Leider nicht so billig, wie man angesichts afrikanischer Wirtschaftsstandards denken würde. Letztes Jahr war Kilimanjaro-Parkeintritt ca. 110$ pro Tag, das umfasst Eintritt für Begleitpersonal. Aber Personal musst du separat mieten, und allein hast du meiner Meinung nach im Park nichts zu tun. Wasser nur in unmarkierten Bächen, die relativ nah an Camps sind, aber nicht überall. Und für Europäer nicht trinkbar ohne Abkochen. Keine Hütten im alpinen Sinne, Getränke (Bier, Coca-Cola, Flaschenwasser) nur in der letzten verkauft, Essen nirgends. Obwohl ich Hunderte Wanderer sah, keinen solo auf dieser Route. Nur mit Sandwiches, Dosen und Energy-Riegeln sieht keiner den Kili-Gipfel.
Mein 7-tägiger Trek kostete ca. 1500 Dollar + Trinkgelder für Personal (ca. 10-15% des Gesamtpreises). Manche geben nichts, mir scheint das nicht richtig, anyway (bei mir war's so) arbeiten sie maximal für deinen Komfort, bezahlt werden sie ziemlich schlecht, besonders normale Träger. Sonst organisiert Agentur alles (Führung, Zelten, Kochen, persönliche Ausrüstung (eigener Rucksack, Winterkleidung, gute Stiefel, warmer Winter-Schlafsack) muss man nur mitnehmen.
Klassische Safaris mit Organisation im Schnitt 200 Dollar pro Tag beim Campen. Bessere deutlich teurer. Und teurer in Zukunft, Parkgebühren werden alle paar Jahre erhöht, da mehr Leute es sich leisten können. Kannst dir nicht vorstellen, wie viele slowenische Studenten man bei so was trifft, was vor einem oder zwei Jahrzehnten noch exklusiv Reichen vorbehalten war.