitiv nicht mit schlechten Schuhen! Kletterschuhe haben hier großen Vorteil vor plumpen Wanderstiefeln. Bei besserer Haftung erleichtern sie merklich das Bewältigen des Wandwinkels. Klar muss man die Gefahren kennen. Mit Kletterschuhen nur ausnahmsweise seitwärts - an den Rand. Normalerweise auf Zehenspitzen und so Gewicht aus Überhang raus, auch mit Einklemmen des Fusses in Risse etc.

Tritten mit Kletterschuhen auf Gras, Schlamm oder nassem Fels in solchem Winkel ist meist tödlich und bedeutet sofortigen unkontrollierbaren Ausrutscher. Andererseits haftet Kletterschuh super auf trockenem, monolithischem, staubfreiem Fels. Damit kann man spitze in winzige Löcher oder Taschen treten, ideal Kamine in Steigen klettern, Platten auf Reibung etc. Bei Rettung in extremen Steigen können sie entscheidend sein, da sie mit guter Klettertechnik einfachstes Bewegen für Retter hoch und runter im Überhang erlauben... (Vorbeikommen am Blockierten, Seil, Standplätze und Rettungssysteme vorbereiten etc). Wie gestern in Maltatal als wir verängstigte und erschöpfte Ungarn durch den Schlüsselüberhang-Abschnitt des Wasserfalls gerettet haben, der so schwer und technisch anspruchsvoll ist, dass die ohne viel echte Klettererfahrung (alpin oder schwerste Steige) da nichts zu suchen haben.

Kurz, in den meisten neuen extremen Steigen empfehlen oder schreiben die Betreuer Kletterschuhe offiziell vor. Für Wanderteil schnell normale Ansatzschuhe an.

Lp, Mijo
s51kq9. 08. 2010 13:17:15
Super, dann gibt's nichts anderes als fleißig Routen zu sammeln, damit die Bedingungen für Beförderung zum jüngeren Aspiranten erfüllt sind. Und natürlich die Prüfung so bald wie möglich, ohne sie kein Weiterkommen ... Was fehlt dir noch alles: Fels-, Winter- oder Gletschertechnik? Bei welchem AO bist du?

Nach der Alpinistischen Schule, mit einer Menge langer Routen geklettert, solltest du keine Probleme in schweren Klettersteigen haben. Du bist geschult - weißt was du tust, kannst dich retten und hast teilweise die Wandbewegungstechnik entwickelt. Also mutig und klug weiter.

Viel Erfolg!
s51kq9. 08. 2010 12:17:14
Bojan, wenn dich echtes Klettervergnügen begeistert, gleich in die Alpinistische Schule. Da du jung bist, ist das sehr einfach. Jetzt im Herbst, wenn die meisten Sektionen mit Einschreibungen starten, ist die ideale Gelegenheit. Erinnerst du dich an Nina aus dem "A"-Kurs? Jetzt ist sie schon ältere Aspirantin in ihrer Alpinsektion.

Lp, Mijo
s51kq9. 08. 2010 11:21:33
Im Königsjodler gibt es jedes Jahr viele Unfälle und Rettungen, und er ist nicht zu unterschätzen. Am gefährlichsten ist die geneigte Drahtseilbahn, da die meisten keine Seile und Prusiks für das Abseilen/Sichern beim Abstieg benutzen, und auch keine geeigneten (dicken) Lederhandschuhe zum Bremsen dabei haben. Die meisten Brüche und Verletzungen sind in der Wand, wo das FlyingFox-Seil endet. Ferner, dass einige die Regeln der Selbstsicherung nicht immer beachten - sie solieren, und gehen mit zu wenig Erfahrung in diese Schwierigkeit.

Die letzten zwei tödlichen Unfälle sind erst ein paar Tage her (1. August 2010). Innerhalb weniger Stunden fiel ein 50-jähriger deutscher Kriminalist 100m tief, und eine 47-jährige tschechische Ärztin über 50m tief, fast am selben Ort.

Bei Notausstiegen ist es meist so, dass wenn du keine zwei 60m-Seile, Schlingen, Hammer und Haken dabei hast, du geliefert bist. Natürlich musst du mindestens die grundlegenden Alpenmanöver kennen usw. Der, dem in der Via ferrata nichts mehr geht, ist meist nicht physisch fähig, allein abzusteigen, neben Krämpfen ist er auch psychisch fertig. Solchen muss man mit einer der Rettungsmethoden aus der Wand bringen.

Solange nichts passiert, ok oberflächlich brauch ich nichts zu wissen und keine zusätzliche Ausrüstung mitnehmen. Aber ist es wirklich so?

Die Grenze zwischen Genuss und Unfall in schweren Klettersteigen liegt ganz nah bei uns. Leider merken es einige erst, wenn es zu spät ist. Erfahrung schrittweise sammeln, gute psychophysische Vorbereitung, gute Tourenvorbereitung, geeignetes Wetter, genug Ausrüstung und Erfahrung für mögliche Rettung, und ein zuverlässiger Partner auch in Klettersteigen spielen eine Schlüsselrolle.

Der Klettersteig Königsjodler wurde 2001 eingerichtet und hat nur C/D-Bewertung, was irreführen könnte. Doch seine Länge, Exposition und technische Schwierigkeit stellen auch heute, in der Ära schwererer Steige als diesem, eine ernste Herausforderung für erfahrene Bergsteiger dar.

s51kq8. 08. 2010 15:39:04
Einige Fotos und Material zu Königsjodler gesammelt HIER
s51kq8. 08. 2010 08:47:30
Königsjodler galt bis vor Kurzem als eine der anspruchsvollsten. Ist auch eine der größten privat gebauten Klettersteige überhaupt. Da aber die Österreicher heuer die Bewertungsskala bis F/G! erweitert haben! und auch den ersten E/F-Steig gebaut haben, ist Königsjodler nur noch ein langer (zeitlich anspruchsvoller) schwerer Steig für die Allerbesten. Technisch sind die neuesten sicher schwerer. Der E/F ist so schwer, dass ich mich frage, ob ich ihn überhaupt schaffe, trotz Alpin-Erfahrung.

Ansonsten braucht man auf Königsjodler auch Doppeltrolley und Arbeitshandschuhe für Flying Fox (Stahlseilbahn), Klettersteigset, und vor allem gutes Wetter den ganzen Tag. Die Tour ist extrem lang, keine Notausstiege! Und vorsichtig, heuer schon zwei Tote darin.
s51kq7. 08. 2010 22:13:36
Schade, denn Kaiserschild war eine "gefährliche" Sache. eek Vor allem hinsichtlich Verschrobenheit und Länge eine der härtesten für die Härtesten. Für die meisten erfahrenen Teilnehmer die schwerste bisher, persönlich etwas Mittelmaß an der Spitze der extremen Stahlseile... Sicher wird sie keiner vergessen. mežikanje

s51kq7. 08. 2010 21:11:04
Für ernsthaften Test der Fähigkeiten klettern wir diese Schulferrata ohne Haken und Klammern, nur Reibung! Hoch und dann runter gleicherweise. Bedeutet "erlaubt" Seil und Fels greifen, Füße ausschließlich Fels Reibung. Auch in überhängenden Wandteilen.

Diese Kletterweise simuliert höhere Schwierigkeit (D, D/E) als jetzt in Ferrata voller Klammern. Wer das ohne große Probleme schafft, kann an D/E-Steige im Hochgebirge denken. Dort ähnlich (Mangel Klammern überhängend/platt) aber viel größerem Umfang.

Viel Spaß beim Sammeln von Erfahrung!
s51kq7. 08. 2010 20:46:48
Hallo Bojan! Die Türkenkopf-Klettersteig ist als Rundweg angelegt. Man kommt nicht auf den Gipfel, sondern quert nur senkrechte Wände Richtung Bergwerk. Wenn du den höchsten Punkt erreichst, geht's absteigend auch am Stahlseil (A/B) zum Ort namens Türkenkopf. Es handelt sich um einen schmalen spitzen überhängenden Felsen (Seil), von dessen Kante man fantastischen Blick ins ganze Tal hat. Danach noch ein paar hundert Meter Seil, dann Wahl: rechts hoch auf breitem Pfad zu den Bergwerken oder links runter zur Türkenwarte und weiter zum Parkplatz (von Straße bei Schild in Wald, links).

Schau dir sonst die teilweise Beschreibung an
HIER

Lp, Mijo
         
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