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Für Klettersteig-Liebhaber

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s51kq7. 08. 2010 22:13:36
Schade, denn Kaiserschild war eine "gefährliche" Sache. eek Vor allem hinsichtlich Verschrobenheit und Länge eine der härtesten für die Härtesten. Für die meisten erfahrenen Teilnehmer die schwerste bisher, persönlich etwas Mittelmaß an der Spitze der extremen Stahlseile... Sicher wird sie keiner vergessen. mežikanje

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Bojan_A7. 08. 2010 22:40:53
Ja, schade.

Und die Königsjodler-Ferrata, wie ist es damit. Bist du schon gegangen?

Video: eek http://www.youtube.com/watch?v=8vOsw86f8XE
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Griha8. 08. 2010 00:31:06
Turkenkopf Klettersteig

Beschreibung des Klettersteigs über Eisenkappel ist auch auf dem Portal www.hribi.net
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s51kq8. 08. 2010 08:47:30
Königsjodler galt bis vor Kurzem als eine der anspruchsvollsten. Ist auch eine der größten privat gebauten Klettersteige überhaupt. Da aber die Österreicher heuer die Bewertungsskala bis F/G! erweitert haben! und auch den ersten E/F-Steig gebaut haben, ist Königsjodler nur noch ein langer (zeitlich anspruchsvoller) schwerer Steig für die Allerbesten. Technisch sind die neuesten sicher schwerer. Der E/F ist so schwer, dass ich mich frage, ob ich ihn überhaupt schaffe, trotz Alpin-Erfahrung.

Ansonsten braucht man auf Königsjodler auch Doppeltrolley und Arbeitshandschuhe für Flying Fox (Stahlseilbahn), Klettersteigset, und vor allem gutes Wetter den ganzen Tag. Die Tour ist extrem lang, keine Notausstiege! Und vorsichtig, heuer schon zwei Tote darin.
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s51kq8. 08. 2010 15:39:04
Einige Fotos und Material zu Königsjodler gesammelt HIER
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geppo8. 08. 2010 18:49:26
Danke!!
Schön und zeeeeeer anspruchsvoll. Aber es zieht einen rein, wenn man es sieht und gleichzeitig warnt vor einem sehr anspruchsvollen Klettersteig. Ich trainiere weiter fleißig bei A bis D (und bisschen E - wenn dazwischenvelik nasmeh ).
Gruß
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Gorazd G8. 08. 2010 19:41:33
Bojan, warum Zynismus? mežikanje

Meine Gedanken zu gesicherten Wegen stammen noch aus der Zeit, als ich jung und dumm war. Jetzt bin ich erwachsen, Vater geworden und endlich klug geworden. Die "Väter" (Mijo, Zlatko, Milan u.a.) haben mich mit Beschreibungen und tollen Fotos überzeugt, was der Sinn von Klettersteigen in den Bergen ist, und dich, der viel jünger ist als ich, wie ich sehe auch. mežikanje

P.S. Empfehle, die Humoreske im August-PV zu lesen (falls noch nicht). Gefällt mir sehr. nasmeh
Was sagst du, wie wäre ein Titel für das 11. Kapitel?
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benjamin78. 08. 2010 20:04:42
Ich füge meine Meinung hinzu. Königsjodler hat natürlich bei ca. 2/3 Notausstieg (s51kg), es stimmt aber, dass es trotzdem gute Kondition (vor allem Arme) und viel Vorsicht braucht. Über den Flying Fox kommt man auch ohne Rolle (Sicherungsgerät kürzen, geht, bei gesicherten Wegen tragen wir sowieso Handschuhe. Wir hatten super Wetter und lecker Snack am Gletschersee oben(10.7.2010), aber der Weg ist extrem besucht. Klar übertrifft nicht unseren Triglav, aber sicher überdurchschnittlich besucht bei der Schwierigkeit. Ja, Bojan, das gut gedrehte Video lockt viele... Jedenfalls seriöser Ansatz nötig!
Besser unsere Berge bleiben wie sie sind, also mit möglichst wenig Eisen, von metallenen Seilkonstruktionen auf Gipfeln (z.B. am österreichischen Dachstein) ganz zu schweigen.
Also lieber ein bisschen fahren. Einem echten Bergler fällt es doch nicht schwer um 2 Uhr aufzustehen und loszuziehen zum sehnsüchtigen Berggehen. Oder?
Ach ja, Link: http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?aut=1&gorovjeid=10005&id=2723
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JusAvgustin8. 08. 2010 20:16:31
Klettersteige sollen in Österreich und Italien bleiben, das brauchen wir in Slowenien nicht. Lieber greife ich Fels an als ein Stück Eisen das daraus ragt... meine persönliche Meinung
Gruß
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viharnik8. 08. 2010 20:54:10
Auch ich bin gegen Bohren in slowenischen Bergen. Es gibt massenhaft solche oder andere Wege in unseren Bergen, auch bezahlte Hütten, was noch übrig ist von ursprünglicher Unberührtheit der Bergwinkel soll für erfahrenere raue Bergsteiger bleiben, Wände für Alpinisten.
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s51kq9. 08. 2010 11:21:33
Im Königsjodler gibt es jedes Jahr viele Unfälle und Rettungen, und er ist nicht zu unterschätzen. Am gefährlichsten ist die geneigte Drahtseilbahn, da die meisten keine Seile und Prusiks für das Abseilen/Sichern beim Abstieg benutzen, und auch keine geeigneten (dicken) Lederhandschuhe zum Bremsen dabei haben. Die meisten Brüche und Verletzungen sind in der Wand, wo das FlyingFox-Seil endet. Ferner, dass einige die Regeln der Selbstsicherung nicht immer beachten - sie solieren, und gehen mit zu wenig Erfahrung in diese Schwierigkeit.

Die letzten zwei tödlichen Unfälle sind erst ein paar Tage her (1. August 2010). Innerhalb weniger Stunden fiel ein 50-jähriger deutscher Kriminalist 100m tief, und eine 47-jährige tschechische Ärztin über 50m tief, fast am selben Ort.

Bei Notausstiegen ist es meist so, dass wenn du keine zwei 60m-Seile, Schlingen, Hammer und Haken dabei hast, du geliefert bist. Natürlich musst du mindestens die grundlegenden Alpenmanöver kennen usw. Der, dem in der Via ferrata nichts mehr geht, ist meist nicht physisch fähig, allein abzusteigen, neben Krämpfen ist er auch psychisch fertig. Solchen muss man mit einer der Rettungsmethoden aus der Wand bringen.

Solange nichts passiert, ok oberflächlich brauch ich nichts zu wissen und keine zusätzliche Ausrüstung mitnehmen. Aber ist es wirklich so?

Die Grenze zwischen Genuss und Unfall in schweren Klettersteigen liegt ganz nah bei uns. Leider merken es einige erst, wenn es zu spät ist. Erfahrung schrittweise sammeln, gute psychophysische Vorbereitung, gute Tourenvorbereitung, geeignetes Wetter, genug Ausrüstung und Erfahrung für mögliche Rettung, und ein zuverlässiger Partner auch in Klettersteigen spielen eine Schlüsselrolle.

Der Klettersteig Königsjodler wurde 2001 eingerichtet und hat nur C/D-Bewertung, was irreführen könnte. Doch seine Länge, Exposition und technische Schwierigkeit stellen auch heute, in der Ära schwererer Steige als diesem, eine ernste Herausforderung für erfahrene Bergsteiger dar.

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Bojan_A9. 08. 2010 11:52:06
Gorazd, mit deinem super Bericht über Cjajnik stimme ich voll zu. Dieses Jahr war ich etwas mehr in Klettersteigen, aber das bedeutet nicht, dass mir diese Art "Klettern" gefällt. Klar ist es lustig. Aber hundertmal lieber würde ich etwas Echtes klettern gehen.
Hoffe ich gehe endlich nächste Woche. (Aj kent vejt)nasmeh

PV habe ich nicht abonniert, also den Artikel nicht gelesen.

Mijo, danke für die Infos zum Königsjodler. Ich sehe, dieser Steig ist wirklich anspruchsvoll und ich besuche ihn erst in einem Jahr, wenn wir Erfahrung gesammelt haben.

Ansonsten bin ich auch absolut dagegen, in Slowenien einen Klettersteig zu bauen.
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geppo9. 08. 2010 12:15:23
Wir haben aber viele Wände wie z.B. in Lawamünd und könnten dort ohne Schaden einen Klettersteig bauen. Er wäre wahrscheinlich immer besucht, wie anderswo. Ebenso sind Wände gebohrt und mit Bohrhaken in meiner unmittelbaren Nähe ausgestattet (Kotečnik, Kamnik). Dorthin fahren Leute aus ganz Slowenien zum Klettern und Trainieren.
Lp
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s51kq9. 08. 2010 12:17:14
Bojan, wenn dich echtes Klettervergnügen begeistert, gleich in die Alpinistische Schule. Da du jung bist, ist das sehr einfach. Jetzt im Herbst, wenn die meisten Sektionen mit Einschreibungen starten, ist die ideale Gelegenheit. Erinnerst du dich an Nina aus dem "A"-Kurs? Jetzt ist sie schon ältere Aspirantin in ihrer Alpinsektion.

Lp, Mijo
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Bojan_A9. 08. 2010 12:42:39
Ich bin schon in die Alpinistische Schule gegangen. Nur die Prüfung fehlt mir noch. Hätte sie schon gemacht, aber genau am Prüfungstag war ich verletzt und konnte nicht ablegen. An Nine erinnere ich mich natürlich noch.

LP, Bojan
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s51kq9. 08. 2010 13:17:15
Super, dann gibt's nichts anderes als fleißig Routen zu sammeln, damit die Bedingungen für Beförderung zum jüngeren Aspiranten erfüllt sind. Und natürlich die Prüfung so bald wie möglich, ohne sie kein Weiterkommen ... Was fehlt dir noch alles: Fels-, Winter- oder Gletschertechnik? Bei welchem AO bist du?

Nach der Alpinistischen Schule, mit einer Menge langer Routen geklettert, solltest du keine Probleme in schweren Klettersteigen haben. Du bist geschult - weißt was du tust, kannst dich retten und hast teilweise die Wandbewegungstechnik entwickelt. Also mutig und klug weiter.

Viel Erfolg!
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Bojan_A11. 08. 2010 09:23:45
Es fehlt mir Felsentechnik (und Kraft in den Armen) um etwas wirklich Schwieriges zu klettern. Ich bin beim AO Radovljica.

War gestern auf Turkenkop: http://bojanambrozic.spaces.live.com/blog/cns!ACD975034630F7FE!10299.entry

Ja Mijo, dir auch viel Erfolg und gute Berichte aus den Bergen. Und hoffe wir treffen uns mal in den Bergen.

LP, Bojan
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Gorazd G11. 08. 2010 10:43:47
Meinen Glückwunsch an Bojan für die letzte Meinung zum Ziehen an Drahtseilen und die Erklärung mit gleichzeitiger Entschuldigung. Klar hast du recht, alles war Zynismus - der bergsteigerische Humor hat gewirkt. mežikanje Der Autor hat darin die Bergregeln umgedreht, weil er gemerkt hat, dass man das Gegenteil schreiben muss, damit die Mehrheit wenigstens grundlegende Verhaltensregeln in den Bergen einhält. Zehn Regeln in neuer Verkleidung:
- pflücke Bergblumen!
- störe Bergfrieden!
- scheuche Wild!
- töte Schlangen
- versaue
-grüße nicht
und so bis zehn
Die elfte könnte lauten:
-baue(n) so viele Klettersteige wie möglich!

Meine Meinung zu solchen Wegen ist immer noch wie bei Cjajnik beschrieben und danke dass du zustimmst. Sogar geppo hat mal geschrieben er stimmt zu, obwohl bei all seiner Begeisterung für Eisen in den Bergen schwer zu glauben. Für ihn hab ich noch einen Link:

http://www.gore-ljudje.net/novosti/4670/

Geppo, versuch breiter zu denken und für einen Moment dein unermessliches Verehren solcher Wege zu unterdrücken. Du bist sicher Naturliebhaber (Umfrage würde 100% Ja ergeben). Du genießt die Natur, oder? Aber letztens genießt du Natur nur noch, wenn dir jemand was drin baut?! Verstehst du, was ich meine. Wo sind Tiere, Botanik, Gesteine die Bojan erforscht und mehr und mehr ... Was interessiert dich in den Bergen neben riesigen Mengen Eisen, das jemand in die Natur gebracht hat, Wand zu Baustelle gemacht hat damit du es genießen kannst? Du strebst immer schwerere Klettersteige an: heute D, morgen E, dann F ... Und dann? Du schreibst, am Einstieg zur Ferrata bei Železni kapli war es schon im Dunkeln voll Leute. Gehen wir in Richtung dass solche Wege den Nachmittags/Abend-Fitness ersetzen?

Für Igla sagst du gegen, für Strevčeva peč sofort dafür, obwohl ich denke dass Kletterer für letztere noch mehr aufspringen würden. Vollkommen berechtigt. Top slowenischer Kletterer Andrej Grmovšek hat dort eine Sicherungsstelle eingerichtet, und sein Gewissen quält ihn noch Jahre später. Und wofür setzt du dich ein? Richtig, wir greifen alle in die Natur ein, Alpinisten, Kletterer, Wegefrei-Gänger, Klettersteigers (oder wie ihr euch nennt), normale Wanderer, Ausflügler ... Aber wofür du dich für Strevčeva peč einsetzt, ist wie den Bau eines Wegs mit Pickel und Hacke mit einer Bulldozer zu vergleichen, der ein paar Meter weiter eine paar Meter breite Rinne gräbt.

Noch ein Tipp für dich. Mijo ist eine sehr geschätzte Persönlichkeit aus der Alpinwelt, die ich auch sehr respektiere, obwohl ich mich bei Klettersteigen nicht mit ihm einig bin. Schwer einen Menschen zu finden, der so Kenner von Bergen, Kletterausrüstung und gleichzeitig Mentor, Führer und mehr ist. Zweifle nicht, dass er dir viele nützliche Tipps zum Bewegen auf sehr anspruchsvollen Wegen gegeben hat. Versuch mal mit ihm eine leichtere Kletterroute zu steigen, dann siehst du den Unterschied zwischen Ziehen am Eisen und Kontakt mit echter Wand.

Auch mir ist vieles unerreichbar, aber mir kommt nicht in den Sinn, dass jemand in den Bergen was bauen muss damit ich meinen Genuss und Ziel erreiche. Viki Grošelj sagte schon vor Zeit, dass mit heutiger Technik alles - oder fast alles - möglich ist, aber das ist es nicht. Geppo, du denkst es ist, hast dein Ziel gefunden und genieße es. Zu deinem Leidwesen (und dem von der Hälfte dieses Forums) nicht in Slowenien. Noch nicht ...

Viel Glück!
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panda11. 08. 2010 13:15:31
Ähnliche Debatte Klettersteige ja/nein fand auf verwandtem Forum statt. Klar sind Meinungen immer geteilt und wir werden nie alle gleich zufrieden sein. Warum keine Klettersteige und warum ja? Vielleicht findet jemand es unpassend am Eisen mit Sicherungs-Set zu baumeln, weil er lieber Freiklettert und umgekehrt. Alles hält, wie man's dreht. Und doch sind echte Klettersteige für Fans in benachbarter Österreich und Italien zu weit. Warum nicht haben oder warum haben, die Frage stellt sich immer. Genüsse sind verschieden. Das ist nur meine bescheidene Meinung. Wer sie klettern will, soll; übrigens ich auch, wenn's welche gäb. LP nasmeh
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geppo11. 08. 2010 13:29:58
Gorazd schau!
Einmal hab ich geschrieben, dass meine Anzahl gekletterter Klettersteige noch nicht die Finger einer Hand überschreitet (Košutnikov turn, Lawamünd, Cjajnik und jetzt Železna kapla)
Nie hab ich geschrieben, dass es mich stört und dass endloses Ziehen in Kaminen schwer für mich ist (was die Mehrheit schreibt und immer noch fröhlich macht).
Nie erwähnt (geschrieben), dass ich mein Ziel im Klettern von Klettersteigen gefunden hab!!

In meinem Alter, wo die Kurve physischer Leistungsfähigkeit abwärts geht plane ich nicht
"immer schwerere Klettersteige: heute D, morgen E, dann F .." zu steigen

Mich als Bergsteiger, der ein Leben lang in die Natur geht, hat interessiert (basierend auf Beschreibungen Cjajnik u.a..) wie ich mich auf so einem Weg verhalten würde und wie fähig ich bin.
Cjajnik hab ich auf Vorschlag meines älteren Kollegen gestiegen (und auch mein heimlicher Wunsch, er ist nicht allein schuld..zavijanje z očmi ). Nicht um auf Foto oben einen Karabiner daneben zu haben. Mich interessierte zu sehen, was das ist wovon alle schreiben?
Dann erfahre ich, dass in der Nähe noch schwererer Steig ist (Železna Kapla). Sofort Lust ihn auch zu probieren.
und das war's..
Kein Verlangen nach F/G..

Gerne würde ich mal an geführter Auslandsreise teilnehmen und noch einen Klettersteig steigen (solang Gesundheit mitspielt) und bin zufrieden. Jetzt weiß ich wenigstens meine Grenze und was ich bei Beschreibung erwarten kann.
Wär einer bei uns in mancher Wand (wenn nicht zu weit), würde ich gerne einen Nachmittag darin verbringen.
Das geb ich zu...(die Hälfte vergebe mirnasmeh)
Schau Gorazd:
Kletterer haben in der Nähe in Wänden und Blöcken hunderte gebohrte Bohrhaken. Alle diese Wände leuchten von Schrauben und ...
Richtig, lass sie trainieren und üben (ich kletter auch mal III in Wanderschuhen - mehr kann ich nicht jezen )

Lp Zlatko

Kotečnik1
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