Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
      

Amariana

Drucken
bagi8. 06. 2010 17:59:06
Der Berg, den wir als schönen pyramidförmigen Gipfel von den Westjulischen Alpen in Richtung Tolmezzo beobachten können, heißt Amariana. Er gilt als ausgezeichneter Aussichtspunkt, aber am Samstag trieben trotz guter Wettervorhersage die lokalen Bedingungen früh Nebel in seine Hänge jezen. Die Sonne belohnte uns für den Aufstieg erst im Gipfelbereich und ermöglichte Ausblicke auf Gipfel weit herum nasmeh. Mehr zum Zustieg in *Bergbeschreibungen*. Erwähnen möchte ich, dass die schmale, kurvenreiche, aber asphaltierte Bergstraße vom Winterschutt befreit und problemlos befahrbar ist. Es gibt auch keine Verkehrsbeschränkungen dafür. LP Bagi
Amariana Anfang des Weges1
Amariana Wegmarkierung und Zeit für den Aufstieg2
Amariana Der erste Teil des Weges führt durch den Wald3
Amariana Weg 4144
Amariana Weg über grasbewachsene Hänge5
Amariana Gipfel-Felsenbereich, gesichert mit Stahlseil6
Amariana Gesellschaft am Weg7
Amariana Avriklja überall auf den Felsen8
Amariana Gipfelbereich9
Amariana Die Ausblicke öffnen sich10
Amariana Ausblicke in die andere Richtung11
Amariana Amariana12
Amariana Tolmezzo13
(+2)gefällt mir
VanSims2. 10. 2010 23:20:01
War heute dort oben. Res coole Berg. Na bei mir hat sich der Nebel nicht aufgelöst und ich wurde um die Aussicht betrogen. mrk pogled

Hab ein paar Bergläufer gesehen sowohl auf dem Waldweg als auch auf der Straße zum Pass.

Ansonsten interessanter Weg, besonders der Žleb mit den Zajlami.
gefällt mir
Jože.3. 10. 2010 07:50:33
Vor Jahren habe ich auf diesen Berg eine Rundwanderung gemacht. In Karnien fahre ich über die Brücke und erste Abzweigung rechts noch paar hundert Meter, wo ich parke. Der Weg beginnt mit Marke 415 und führt zum aufgegebenen Unterschlupf Monte Forcella, auf 1098 Metern. Hier biegt der Weg links ab, erst eben, später steil hoch zum Grat, dem wir bis zur Alm Aiars folgen.( dort bin ich vor gut einem Monat umgekehrt, weil ich keine winterliche Ausrüstung hatte ) Von der Alm biege ich leicht links zum Grat und entlang bis zum Ende, wo man ein bisschen in die Scharte absteigen muss und nach ein paar Minuten stehe ich schon oben. Gipfel selbst und Nordhang noch voller Schnee. Ausblick herrlich. Abstieg zurück in die Scharte und über Weg 414, der anfangs mit etwas Drahtseil gesichert ist, zum Sattel Cristo di Forca, ( manche fahren bis hier jezen ) etwas auf Schotterstraße, wo ich wieder auf den Pfad abbiege und tiefer wieder der Straße zukomme, die zum Sattel führt. Bis Amaro nicht mehr weit, klar dann muss man auf der Straße zum Ausgangspunkt, was aber nicht so angenehm ist, besonders im Sommer. Aber daneben schöner Tümpel, wo man sich abkühlen kann. Schöne Rundwanderung, und anspruchsvoll nicht. ( leider nur zwei Bilder übrig )
vom Pfad zur Amariana1
Amariana2
Amariana - unten rechts Anfang Weg 415 - Monte Forcella nicht sichtbar, ganz rechts - (Bild geliehen)3
(+2)gefällt mir
VanSims3. 10. 2010 13:10:08
Zum Sattel bin ich auch hingefahren zadrega

Hab aber wie gesagt auch viele Läufer gesehen. Als ich an der Seilversicherung abstieg, hat mich einer überholt, als er sah, dass ich noch lange nicht unten bin, einfach über die Felsen geklettert. Wie eine Ziege krabbelte er darauf! nasmeh
gefällt mir
sabina.727. 02. 2011 20:58:53
Heute wollte ich auf diesen Berg steigen, aber wegen falsch gewählter Schuhe habe ich kurz vor dem Gipfel umgedreht, weil ich mich mit Steigeisen sicherer fühlen würde, die ich aber nicht anziehen konnte.....technisches Hindernismrk pogled! Gestartet fast im Dorf Amaro, so habe ich ganz schön Höhenmeter gemacht. Erster Teil durch Wald angenehm, dann windet sich der Weg auf zugewachsenen Hängen, wo viel trockenes Geäst und Sturmschäden. Wenn du unter dem Berg selbst bist dann über Schuttkegeleek, im letzten Teil vollständige Winterausrüstung und Vorsicht nötig. Spur war bis zu meinem Punkt gemacht, dann unter weichem Schnee eisiger und ich denke, noch jemand hat dort umgedreht, praktisch unter Gipfel. Vielleicht leichter, wenn man früher zu Felsen abbiegt und ein bisschen klettert, aber allein hab ich mich nicht getraut. Auf dem Weg außer einem Gamsnasmeh, keine andere lebende Seele getroffen.
Anfangssteig1
Am Bach2
Unter der Wand am Bach3
Auf der Asphaltstraße4
Hier links abbiegen5
Zugewachsene Fläche6
Auf Geröllhalden7
Zum Gipfel8
Natürlicher Wegweiser9
Der Gipfel ist nahe10
Hier habe ich umgekehrt11
Abstieg12
Der Pfad ins Tal ist noch lang13
Momentaufnahme14
Enziane am Weg bringen Sonne.15
(+2)gefällt mir
svicr14. 01. 2012 22:19:57
Auf Amariana hatten wir Frühling geplant, aber da Winter schnee-arm war, entschieden wir uns das auszunutzen. Schon beim Fahren durch den Gailtal am Morgen zeigte sich schöner Tag. In Amaro, 8 km vor Tolmezzo (Tumeč) bogen wir auf steile Straße in Südhänge von Amariana ab. Zwei Kehren vor Pass Cristo di Forca, auf ca. 1000m, hielt uns Eis auf der Straße auf. Zum Straßenende sind wir zu Fuß gerutscht und kurz vor Pass von Straße auf markierten Weg abgebogen. Schön geführter Weg bringt uns noch trocken zu grasigen Hängen, wo Schnee anfängt und stellenweise auch Eis. Zum Einstieg in die Rinne mit Drahtseil gesichert, kreuzten wir Reste kleiner Lawinen. Am Drahtseil hoch zur Scharte(Steigeisen empfohlen), wo sich Blick auf wunderschöne Karnische Gipfel öffnete. Auf schön verschneiem Grat genossen wir Ausblicke bis zum Gipfel. Abstieg in warmem Januarsonne war zusätzliche Bestätigung der richtigen Wahl der heutigen Tour cool
Blick zum Meer vom Übergang Cristo di Forca1
Gipfelhänge und Rinne unter der Scharte, durch die der Weg zum Gipfel führt2
unter dem Gipfel im mit Drahtseil gesicherten Graben3
Schnee, Eis und nasses Gras4
wenigstens in den Höhen gibt es etwas Winter5
im Vordergrund die Gruppe Sernia und Grauzarie6
auf dem Gipfel der Amarina mit Marija7
nein, das ist noch nicht das Meer8
Abstieg entlang des Grats zur Scharte9
Noch ein Blick nach Osten, zu unseren Bergen10
zwischen trockenen Buchen zurück ins Tal11
und ein winterlicher Schnappschuss durch bessere Linse12
noch eine Kurve und der Gebirgsfluss erreicht sein Ziel im Meer13
Gipfelgrat als Trennlinie zwischen warmem Süden und kaltem Norden14
(+1)gefällt mir
kofetarca15. 01. 2012 09:26:02
Auswahl der gestrigen Tour war wirklich richtig trotz nicht erwarteter "Winter" oben. Aber Rundumblicke haben das Mühen durch verschneites Gras aufgewogen nasmeh Wie ich bei Vorgängern lese, hat dieser pyramidale Berg auch einige mit Winterverhältnissen zum Gipfel überrascht mežikanje
(+1)gefällt mir
sabina.76. 07. 2014 21:31:57
Heute sind wir sehr früh aufgewacht, so dass wir um fünf schon Richtung Ziel des Tages unterwegs waren, das war der Berg Amariana in den Karnischen Alpen. In Karnien haben wir die Autobahn verlassen, sind nach dem Dorf Amaro gefahren und geparkt. Zuerst ein Stück auf Asphalt gelaufen, dann links abgebogen und auf dem üppig bewachsenen Weg 414 zum Sattel Cristo di Forca auf 1058 m gestiegen. Die meisten fahren mit dem Auto bis hierher, es gibt einen eingerichteten Parkplatz, wo heute viele Autos standen. Hier setzt der Weg durch Wald und Blütenwiesen fort, voll mit verschiedenen Blumen. Paradies für Botaniker! Nach einer Stunde Gehens öffnet sich der Weg, wir steigen grasbewachsene Hänge zu den Felsen hoch, wo ein kurzer leichter Kletterabschnitt zum Gipfel führt, wo eine Marienstatue mit Glöckchen steht. Heute waren einige Leute auf dem Gipfel, sowohl Slowenisch- als auch Italienischsprechende. Sehr aussichtsreicher Berg!!!!! Man muss sehr früh aufsteigen, sonst ist es zu heiß. Beim Start aus Amaro ist der Weg ziemlich lang und man macht ca. 1500 Höhenmeter. Im unteren Teil gut mit Zeckenmittel einsprühen!!! Besuch wert! nasmeh
Auf Steig 4141
Sehr zugewachsen!2
Oberer Parkplatz.3
Weite Ausblicke bereits auf halber Strecke.4
5
Üppige Vegetation.6
Hier beginnt der Pfad, wenn du zum Pass Cristo di Forca aufsteigst.7
Der Weg steigt ständig schön an.8
Auf grasbewachsenen Hängen.9
10
11
Kranjsk-Lilien fehlten nicht.12
Kletterabschnitt des Weges.13
Am Sattel zum Gipfel.14
Mariens kleines Standbild..........15
Abstieg16
Wir sind auf der Asphaltstraße abgestiegen, aber sie ist ziemlich lang. Wir haben mögliche Zecken auf dem Pfad vermieden.17
(+5)gefällt mir
sla1. 08. 2014 07:46:05
Gestern habe ich auch diesen schönen Berg mit noch schönerem Namen besucht. Gestartet vom Sattel und nach fünf Minuten durchnässt von Kopf bis Fuß. Aber nicht so sehr wegen Regen, sondern wegen des "Dschungelunterholzes", das mir oft über den Kopf reichte. Beim Rückweg alle Klamotten abgeworfen und Wasser aus den Bergschuhen gegossen. Trotzdem zufrieden mit dem Ausflug an so einem regnerischen Tag nasmeh.
(+4)gefällt mir
potepinka24. 01. 2016 14:28:36
In diesem Jahr haben wir einen echten Januar-Ausverkauf von Frühlingswetter und solche Ausverkäufe darf man nicht verpassen.nasmeh Freitag war so ein Tag und auf dem Gipfel der Amariana hätten die Ausblicke volle Preise gekostet. velik nasmeh

Bedingungen angenehm, die Drahtseile im felsigen Rinne nicht vereist. Rinne steil, etwas gefrorener Schnee nur im letzten Teil (Gipfelgrat).

Auf jeden Fall besuchenswert, und wenn ihr meint, es ist mehr Fahren dorthin als Gehen danach, könnt ihr auf dem Rückweg in Pontebba auf der Eisbahn haltmachen und andere winterliche Freuden genießen.nasmeh
am Ausgangspunkt1
einige genossen die Aussicht aus einem anderen Blickwinkels2
über den grasigen Abschnitt...3
die Rinne ist steil4
von der Scharte an durch das Gestrüpp gibt es etwas gefrorenen Schnee5
am Gratrücken...6
...bis zum Gipfel7
Marija auf dem Gipfel8
Aussichten...9
Monte Coglians mit Nachbarn10
11
Zuc dal Bor und Montaž12
Nahaufnahme von Zuc dal Bor... (Verhältnisse vor Ort prüfen - wisst schon welcher);13
...zum Schluss noch ein Frühlingskranz ;)14
(+4)gefällt mir
ljubitelj gora22. 04. 2018 18:47:27
Mit Auto auf Bergstraße (Parcheggio Forca del Cristo 980 m) und dann auf markiertem Weg zum Gipfel Amariana. Noch etwas Schnee unter dem Gipfel, in der Rinne, aber ohne Winterausrüstung machbar. Seile sind frei. Super Ausblicke vom Gipfel, Abstieg über Ankunftsweg. Aus Polhograjska hribovje hin und zurück 350km (mit Gas gemacht).
Wegbeginn1
markierter Pfad.2
hat keine großen Schwierigkeiten gemacht, es gab Stufen3
auf dem Gipfel aufgeblähter Schnee4
5
6
7
rechts Krn, links Kaninsko pogorje8
9
Abstieg, ca. 4 haben umgedreht, ca. 10 waren oben10
Bergstraße, es ist ziemlich warm geworden.11
(+6)gefällt mir
malimiha28. 04. 2018 16:46:26
Heute sind meine bessere Hälfte, Milan und ich zur Amariana gegangen. Weg ohne Besonderheiten. Aber es ist wirklich ein sehr schöner Aussichtspunkt, der sich definitiv lohnt.
1
2
3
4
5
6
7
8
(+4)gefällt mir
2061alessio8. 11. 2018 11:51:33
für Bagi und andere dieses Forums würde ich den Weg Carlo Treu empfehlen, auf Tabacco-Karte 013: Parkplatz im Dorf Amaro bei der Kirche (dort neben Punkt 322) und dann rechts dem Weg folgen (schwarz auf Karte) bergauf neben Bach Rio Sgenaulie bis Punkt 922 Stavolo Posselie, hier etwas links und direkt hoch durch Wald und zuletzt durch Gras und Graten ganzer Weg machbar aber nicht/oder schlecht markiert (November 2011), einige Steinmänner und im letzten Teil ab Punkt 1526 einfach "on sight" bis markiertem Weg 415 am Grat, jetzt links zur Amariana und dann Abstieg ganzer Weg 414 zum Ausgang; oder rechts Rundweg 415 über Ricovero Monte Forcella zur unteren weißen Straße und weiter asphaltiert nach Amaro. Genießt es.
(+3)gefällt mir
bagi8. 11. 2018 14:20:33
Danke Alessio, habe es schon auf die Liste der Ideen für nächstes Jahr gesetzt nasmeh

Noch eine Frage ... ist das die Route, die ich mit gelber Linie auf die Karte gezeichnet habe?
1
(+1)gefällt mir
2061alessio8. 11. 2018 19:34:59
das ist es, der letzte Teil um Punkt 1526 bin ich ziemlich direkt hochgegangen aber es ist "on sight" hier und da folgend zwischen Gras und Felsen schlechter Pfad, wenn du Amariana von der Straße des Dorfes Carnia anschaust, dann siehst/du errätst dass der Weg hochgeht wie eine gerade Linie, fast "direttissima" würde ich sagen.mežikanje p.s. schreibe was für neues Thema CUESTA SPIOLET weil es fast Fortsetzung eures Ausflugs nach Piciat ist.
(+4)gefällt mir
Sabina Grahek1. 01. 2019 20:43:51
Nach vier Jahren sind wir zurück zum Berg Amariana aus dem Dorf Amaro. Manche fahren mit Auto auf der engen asphaltierten Bergstraße zum Pass Cristo de Forca auf 1058 m und sparen sich so anderthalbe Stunden Gehens. Mir gefällt dieser erste Teil des Aufstiegs durch den Wald, Zeit war genug, also..........
Nach zwei Stunden erreichen wir die grasigen Hänge und weite Ausblicke öffnen sich. Im letzten Teil erwarten uns Seile, komplett erneuert, die uns zuerst zum Grat und dann zum Gipfel führen. Letzter Wegteil etwas vereist, Vorsicht geboten. Den letzten Tag des Jahres haben wir so verbracht. Sechs Stunden Gehen, sechs Stunden angenehmer Anstrengung, die dich erneuert, regeneriert. Du kannst mit vollen Lungen atmen, deinen Horizont erweitern und wertvolle Kondition für neue Abenteuer sammeln. Wenn du zum Startparkplatz zurückkehrst und zum Gipfel schaust, staunst du, wie viel ein Mensch in wenigen Stunden schaffen kann.
Der erste Teil des Weges führt durch den Wald.1
Hier beginnen die grasbewachsenen Hänge.2
Hier öffnet sich der Blick.3
Schöne Amariana.4
Letzter Teil des Aufstiegs auf den Klettersteigen, alles ist schön erneuert.5
Der Gipfelabschnitt des Weges erfordert Aufmerksamkeit.6
Es ist nämlich vereist.7
Kurzer Gang entlang des Grats.8
Ausblicke bis zu den Dolomiten.9
Bei der Marienstatue.10
Julische Alpen im Hintergrund.11
Also kehren wir ins Tal zurück.12
13
Renoviertes Parkplatz im Dorf Amaro.14
(+13)gefällt mir
lojze18256. 06. 2019 14:22:40
Vielleicht weiß jemand, wie die Bedingungen auf Weg 415 zur Amariana sind? Wahrscheinlich kein Schnee mehr, aber trotzdem..
gefällt mir
haridautovic1. 11. 2019 19:13:42
1.11.2019 - Monte Amariana - atemberaubender Aussichtspunkt - Weg schön angelegt, gut sichtbar, hervorragend nachvollziehbar und gut gesichert. Du brauchst Kondition und etwas Erfahrung für gute zwei Stunden Aufstieg, der dich sprachlos macht.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
(+5)gefällt mir
mirank11. 10. 2021 20:54:20
Ein Auto haben wir am östlichen Ende von Amaro gelassen, mit dem anderen sind wir zum Sattel Cristo di Forca gefahren. Der Aufstieg auf Weg 414 bis zum Grat verlief in völlig normalen Bedingungen, nur hier und da waren erste Schneeflecken sichtbar. Am Sattel hat es dann kühl und windig geweht bis ganz oben, da der Weg die ganze Zeit am Grat entlang läuft. Die Ausblicke waren noch ganz gut, während das Kanin- und Montasio-Gebirge im Südosten in Wolken lag. Nun, vor 12 Jahren guckten aus dem Nebel nur Gipfel über 1800m rausnasmeh. Abstieg auf Weg 415, der sich die ganze Zeit am extrem aussichtsreichen Ostgrat hält und noch schöner gewesen wäre, hätte uns nicht der Wind gestört. Das Mittagessen haben wir uns erst im Windschatten beim Schutzhütte Pian d'Ajars gegönnt, von wo der Pfad etwas unter dem Grat in bewachsenem Gelände weitergeht. In der nächsten Stunde Wanderung verlieren wir nicht viel Höhe bis zur Hütte Monte Forcella. Dort biegt der Weg zu den südlichen Hängen ab, wo ein schöner und ziemlich gut getretener Steig vorbei an zwei Almen oder halb aufgelassenen Höfen in das Tal Beli genau bei den zwei langen Brücken auf der Regionalstraße führt. Bis Amaro sind es von da noch 2-3km
entlang des Aufstiegspfads1
in der Rinne vor dem Hauptgrat2
3
4
Blick nach Norden Sernio und Grauzaria5
Entlang des Gipfelgrats - hinten sichtbar die weniger betretenen Spur 4156
Zusammenfluss von Bela und Tagliamento7
Coglians und Kellerspitzen8
Blick vom Abstiegspfad (415) zum Hauptgipfel9
letzte Edelweiße im Wind auf dem Grat10
fangen an, die Farbe zu wechseln...11
am Sonntag hat es außer uns wahrscheinlich niemanden gesehen12
im Bereich der verlassenen Alm das Schutzhaus Pian d'Aiars13
noch ein Schutzhaus bei Forcella14
gemähte Wiesen15
16
aus dem Schornstein stieg Rauch auf17
am Ende des Bergpfads...18
(+2)gefällt mir
bagi24. 11. 2021 17:15:29
Ein schöner Tag im Gebirge ...

Hier und da lernen wir italienische Wörter und die passen perfekt zu diesem Besuch des exzellenten Aussichtspunkts Monte Amariana. Wir haben eine Rundvariante auf uns unbekannten Wegen gemacht und dabei viele schöne Dinge entdeckt. Wie ein Wimpernschlag war der Tag bis zum letzten Licht verbraucht, sogar die Nacht musste zu Hilfe kommen velik nasmeh. Es summierten sich reiche 29 km Weg und 2200 Höhenmeter.

Als Ausgangspunkt haben wir einen kleinen Parkplatz neben dem Weiler Campiolo Alto gewählt. Am ersten Haus an der Straße ist ein Schild für Weg 417. Er führte uns lange an der rechten Seite der Schlucht des Torrente Giagno entlang, die allein einen Besuch wert ist. Nach gut einem Kilometer verlässt der Weg die Schlucht und steigt zum extrem interessanten Dorf Stavoli auf. Das ist auch der Hauptgrund für die vielen gepflegten Brückchen und Treppen.

Das Dorf Stavoli Moggio Udinese hat tatsächlich keinen anderen Zugang als den, den wir genommen haben. Keine Straße hier, nur eine Frachtseilbahn über die Schlucht und die erst seit den 60ern. Früher lebten hier 200 Familien, sie hatten sogar eine eigene Schule. Heute hat es Wochenendcharakter, aber der Patina bleibt. Dafür sorgen auch exzellente Reproduktionen alter Dorf-Fotos mit dreisprachigen Erklärungen. Beim Anschauen reist du Jahrzehnte zurück und erkennst, wie hart das Leben damals war. Empfohlen nasmeh.

Auch weiter trafen wir lange Überreste vergangener Zeiten an, aber die Natur holt sie sich langsam zurück. Wenn sie weg sind, wird der Weg zu einem Pfad. Im Wald gut nachvollziehbar, im Gras etwas weniger. Markierungen reichen und wir hatten keine besonderen Zweifel. Bald waren wir am Sella di Dagna-Sattel und über den Gipfel Cuel di Giai zum Fuße der Amariana. Hier beginnt der steile und lange Aufstieg auf Weg 443. Er verläuft an nördlichen Hängen, daher schattig und kühl. Höher gab es Schneereste, die aber nicht stören. Direkt unter dem Gipfel trifft Weg 443 auf den sehr anspruchsvollen Zugang zur Amariana, Weg Sentiero Dalla Marta ( KLIK ).

Der Gipfel war sonnenbeschienen auf dunklem blauen Hintergrund und dementsprechend endlose Ausblicke. Angenehme Temperaturen und Windstille luden zu längerer Pause ein, aber viel Ruhe konnten wir uns nicht gönnen. Nach kurzem Snack und kleinem Martinieren gingen wir weiter, wieder ins Unbekannte.

Wir folgten der Gratvariante mit Marke 415. Solch einen schönen und aussichtsreichen Grat hatten wir wirklich nicht erwartet. Stetiges Gehen ist es nicht gerade, da der Pfad meist eng und grasig ist. Grund wahrscheinlich ferne Ausgangspunkte und langer Anstieg. Wie auch immer, wir haben die Ausblicke maximal genossen und den Tag gejagt. Als der Grat endet, biegt der Weg zur schattigen Nordseite ab und fängt steil abzustiegen an. Wegen des Überflusses an Herbstlaub und entsprechender Vorsicht konnten wir nicht schnell absteigen. So bis zur Forcella-Hütte, wo der Tag sich langsam verabschiedete.

Dank exzellentem Weggrund nachher machte uns das nichts aus und wir rasten ins Tal. Den ursprünglichen Abstiegsplan haben wir wegen der nahenden Dunkelheit etwas geändert und für sichereren Abstieg auf markiertem Weg zur Radweg entschieden. Gerade davor mussten wir unsere Sternchen anzünden, die uns die Straße für lange 5 km bis zum morgendlichen Ausgang beleuchteten. Aber die Nacht hat ihre Kraft und auch diese Kilometer gingen schnell vorbei. Vor allem wegen schnellem Gehen wegen Kälte velik nasmeh.

Koordinaten Ausgangspunkt (Parkplatz neben Dorf): 46.400709, 13.161229
Der Wegweiser steht an der Straße beim ersten Haus, nicht weit vom Parkplatz1
Der Start des Weges 417 führt durch den Weiler Campiolo Alto2
Bald wird es zu einem schönen, gut ausgetretenen Pfad3
Wir fahren fort entlang des Flusses Torrente Giagno. Wir gehen etwa einen Kilometer daran entlang4
Unsere Zweifel am verlassenen Weg sind nun überall verschwunden :)5
Blick zurück auf den überdachten Eisenbahnabschnitt und Teil des zurückgelegten Pfades6
Trotz des breiten Pfades ist am Rand überraschenderweise noch eine Schutzzaun angebracht7
Verlassen der Schlucht. Auf dem gegenüberliegenden Ufer beginnt der Pfad endlich anzusteigen8
Auch die guten Stufen haben uns überrascht. Angeblich sind es insgesamt 3659
Noch ein herrlicher Übergang über die tiefe Mulde10
Endlich Sonne auch für uns. Bis hierher sind wir im Schatten und in der Kühle der Schlucht gegangen11
Wir hatten schon einige Kapellen gesehen, aber eine solche Kirche hatten wir wirklich nicht erwartet12
Dorf Stavoli, Grund für den gepflegten Weg. Neben der Materialseilbahn ist es der einzige Zugang13
Die meisten Gebäude sind gepflegt, einige verlassen. Sie hatten sogar eine Schule hier14
Einzelne Gebäude sind mit Fotos aus alten Zeiten ausgestattet. Sehr interessant15
Am Ende des Dorfes stehen noch der Dorfbrunnen und die Steinschwemme16
Weiterhin steigen wir hoch und steil über die Schlucht hinauf17
Überraschung … plötzlich endet der Pfad. Ein Erdrutsch hat ihn weggeschwemmt18
Über den Hangrutsch wollen wir nicht, lieber queren wir höher darüber. Noch höher fassen wir den ausgetretenen Pfad auf19
Wir sind schon sicher. Nach einigen Stunden Wandern haben wir aber nur wenig Höhenmeter gemacht :)20
Wieder etwas Adrenalin, beide sind wir trocken geblieben :)21
Die Herbstgräser sind schon umgefallen, der Pfad ist leichter zu folgen.22
Es geht auf eine Forststraße, die zu Sella di Dagna und weiter zu Cuel di Giai führt.23
Um uns ist ein schöner Buchenwald, in der Nähe hört man Motorräder.24
Bald begegnen wir Förstern, die uns freundlich vorbei lassen.25
Bei diesen Holzstapeln erscheinen erstmals die Markierungen für Amariana.26
Der Anstieg verläuft auf der Nordseite und ist dementsprechend schattig und kühl.27
So klein, und schon markiert :)28
Auch für Gymnastik ist gesorgt :)29
Für die Mühe werden wir mit immer schönere Ausblicke belohnt.30
Direkt unter dem Gipfel trifft der Weg 443 auf den Adrenalinpfad Sentiero Dalla Marta.31
Auf dem Gipfel sind einige Leute, obwohl wir auf unserer Variante niemanden getroffen haben.32
Blick zu den höchsten Gipfeln der Karnijci.33
Blick auf die benachbarten Gipfel.34
Von Amariana kehren wir am Gratenweg 415 zum Rifugio Plan d'Aiars zurück.35
Die Richtung ist ausgeprägt gratnah und extrem aussichtsreich.36
Unter uns liegt die ganze Zeit das Tal der Bela.37
Das wissen wir noch nicht, aber an diesem Haus kommen wir schon im Dunkeln vorbei :)38
Kurz vor dieser Brücke schließen wir uns den Radfahrerinnen an.39
Auf großem Teil des Grats verläuft ungefähr so ein Stegchen.40
Wenn das aufhört, führen die Markierungen uns zur schattigen Nordseite.41
Hier ist keine Sonne und die Temperatur sinkt schnell. Wir ziehen wieder eine zusätzliche Schicht Kleidung an.42
Der Abstieg ist steil und voller rutschiger Blätter. Es geht nicht gerade schnell bei uns :)43
Wir erreichen das volle Schutzhaus Forcella bereits im tiefen Schatten.44
Nur noch ein Foto-Klick und wir rasen talwärts.45
Die Sonne sendet uns noch letzte Grüße.46
Alles passiert sehr schnell. Nun glühen nur noch die Gipfel.47
Das Tal ist so nah, in Wirklichkeit noch ziemlich weit ...48
Vollkommene Dunkelheit. Wir haben unsere Sternchen angezündet und ihnen treu gefolgt.49
Die Kolesarka ist hervorragend zum Gehen im Dunkeln und in einer guten Stunde sind wir schon nah am Ziel.50
Campiolo, unteres Dorf. Wir müssen ins obere Dorf, Campiolo Alto.51
Bravo wir. Hier spießen wir die Klobaso auf, der Kreis ist geschlossen.52
Campiolo Alto, Weiler mit wenigen Häusern.53
Uff, wir haben dich schon vermisst :)54
GPS-Track der gewanderten Strecke. Es ergab 29 km und 2200 Höhenmeter.55
(+10)gefällt mir
polownk199813. 04. 2024 13:44:15
Hallo,
War vielleicht jemand kürzlich in diesem Bereich und kann sagen, ob noch Schnee auf dem Weg ist?
Danke und lp
gefällt mir
Seite:12
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Benutzername:
Passwort:
Anmelden
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst registrieren.
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies