Beschreibung:
Die Kohlmeise ist etwa 15 cm lang, mit einer Flügelspannweite von 22-25 cm und einem Gewicht, das normalerweise 21 Gramm nicht überschreitet. Sie hat ein grünliches Gefieder auf dem Rücken, mit grau-bläulichem Schwanz und Flügeln. Kopf und Kehle sind glänzend schwarz, mit weißen Wangen. Die gelbe Brust wird longitudinal von einem schwarzen Streifen von Kehle bis Bauch durchzogen, der bei Männchen viel ausgeprägter ist. Unter den europäischen Verwandten hat die Kohlmeise das größte Brutgebiet: im Paläarktischen von Portugal bis Irland im Westen bis Kamtschatka und Indischen Subkontinent im Osten. Vier Unterarten in Europa: In Italien – wo sie standorttreu ist, wie im gesamten mittel-südlichen europäischen Areal – lebt die nominale Unterart Parus m. major sowie Parus m. aphrodite, deren Verbreitung jedoch auf Sizilien beschränkt ist. Die Kohlmeise bewohnt halb bewaldete Habitate wie Waldränder, Obstgärten, Felder mit Baumreihen, Gärten und städtische Parks. Sie bevorzugt niedrige Lagen wie Hügel- und Flachlandgebiete. Brutet in geschützten Baumhöhlen, Mauern und Nistkästen, baut das Nest aus Moos, Haaren und Federn. Legt Eier – normalerweise 8-15 – von April bis Mai: glatt, weiß mit kleinen dunkelroten Flecken, bebrütet vom Weibchen ca. 15 Tage. Küken werden von beiden Eltern ca. 20-30 Tage nach dem Schlüpfen versorgt. Raupen, Bienen und Spinnen sind bevorzugte Nahrung, aber oft verschmäht sie auch nicht Samen, Früchte und Beeren. Die Nahrung wird mit dem Schnabel zerkleinert, mit den Füßen festgehalten. Nehmen gerne Futter aus Menschenvögeln an.
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Videolänge: 06:21