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Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)

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Beschreibung:
Leicht an seinem sehr langen Schwanz erkennbar ist die Schwanzmeise keineswegs eine solitär lebende Art, weder gegenüber Artgenossen noch gegenüber anderen Arten: Im Winter lässt sie sich, da sie eng mit den Meisen verwandt ist, in „gemischten“ Gruppen zwischen den Bäumen beobachten. In der Fortpflanzungszeit helfen sich die Paare gegenseitig beim Bau des äußerst aufwendigen Nestes, und wenn ein Paar seinen Brutwurf verliert, eilt es sofort zum Nest der „Verwandten“, um bei der Jungenfürsorge zu helfen. Mit einer Länge von nur 15 Zentimetern – einschließlich des sehr langen Schwanzes, der allein 7-9 Zentimeter misst – ist die Schwanzmeise ein kleiner Sperling. Das Gefieder ist auf dem Rücken schwarz und braun, auf dem Bauch weißlich mit rötlichen Flanken. Um den Kopf zeigt sie eine Art „weiße Krone“. Sie bewegt sich mit kurzen Flügen von Busch zu Busch, untersucht jeden Zweig, jeden Rindenstreifen auf der Suche nach Insekten, von denen sie lebt. Im Winter wird das Gefieder dichter, um die Kälte zu schützen bei Individuen, die in dieser Zeit in Gruppen von 5-18 Exemplaren ziehen und die Ernährung mit Beeren und Samen ergänzen. Diese Winterschwärme sind territorial und verteidigen aktiv ein gemeinsames Gebiet von etwa zwanzig Hektar. Darin befinden sich Schlafplätze, Trinkstellen und verschiedene Futtergebiete, die täglich auf festen Routen abgegangen werden. Mit dem Einzug des Frühlings löst sich die Gruppe allmählich auf und bildet Paare, die sich in verschiedenen Teilen des gemeinsamen Gebiets niederlassen, um eine große „Kugel“ aus Moosen und Flechten zu bauen, die mit Spinnweben als „Zement“ zusammengehalten werden. Im Inneren sorgt eine dicke Federpolsterung für Wärme und Schutz. Für das Nest wählt sie Holunder-, Hasel- und Brombeersträucher. Sie legt zwischen März und Mai 6 bis 12 Eier, führt pro Jahr einen Brutzyklus durch, selten zwei. Ein adultes Individuum lebt normalerweise nicht länger als 8 Jahre. Die Art ist in fast ganz Europa vertreten – außer Island, Skandinavien, Nordrussland und Ukraine – mit verschiedenen Unterarten (in Italien Aegithalos c. italiae und Aegithalos c. siculus auf Sizilien). Sie passt sich sehr unterschiedlichen Habitaten an, solange die Baumbewuchsung halb offen und nicht ausgedehnt ist. Sie bevorzugt Waldränder und kleine Wälder, bewaldete Lichtungen mit Sträuchern, Baumanbau, Gärten, Parks und Obstgärten. Bevorzugt Laubwälder und Mischbestände. Sie findet sich auch in Gebieten hoher Macchia nahe feuchten und sumpfigen Zonen mit dichtem Wachstum von Weiden und Schwarzer Erle, in Ufer-Weiden und Weiden-Pappel-Assoziationen. Die Schwanzmeise bevorzugt Futter an Bäumen, ausgenommen im Frühling, wenn sie auch zu Sträuchern geht.
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Videolänge: 05:28
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