|
| zdomec28. 12. 2016 17:02:20 |
Was Lijaneja oben geschrieben hat, stimmt und ist das einzig Richtige. Bivaks sind Objekte, die als Schutzhütten in Not gedacht sind. Wenigstens vor 70-60 Jahren wurden sie dafür gebaut. Leider leben wir in einer Zeit, wo sich einige Idioten so einen "syndikalen Tourismus" ausdenken und in Bivaks Partys und anderes veranstalten. Für den, der vor einer anstrengenden Tour im Bivak übernachten will, ist es kein Problem, den Schlüssel zu besorgen, wenn es abgeschlossen ist. Was soll der Bergsteiger machen, wenn ihn ein Gewitter oder Schlimmeres erwischt, und er vor verschlossenem Bivak steht?
| (+10) |  | |
|
|
|
|
| ljubitelj gora28. 12. 2016 17:38:59 |
Genau so, weil Leute Bivaks für kur*irsk* Party und absichtliches Schlafen nehmen, haben sie es einfach zugesperrt. Slovene und besonders Ausländern kann man nicht beibringen, dass Hütten zum Schlafen sind, Bivaks nur für Not.
|
|
|
|
| SamoK28. 12. 2016 18:04:03 |
Wenn Bivaks wirklich nur Überleben ermöglichen und nichts mehr, bräuchte man sie nicht abzuschließen. Wenn aber Architekten Denkmäler bauen, die besser in den Tivoli passen, und alles poliert ist, wundert's nicht, wenn Leute eine angenehme Nacht dort verbringen wollen einfach so. Verschlossenes Bivak ist natürlich (schlechtes) Oxymoron.
| (+10) |  | |
|
|
|
|
| GregorC28. 12. 2016 18:08:38 |
Autsch, Matej hast du gelesen was du geschrieben hast? Nach dir muss ich falls ich in Bivak flüchte oder sogar Tour plane wo Nacht im Bivak weil zu lang an einem Tag und keine Hütte im Gebiet, diese Nacht im Bivak verbringen Wenn Bivak verschlossen dann ist es kein Bivak, sondern schon fast kleine asketische Wohnung die du nur mit Vorplanung nutzen kannst. In Not bleibst draußen mit langer Nase. Ja...die Tschechen ne Wieder sind uns die barbarischen Ausländer recht gekommen.
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| ZeK28. 12. 2016 18:20:37 |
wenn die Bivaks verschlossen sind, ist es besser, dass es sie gar nicht gibt. ein verschlossenes Bivak ist irgendwo in der Liga davon, eine leere Reservrad im Auto zu haben.
| (+12) |  | |
|
|
|
|
| VanSims28. 12. 2016 18:21:09 |
@GregorC: Wahrscheinlich hat er's gelesen und hat recht. Und ich bin sicher, dass er nicht meinte, dass du im Biwak wachen musst. Wieder hängen wir uns an Wörter und verdrehen sie. Ich stimme aber zu, Tschechen sind nur Ausrede, Slowenen nicht besser. Und da der kleine Slowene nur die Sprache der Gewalt versteht, verarschen wir auch andere. Im Grunde oder in kulturell weiterentwickelten Ländern haben Biwaks wirklich die Funktion, wie @zdomec sie beschrieben hat. Und ja vielleicht hat auch @SamoK zumindest teilweise recht. Im Ausland sind Biwaks Container (meist Italien) oder nette kleine Holzhütten (meist Österreich und die sind vielleicht noch attraktiver für Partys aber dort ist die Kultur einfach unvergleichbar mit unserer) nicht irgendwelche fancy šmeksi Kreaturen.
|
|
|
|
| Trobec28. 12. 2016 18:27:38 |
Na ja... PD Bovec hat entschieden wie sie es taten, sie haben ihre Argumente. Aber dass jemand einen Sturm abbekommt und dann vor einem verschlossenen Biwak steht ist im Widerspruch zum Grundzweck des Biwaks. Aber diesmal stimme ich ganz mit dem zu, was @SamoK geschrieben hat, wäre das Biwak "hässlich" gäb's wahrscheinlich nicht mal "Bedarf" es abzuschließen. Aber das mit dem verschlossenen Biwak wird wohl noch eine nie beendete Debatte bleiben... ähnlich wie wann Winterausrüstung benutzen, Klettergurt, SVK, und welche Schuhe für Hochgebirge geeignet sind, usw...
| (+3) |  | |
|
|
|
|
| ljubitelj gora28. 12. 2016 18:29:56 |
Ja und das kannst du nicht glauben, PD Bovec hat entschieden, und wozu und warum PD-Mitglied sein . Im PD eingeschrieben sein, zurück bekommst du verschlossene Türen. hehe
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| Gast28. 12. 2016 18:37:45 |
Nach der Definition des Alpinen Verbands Sloweniens sind diese Biwaks im Sinne des Betriebs unbetreute Hütten.....also?
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| Becar28. 12. 2016 18:52:00 |
Ich weiß nicht warum man überhaupt von einem Biwak spricht. Ein verschlossenes Gebäude war einfach nie und wird nie ein Biwak sein.
| (+15) |  | |
|
|
|
|
| jax28. 12. 2016 18:54:28 |
zdomec 28.12.2016 Was Lijaneja oben geschrieben hat, stimmt und ist das einzig Richtige. Biwaks sind Objekte, die als Schutzhütten in Not gedacht sind. Wenigstens vor 70er-60er Jahren wurden sie auch dafür gebaut. Leider leben wir in einer Zeit, wo sich manche Idioten so einen "syndikalen Tourismus" ausdenken und in Biwaks Partys und anderes veranstalten. Für den, der vor einer anstrengenden Tour im Biwak übernachten will, ist es kein Problem, den Schlüssel zu besorgen, wenn es verschlossen ist. Aber was soll der Bergsteiger machen, wenn ihn ein Gewitter oder Schlimmeres erwischt, und er verängstigt vor dem verschlossenen Biwak steht? Na, das ist natürlich nicht wahr. Schließlich sind gerade unsere Biwaks 1 bis 4 klassische Beispiele für Biwaks, die nicht als Notunterkünfte entstanden sind, sondern als Objekte zum Übernachten am Ausgangspunkt von Kletteranstiegen - Eins in Škrlatica und Rakova špica, Zwei auf Martuljek-Grat, Drei in Široka peč, Oltar und sonst wo, Vier im Stenar. Tatsächlich war bei allen alpinen Biwaks ihr ursprünglicher Sinn geplantes Übernachten, Notunterkunft nur ein Zusatz.
| (+6) |  | |
|
|
|
|
| Gast28. 12. 2016 19:10:31 |
jax, hundertpro Schöne Erinnerungen, als wir zum Klettern aufgebrochen sind und die Nacht im Biwak verbringen konnten, und überschüssige Ausrüstung, Essen, Wasser dort lassen... Das Biwak bietet dir eine bessere Sprungbrett zum Erobern des Bergs, oder einfach die Wand zu durchklettern, da du nicht alles an einem Tag machen musst. Manchmal hatten wir Schlafsäcke nicht im Überfluss, aber die "harten Pferdedecken", die du im Biwak oder Winterraum gefunden hast, waren goldwert. Aber werden Reservierungen für Silvester im Biwak unter der Skuta noch angenommen, oder ist es vielleicht schon ausgebucht? Was ist mit Biwak II, gibt's dort vielleicht noch Platz?
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| GregorC29. 12. 2016 13:41:41 |
Jax, bravo und Plus für das Geschriebene.
|
|
|
|
| ZeK29. 12. 2016 14:21:27 |
Biwaks wurden früher tatsächlich hauptsächlich für die Zwecke benutzt, die Jax beschrieben hat. heute sind andere Zeiten und andere (auch logistische) Möglichkeiten zur Planung von Aufstiegen. wir haben auch das TNP-Gesetz, das klar definiert, dass ein Biwak ein Objekt ist, das Schutz im Hochgebirge bietet. wenn man heute Biwaks als Ausgangsobjekte bauen würde, dann können drei Bürger einen neuen Alpenverein gründen, unter ihrer Lieblingswand ein Objekt bauen, das ihnen Übernachtung vor Aufstiegen bietet, und es abschließen. ich bin gegen den Bau neuer Biwaks, für die vorhandenen sollen die Regeln des Schutzes gelten. wenn es zu Verstößen kommt, löst man das nicht mit einem Schlüssel, sondern höchstens mit Kontrolle. schließlich nutzen auch die mit Schlüssel den Biwak oft für alles Mögliche andere als wofür er grundsätzlich gedacht ist.
| (+5) |  | |
|
|
|
|
| Becar29. 12. 2016 15:53:36 |
Hier riecht was oder es passt überhaupt nicht zusammen. Auf der PZS steht, dass dieser "Bivak" nicht zum Urlauben gedacht ist, sondern als Notunterkunft. Der Schlüssel ist in einem Talcafé zu holen. Also musst du im Voraus wissen, dass du eine Notunterkunft brauchst. Oder bei schlechten Bedingungen gehst du ins Tal für den Schlüssel und kommst zurück. Hallo?! Macht hier jemand sich über uns lustig? Das versteht sogar ein 10-jähriges Kind, dass etwas faul ist. Gerade die bewusste Schlüsselreservierung fördert das Urlauben. Hoffen sie vielleicht auf mehr Umsatz im Café? Das ist reif für den Ombudsmann. Erinnert mich an erzwungenes Bezahlen von Eintrittskarten fürs Bergmuseum früher, um den SPP-Stempel zu kriegen. Oder das Verstecken des Stempels unter der Theke, damit du noch was trinkst. Sollen sie auf die Box PRIVAT schreiben, dann ist die Sache erledigt.
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| SamoK29. 12. 2016 16:03:07 |
Aber wenn wir ganz ehrlich sind, muss es schon eine echte Notlage sein, um in so einer Bude zu schlafen.
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| Becar29. 12. 2016 16:07:49 |
Bezüglich der Konstruktion noch dieser Gedanke: wenn zufällig jemand die letzten zwei Seile durchschneidet, geht dann nicht alles den Bach runter?
| (+3) |  | |
|
|
|
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.