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Extreme Bergläufe - alpinistisches Laufen

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Bojan_A17. 08. 2010 14:24:24
Alpinist Christian Stangl betreibt Berglauf in der extremsten Form.

Einige seiner Trainings:
http://www.youtube.com/watch?v=TO8VOexhWeg
http://www.youtube.com/watch?v=rCI6zpT1ZGE
http://www.youtube.com/watch?v=AcbGxa4b5WI&feature=related

In alpinistischen Kreisen ist er angeblich nicht der Beliebteste, weil Alpinisten sagen, dass er mit seinen Taten den Alpinismus degradiert. großes Grinsen

Nun, ähnlich war es bei uns vor 30 Jahren mit dem Lauf auf Črno Prst, als sie sagten, dass Berglauf das Bergsteigen degradiert. Deshalb gab es die Rennen leider eine Weile nicht. In beiden Fällen geht es um nichts anderes als um dummes Zeug.
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BT8817. 08. 2010 15:03:31
Bravo Bojan, pure Wahnsinn zavijanje z očmi
Bergläufer werden laufen, solange uns die Beine in die Berge tragen und so schnell wie möglich, natürlich.jezik
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pikec117. 08. 2010 16:12:02
Ja, der ist Extremist. Er ist aber schon etwas älter, also habe ich noch Zeit, ihn zu überholen nasmeh Jede Ehre ihm, er ist so fähig. Wir müssen wissen, dass er sicher viele Sponsoren hat, was wir in Slo nicht haben. Lp
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maiden17. 08. 2010 18:48:52
Der ist verrückt! Respekt!
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aljazek17. 08. 2010 18:52:26
Cool, volle Motivation nach Anschauen dieser Videos. Langsam satt von Laufen auf flach (20+km), jetzt trainiere ich mehr Berglaufen und es ist super. trainingtrainingtraining nasmeh

geh laufen
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penzionist17. 08. 2010 23:51:34
Beim Loben der oben genannten Leistungen kann ich's nicht lassen, dass mir blasphemische Gedanken kommen. Interessiert mich nämlich, welcher Unterschied zwischen extremem "Langzeitsport"-Kletterer (klettert außergewöhnlich schwere gebohrte Routen in Bergen), extremem Bergläufer und extremem modernem "Klettersteiger". Letztens Trend, alle ans Kreuz zu nageln, die sich mit Aufstieg über Klettersteig brüsten, während man Bergläufern huldigt. Gibt's wirklich wesentlichen Unterschied?

Von "echtem Kontakt zur Natur" schwer reden in diesen Fällen, Masse Bergläufer würde normale Bergwege stark zerstören. Von Gefahren Steinverwirbeln ganz zu schweigen und Sicherheitsmaßnahmen Läufer - hat wer Erste Hilfe, Ersatzkleidung, Helm.. ?

Klar nichts gegen Bergläufer. Kritisiere sie hier nur, um zu sagen, auch sie nicht perfekt. Jeder Wildnisbesuch stört Natur und meist akzeptabel, bis massenhaft. Seien es Wanderer, Alpinisten, Läufer, Klettersteiger, Radfahrer, Gleitsegler..
Dann Kompromisse. Wo wie viel nachgeben und wo Grenze ziehen. Für jede Bergbesuchsart. Dass aber ein extrem störender Faktor öffentlich über anderen wettert und sich erhöht, ist etwas unverschämt.

"... weil Alpinisten sagen, mit Taten degradierst Alpinismus."
Mich wundert, welche Alpinisten Ziehen Traktorreif degradierend für Alpinismus finden. Auch Aufstieg auf gezeigte Sechstausender kein typisch alpinistisches Tun, zumindest wissensmäßig. Stark wie Bulle (zweiter Teil Sprichwort lass ich) macht noch keinen guten Alpinisten. Alpinisten-Definition liest Potenzial-Degrader am Anfang Nejčevo Buch.

Und kurz - viele verschiedene Leute gehen in Berge, Platz genug für alle. Nur weniger Gier, Neid und Bosheit nötig, bisschen mehr Selbstkritik, und schöner Berg- (bzw. Felsen-)Welt noch schöner.

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klm18. 08. 2010 08:37:28
Mit Herrn Pensionär stimme ich mehr oder weniger voll zu. Leider müssen wir uns in der heutigen Welt so exponieren, und Ruhmsucht ist zu einer Tugend geworden!?! Wer bergauf rennt, soll es tun, das Selbsthätseln über persönliche Erfolge soll er für sich behalten, aber dann wird sich ein verstauchter Knöchel nicht so wichtig vorkommen, oder!? Ansonsten laufen echte Bergläufer (fast) nie in den Hügeln, sondern hauptsächlich auf Leichtathletikbahnen (Intervalle, Intervalle, Intervalle), oder auf abwechslungsreichem Waldgelände (Fartlek), reines Bergauflaufen ist nicht das Beste zu trainieren wegen übermäßiger Erschöpfung, Verm酸ung der Muskeln beim Abstieg und Geschwindigkeitsverlust. Wer auch immer bergauf in den Bergen läuft, tut es für sich. Aber Minderwertigkeitskomplexe bzw. Selbstdarstellung löst manch einer so, also mit Posten persönlicher Erfolge auf Foren und Blogs.

Ansonsten ist Stangl vor allem Berufsbergführer und hat reichlich Zeit dafür, womit er sich eben beschäftigt. Vor der Kamera ist jeder noch motivierter. Auch Ziehen und Tragen eines 30kg schweren Traktorreifens ist vor Kamera einfach zu drehen, oder viel zu schneller Lauf bergauf - mit dem Tempo würde er Wyatt schlagen! Kurz gesagt, Aufnahmen vor Kamera sind eines, Realität anderes. Dahinter stehen starke Sponsoren. Gleichzeitig kann Stangl kein Dorn im Auge der Alpinisten sein, da er sie in nichts bedroht. Nämlich hat er Schnellaufstiege auf die höchsten Gipfel der 7 Kontinente auf klassischen Routen geschafft, die wir heute wie bekannt nicht mehr als alpinistische Leistungen sehen! Auf der Route, auf der er den Mount Everest bestiegen hat, trifft man kommerzielle Seilschaften mit Reichen, die das ABC des Alpinismus nicht kennen, bzw. JIM-Führer haben dort erstmalig Steigeisen angelegt, von denen sie vorher noch nie gehört hatten!?

Solche Filmchen extremer Sportler können positiven oder negativen Einfluss auf Zuschauer haben. Hängt von der Wahrnehmung und dem Intelligenzquotienten des Zuschauers ab. Wenn letzterer zu niedrig ist, bekommt Stangl schnell Nachahmer...
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kremenckov ata18. 08. 2010 11:29:36
Ist gar nicht so schwer. Ich hab's bis Triglav und zurück probiert, also von Klin zu Klin 3h 45 und noch zweimal kleine Pausen dazwischen. Aber wahr, oben kein Bier, deswegen schnell zurück. Triglav-Gipfel - Klin-Vrata 50 Minuten. Wegen Reifen würde ich wirklich nicht in die Berge eilen. Sie sind wunderschön, und hoffe, er hat den Dreck zurück ins Tal getragen.
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MiR18. 08. 2010 12:07:08
Bitte fügt eine neue Rubrik hinzu (Mein Mund lobe mich...) und lasst die Selbstlobenden dort streiten, wer schneller läuft. Der Grundzweck dieser Webseite ist schon ganz verdorben. Gewöhnliche Wanderer schauen nur gern nach Ideen wohin und natürlich mit Routenbeschreibungen, da die Seite sehr nützlich ist, Routenbeschreibungen gut geschrieben.
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BT8818. 08. 2010 13:58:29
Ja kremenckov ganz gute Zeit das oder bisschen Kondition und hast's no! Augen verdrehen
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Bojan_A18. 08. 2010 14:14:35
Nun, ich frage mich auch, ob er wirklich die ganze Strecke so schnell gelaufen ist wie auf dem Clip. Ich würde eher sagen, er hat einen Teil gelaufen, auf den Kameramann gewartet und so weiter.

Sonst ist alles was "klm" gesagt hat völlig richtig.
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Tomažke20. 09. 2010 00:16:44
Kennt ihr diesen Schweizer? Wenn klm sagte, Stangl kann kein Dorn im Auge der Alpinisten sein, ist Ueli Steck ein bisschen näher dran... Er läuft praktisch, wenn er 2 Meter Platz hat.

http://www.youtube.com/watch?v=hQburTBH8Yo&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=DRpXG9sKB3E&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=a8oEqCPsPMA
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klm20. 09. 2010 06:57:59
Ueli Steck ist etwas anderes. Er ist tatsächlich - nicht gut - sondern Weltklasse-Alpinist, einer der Besten der Welt. Wirklich top vorbereitet!
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tol20. 09. 2010 10:39:35
Ihr seid lustig mit diesen Clips und wenn ihr die Manipulation nicht merkt....

Was, den Fotografen oder sie hätte er viel mehr überholen können, aber um die Sache zu filmen haben sie sie einen Tag vorher hochgeschickt?

Diese 20 Sekunden laufe ich auch voll auf irgendnem Hang....wiederhole es in ein paar Abschnitten und zu Hause mit guter Montage mach ich so'n Filmchen, dass ihr alle denkt welch super Typ ich bin großes Grinsen

Wenn schon Titel alpinistisches Laufen...dann will ich jemanden sehen, der einen Überhang läuft großes Grinsen
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klm20. 09. 2010 11:04:58
In diesem Fall Tol, hält das nicht. Steck hat tatsächlich Geschwindigkeitsrekorde bei Aufstiegen über die Nordwände von Eiger, Matterhorn und Grandes Jorasses gestellt. Schau dir seine Aufstiegsliste an. Obwohl Fakt ist, er ist Profi-Alpinist, dahinter viele starke Sponsoren, und Schweizer obendrein. Was sagst du zu den Huber-Brüdern und ihrem Speed-Unternehmen am El Capitan?
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tol20. 09. 2010 11:11:41
Na die Speed-Rekorde OK rauf und runter, wem's egal ist ok, anderen bisschen weniger.
Aber das Tempo auf den Clips Augen verdrehen
Würde gern jemanden sehen, der 1000 Höhenmeter in dem Tempo klettert.
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Tomažke20. 09. 2010 11:37:22
Wie auch immer, selbst wenn diese Zeiten um 15 Minuten oben oder unten gefälscht sind, ist seine Vorbereitung überdurchschnittlich. Alle diese Routen hat er schon oft durchklettert, sodass er sie im kleinen Finger hat.
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ziga_b20. 09. 2010 15:52:42
Na seh ich dass ihr euch in eine richtig coole Debatte verheddert habt Lächeln Ueli Steck ist die Geschichte des modernen Alpinismus und keiner erreicht ihm aktuell das Sprunggelenk...für alle Skeptiker dieses Filmchen aus Schottland, wo auch unser Tržič-Ass Aljaž Anderle war. Sas

http://www.petzl.com/en/outdoor/petzl-tv/videos/mountaineering/ice-climbing-ben-nevis
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tol20. 09. 2010 17:52:29
Ich bin heute nur zum Kamniško sedlo gegangen, dafür hab ich heute satte 3 Stunden gebraucht, das ist Folge von 3 Tagen Regen und fettem Essen und schlechtem Befinden morgens.

Trotzdem fühl ich mich jetzt sehr gut, und die Sonne hat mich ein bisschen erwischt velik nasmeh

Hab ich schon erwähnt dass ich mir oben am Sattel einen Strudel in der "Essensstube" mit Blick ins Savinjatal geleistet hab velik nasmeh

wenn ich Eile hätte wär's eh sinnlos velik nasmeh
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Bojan_A20. 09. 2010 18:12:52
Mich lockt schon lange ein Lauf auf den Triglav aus den Vrat. Aber Frage ob die Bedingungen heuer erlauben dass mir der Lauf gelingt.

Ätzend an diesem Berg ist dass man oben nicht in der besten Wetterzeit laufen kann, weil dann zu viel Leute. Jetzt würde es wahrscheinlich gehen, aber Schnee gefallen und kalt wird's.
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klm20. 09. 2010 20:16:07
Steck ist zweifellos topfit. Tol kannst du dir leicht selbst ausrechnen mit welcher Geschwindigkeit er aufgestiegen ist bezüglich seiner Zeiten. Rechnung ist ganz einfach: Höhenunterschied den er gemacht hat teilst durch Zeit, und berücksichtigst dass er das im Winter gemacht hat, kombiniertem "Drytooling", stellenweise Neigung sogar 90-95 Grad!?! Aber wie Tomažke und ziga b schon sagten, er ist da wirklich zu Hause, die 3 genannten Berge (die in den 30ern des vorigen Jahrhunderts die letzten unbestiegenen Probleme der Alpen waren) bzw. ihre Nordwände kennt er besser als irgendjemand sonst. Beim Drehen war's nicht sein erster Aufstieg dort, sondern er hat sie vorher detailliert in Etappen studiert usw. Genau wie ein Sportkletterer oder Boulderer sein Problem angeht. Für manche ist das auch eine Herausforderung.
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