| JTrogar18. 09. 2017 15:56:20 |
Die gestrige fachkundige Exkursion/Abenteuer im Wassergang der Huda-Luknja-Höhle hat uns Teilnehmern den wunderbaren Unterwelt wieder etwas nähergebracht. Als wir uns morgens in der Huda Luknja versammelten, lag Aufregung in der Luft vor dem Höhleneingang. Die ganze Nacht bis dahin hatte es stark geregnet, sodass die Flüsse ordentlich anstiegen. Natürlich war auch die Ponikva-Versickerung angeschwollen, die schaumig und tosend aus dem Wassergang quoll. Der erfahrene Höhlenforscher Matic beruhigte uns am Höhleneingang, dass wir uns deswegen keine Sorgen machen brauchen und dass wir uns am meisten um die Klettersteig sorgen sollen. Mit Anweisungen, wie man sie angeht, sind wir in den Gang gegangen. Was uns erwartet, wusste im Gruppe nur ich, da ich schon drin gewesen war. Die anderen Teilnehmer haben es zum ersten Mal gemeistert. Und es gab einiges zu erleben. Alle diese Gänge entstanden durch Verwerfungen. Folge davon ist das interessante karstische Phänomen des Ponikva-Baches, der am allerersten Anfang der Höhle in die Schlucht der Paka fließt. Höhlenbewohner wie Käferchen, Spinnen, Schnecken, Krebse, Fledermäuse und mehr haben wir nicht gesehen, da sie sich geschickt vor uns versteckt haben. Im Bären Gang der Huda-Luknja-Höhle wurden bis zu 2000 Fledermäuse gezählt, die winterhart gedrängt in engen Gruppen hausen, weshalb die Höhle eine der wichtigsten Fledermaus-Höhlen in Mitteleuropa ist. Ein Käferchen trägt sogar den Namen nach Tisnik, dem Hügel über der Höhle. Der Klettersteig, der den Blick in diesen Gang überhaupt ermöglicht, ist wirklich gut angelegt und erlaubt dem Besucher bei guter Adrenalindosis dieses unterirdische Wunder zu entdecken. Wir haben ihn alle erfolgreich gemeistert, aber mit ganz schön vielen verbrannten Kalorien. Schade nur, dass wegen der angeschwollenen Ponikva der volle Gang nicht zu sehen war. Alle nass, matschig von Ton, Sand und Kies, den Ponikva von der Oberfläche mitbringt, und voller Eindrücke sind wir nach zwei Stunden zum Ausgangspunkt zurückgekehrt und konnten dort erst die ersten Eindrücke austauschen, da es im Gang zu laut rauschte zum Reden. Sie waren sehr unterschiedlich. Vom totalen Enthusiasmus bis zur größten Angst im Leben mit totalem Enthusiasmus. Alle waren wir aber einig, dass es jeden Schweißtropfen wert war. Matic, danke für die Führung, den anderen Teilnehmern für das angenehme Beisammensein. Lp und sicheren Schritt von unter den schönen Golte, Janez
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