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Cuel da le Barete

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GITA29. 10. 2017 13:09:21
Danke, miri. Wir konnten nirgends Infos über den Zustand des Weges bekommen, also sind wir selbst hingeschaut... nasmeh
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ločanka29. 10. 2017 20:26:59
Jože, wirklich schöne Bilder nasmeh
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bagi25. 10. 2018 21:04:39
Seit einiger Zeit interessiert mich der Zustand eines der schönsten Rundwege im Karnischen Vorland nach dem großen Brand vor ein paar Jahren. Gemeint ist der Aufstieg auf Weg 619 von Cadermazzo zum Cuel de la Bareto und Abstieg auf Weg 620 ins wunderschöne Dorf Patoc.

Der genannte Weg 619 von Cadermazzo bis Beretka ist derzeit Muster eines gepflegten Weges (Zustand Oktober 2018). Auf ganzer Länge gemäht (1200 Höhenmeter) und von jedem Unrat befreit!!! Unglaublich. So ist er bis zur Abzweigung zur Baretko, durchzogen von riesigen WW1-Stollen. Weiter Richtung Dunja ist Weg 619 wirklich aufgegeben und dafür sorgen wohl die leicht irreführenden Markierungen am Anfang in Cadermazzo.

Fortsetzung nach Patoc auf Weg 620 ist eine größere Herausforderung. Der Brand hat tiefe Wunden hinterlassen, die sich Jahrzehnte nicht schließen. Erosion nagt rasch an dem wunderschönen Weg, der fast horizontal die steilen Hänge quert. Vorläufig passierbar ohne besondere Schwierigkeiten, doch jedes stärkere Gewitter kann die Lage grundlegend ändern. Wohl wegen starker Exposition und Erosion wird er bald aufgegeben. Nicht für Schwindlige.

Die genannte Querung ist für Berg-Gourmets gedacht und die aktuelle Lage ermöglicht ein unvergessliches Erlebnis. Viel Spaß auf dem Weg nasmeh

Ausgangspunkt für Cuel de la Bareto ... 46°25*32.4" N 13°19*00.7"E

Empfohlener Ausgangspunkt für die komplette Rundtour (Info ZS) ... 46°24*33.0" N 13°18*41.7"E

Anfang über die Brücke entlang der alten Straße nach Tolmezzu. Parkplatz 200 m weiter in Richtung Kluž1
Nach Überquerung der Brücke biegen wir rechts ab und stoßen nach ca. 10 Minuten auf dieses Schild2
Cadermazz = zwei eingestürzte Häuser :)3
Schild zur Unpassierbarkeit von Weg 619 in Cadermazz. Das Schild täuscht leicht, da ein vorbildlich gepflegter Weg nach Beretka führt. Nach Dunji ist der Weg zerstört.4
Über die steile Stufe hat die Armee Treppen angelegt5
Das habe ich noch nicht erlebt. Der gesamte Weg bis Cuel de la Barete war kürzlich gemäht6
Weg 619 verläuft durch unglaubliche Übergänge aber das ist nichts gegen den Abschnitt Weg 6207
Manchmal kleinere unexponierte Abbrüche problemlos passierbar8
Im Gipfelbereich wärmte uns die Herbstsonne den unteren Teil erreicht sie nicht mehr9
Schild für Cuel de la Bareto. Von hier Weg 619 nach Dunji nicht mehr erkennbar wahrscheinlich aufgegeben10
Blick zu den zentralen Karnischen Alpen11
... und Richtung Reziji12
Cuel de la Bareta mit Montažem rechts und Naborjetskimi Bergen links13
Trotz späten Datums waren wir auf dem Gipfel in Sommerkleidung :)14
Trotz Regenvorhersage sah man weit, weit.15
Ein kleines Loch verbirgt die unglaublichen Dimensionen der unterirdischen Militärshelter.16
Vollständige Überraschung, so etwas habe ich noch nie gesehen. Die Tunnel sind gigantisch, mehrere Meter hoch.17
Die Treppen sind meisterhaft betoniert.18
Vergleich der Größen der Tunnel.19
Fertigungsjahr. Damals gab es noch kein made in China :)20
Die Tunnel reihen sich mindestens einen halben Kilometer aneinander. Die Dimensionen sind unglaublich, Ausführung und Erhaltung erstklassig...21
Rückseite der Cule de la Barete.22
Wir setzen den Weg 620 fort.23
Sehr bald zeigt sich ein anderer, wilderer Charakter des Pfades.24
Ehemalige militärische Mauleselspur führt zum Dorf Patoc.25
Die Umgebung ist wild, dank des Weges begehbar.26
Wassermomentaufnahme :)27
Die 620 ist natürlich nicht gemäht wie die 619, hat aber besonderen Charme.28
Einige Abschnitte sind deutlich exponiert.29
Wir stießen mehrmals auf Erdrutsche.30
Der quer verlaufende, fast ebene Abschnitt des Weges 620 wird wahrscheinlich in Zukunft wegen Erosion aufgegeben31
Einige Queren erfordern besondere Aufmerksamkeit32
Aufblick. Unten links ist ein Abgrund33
Etwas Grün mildert den düsteren Eindruck verbrannter Kiefern34
Die Ausmaße des Brandes merkst du erst, wenn du schon über Patoc bist35
621 führt über noch stärker verbrannte Hänge36
Auf Serpentinen zur Tal. Keine Exposition mehr, Grün kehrt zurück37
Feuerzungen haben an manchen Stellen die Hänge fast bis zum Dorf Patoc geleckt38
Patoc, teilweise aufgegebenes, teilweise besiedeltes Dorf39
Hier kehre ich immer gern zurück40
Patoc41
Patoc42
Patoc43
Patoc44
Unser Rückweg in Richtung Kluž45
Auch hier liefen wir auf der alten Militärmulatierra, die uns direkt ins Tal brachte46
Kirche San Paolo in Klužah, den Gefallenen im Ersten Weltkrieg gewidmet47
Blick in die Richtung, in die wir zum Ausgangspunkt zurückkehren mussten48
Der einzig sinnvolle Rückweg war entlang der alten Eisenbahnlinie, jetzt in einen Radweg umgewandelt49
Chiusaforte = Kluže50
Ehemaliger Bahnhof, Treffpunkt der Radfahrer51
Führt zurück zum Ausgangspunkt52
Gut gebauter Brücke, hielt unser Gewicht :)53
Schräger Wasserfall54
Karte des zurückgelegten Weges55
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jax25. 10. 2018 21:21:16
Ich denke, ich melde mich oft mit demselben Kommentar in Berichten aus dieser Gegend, aber trotzdem wieder - das sind Julier, keine Karnier ;-)
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bbugari125. 10. 2018 21:43:21
Ja, das sind Julier...
Und diese bagi-Beschreibung ist wirklich wunderbar, auch die Bilder! Wunderbar! Gratulation!
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bbugari126. 10. 2018 12:07:53
Bagi, ist dieser kritische (verbrannte) Abschnitt des Weges zwischen der Abzweigung unter Bareto und dem Dorf Potok gut markiert? Auf der neuen Tabacco-Karte (Canal di Ferro 2018) ist er nicht mehr da...
Zweitens, lässt sich der Weg vor dem Ausgang ins Bela-Tal rechts abkürzen, direkt Richtung Cadermazza, ohne nach Kluže zu gehen?
Danke!
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bagi26. 10. 2018 15:19:01
@bbugari1... Weg 619 ist offiziell aufgegeben und steht nicht mehr auf der Liste der gewarteten Wege ... http://www.cai-fvg.it/sentieri-cai-fvg/settore-6-alpi-giulie/
Die wirkliche Lage ist natürlich so, wie ich sie beschrieben habe. Bis zum Sattel etwas unter Beretka ist 619 ein ausgezeichneter Weg, weiter gegen Dunja ist er nicht mehr nachvollziehbar. Der gesamte beschriebene Weg, inklusive 620, ist nachvollziehbar und solide markiert. Sich zu verlaufen ist praktisch unmöglich nasmeh.

Den direkten Übergang nach Cadermazz kenne ich nicht, noch habe ich irgendwo eine sichtbare Abzweigung bemerkt. Auf der beigefügten Karte ist ein Quergänschen markiert. Große Frage ist sein aktueller Zustand. Es zweigt unmittelbar vor der einzigen Brückchen ab, das den Rio Patoc quert. Später ist die Abkürzung sicher nicht mehr möglich wegen der tiefen Schlucht des Baches und steilen Hänge über dem Tal.

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GITA26. 10. 2018 15:53:54
@bbugari1 - auf diesem Pfad, der auf der Karte eingezeichnet ist (den bagi oben beigefügt hat), haben wir den Abstieg zum Ausgangspunkt letztes Jahr Ende Oktober verkürzt. Der Pfad ist ziemlich gut nachverfolgbar, stellenweise etwas "verwuchert", an einer oder zwei Stellen sogar mit loser Drahtseil gesichert... Füge ein paar Fotos für bessere Vorstellung bei.
So ist die Abzweigung markiert (Weg rechts bergauf) - in ca. 500 m Höhe in der Kurve kurz vor der Fußbrücke1
Pfad mit roten bzw. orangenen Punkten markiert, an einigen Stellen etwas eingesunken.2
...sonst meist gut ausgetreten...3
Hier kamen wir direkt auf den Radweg vor dem Tunnel (letzter roter Punkt) und von hier sind es nur vielleicht 10 Minuten zum Ausgangspunkt.4
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sly26. 10. 2018 22:04:11
Schöne Tour Bagi, Gratulation! Ich habe diese Tour ein paar Jahre vor dem Brand in einer deutlich verlängerten Variante gemacht. Gestartet auf Planina Pecol und über Via alta 621 quer über oberhalb Dorf Patoc
wo ich Richtung Cuel de la Bareta auf Weg Nr. 621 zum Abzweig fortgesetzt habe, wo der Weg zum Sattel unter Bareta aufsteigt. Bareta besucht und wollte nach Dunja auf Weg Nr.619 absteigen, die in Dunja auf Nr.651 trifft und durch Dunja-Tal zum Rudni vrh aufsteigt. Leider hat mich dort ein großer Erdrutsch der ein paar Tage vorher passiert war aufgehalten und ich bin zum Abzweig zurück, dort abgestiegen nach Cadramazza und entlang der stillgelegten Eisenbahn nach Dunja und durch Dunja-Tal zum Abzweig für Strma peč. Dort übernachtet am Bächlein und nächsten Tag über Ferrata Norina auf Strma peč aufgestiegen und zum Auto auf Planina Pecol abgestiegen. Schöne Tour, verrückt wildes Ambiente, unglaubliche Schönheiten in Einsamkeit und Wildnis... Der Erdrutsch hat mich zwar eines schönen Stücks Wildnis beraubt und meine Tour verlängert. Leider der heute verstorbene Igor Zlodej hat diesen Erdrutschteil bald danach von der Gegenseite versucht und sich ganz schön abgemüht, um durchzukommen-seitdem wird dieser Wegteil nicht mehr gewartet. Ich habe für diese Tour insgesamt glaube ich 26 Stunden gebraucht und sie bleibt als eine der schönsten wilden Touren in diesem Ende der Julier in Erinnerung, herzlich empfohlen allen Liebhabern von Einsamkeit und wilder Schönheit, leider kann ich nichts fotodokumentieren.
Auf dieser Tour ist mir der wundervolle Gipfel zwischen Clapadorija und Rio Saline aufgefallen, Jof di Miez, den habe ich vor zwei Jahren besucht-königliche Tour!!! Grüße und sicheren Schritt, Sly
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bbugari126. 10. 2018 23:07:02
Danke bagi, danke GITA!
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turbo27. 10. 2018 16:27:10
Und was ist mit dem, wie "Baretka" ins Karnische Voralpen geraten ist mežikanje Was zu Juliern und was zu Karnischen Alpen und ihrem Vorland gehört ist ganz einfach:

https://sl.wikipedia.org/wiki/Karnijske_Alpe

P.S.
Beeindruckende Tour, Gratulation nasmeh
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mirank23. 09. 2021 19:59:21
Nach mehr als fünf Jahren dienstags wieder hier oben; diesmal gestartet von der Staatsstraße nahe Kluž. Weg 619 von Cadramazza schön begehbar und besser markiert als die meisten Spuren auf Kanin - auf unserer Seite versteht sich velik nasmeh. Gleiches auf Spur 620, Weg leicht nachverfolgbar und schön begehbar fast bis Forcella Galandin. Folge des großen Feuers und Erosion sind neu entstandene zahlreiche enge Mulden, 4-5m breit im steilen Schutt. Dort darf man keinen Ausrutscher riskieren zavijanje z očmi, da landet man am Fuß des Sflamburg. Im Gedächtnis war mir das genussvolle Gehen von da nach Patok geblieben, aber jetzt ist es nicht mehr so. Erosionsfolgen sichtbar überall, Kiefern praktisch alle ausgetrocknet. Wilde Unterwuchs und stellenweise Gras mrk pogled überwachst langsam den Weg, hier und da aufgestapelte gefallene trockene Bäume... Ankunft in Patok bedeutet echte Entspannung und noch eine längere Pause, da auch dort - wie auf dem Gipfel - man nicht einfach vorbeigehen kann. Abgestiegen Richtung Kluž und vor dem Brückchen (wo die Spur schon links abbiegt - Brückchen von da noch nicht sichtbar) rechts ein paar m hoch abgebogen. Das Pfädchen riecht man mehr als man sieht aber nach paar m sichtbar rosa Spur - Rest Farbe auf Stein. Achtung nach 5min Abzweigung dieser "Pfädchen" - am Föhre die einzige rot-weiß-rote Marke auf Metallplättchen. Hier links halten und bald am steilen Hang über AC beim Tunnel auf Radweg mežikanje.
Treppen und Pfad noch immer einwandfrei.1
Weg 619.2
Überreste von Baracken mitten im Hang.3
4
5
schöner Weg6
Überreste der Küche direkt unter dem Gipfel.7
obere Seilbahnstation, unten in Patoka eine ähnliche Kunstinstallation8
Eingang in die nahe Kaverno9
10
neue Nutzer des Munitionsdepots11
12
Montage13
Joveti und Strma peč dahinter14
schon auf Weg 62015
16
genussvolle Querung zum forc Galandin - Blick zurück17
18
wir haben über 10 Eingeborene verscheucht19
Der Beginn des Brandflecks ist unverkennbar20
21
Blick auf Zuc dal Bor22
23
stellenweise ist ein etwas leichterer Übergang...24
Die Querung ist nichts für Elefanten25
noch ein bisschen und es wird - na ja, hoffen wir's.....26
27
einst genussvoller schattiger Pfad28
29
Das Bild ist nur ein Bild, Erosion und Gefühl30
und die Erinnerung, wie es vorher war, sind etwas anderes....31
interessante Kappe mit handgefertigten Korci32
Nahaufnahme des Brückchens mit Stegchen vor dem Ziel33
eine der zwei Markierungen auf dem genannten Abkürzer34
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bongo22. 11. 2021 20:51:03
Wenn man die heimischen Berge ein bisschen satt hat, führen Neugier und Eindrücke anderer früher oder später in die Westlichen Julier. Gipfel von Planina Pecol sind für Viele logische Fortsetzung, aber was hinter der breiten Wand des Montaž verborgen liegt und wie mächtig seine Gestalt von der anderen Seite über Dunja ist, die den Dichter Kugy so verzauberte?

Eine gute Einleitung in diese mehr oder weniger einsame und sehr wilde Welt bietet gerade der plattige Gipfel Cuel de la Bareta bzw. Baretka und obwohl am allerletzten Ende der Julier, kann er mit seiner Höhe (1522m), (Un)Schwierigkeit, entspanntem Erkunden und schrittweisem Kennenlernen der Umgebung einen neuen Anfang bedeuten.

Auf dem Weg zur Baretka selbst hat sich in zwei Monaten seit letztem Beitrag und auch vorherigen nicht viel verändert. Die kleine Raststelle an der Straße 2km vor Kluže und etwas nach der Brücke über Bela ist leicht zu finden, einmal überquert und rechts abgebogen geht's bald bergan auf markiertem und vorbildlich gepflegtem Weg 619 in die enge Schlucht des Cadramazzo-Baches. Steil, wild und ziemlich eng verständlicherweise im Schatten, doch auf der Mulde mit Blicken auf den malerischen Bach und Klippen auf der anderen Seite steigt man schnell zum Abzweig auf, wo rechts der Weg ins Potok-Dorf abbiegt. Hier gehen wir kreisförmig zurück, zum Gipfel sind es noch eine halbe Stunde breiter und flacherer Weg. Kurz unter dem Gipfel streichelt uns endlich die Sonne, der Gipfel selbst mit Tisch, Bank und interessantem Obelisken neben Resten der Seilbahn und Artillerie-Festung unter dem ganzen Gipfelbereich bietet wirklich zauberhafte Ausblicke in alle vier Richtungen. In der Ferne thront Montaž und ich verstehe Kugy schon besser. Aber nicht nur Montaž, rechts begeistert von Strma peč, links vom Panorama der Naborje-Berge von Dunja-Gipfel bis Poldašnja špica, drüben Lopič und markanter Zuc dal Bor in den Karnischen, schließlich ganz nah bewundert man die wilde und schwer gangbare Welt der Joveti. Bei sonnigem warmem Wetter pure Idylle, Pläne für weiter vorn leichter geschmiedet.

Zurück zum Knoten mit Weg 620 Richtung Potok-Dorf (2h) und war es früher eine Route für Bergromantiker und Träumer, ist sie heute eher für Abenteurer. Vorgänger haben die Lage gut beschrieben, auf den meisten Abschnitten zum Dorf Vorsicht walten lassen (besonders beim Erdrutsch beim Queren des Fontanis-Bachs), da Erosion mit Feuers Hilfe unter einst mächtigen Kiefern die ebene Panoramasteige über Abstürzen unter Sflamburg rasch zerfrisst. Trotzdem lohnt der Kreis über tiefen Abgründen wo der Weg in viele Mulden und Muldchen einschneidet, besonders gegen Ende wegen malerischem Potok mit netter Kirche darüber. Am Bett des Potok-Bachs abwärts nach Reklanica, kurz vor Brückchen mit etwas Aufmerksamkeit findet man den rechten Abzweig der den Rückweg auf Radspur stark verkürzt. Dieser Abschnitt problemlos nachverfolgbar, technisch keine Besonderheiten, dazwischen zwei Drahtseile. Wer (außerhalb Saison) Einsamkeit und Neues sucht, wird vom wundervollen und stellenweise wilden Erlebnis in dieser abgelegenen Welt begeistert sein.
Anfang des gepflegten Weges1
Ausblicke über Bela2
3
4
Montage5
Der Gipfel ist durchzogen von Gräben6
Statt des Kreuzes, dahinter Vrh Dunje7
Blick auf Montaž und weiter rechts Strma peč8
9
Gipfel mit Tisch10
Joveti11
In der Mitte Zuc dal Bor12
Blick ins Železno-Tal mit Bela Richtung Dunja13
14
15
Fontanisa-Schlucht16
Stelle eines kleineren Erdrutsches17
18
19
Spiel der Natur auf dem Panoramasteig20
...verläuft über Abgründen21
Panoramischer Weg...22
Gut sichtbare Überreste des Brandes 201323
Blick ins Reklantal und auf das Dorf Potok24
Angenehmes Panorama25
Malerischer Potok26
Brückchen, vor dem sich der Abkürzungsweg rechts und etwas bergauf abspaltet27
Ende des Weges vom Radweg und Blick auf den Kranz von Wasserfällen.28
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2061alessio23. 11. 2021 17:30:53
Bild 26, wo das weiße Auto ist hat's letztes Mal so nach Polenta gerochen dass du umfällst jezik, danke für den Tipp zum Abzweig vor dem Brückchen denn ich hab mich gefragt wohin der führt.
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turbo14. 07. 2022 20:25:25
Samstag, 9.7.2022

Aufstieg von Cjadramac gemacht, Abstieg nach Patoc und etwas tiefer über Abkürzung zum Ausgang. Weg vom Ausgang zum Gipfel b.p., vom Gipfel bzw. Abzweig darunter bis Patoc aber verzweifelte Verwüstung. Schon gleich nach Fontanis-Bach schwer den Weg wiederzufinden, alles umgestürzt, auch relativ exponiert, weiter zur Forca Galandin stellenweise gar kein Weg mehr. Mit viel Vorsicht habe ich alle umgestürzten und exponierten Stellen relativ sicher gemeistert, geholfen mit allem was untergekommen: Äste, Gras, Felsen die nicht gewackelt haben usw. Auch von Forca Galandin bis Patoc Weg stellenweise zugewachsen und schlechter nachverfolgbar, aber keine Rutschgefahr mehr. Abkürzung zum Ausgang leicht gefunden, etwas vor Brückchen rechts bergan zweigt gut sichtbares Pfädchen ab das dich schnell zur umgestürzten Mulde bringt wo Drahtseil hilft. Weiter Weg nicht schwer zu folgen, mal Marke am Baum, anderswo rote Fleck auf Fels (bolli rossi). Trotz Verwüstung hat sich die Tour tief eingeprägt, da hier romantisch wilde Ecken die immer seltener werden. nasmeh

https://tubojan.blogspot.com/2022/07/cuel-de-la-bareta-iz-cjadramaca.html
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2061alessio15. 07. 2022 06:18:23
Danke Bojan, jetzt sehe ich den Zustand der Abkürzung, denn seit der Wanderung letzten Jahres bin ich neugierig geblieben nasmeh
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bbugari125. 06. 2023 20:32:43
Weiß jemand, wie der Zustand auf der Traverse von Patoc nach Barete ist?
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turbo25. 06. 2023 21:07:09
Der Zustand ist wahrscheinlich nicht besser als vor einem Jahr, eher umgekehrt, Winter hat sicher seinen Teil getan, einige Gewitter im letzten Jahr auch. Darüber hinaus musst du alle umgestürzten Stellen zweimal durchqueren, wenn du von Patoc zur Baretka gehst, also zweimal bewusst riskieren, dass es unter dir nachgibt zavijanje z očmi
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bbugari127. 06. 2023 12:14:18
Gestern überprüft, Standard-Rundtour Cadramazzo-Bareta-Patoc-Cadramazzo.
In Cadramazzo gibt es noch eine irreführende Markierung, die auch nach Patoc und Raccolano zeigt, als ob der Weg normal begehbar ist. Ebenso am Abzweig unter Bareta noch immer Schild nach Dunjo, obwohl dieser Weg nicht mehr existiert, und Schild nach Patoc, obwohl der Weg gesperrt ist (ja, es gibt Hinweis dass der Weg unpassierbar ist).
Von diesem Abzweig unter Bareta bis zum Überqueren des Fontanis-Baches ist der Weg wunderbar und leicht, dorthin muss man gehen und in wilder Umgebung am Bach klares Wasser trinken.
Auf der anderen Seite des Baches etwas steilerer Anstieg (Abstieg wäre noch schwieriger), dann geht der Weg lange "normal", auch wenn er ins Brandgebiet kommt.
Zu einem Moment dachte ich, ich wäre gleich bei Forcella Galandin, aber dann begannen ernste Probleme, da vor der Scharte mehrere Erdrutsche nacheinander zu überwinden sind.
Als ich an der Scharte anhielt um zu fotografieren, gab es ein paar Meter vor mir und über mir einen starken Steinschlag. Wenn ich nicht vorher angehalten hätte... eek
Tatsächlich ist dieser Abschnitt des Weges WIRKLICH TÖDLICH GEFAHRVOLL und ich rate ab, und auch nach Forcella Galandin gibt es mehrere gefährliche Stellen.
Dann abgestiegen nach Patoc und über Abkürzung (die wieder einige schwierige Stellen hat) zurück zum Auto auf SS 13.
Fotos hänge ich nicht an, da sie dieselben sind wie beim Namensvetter. mežikanje
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palček plezalček20. 11. 2023 22:42:17
Romantische Schönheit in unbeschreiblicher Wildnis zwischen Reklanica und Dunjo. Aufstieg über 619, Abstieg über 620 - letzterer als sentiero inagibile markiert, was andeutet, dass Vorsicht und katzenhafte Schritte nicht überflüssig sind. Trotzdem und vielleicht gerade deswegen ist es eine Welt, die einen nicht gleichgültig lässt, eher im Gegenteil... im Kopf zeichnen sich schon neue Pläne für neue Erkundungen... nasmeh

Mehr bei den Bildern...
Rio Cadramazzo1
Wasser überall im Überfluss2
Links zur Baretko3
Überreste des 1. Weltkriegs_I4
Überreste des 1. Weltkriegs_II5
Pfad entlang des Grats von Baretke6
Eule aus dem Graben7
...und nochmals Blick auf den Gosposki vrh8
Panorama zum Lächeln9
CAI 620 wirkt freundlich10
Skulptur der Natur11
CAI 620 wird etwas weniger freundlich bzw. etwas anspruchsvoller12
'Verrückte' Berge13
Es ist gut, katzenhaft zu gehen14
Blick zurück15
Brandfläche16
zur Erinnerung17
Noch etwas katzenhafte Vorsicht18
Blickt in die Sonne19
malerisch20
...und mit Ketten gesichert21
Goldene Gräser im goldenen Herbst22
Im Kiefernallee23
Patoc durch die Baumgerippe24
Žrd und andere Hügelchen25
auf dem Rückweg26
Kleine Tümpel27
Es leuchtet wie ein Smaragd28
Auf dem Radweg zum Auto29
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