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| VanSims11. 09. 2011 11:45:29 |
Gestern hab ich den Dobratsch über den technisch und konditionell etwas anspruchsvolleren ALOISIASTEIG angegangen. Parken im Wald bei Almwirtschaft Schüt (Zufahrt aus Čajna(Nötsch) über Čač(Saak), bei Feuerwehr rechts wohin auch Bergsteiger-Schild zeigt). Zufahrt zur Almwirtschaft mit Auto offiziell verboten.  Von Almwirtschaft folgte ich Schild nach Alpengarten. Dasselbe täuscht sehr, da nur mit rotem Punkt markiert (konditionell mittelschwer) daneben kein Hinweis wie "Nur für Geübte!" oder Ähnliches. Zuerst Schotter dann biegt Weg in Wald ab. Zuerst schlechter markiert, ab Fels mit Aufschrift ALOISIASTEIG besser, anfangs knödelartige Markierungen (Mitte gelb), ab Gedenktafel (dort schon erster konkreter Blick auf Julier - werden beim Aufstieg immer schöner) rote Punkte. Nicht weit voraus von der Tafel beginnt technisch anspruchsvoller Teil, der aber nicht überlang ist. Leichteres Klettern (Anfang etwas exponiert) dauert ca. 10-15 Min dann wird Fels flacher zu nur noch sehr steilem Weg. Solcher Weg bringt mich zum Geröll. Dort wieder etwas daran entlangklettern (viel weniger anspruchsvoll als erstes Klettern und unexponiert) dann - Markierungen weg Was nun? Oben rechts seh ich Draht. Erreiche ihn, aber rechts wohin er führt keine Marke, links umgefallen. Aber davon aus zufällig Markierung auf anderen Geröllseite. Geröll hat also Wegstück zerstört. Finde stabilsten (fast fester Fels) Übergang darüber indem ich etwas zurücksteige und quere. Geröll nicht sehr breit. Wieder bei Markierungen. Von da an wieder sparsamer aber auffindbar. Weiterhin treffe ich unnötige Drähte (wo waren sie vorher?!?) dann quere ich noch zwei Geröllfelder (erstes trivial mit schon gemachtem Steg, zweites umgehe oben und trotz Sorge finde sofort Markierungen weiter). Dann kreuzt Gamsherde meinen Weg und bin bei Aloisiahütte. Eigentlich Biwak. Davon weiter. Bis hier sehr eng, jetzt weitet sich etwas und bringt mich endlich zu Drahtzaun und Gipfelplateau. Wände enden hier, Markierungen auch! Wohin nun? Intuitiv folge blassem Fahrweg, steige etwas auf und ab und seh in Ferne Menschenmengen. Klar bei Hauptweg vom Parkplatz am Straßenende zum Gipfel. Schließe mich an. Begrüße Leute nett auf Slowenisch und kriege slowenische Grüße zurück.  Nach Gipfelspaziergang und Besicht der beiden Kapellen steige ich nach Čajna ab und mit Rad das ich nahgelassen fuhr zum Auto, in Čajna gönne ich mir auf Rückweg noch ein Bier!  ALOISIASTEIG: ANSPRUCHSVOLL MARKIERTER WEG mit zwei Abschnitten ungefährer leichter Kletterei. Am genannten Wegstück wo Geröll den Weg weggespült weiter links (Markierung an Fels sichtbar von anderer Seite wenn gut schauen). Geröll vorsichtig auf fast unfestem Übergang etwas unter letzter sichtbarer Markierung queren! (Zustand: September 2011). HELM PFLICHT (mehrmals Steinabbrüche gehört)!
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| LidijaJesih2. 10. 2011 20:35:17 |
Diesen Berg sieht man von überall, was bedeutet, dass wir heute von ihm alles gesehen haben Die meisten denken an einen bequemen Spaziergang von hohem Ausgangspunkt, aber heute mit PD Medvode haben wir Dobrač zuerst aus Froschperspektive ganz "von unten" angeschaut und sind auf seiner Südseite hochgestiegen, die auf diesen Webseiten nicht beschrieben ist. Start in Stadt Jurklošter (Arnoldstein) nur etwas über 500 m Seehöhe, dorthin über Korensko sedlo. In der Stadt selbst bei großem Klostergebäude rechts abbiegen (Schild Polizei auch dort ), dann guten Beschilderungen nach Almwirtschaft folgen, die nach ca. 3 km zur Gail bringen. Dort Kraftwerk und Weg endet. Zu Fuß weiter zuerst auf andere Uferseite, dort links und nach ca. 15 Min Gaststätte erreichen. Auf Straße weiter noch fast halbe Stunde, dann rechts Waldstraße mit Schranke und Fahrverbotsschild bemerken (einzige solche dort). Hier rechts abbiegen und noch fast Stunde sanft aufsteigen. Dann große Pfeile und Steinmänner treiben steil rechts den Hang hoch. Hier enden Orientierungsprobleme ganz, fangen nur Atemprobleme an, da uns schöner Pfad ständig steil die Dobračhänge hochzieht, abwechselnd unglaubliche grüne Grate und Sporne sowie Felsabschnitte und malerische Ausblicke. Zum eigentlichen Gipfelbereich Dobrača ruht man wenig, Steilheit lässt nicht nach bis ca. 2000 m auf Gipfelplateau treten. Hier stößt von rechts auch Jägerpfad von Trate Parkplatz dazu. Links weiter auf Plateau und Rand zuerst österreichische Kapelle erreichen, etwas weiter slowenische und daneben Reste unserer Kirche, errichtet zum Gedenken an großes Erdbeben auf Dobrač vor fast 500 Jahren. Hier auch Gipfel mit Kreuz. Vom Gipfel einige 10 m abwärts zum Turm, so charakteristisch für Dobrač. Hier klar warum von überall sichtbar, da riesig. Daneben renovierte Hütte mit Essen und Trank, war heute aber so belagert dass meisten nicht warten wollten. Abstieg auf Straße bis sogenannte Trat (Rosstratte), bis wohin mit Auto oder Bus möglich (15€). Wenn Auto in Tal wartet, dann von hier zu Fuß Straße bis Ort des Alpengartens (Alpengarten) und Aussichtsplattform, ca 4 km, wo Rote Wand als Folge genannten Bebens anschauen. Etwas hinter alpinem Garten lenkt hölzernes Schild auf Wanderweg rechts abwärts (steil) und bringt zur Almwirtschaft, Gaststätte, vorbei der man zu Pfadbeginn ging. Was zum Weg sagen? Hat mich mit Schönheit und Pittoresk überrascht, bietet volle 5 Std. und fast 1700 Hm solider Anstieg, herrliche Ausblicke, bei Wetter wie heute gar keine Beanstandung. Empfehle
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| VanSims2. 10. 2011 22:24:44 |
Dann ist das Schild bei Almwirtschaft wirklich interessant. Aloisiasteig hoch gar nicht! Aber für Alpengarten. Wahrscheinlich erreicht wenn weiter auf Waldstraße fährst, für Aloisiasteig biegt Weg links ab - Markierungen zeigen dorthin, geradeaus hab ich keine bemerkt. Ansonsten ist Dobrač auch mir beim Wochenendstreifen durch Mokrine, Ponca und Slemenova špica ständig ins Auge gesprungen.  Auf Gipfel Slemenova špica hat ein Vater seinem Sohn schön erklärt welche Berg welcher ist, dann fragt Sohn: und die große Berg dort (schaute Richtung Dobrač). Darauf wusste Vater keine Antwort! Wissen des Slowenen, offensichtlich nur bis Grenze! 
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| skorny5. 11. 2011 18:48:17 |
potepuh ist der King, schöne Tour hattest du, bist aber nicht auf unserem Link, schön
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| Lj19. 12. 2011 19:34:46 |
MajaO, weißt du vielleicht, wozu die Zäune auf Bild 8 dienen? Vielleicht wegen Lawinen? Lp, Ljubica
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| IgorZlodej19. 12. 2011 20:30:42 |
Von all dem Gekritzel weiß ich jetzt gar nicht mehr, wo in Beljak die Abzweigung zur Beljaška Alpenstraße ist .
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| @rekar19. 12. 2011 22:41:14 |
Lj Der Zaun ist nicht wegen Schönheit, sondern wegen Windes, wahrscheinlich damit er den Schnee nicht wegweht, vielleicht damit er am anderen Ende keine Schneeverwehungen macht.
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| sla20. 12. 2011 11:09:32 |
Ich hab noch keine Info, wie die Verhältnisse zum Skifahren auf Dobratsch sind !?!?
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| @rekar20. 12. 2011 15:53:07 |
Tose musst du bei den österreichischen Tourismus-Leuten nachfragen, die erklären dir sicher die Schneeverhältnisse dort, oder raten wo du ski fahren kannst
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| turbo20. 12. 2011 16:10:38 |
@sla zum Skifahren ist's da und nicht  Wanderweg, eigentlich Sträßchen, war ratrakkt. Riesig viele Tourengeher, Schlittenfahrer etwas weniger. Aber für Ski sehr schlecht. Außerhalb ratrakkt gleich auf Felsen und Gras, keine Basis. Und auch auf ratrakkt waren einige Kurven schon stark schottrig. Vielleicht könnte man ein paar Windungen auf alter Skipiste Richtung Heiligengeist machen, aber auch da wohl nicht weit und nicht tief. Brauchen mindestens noch eine Runde, mindestens noch eine 
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| tanja30720. 12. 2011 16:41:53 |
Wie ist mit Parken im Winter und wo fängt diese Straße an? Danke für Info.
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| Flora120. 12. 2011 17:28:01 |
@Igor: probier Karte. Wenn du aus Italien-Richtung oder vom Korensattel (Straße 83) kommst, fährst weiter auf Kärnter Str. Kurz nach Abzweig Triglavstr., der rechts geht, biege rechts ab und Schild Villacher Alpenstraße. Biegst zwar rechts ab, aber Überführung und Straße geht eigentlich links.
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| IgorZlodej20. 12. 2011 18:10:47 |
Danke allen für den Einsatz und die Antworten zur Straße. Vorläufig gefällt mir immer noch besser von Westen aus dem Dorf Nötsch, war einmal im Herbst dort, aber neblig .
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| Lj20. 12. 2011 19:11:38 |
@rekar, MajaO, danke für die Information. Hatte immer Abneigung gegen "technisch verunstaltete" Berge, Dobratsch hat mir aber trotz riesiger Antennen und all der Zäune sehr gefallen. Ist wirklich so ein freundlicher, geräumiger Berg, wo jeder seinen Pfad findet.
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| GITA27. 12. 2011 23:01:09 |
Unsere Mädchen sagen, dass in den Ferien "nicht schickt" früh aufzustehen , deswegen sind wir heute auch erst spät vormittags los. Dementsprechend Ziel wählen - kurzer Anstieg, aber trotzdem schön und aussichtsreich und auf ihren Wunsch gleich aus dem Auto auf Schnee …Von so vielen Gipfeln beobachtet, drauf noch nicht gewesen und Entscheidung einstimmig – ab auf Dobratsch. Parken am vollen letzten Parkplatz der Beljaš-Alpenstraße geschafft und ins Gelände. Von "Katharsis" in Einsamkeit und Stille keine Rede… viele Leute, von "Tourengehern", Schneeschuhläufern, Rodeln bis normale Spaziergänger, zu denen wir gehörten… Tourengeher haben für Abfahrt keine andere Wahl als Aufstiegsweg, also Straße, für anderes Schnee entschieden zu wenig… Über Ausblicke unterwegs und oben verliert man keine Worte….verrückt, wunderschön, majestätisch, überall bis zum Horizont…So schön, dass wir auch Stunden rumgeturnt sind hoch runter, hier da…am Ende Stärkung in der freundlichen Hütte, dann gerade Zeit wo Sonne schlafen geht, nochmal von Kapelle angeschaut…dann im Mond- und Sternenschein zurück zum Start…Wieder von unseren Mädels gehört was wir am liebsten hören…«Hat uns sehr, sehr gefallen»  ...
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| slavi090225. 02. 2012 17:09:49 |
@Majdag....wunderbare Bilder, hast ZS
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| Majdag25. 02. 2012 17:43:18 |
Danke, hast schon Antwort, čav..
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